🌿 Allergien & Unverträglichkeiten – auf einen Blick
- Über 30 % der Menschen in Deutschland sind von mindestens einer Allergie betroffen – Tendenz seit Jahrzehnten steigend.
- Allergie und Unverträglichkeit haben völlig unterschiedliche Mechanismen – die Unterscheidung entscheidet über die Therapie.
- Ich arbeite nach dem Grundsatz: zuerst die Diagnose, dann die individuelle Therapie – kein Schema von der Stange.
- Schwerpunkte auf dieser Seite: Bioresonanz (Ursachensuche & Therapie – auch für zuhause), individuelle Homöopathie und orthomolekulare Rezepturen.
Niesen, Juckreiz, Hautausschlag, Blähungen, Kopfschmerzen, plötzliche Erschöpfung – die Beschwerden bei Allergien und Unverträglichkeiten sind so vielfältig wie ihre Auslöser.
Viele Betroffene leiden über Jahre, ohne wirklich zu wissen, was hinter ihren Symptomen steckt. Sie greifen zu Tabletten, meiden Lebensmittel – und das eigentliche Problem bleibt ungelöst.
In meiner Praxis in Wernau bei Stuttgart begleite ich seit über 33 Jahren Menschen mit allergischen und immunologischen Beschwerden. Die wichtigste Erfahrung: Wer nur Symptome dämpft, löst die Ursache nicht.
Antihistaminika, Kortison-Sprays und strenge Diäten helfen kurzfristig. Das überreizte Immunsystem, der gereizte Darm und der Nährstoffmangel dahinter aber bleiben.
Diese Seite gibt Ihnen den Überblick: Was Allergien von Unverträglichkeiten unterscheidet, welche Ursachen dahinterstecken, wie ich die Diagnose stelle – und welche naturheilkundlichen Wege ich je nach Befund gehe. Über die verlinkten Unterseiten geht es dann tiefer in Ihr konkretes Thema.
🔬 Allergie oder Unverträglichkeit – der entscheidende Unterschied
Im Alltag werden beide Begriffe oft in einen Topf geworfen. Medizinisch sind sie grundverschieden – und genau das ist für die Behandlung wichtig.
Die Allergie – eine Fehlreaktion des Immunsystems
Bei einer echten Allergie bildet das Immunsystem Antikörper (meist IgE) gegen eigentlich harmlose Stoffe: Pollen, Tierhaare, Nahrungsmitteleiweiße, Insektengift oder Kontaktsubstanzen.
Beim nächsten Kontakt läuft eine Entzündungskaskade ab – Mastzellen schütten Histamin aus, und die Symptome zeigen sich am ganzen Körper. Von der laufenden Nase bis zur Atemnot ist alles möglich.
Die Unverträglichkeit – ein Stoffwechselproblem
Eine Unverträglichkeit ist keine Immunreaktion, sondern ein Verwertungsproblem. Der Körper kann bestimmte Stoffe nicht richtig verarbeiten.
Mal fehlt ein Enzym (Laktasemangel bei Milchzucker), mal ist ein Transportweg überlastet (Fruktosemalabsorption), mal ist der Histaminabbau gestört (Histaminintoleranz).
Die Beschwerden können sich verblüffend ähneln – Blähungen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme. Der Weg zur Besserung ist aber jeweils ein anderer. Deshalb steht am Anfang immer die genaue Abklärung.
| Merkmal | Allergie | Unverträglichkeit |
|---|---|---|
| Mechanismus | Immunreaktion (Antikörper) | Stoffwechsel / fehlendes Enzym |
| Beispiele | Heuschnupfen, Tierhaar-, Kontaktallergie | Laktose-, Fruktose-, Histaminintoleranz |
| Reaktion | oft schnell, teils heftig | meist mengenabhängig, verzögert |
| Diagnostik | IgE-Labor, Hauttest | Atemtest, Enzymwert, Ernährungstagebuch |
🧬 Das Krankheitsbild – die vielen Gesichter der Überempfindlichkeit
„Allergie“ ist ein Sammelbegriff. Dahinter verbergen sich sehr unterschiedliche Formen, die jeweils anders behandelt werden wollen. Hier die wichtigsten Erscheinungsbilder aus meiner Praxis:
Atemwegsallergien
Der Klassiker ist der Heuschnupfen (Pollinose) mit Niesreiz, Fließschnupfen und juckenden, tränenden Augen. Häufig kommt eine allergische Bindehautentzündung dazu.
