
🦟 Borreliose nach Zeckenbiss – Ganzheitlich behandeln
Verstehen, Vorbeugen, Individuell Behandeln | Heilpraktiker Arno Kreuer in Wernau | Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992
🔬 Was ist Borreliose (Lyme-Borreliose)?
Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht, das beim Stich einer infizierten Zecke (in Europa vor allem der Gemeine Holzbock, Ixodes ricinus) auf den Menschen übertragen wird. Die Erkrankung kann vielfältige Symptome hervorrufen und unbehandelt zu chronischen Beschwerden führen.
⚠️ Wichtig zu wissen
Nicht jede Zecke trägt Borrelien! Je nach Region sind etwa 10-35% der Zecken mit Borrelien infiziert. Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Infektion, und nicht jede Infektion löst Symptome aus. Eine frühzeitige Entfernung der Zecke (innerhalb von 12-24 Stunden) kann das Infektionsrisiko deutlich senken!
Im Gegensatz zur FSME gibt es KEINE Impfung gegen Borreliose!
🦠 Wie wird Borreliose übertragen?
Die Übertragung erfolgt ausschließlich durch den Stich einer infizierten Zecke. Zecken leben in Gräsern, Büschen und im Unterholz – besonders in Wäldern, Parks und Gärten. Sie werden nicht von Baum zu Baum „geworfen“, sondern lauern auf Grashalmen und Zweigen und greifen bei Kontakt nach einem vorbeikommenden Wirt.
🌳 Wo lauern Zecken?
- Gräser und Büsche – bis zu 1,5 m Höhe
- Waldränder und Lichtungen – bevorzugte Lebensräume
- Parks und Gärten – auch in städtischen Gebieten!
- Feucht-warme Regionen – Zecken mögen Feuchtigkeit
- Aktiv von März bis November – Hauptsaison April-Oktober
Wichtig: Zecken sind in ganz Deutschland verbreitet – es gibt kein „zeckenfreies“ Gebiet!
📊 Die 3 Stadien der Borreliose
Die Borreliose verläuft typischerweise in drei Stadien, wobei nicht jeder Patient alle Stadien durchläuft:
| Stadium | Zeitraum nach Stich | Typische Symptome | Häufigkeit |
|---|---|---|---|
| Stadium I (Frühmanifestation) | Tage bis Wochen (3-30 Tage) |
Wanderröte (Erythema migrans): kreisförmige, sich ausbreitende Rötung um die Einstichstelle Grippeähnliche Symptome: Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen Lymphknotenschwellung |
50-70% der Infizierten |
| Stadium II (Dissemination) | Wochen bis Monate (4-16 Wochen) |
Neuroborreliose: Hirnhautentzündung, Gesichtslähmung (Fazialisparese), Nervenschmerzen Lyme-Karditis: Herzrhythmusstörungen Wandernde Gelenkschmerzen (Lyme-Arthritis) |
10-15% der Infizierten |
| Stadium III (Spätmanifestation) | Monate bis Jahre später |
Chronische Lyme-Arthritis: anhaltende Gelenkentzündungen (oft Kniegelenk) Chronische Neuroborreliose: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwäche, Polyneuropathie Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA): bläulich verfärbte, dünne Haut (selten) |
5-10% der Unbehandelten |
🩺 Symptome der Borreliose – Ein komplexes Bild
Die Symptome der Borreliose sind sehr vielfältig und können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Daher wird Borreliose oft als „Chamäleon unter den Krankheiten“ bezeichnet.
Frühsymptome (Stadium I):
- Wanderröte (Erythema migrans) – das typischste Zeichen! Kreisförmige, sich ausbreitende Rötung, oft mit Aufhellung in der Mitte („Schießscheiben-Muster“). Wichtig: Nicht immer vorhanden!
- Grippeähnliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen
- Starke Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Lymphknotenschwellung
Spätsymptome (Stadium II & III):
- Neurologische Symptome: Gesichtslähmung, Taubheitsgefühle, brennende Nervenschmerzen, Gedächtnisstörungen
- Gelenkbeschwerden: Schwellungen, Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit (besonders Knie)
- Herzprobleme: Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen
- Hautveränderungen: bläuliche, dünne Haut an Händen/Füßen (ACA)
- Chronische Erschöpfung: anhaltende Müdigkeit trotz Ruhe
⚠️ Wann Sie dringend einen Arzt aufsuchen sollten
- Wanderröte (Erythema migrans) nach Zeckenstich
- Plötzliche Gesichtslähmung (hängendes Augenlid, verzogener Mund)
- Starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit (Meningitis-Verdacht)
- Herzrhythmusstörungen
- Gelenkschmerzen und -schwellungen ohne erkennbare Ursache
- Grippeähnliche Symptome nach einem bekannten Zeckenstich
Bei Verdacht auf Borreliose ist schnelles Handeln wichtig! Eine frühzeitige Antibiotika-Therapie kann chronische Verläufe verhindern. Die naturheilkundliche Behandlung kann diese unterstützen und ergänzen.
🔍 Diagnose in meiner Praxis seit 1992
Die Diagnose der Borreliose ist eine Herausforderung, da die Symptome sehr vielfältig sein können und Labortests nicht immer eindeutig ausfallen. In meiner Naturheilpraxis in Wernau kombiniere ich schulmedizinische Befunde mit naturheilkundlicher Diagnostik, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
🏥 Mein diagnostischer Ansatz bei Borreliose
1. Ausführliche Anamnese
- Zeckenstich-Historie: Wann, wo, wie lange die Zecke gesaugt hat
- Symptomverlauf: Wanderröte, grippeähnliche Beschwerden, neurologische Auffälligkeiten
- Vorerkrankungen: Immunschwächen, chronische Entzündungen
- Lebensumstände: Aufenthalt in Wald/Natur, berufliche Exposition
- Bisherige Therapien: Antibiotika-Behandlungen, andere Medikamente
- Aktuelle Beschwerden: Müdigkeit, Gelenke, Nerven, Haut, Herz
2. Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt (Rayonex)
Die Bioresonanz ist seit über 30 Jahren eine tragende Säule meiner Praxis. Bei Borreliose nutze ich sie zur:
- Erregerbelastung: Nachweis energetischer Borrelien-Frequenzen
- Immunschwächen: Identifikation blockierter Abwehrsysteme
- Co-Infektionen: Bartonellen, Babesien, Anaplasmen (häufige Begleitinfektionen)
- Toxinbelastungen: Schwermetalle, Umweltgifte, die das Immunsystem schwächen
- Stoffwechselblockaden: Leber, Niere, Lymphe, Darm
- Entzündungsherde: Gelenke, Nerven, Organe
Wichtig: Die Bioresonanz ist nicht schulmedizinisch anerkannt, aber in meiner Praxis eine wertvolle Ergänzung zur Labordiagnostik!
3. Augendiagnose (Irisdiagnostik)
Über die Iris-Strukturen lassen sich Hinweise erkennen auf:
- Konstitutionelle Schwächen: Neigung zu Infektionen
- Lymphatische Belastung: zeigt sich in Irisfärbung und -struktur
- Toxische Zeichen: Stoffwechselbelastungen
- Entzündungsdisposition: chronische Entzündungsneigung
4. Schulmedizinische Labordiagnostik (empfohlen!)
Ich arbeite eng mit Laboren zusammen und empfehle folgende Tests:
| Parameter | Was wird gemessen? | Bedeutung | Zeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Borrelien-ELISA/CLIA | IgM- und IgG-Antikörper | Suchtest: Zeigt Kontakt mit Borrelien | Ab 2-4 Wochen nach Stich |
| Borrelien-Immunoblot | Spezifische Antikörper-Banden | Bestätigungstest bei positivem ELISA | Nach positivem Suchtest |
| PCR (DNA-Nachweis) | Borrelien-DNA | Direkter Erregernachweis (z.B. in Gelenkflüssigkeit) | Bei Gelenkpunktion |
| Liquor-Diagnostik | Antikörper im Nervenwasser | Bei Verdacht auf Neuroborreliose | Bei neurologischen Symptomen |
| Vitamin D3 | 25-OH-Vitamin D | Immunsystem-Unterstützung | Immer |
| Zink, Selen | Spurenelemente | Immunabwehr, antioxidativ | Immer |
| CRP, BSG | Entzündungsmarker | Entzündungsaktivität | Bei Symptomen |
💡 Wichtig zur Labordiagnostik
Antikörpertests sind nicht immer eindeutig!
