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Eisenmangel – Anämie

Warum habe ich Eisenmangel?

Dies ist die Frage, welche vor einer Einnahme von Eisenpräparaten geklärt werden muss! Die Diagnose sollte aber nicht nur mit dem Eisen Wert gestellt werden. Wichtig ist auch den Ferritin Wert zu bestimmen. Bei Eisenmangel muss eine ausgiebige Diagnose gestellt werden! Wir sehen natürlich gründlich auf die wichtigen Laborwerte: Hb-Wert, Ferritin, Eisen, Transferrinsättigung, CRP. Wenn der Mangel klar belegt ist, muss die Darmaufnahme, Darmflora hinterfragt werden. Bei Entzündungen müssen diese bewertet werden. So kommt doch Frage um Frage. Aber es ist wie mit dem Auto: Wenn ein rotes Lämpchen brennt, sollten wir nach der Ursache forschen.

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Eisenmangelanämie

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Blutarmut, auch Anämie genannt. Durch den Mangel an Eisen kann der menschliche Körper nicht ausreichend Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) herstellen, dessen Aufgabe es ist, Sauerstoff zu binden und an die Zellen im Körper abzugeben. Die Form der Anämie ist mit 80 % die am häufigsten vorkommende Blutarmut in Europa. Über 75 % der Betroffenen sind Frauen.

Gestörte Hämoglobinbildung durch einen Mangel an Eisen

Wofür wird Eisen im Körper benötigt?

Das Spurenelement Eisen ist für die Energiegewinnung, den Sauerstofftransport, die Atmung und für die Teilung der Zellen notwendig. Darüber hinaus ist es ein Bestandteil der Antikörper im Immunsystem. Der menschliche Körper kann zwischen 4 und 5 g Eisen speichern. Mehr als die Hälfte davon befindet sich im Hämoglobin.

Der durchschnittliche Tagesbedarf an Eisen liegt unterhalb von 5 mg. Es wird allerdings nur ein Bruchteil des zugeführten Eisens von den Darmzellen aufgenommen und an das Blut weitergegeben. Der Rest, ein verhältnismäßig großer Anteil, wird über die Verdauung wieder ausgeschieden. Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Aufnahme von 10 bis 15 mg pro Tag. Schwangere benötigen laut der DGE die doppelte Menge.

Ursachen für eine Eisenmangel – Anämie

Häufig entsteht Eisenmangel durch einen großen Verlust von Eisen aufgrund einer starken Blutung oder durch eine zu geringe Eisenaufnahme über die tägliche Nahrung, zum Beispiel bei Mangelernährung oder vegetarischer Kost. Ebenso können bestimmte Nahrungsmittel die Eisenaufnahme verhindern, indem sie das Eisen im Darm binden. Das sind beispielsweise Lebensmittel mit Tanninen, Phosphaten oder Oxalsäure. Darüber hinaus kann die monatliche Blutung bei Frauen zu einer Einsenmangel – Anämie führen.

Weitere mögliche Ursachen:
– Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
– Mangel an Magensäure
– Medikamente, wie zum Beispiel Kalziumtabletten
– Zöliakie (genetisch bedingte Glutenunverträglichkeit)
– Tumore
– chronisch-entzündliche Darmerkrankungen mit Durchfall
– Resorptionsstörungen durch Darmerkrankungen
– Dünndarmresektion
– Magenentfernung
– Vererbung
– Eisenverwertungsstörung
– erhöhter Eisenbedarf während des Wachstums
– erhöhter Bedarf an Eisen während der Schwangerschaft und Stillzeit
– exzessiver Sport

Mögliche Symptome einer Eisenmangel – Anämie

Bei Eisenmangel können vielfältige Symptome auftreten. Es gibt 3 Stadien des Eisenmangels.

Stadium 1:

Anfangs sinkt der Gehalt des Speichereisens, was an der Ferritinkonzentration im Blutserum zu erkennen ist. In diesem Stadium treten aber meist keine Symptome auf.

Stadium 2:

In diesem Stadium werden die Körperzellen nicht mehr mit ausreichend Eisen versorgt und der Eisenmangel wird zur Erkrankung. Es kann nicht mehr genügend Eisen aus den Eisenspeichern des Körpers wie Leber und Milz gezogen werden. Dadurch wird immer mehr Eisen aus Transferrin, das für den Eisentransport verantwortlich ist, herausgelöst und für die Bildung von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) verwendet. Damit sinkt die Transferrinkonzentration im Blut.