Bleibt eine Pollenallergie über Jahre unbehandelt, kann sie „nach unten wandern“ und in ein allergisches Asthma übergehen – dieser sogenannte Etagenwechsel ist ein wichtiger Grund, frühzeitig zu handeln.
Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
Hier ist die Unterscheidung besonders knifflig: Eine echte Nahrungsmittelallergie (z. B. auf Nuss oder Ei) läuft über das Immunsystem.
Die häufigen Histaminintoleranz, Fruktosemalabsorption und die Laktoseintoleranz dagegen sind Stoffwechselthemen. Auch die verschiedenen Formen der Glutenunverträglichkeit gehören hierher.
Haut- und Kontaktreaktionen
Die Haut ist ein Spiegel des Immunsystems. Bei der Kontaktallergie (etwa auf Nickel oder Duftstoffe) reagiert sie mit Rötung, Bläschen und Juckreiz.
Die Neurodermitis wiederum ist mehr als ein Hautproblem – sie hängt eng mit Darm, Immunlage und seelischer Belastung zusammen und braucht einen Ansatz „von innen“.
Insektengift und Medikamente
Reaktionen auf Wespen- oder Bienenstiche und auf bestimmte Medikamente können schwer verlaufen. Bei starken Allgemeinreaktionen ist die Naturheilkunde nicht der richtige Weg – hier gehört ein Notfallset und die schulmedizinische Abklärung an erste Stelle.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Bei Atemnot, Kreislaufproblemen, Schwellungen im Mund-/Rachenraum oder einer bekannten schweren Allergie (Anaphylaxie-Gefahr) gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Naturheilkunde ist hier ausdrücklich keine Alternative, sondern kommt erst in der stabilen Phase begleitend infrage.
🌱 Ursachen – konventionell und ganzheitlich betrachtet
Warum reagiert ein Immunsystem plötzlich überempfindlich auf Stoffe, die es eigentlich in Ruhe lassen sollte? Die schulmedizinische Antwort lautet: genetische Veranlagung und frühkindliche Prägung.
Das stimmt – erklärt aber nicht, warum die Allergiezahlen in Industrieländern seit Jahrzehnten steigen, während sie in ländlichen Regionen deutlich niedriger sind.
Die Hygiene-Hypothese
Ein Immunsystem, das in der Kindheit kaum Kontakt mit Keimen, Tieren und Umweltreizen hatte, lernt nicht sauber zu unterscheiden, was gefährlich ist und was nicht – und reagiert später auf alles Mögliche. Dieser Zusammenhang ist gut belegt.
Was ich in der Praxis zusätzlich immer wieder sehe
Aus ganzheitlicher Sicht kommen mehrere Faktoren hinzu, die den Boden für eine Allergiebereitschaft bereiten:
- Gestörte Darmflora (Dysbiose): Rund 70–80 % des Immunsystems sitzen im Darm. Gerät die Mikrobiota durch Antibiotika, Zucker und Stress aus dem Gleichgewicht, verschiebt sich die Immunlage in Richtung Allergie.
- Durchlässiger Darm („Leaky Gut“): Eine gereizte Darmschleimhaut lässt Eiweißbruchstücke ins Blut – das Immunsystem bleibt dauerhaft alarmiert.
- Nährstoffmängel: Vitamin D, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind zentrale Regulatoren der Immunantwort. Ihr Mangel ist bei uns weit verbreitet.
- Chronischer Stress: Dauerstress erschöpft die Nebennieren und senkt das körpereigene Kortisol – einen der stärksten natürlichen Entzündungsbremser.
- Umweltbelastung: Feinstaub, Schadstoffe und Schimmel in der Wohnung können Allergien verstärken oder auslösen. Mein Sohn Nils Kreuer, zertifizierter Baubiologe (baubiologie-kreuer.de), misst so etwas bei Bedarf vor Ort.
🔎 Diagnose zuerst – so gehe ich in der Praxis vor
Der häufigste Fehler bei Patienten, die schon lange leiden: Man hat zwar einen „verdächtigen“ Stoff gefunden – aber nie gefragt, warum das Immunsystem überhaupt so reagiert.
Bei mir beginnt deshalb jede Behandlung mit einer ausführlichen Anamnese. Wann treten die Symptome auf – nach dem Essen, nach dem Aufwachen, in bestimmten Räumen? Saisonal oder ganzjährig? Was bessert, was verschlimmert?