- In den ersten 2-4 Wochen nach Stich können Tests noch negativ sein (Antikörper brauchen Zeit zur Bildung)
- Ein positiver Test bedeutet nicht automatisch eine aktive Infektion – Antikörper können jahrelang nach einer ausgeheilten Infektion nachweisbar bleiben
- Ein negativer Test schließt Borreliose nicht aus – die Diagnose ist klinisch (Symptome!) zu stellen
Daher kombiniere ich in meiner Praxis immer mehrere Diagnose-Methoden!
🌿 Ganzheitliche Therapieansätze – Meine Erfahrung seit 1992
In meiner Naturheilpraxis behandle ich Borreliose mit einem individuellen, ursachenorientierten Ansatz. Die Therapie zielt darauf ab, nicht nur die Erreger zu bekämpfen, sondern vor allem das Immunsystem zu stärken, Entzündungen zu regulieren und die körpereigene Regeneration zu fördern.
⚠️ Wichtiger Hinweis zur Antibiotika-Therapie
Bei akuter Borreliose mit Wanderröte oder neurologischen Symptomen ist eine Antibiotika-Behandlung durch einen Arzt unerlässlich und sollte schnellstmöglich eingeleitet werden! Die naturheilkundlichen Therapien können diese unterstützen und ergänzen, aber nicht ersetzen.
Bei chronischer Borreliose oder nach erfolgter Antibiotika-Therapie bieten naturheilkundliche Methoden wertvolle Möglichkeiten zur weiteren Behandlung und Regeneration.
🎯 Meine therapeutischen Ziele bei Borreliose
- Immunsystem stärken – Aktivierung der körpereigenen Abwehrkraft
- Entzündungen regulieren – Reduktion chronischer Entzündungsprozesse
- Entgiftung fördern – Ausleitung von Toxinen und Stoffwechselabfällen
- Mitochondrien regenerieren – Verbesserung der Zellenergie
- Symptomlinderung – Schmerzen, Müdigkeit, neurologische Beschwerden
- Lebensqualität verbessern – Rückkehr zu mehr Energie und Wohlbefinden
1. Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt
Die Bioresonanz ist seit über 30 Jahren die Basis meiner Borreliose-Behandlung:
- Erreger-Frequenzen: Harmonisierung der Borrelien-Schwingungsmuster
- Immunmodulation: Stärkung der Abwehrkraft
- Entgiftung: Ausleitung von Stoffwechselgiften
- Entzündungsregulation: Dämpfung überschießender Reaktionen
- Energetische Harmonisierung: Wiederherstellung des Gleichgewichts
Akutphase: 2-3x wöchentlich
Chronisch: 1x wöchentlich über mehrere Monate
Dauer: ca. 45-60 Min. pro Sitzung
Meine Erfahrung: Patienten berichten oft von deutlich besserer Lebensqualität und weniger Symptomen nach regelmäßiger Bioresonanzbehandlung, besonders in Kombination mit anderen Therapien.
2. Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
Vitamin C ist ein Powernutrient bei Borreliose:
- Immunstimulation: Aktivierung von Lymphozyten und Makrophagen
- Antibakterielle Wirkung: direkte Hemmung von Borrelien
- Antioxidativ: Schutz vor freien Radikalen
- Kollagenbildung: Regeneration von Gewebe und Nerven
- Entgiftung: Unterstützung der Leber
7,5-15 g Vitamin C pro Infusion
Akutphase/nach Antibiotika: 2-3x wöchentlich
Chronisch: 1x wöchentlich über 8-12 Wochen
Praxis-Erfahrung: Die Kombination von Vitamin C mit Bioresonanz zeigt oft besonders gute Erfolge bei Erschöpfung und Immunschwäche.
3. IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training
Das IHHT ist eine innovative Methode bei chronischer Borreliose:
- Mitochondrien-Regeneration: Neubildung gesunder Zellkraftwerke
- Borrelien-Bekämpfung: Wechsel zwischen Sauerstoffarmut und -reichtum stresst die Erreger
- Immunstärkung: Aktivierung der Abwehrzellen
- Energieproduktion: Verbesserung der ATP-Synthese
- Entzündungshemmung: Reduktion chronischer Entzündungen
15-20 Sitzungen über 4-6 Wochen (je 40 Min.)
Bei chronischer Borreliose: langfristige Anwendung
Meine Erfahrung: IHHT ist besonders wirksam bei chronischer Erschöpfung (Fatigue) und therapieresistenten Fällen. Patienten berichten über mehr Energie und bessere Belastbarkeit.
4. Homöopathie
Die klassische Homöopathie wird individuell nach Gesamtbild ausgewählt:
Bei akuter Borreliose (nach/während Antibiotika):
- Ledum palustre D6-D12: DAS klassische Borreliose-Mittel! Sofort nach Zeckenstich 3-5 Globuli, mehrmals täglich
- Apis mellifica D12: bei Schwellung, Rötung, stechenden Schmerzen
- Belladonna D12: bei Fieber, Hitze, Rötung
Bei chronischer Borreliose:
- Silicea D12-C200: bei Schwäche, mangelnder Abwehrkraft, Eiterneigung
- Sulfur D12-C30: bei wiederkehrenden Infekten, mangelnder Regeneration
- Tuberculinum C30-C200: bei hartnäckigen Verläufen (Nosode)
- Luesinum C30: bei neurologischen Symptomen (Nosode)
Bei Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis):
- Rhus toxicodendron D12: Schmerzen bei Bewegungsbeginn, bessern sich beim Weitergehen
- Bryonia D12: Schmerzen verschlimmern sich bei Bewegung
- Phytolacca D6: bei Gelenkschwellungen
D6-D12: 3x täglich 5 Globuli
C30: 1x täglich oder 1x wöchentlich
C200: 1x wöchentlich oder seltener
5. Phytotherapie (Heilpflanzen)
Bestimmte Heilpflanzen haben sich bei Borreliose bewährt:
Antibakterielle & immunstärkende Pflanzen:
- Wilde Karde (Dipsacus fullonum): traditionell gegen Borrelien (Tinktur: 3×20 Tropfen täglich)
- Katzenkralle (Uncaria tomentosa): immunstärkend, entzündungshemmend (Kapseln nach Herstellerangabe)
- Echinacea (Sonnenhut): immunstimulierend (Tinktur: 3×20-30 Tropfen täglich)
- Japanischer Staudenknöterich (Polygonum cuspidatum): antibakteriell, entzündungshemmend (Kapseln)
- Cistus incanus (Zistrose): antiviral, antioxidativ (Tee: 3 Tassen täglich)
Entzündungshemmende Pflanzen:
- Kurkuma (Curcuma longa): stark entzündungshemmend (1.000-2.000mg täglich mit schwarzem Pfeffer)
- Teufelskralle (Harpagophytum): bei Gelenkbeschwerden (1.500-2.500mg täglich)
- Weihrauch (Boswellia): entzündungshemmend, schmerzlindernd (800-1.200mg täglich)
Kombination: Oft werden mehrere Pflanzen kombiniert
6. Orthomolekulare Medizin
Gezielte Mikronährstofftherapie ist essentiell bei Borreliose:
📊 Mikronährstoffe bei Borreliose – Meine Empfehlungen
☀️ Vitamin D3 + K2
Wirkung: Immunmodulation, antibakteriell, entzündungshemmend
Langfristig: 5.000 I.E. täglich
+ 200 μg Vitamin K2 MK-7
🦪 Zink
Wirkung: Immunsystem, antibakteriell, Wundheilung
Erhaltung: 25 mg täglich
🌰 Selen
Wirkung: Antioxidans, Immunsystem, antiviral
🅱️ B-Komplex
Wirkung: Nervenfunktion, Energiestoffwechsel, Regeneration
B12: 500-1.000μg täglich
Folsäure: 400-800μg
🐟 Omega-3-Fettsäuren
Wirkung: Stark entzündungshemmend, neuroprotektiv
⚡ Alpha-Liponsäure
Wirkung: Antioxidans, Entgiftung, Nervenschutz
🌿 Glutathion
Wirkung: Stärkstes körpereigenes Antioxidans, Entgiftung
🔬 Quercetin
Wirkung: Antioxidativ, entzündungshemmend, antiviral
⚪ Magnesium
Wirkung: Muskel-/Nervenfunktion, Energie, Entspannung
⚠️ Wichtig zur Mikronährstofftherapie
Die Dosierungen sind Richtwerte aus meiner Praxiserfahrung. Die individuelle Dosierung sollte auf Basis einer Labordiagnostik erfolgen!