Folgende Symptome können nun auftreten:
– eingerissene Mundwinkel
– brüchige Haare und Nägel
– Brennen auf der Zunge
– trockene und juckende Haut
– Schmerzen beim Schlucken
– Leistungsminderung

Stadium 3:

Durch den starken Eisenmangel werden viele Körperfunktionen beeinträchtigt und eine gefährliche Eisenmangel-Anämie bildet sich aus.

Folgende Symptome sind möglich:
– blasse Haut
– Kopfschmerzen
– Antriebslosigkeit
– chronische Müdigkeit
– Schlafstörungen
– Haarausfall
– Vergesslichkeit
– Konzentrationsstörungen
– Schwindel
– Schwächeanfälle
– im schlimmsten Fall: Atemnot

Diagnose der Eisenmangel – Anämie

Wie in der Schulmedizin lasse ich das Blut im Labor untersuchen, um einen Eisenmangel festzustellen. Dabei werden auch das Ferritin, Transferrin und weitere wichtige Parameter für Eisenspeicher bestimmt. Darüber hinaus nutze ich als Heilpraktiker die Bioresonanz zur Diagnosestellung und berücksichtige die persönliche Lebenssituation des Betroffenen, einschließlich seiner Ernährungsgewohnheiten. Eventuell können weitere Untersuchungen infrage kommen. Durch tiefgründige Ursachenforschung kann ich herausfinden, ob sein Magen-Darm-Trakt behandlungsbedürftig ist oder Vitamineinbaustörungen vorliegen.

Therapie- und Behandlungsformen einer Eisenmangel – Anämie im Bereich der Naturheilkunde

Für jeden einzelnen Patienten arbeite ich einen individuellen Therapieplan aus, je nach Ursache der Eisenmangelanämie. Die Therapie beinhaltet folgende Punkte, die je nach Ausmaß der Erkrankung miteinander kombiniert werden können:

– Ernährungsumstellung
– Bioresonanztherapie
– Homöopathie
– Injektionsbehandlung zur intravenösen Eisensubstitution
– Gabe von Vitamin C zur besseren Eisenresorption
– Gabe von Vitamin B12 zur Verbesserung der Blutbildung
– Aufbau der Darmflora
– Mikronährstofftherapie

Was Sie selbst bei Eisenmangel tun können

– ausreichend Eisen mit der Nahrung aufnehmen, zum Beispiel über Fisch, Fleisch, Nüsse, Kürbiskerne, Hirse, Linsen und Eigelb
– Lebensmittel mit hohen Vitamin-C-Gehalt essen wie Petersilie, rote Beete, rote Paprika, Brokkoli und Orangen
– Milch, Kaffee und schwarzen Tee vor oder während der Mahlzeiten meiden
– nicht zu viel Kakao, Rhabarber und Schmelzkäse zu sich nehmen
– regelmäßige Laborkontrollen

zuerst Ursachensuche – dann Therapie!

Eisenmangel und Anämie aus Sicht eines Heilpraktikers

Bei einer Unterversorgung des Organismus mit Eisen ist von einem Mangel die Rede. Da das Spurenelement zur Bildung roter Blutkörperchen benötigt wird, kann Eisenmangel zur Blutarmut, der Anämie führen. Verantwortlich kann eine unzureichende Aufnahme über die Nahrung sein, aber auch eine eingeschränkte Verwertung eigentlich verfügbaren Eisens.

In bestimmten Situationen ist der Bedarf erhöht, sodass ein Mangel trotz ansonsten ausreichender Zufuhr und Verwertung möglich ist. In meiner Tätigkeit als Heilpraktiker betreibe ich eine ausführliche Diagnose, um die eigentliche Ursache für Eisenmangel aufzuspüren, denn häufig sind mehrere Faktoren an einer solchen Störung im Organismus beteiligt.

Der tägliche Bedarf

Der Körper benötigt nur wenig Eisen – der tägliche Bedarf liegt durchschnittlich unterhalb fünf Milligramm. Allerdings kann der Organismus nicht alles verfügbare Eisen verwerten: Ein verhältnismäßig großer Teil wird über die Verdauung ausgeschieden, während nur ein Bruchteil resorbiert, also verwertet wird.

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ empfiehlt daher bei Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von zehn bis 15 Milligramm. Bei Schwangeren erhöht sich die Empfehlung auf die doppelte Menge.