Je nach Situation kommen dann gezielte Bausteine dazu:
- Labordiagnostik über das Speziallabor IMD Berlin – etwa spezifisches IgE, Vitamin D, Zink, Omega-3-Index, DAO-Aktivität (Histaminabbau), Darmflora-Analyse und Zonulin als Marker für den durchlässigen Darm.
- Bioresonanz-Analyse nach Paul Schmidt zur erfahrungsmedizinischen Testung von Belastungsfaktoren (mehr dazu im nächsten Abschnitt).
- Ernährungsanamnese und – wenn sinnvoll – ein strukturiertes Weglassen und Wiedereinführen verdächtiger Lebensmittel (Elimination und Provokation).
Erst auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Therapieplan. Kein Patient bekommt bei mir dasselbe Schema wie der Nächste.
📡 Bioresonanz bei Allergien – Ursachensuche & Therapie, auch für zuhause
Die Bioresonanz nach Paul Schmidt (Rayonex) hat in meiner Praxis gerade beim Thema Allergie einen festen Platz. Sie wird bei mir zweifach eingesetzt: zur Ursachensuche und als Therapie.
Ehrlicher Hinweis: Die Bioresonanz ist wissenschaftlich nicht anerkannt. Ich beschreibe hier ausschließlich meine erfahrungsmedizinische Sichtweise – kein Heilungsversprechen. Die allgemeine Wirkweise, Geräte und den Ablauf erläutere ich ausführlich auf der eigenen Bioresonanz-Seite.
Was ich bei Allergien damit teste
Beim allergischen Geschehen nutze ich die Testung, um mögliche belastende Frequenzmuster einzugrenzen – etwa im Zusammenhang mit einzelnen Allergengruppen, mit dem Darm oder mit Umweltfaktoren.
Das Ziel ist nicht, einen Laborbefund zu ersetzen, sondern das Bild zu ergänzen: Wo lohnt es sich, genauer hinzuschauen? Die Ergebnisse fließen mit Anamnese und Labor zu einem Gesamtbild zusammen.
Die Therapie in der Praxis
Auf Basis der Testung stelle ich individuelle Harmonisierungsprogramme zusammen. In der Pollenzeit beginnen wir idealerweise 6–8 Wochen vor dem erwarteten Start, damit der Körper Zeit hat, sich einzustellen.
Bioresonanz für zuhause – der praktische Vorteil
Ein besonderer Baustein gerade für Allergiker: Nachdem ich in der Praxis die individuellen Programme ermittelt habe, lässt sich die Anwendung mit einem kompakten Heimgerät zwischen den Terminen zuhause fortführen.
Das bedeutet in der Praxis: Sie können die ermittelte Harmonisierung während der belastenden Wochen regelmäßig – oft täglich – selbst anwenden, ohne für jede Sitzung anreisen zu müssen.
Gerade in der Hochsaison der Pollen oder bei ganzjährigen Belastungen empfinden viele meiner Patienten das als entlastend und alltagstauglich. Details zu Ablauf und Kosten sowie zur zugrunde liegenden Schwingungsmedizin nach Paul Schmidt finden Sie auf den verlinkten Seiten.
Wichtig bleibt: Das Heimgerät ist eine Ergänzung, die auf der vorherigen Testung in der Praxis aufbaut – kein Ersatz für die Abklärung ernsthafter Beschwerden.
💧 Individuelle Homöopathie bei Allergien
Die klassische Homöopathie ist ein weiterer Baustein, den ich bei allergischen Beschwerden gerne einsetze – immer individuell, nie nach Schema.
Ehrlicher Hinweis: Auch die Homöopathie ist wissenschaftlich nicht anerkannt. Sie wird in der Erfahrungsmedizin seit über 200 Jahren angewendet. Ich berichte hier über meine praktische Sichtweise, nicht über bewiesene Wirkungen.
Das Besondere an der Homöopathie ist die Mittelwahl nach dem Gesamtbild des Menschen – nicht nur nach der Diagnose „Allergie“. Zwei Patienten mit Heuschnupfen können völlig verschiedene Mittel brauchen.
Entscheidend sind für mich Fragen wie: Sind die Augen oder die Nase stärker betroffen? Ist das Sekret wässrig oder scharf? Bessert frische Luft oder verschlimmert sie? Wie ist der Mensch gemütlich veranlagt?
In der Praxis erschließe ich das über die sogenannte Repertorisation – ein strukturiertes Zuordnen der individuellen Symptome. Wie das konkret abläuft, zeige ich am Beispiel auf der Seite zur Homöopathie-Behandlung.
Häufig genannte Mittel im allergischen Formenkreis sind zum Beispiel Allium cepa, Euphrasia, Sabadilla, Galphimia glauca oder Apis – welches im Einzelfall passt, ergibt sich aber erst aus dem persönlichen Bild. Genau diese Individualität macht den Wert der Methode aus.
Bei chronischen, immer wiederkehrenden Beschwerden gehe ich über die reine Akutbehandlung hinaus und suche das Konstitutionsmittel – also das Mittel, das zum ganzen Menschen mit seiner Vorgeschichte und seinen Reaktionsmustern passt.
Das ist ein Prozess, der Zeit und Beobachtung braucht. Gerade deshalb passt die Homöopathie gut zum Gedanken, allergische Reaktionsbereitschaft nicht nur zu dämpfen, sondern von Grund auf zu regulieren – ohne dass ich Ihnen dafür einen garantierten Erfolg versprechen könnte.
🧪 Orthomolekulare Rezepturen – gezielt statt pauschal
Die orthomolekulare Medizin arbeitet mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Pflanzenstoffen in gezielter Dosierung. Bei Allergien ist sie für mich eine der tragenden Säulen.
Der Kern meines Ansatzes: Keine pauschalen „Allergie-Kombis“ von der Stange, sondern eine Rezeptur, die sich an Ihren Laborwerten und Ihrem Beschwerdebild orientiert.
Die folgende Übersicht zeigt Bausteine, die im allergischen Formenkreis erfahrungsgemäß eine Rolle spielen – als Orientierung, nicht als Einnahmeempfehlung im Einzelfall:
| Baustein | Gedanke dahinter |
|---|---|
| Vitamin D | Zentraler Regulator der Immunantwort – Spiegel wird vorher gemessen, nicht geraten. |
| Zink | Beteiligt an der Steuerung von Immun- und Hautfunktion. |
| Omega-3-Fettsäuren | Baustein der Entzündungsregulation auf Zellebene; Ziel ist ein Omega-3-Index über 8 %. |
| Quercetin | Pflanzenstoff, dem in Laborversuchen eine mastzellstabilisierende Eigenschaft zugeschrieben wird. |
| Vitamin C | Beteiligt am Histaminstoffwechsel; bei Bedarf auch als Hochdosis-Infusion. |
| Darmbausteine | Probiotika und L-Glutamin zur Pflege der Darmschleimhaut als Fundament. |
Ein Beispiel für das gezielte Vorgehen: Bei Verdacht auf eine Histaminintoleranz schaue ich unter anderem auf Vitamin B6, Kupfer und Vitamin C – Bausteine, die am Histaminabbau über das Enzym DAO beteiligt sind. Bei einer klassischen Pollenallergie steht dagegen eher die Entzündungsregulation über Omega-3 und Vitamin D im Vordergrund.
Sie sehen: Dieselbe „Allergie“ führt zu ganz unterschiedlichen Rezepturen. Genau darin liegt der Unterschied zu fertigen Kombipräparaten aus dem Regal.
Welche dieser Bausteine in welcher Dosis zu Ihnen passen, entscheidet sich nach der Diagnostik. Zur Qualität der eingesetzten Mikronährstoffe finden Sie meine kommentierten Produktempfehlungen.
Bitte setzen Sie Nährstoffe bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme nicht auf eigene Faust hoch dosiert ein. Eine individuelle Abklärung ist gerade bei der orthomolekularen Therapie sinnvoll.
🍎 Ergänzende Maßnahmen – der Rahmen, der trägt
Rund um die drei Schwerpunkte gibt es Bausteine, die den Therapieerfolg absichern helfen. Zwei sind mir bei Allergien besonders wichtig:
Darmaufbau als Fundament
Ohne einen ruhigen, gut aufgestellten Darm ist jede Allergietherapie nur Symptomkosmetik. Antientzündliche Ernährung, der gezielte Aufbau der Flora und das Beruhigen der Schleimhaut bilden die Basis.
Akupunktur bei Heuschnupfen
Für allergischen Schnupfen setze ich bei passenden Patienten Akupunktur und Ohrakupunktur ein. Zu diesem Bereich gibt es vergleichsweise ordentliche Studiendaten – dazu unten mehr.
Weitere Verfahren wie Phytotherapie oder ausleitende Methoden binde ich je nach Situation ein. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam.
📅 Wann ist der naturheilkundliche Weg besonders sinnvoll?