 Funktion im Organismus

Eisen ist für die Bildung des Hämoglobins der roten Blutkörperchen, diese wiederum sind für den Sauerstofftransport zuständig. Bei einem Eisenmangel leidet also die Sauerstoffversorgung. Neben dem an das Hämoglobin gebundenen Spurenelements gibt es Depots im Organismus, aus welchen es bei Bedarf bezogen werden kann.

Ein Eisenmangel macht sich daher nicht sofort bemerkbar und erst über längere Zeit oder bei höherem Blutverlust kommt es zur Anämie, wissen Schulmedizin und Naturheilkunde. Die ersten Symptome sind recht unspezifisch – dazu zählen Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und eingeschränkte Leistungsfähigkeit.

Dauert die Unterversorgung an, sind vor allem Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln möglich.

Bei einer Anämie verstärken sich die körperlichen Beschwerden: Der Organismus möchte die Sauerstoffversorgung aufrechterhalten, weshalb er sozusagen auf Hochtouren läuft. Dies kann zu einer Erhöhung von Atemfrequenz und Herzschlag führen, was mit Symptomen wie Ohrensausen, Sehstörungen, Übelkeit und Schwindel einhergeht.

In extremen Fällen sind Bewusstseinsstörungen oder Neigung zu Bewusstlosigkeit möglich, auch das Restless-Legs-Syndrom wird mit Eisenmangel beziehungsweise Anämie in Verbindung gebracht.

Eisenmangel - Anämie 3

Ursachenforschung in der Naturheilkunde

Um einen Eisenmangel festzustellen, bedient sich die Schulmedizin eines Blutbildes, welches ich auch als Heilpraktiker zur Diagnose heranziehe. Weiterhin berücksichtige ich die persönliche Lebenssituation des Patienten sowie die Ernährungsgewohnheiten. Daneben hat sich in meiner beruflichen Heilpraktiker-Tätigkeit das Bioresonanzverfahren bewährt, um über die von den Zellen und Organen ausgehenden Schwingungen Störfelder oder Schwachstellen im Organismus zu ermitteln: Abweichungen vom gesunden Frequenzmuster geben Hinweis auf solche.

Wissenschaftlich ist die Bioresonanz nicht anerkannt, meine Erfahrung in der naturheilkundlichen Praxis überzeugt mich jedoch regelmäßig von der durch Paul Schmidt entwickelten Methode.

Therapie bei Eisenmangel

Der Diagnose und Ursachenforschung bei Eisenmangel folgt in meiner Naturheilpraxis die Entwicklung eines individuellen Therapieplanes, den ich jeweils speziell auf den Patienten abstimme. Dieser kann eine Ernährungsumstellung umfassen, um eine ausgewogene Versorgung mit dem Spurenelement sicherzustellen.

Weiterhin muss das verfügbare Eisen optimal verwertet werden können, um wichtige Funktionen im Organismus aufrechtzuerhalten. Hier bediene ich mich als Heilpraktiker wiederum unter anderem der Bioresonanz, um bei ermittelten Störfeldern das gesunde Frequenzmuster in den Körper zu leiten. Je nach Ursache können Homöopathie und Injektionsbehandlung die Therapie unterstützen.

Ziel ist letztendlich, sowohl eine ausreichende Versorgung als auch die Resorptionsfähigkeit des Organismus sicherzustellen. Natürlich sind Eisengaben bei Mangel richtig, aber auch zu wenig! Es sollten Produkte mit Vitmin C und B12 gesucht werden, z.B. von NOW. Aber natürlich denken wir auch an den Darm, hier wird ja die erste Aufnahme vollbracht. Darmgesundheit durch erprobte Darmflora Naturheilkunde seit 1992

Der Magen muss entsprechend gute Vorarbeit leisten, daher ist auch dieser Abschnitt besonders zu betrachten. Fehlen hier funktionelle Stoffe, kann Eisen genommen werden oder auch nicht! Der Körper findet dann keine Möglichkeit, diese wichtigen Nahrungsbestandteile für unsere Körperfunktionen „einzukaufen“. Die Waren stehen im Regal, werden aber nicht abgeholt.

Da die Zusammenhänge hinsichtlich Verwertbarkeit sehr komplex sind, können auch die unterschiedlichsten Störungen einen Mangel und letztendlich Anämie begünstigen – entsprechend differenziert erfolgt in der Naturheilpraxis Kreuer grundsätzlich die Ursachenforschung und Behandlung.

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