Naturheilkunde ist nicht für jede Situation die erste Wahl – bei schweren, akut bedrohlichen Reaktionen führt kein Weg an der Schulmedizin vorbei. Sie entfaltet ihren Wert aber gerade dann, wenn:
- die Beschwerden trotz Medikamenten bestehen bleiben oder von Jahr zu Jahr schlimmer werden,
- Antihistaminika oder Kortison Nebenwirkungen machen oder nicht ausreichend wirken,
- mehrere Allergien und Unverträglichkeiten gleichzeitig bestehen,
- zusätzlich Erschöpfung, Schlafprobleme oder Darmbeschwerden auftreten,
- der Wunsch besteht, langfristig weniger Medikamente zu brauchen,
- Kinder möglichst schonend begleitet werden sollen.
Ich verstehe meine Arbeit ausdrücklich als Ergänzung zur Schulmedizin, nicht als Gegenentwurf. Wo eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden muss, gehört die ärztliche Abklärung an den Anfang. Danach schaue ich mir das ganze Bild an – den Menschen, nicht nur das Symptom.
🛡️ Vorbeugen – Allergien nicht nur bekämpfen, sondern ihnen zuvorkommen
Wer selbst Allergien hat oder in einer Familie lebt, in der sie verbreitet sind, sollte früh handeln – nicht erst, wenn die Symptome unerträglich werden. Vieles davon liegt in Ihrer eigenen Hand.
Diese Maßnahmen können die Allergiebereitschaft erfahrungsgemäß günstig beeinflussen:
- Vitamin-D-Spiegel im Blick behalten: Gerade im Winterhalbjahr ist Deutschland flächendeckend unterversorgt. Ein gemessener, gut eingestellter Spiegel unterstützt die Immunregulation – bei Kindern wie bei Erwachsenen.
- Darmflora pflegen: Ballaststoffreiche Kost, fermentierte Lebensmittel und ein gezielter Aufbau nach jeder Antibiotika-Einnahme sind die beste Vorsorge, die ich kenne.
- Nicht übertrieben hygienisch leben: Kinder mit frühem Kontakt zu Tieren, Erde und Umweltreizen entwickeln seltener Allergien. Ein bisschen Dreck darf sein.
- Stress ernst nehmen: Chronischer Stress ist ein unterschätzter Allergieverstärker. Bewegung, ausreichend Schlaf und echte Erholung sind kein Luxus, sondern Immunschutz.
- Wohnumfeld prüfen: Schimmel und schlechte Raumluft belasten das Immunsystem dauerhaft. Bei Verdacht lohnt eine baubiologische Messung.
Prävention ersetzt keine Behandlung akuter Beschwerden – aber sie verändert oft, wie stark eine Allergie im nächsten Jahr überhaupt zuschlägt.
🔬 Was sagt die Wissenschaft? – ehrlich eingeordnet
Mir ist wichtig, hier nichts schönzureden. Manche meiner Methoden (Bioresonanz, Homöopathie) sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Für andere Bausteine gibt es hingegen echte Studien – mit Licht und Schatten. Sie können alles selbst nachlesen:
Akupunktur bei Heuschnupfen (ACUSAR-Studie)
In einer großen randomisierten Studie der Berliner Charité mit 422 Betroffenen verbesserte Akupunktur die Lebensqualität und senkte den Bedarf an Antihistaminika kurzfristig stärker als eine Scheinbehandlung.
Ehrlich dazugesagt: Der Vorteil war in der Nachbeobachtung nicht dauerhaft messbar. Ein Signal, aber kein Wundermittel. Quelle: Brinkhaus B. et al., Annals of Internal Medicine 2013 – nachlesen auf PubMed.
Probiotika bei allergischem Schnupfen
Eine systematische Übersichtsarbeit fasste 23 Studien mit rund 1.900 Patienten zusammen. Mehrere zeigten eine Verbesserung von Symptomen und Lebensqualität – die Aussagekraft ist wegen sehr unterschiedlicher Studien aber begrenzt.
Das passt zu meiner Praxiserfahrung, den Darm ernst zu nehmen – ohne Überversprechen. Quelle: Zajac A.E. et al., Am J Rhinol Allergy 2015 – nachlesen auf PubMed.
Wichtig: Vitamin D, Zink und Omega-3 sind für die Immunfunktion belegt bedeutsam. Dass ihr Ausgleich Allergien „heilt“, ist damit aber nicht gesagt. Ich messe deshalb vorher und dosiere danach.
Mein Anspruch ist, Ihnen an dieser Stelle immer reinen Wein einzuschenken: Wo gute Daten vorliegen, nenne ich sie mit Quelle. Wo eine Methode auf Erfahrung beruht, sage ich das genauso deutlich. So können Sie selbst entscheiden, was für Sie stimmig ist.
🧑⚕️ Ein fiktives Fallbeispiel zur Veranschaulichung
Bitte beachten: Das folgende Beispiel ist frei erfunden und dient nur der Veranschaulichung eines möglichen Ablaufs. Es beschreibt keinen realen Patienten und ist kein Versprechen für einen bestimmten Verlauf.
„Frau M.“ (48) kommt in die Praxis, weil ihr Heuschnupfen von Jahr zu Jahr schlimmer wird und die gewohnten Tabletten sie nur noch müde machen. Zusätzlich klagt sie über Blähungen und häufige Erschöpfung.
In der Anamnese fällt auf: Nach einer Antibiotika-Kur vor drei Jahren wurde alles schleichend schlechter. Das Labor zeigt einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einen ungünstigen Omega-3-Index.
Der gemeinsam entwickelte Plan verbindet Darmaufbau, eine individuell abgestimmte orthomolekulare Rezeptur und – 7 Wochen vor der Birkenblüte begonnen – Bioresonanz, die sie mit einem Heimgerät zuhause fortführt.
Ob und wie stark ein solcher Weg im Einzelfall hilft, lässt sich nie vorhersagen. Genau deshalb steht bei mir am Anfang immer die Diagnose und ein realistisches Gespräch über Möglichkeiten und Grenzen.
Nochmals zur Sicherheit: Dies war ein erfundenes Beispiel. Aus ihm lässt sich kein Heilungsversprechen und keine Erfolgsgarantie ableiten.
❓ Häufige Fragen rund um Allergie & Unverträglichkeit
Wie unterscheide ich selbst Allergie und Unverträglichkeit?
Wann sollte ich mit einer Behandlung vor der Pollensaison beginnen?
Kann ich die Bioresonanz wirklich zuhause anwenden?
Muss ich meine schulmedizinischen Medikamente absetzen?
Lässt sich der Ansatz auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten nutzen?
Warum bekomme ich keine fertige „Allergie-Kur“ empfohlen?
📋 Ihr Wegweiser – die passende Unterseite
Jede Allergie und Unverträglichkeit hat ihre eigene Geschichte. Wählen Sie die Seite, die zu Ihren Beschwerden passt – dort geht es ins Detail:
Was im Immunsystem passiert, welche Formen es gibt und wo Naturheilkunde ansetzen kann. 🌸 Heuschnupfen (Pollinose)
Jedes Jahr dieselbe Qual? Am besten 6–8 Wochen vor Saisonbeginn starten. ⚖️ Histaminintoleranz
Kopfschmerz nach Rotwein, Flush nach Käse? Oft als Allergie fehlgedeutet. 🍽️ Nahrungsmittelunverträglichkeit
Laktose, Fruktose, Histamin, FODMAPs – wie eine gezielte Diagnostik Klarheit schafft. 🍎 Fruktoseintoleranz
Blähungen und Bauchschmerzen nach Obst? Wenn Darm und Ernährung zusammen angegangen werden. 🌾 Glutenunverträglichkeit
Zöliakie, Weizenallergie oder Sensitivität? Die Unterschiede sind therapierelevant. 🌿 Neurodermitis
Mehr als ein Hautproblem – Begleitung von innen über Darm und Immunsystem. 👁️ Bindehautentzündung
Gerötete, juckende Augen – häufig eine allergische Begleitreaktion.
💡 Tipp: Wenn Sie unsicher sind, welche Seite passt – rufen Sie einfach an. Im Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wo die Reise hingeht.
Allergie oder Unverträglichkeit? Lassen Sie es uns herausfinden.
In Wernau bei Stuttgart – mit über 33 Jahren Erfahrung in ganzheitlicher Naturheilkunde. Zuerst die Diagnose, dann Ihr individueller Weg.
📍 Silcherstraße 9 · 73249 Wernau | 📞 07153 32314 | ✉️ kreuer@mail.de
→ Termin vereinbarenDie Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche oder heilpraktische Beratung. Bioresonanz und Homöopathie sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Es werden keine Heilungsversprechen gegeben. Weitere rechtliche Hinweise im Impressum.
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