Bei chronischer Borreliose ist die Kombination mehrerer Mikronährstoffe oft sinnvoll. Lassen Sie sich in meiner Praxis beraten – gemeinsam erstellen wir Ihren optimalen Therapieplan!
7. Akupunktur
Die Akupunktur kann besonders bei Schmerzen und Erschöpfung helfen:
- Schmerzlinderung: besonders bei Gelenk- und Nervenschmerzen
- Immunstärkung: Aktivierung der Abwehrkraft
- Energiefluss: Harmonisierung des Qi
- Entspannung: Stressreduktion, besserer Schlaf
8. Neuraltherapie
Die Neuraltherapie bei chronischen Schmerzen:
- Störfeldtherapie: Zahnherde, Narben als Auslöser
- Segmenttherapie: Quaddeln im Bereich der Beschwerden
- Schmerzlinderung: direkte Wirkung auf Nerven
9. Darmaufbau & Entgiftung
Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems:
- Stuhldiagnostik: Analyse der Darmflora
- Probiotika: Wiederaufbau der „guten“ Bakterien
- Präbiotika: Nahrung für die Darmflora
- Darmschleimhaut: L-Glutamin, Zink zur Regeneration
- Entgiftung: Leber, Niere, Lymphe unterstützen
Besonders wichtig nach Antibiotika-Therapie!
🛡️ Prävention – So schützen Sie sich vor Zeckenstichen
Der beste Schutz vor Borreliose ist die Vermeidung von Zeckenstichen! Mit den richtigen Maßnahmen können Sie Ihr Risiko deutlich senken:
✅ Meine Empfehlungen zur Zeckenprävention
1. Richtige Kleidung
- Helle, geschlossene Kleidung: lange Hosen, lange Ärmel
- Hosenbeine in die Socken stecken – verhindert Hochkrabbeln
- Feste Schuhe – keine offenen Sandalen im Wald
- Helle Farben: Zecken sind darauf besser zu erkennen
2. Repellentien (Zeckenabwehrmittel)
- DEET: wirksam, aber nicht für Kinder unter 3 Jahren
- Icaridin: gut verträglich, auch für Kinder
- Natürliche Öle: Kokosöl, Zitronen-Eukalyptus-Öl (weniger wirksam, aber sanfter)
- Anwendung: Auf unbedeckte Hautstellen, regelmäßig erneuern
3. Verhalten in der Natur
- Auf Wegen bleiben – hohes Gras und Unterholz meiden
- Nicht durchs Gebüsch streifen – Zecken lauern auf Pflanzen
- Nicht im Gras sitzen – Picknickdecke verwenden
- Nach dem Aufenthalt: Körper gründlich absuchen!
4. Gründliche Körperkontrolle
Zecken bevorzugen warme, feuchte Körperstellen:
- Haaransatz, hinter den Ohren
- Achselhöhlen, Arm- und Kniekehlen
- Bauchnabel, Leistengegend
- Zwischen den Zehen, unter der Brust
Wichtig: Auch bei Kindern und Haustieren kontrollieren!
5. Richtige Zeckenentfernung
So entfernen Sie eine Zecke richtig:
- Pinzette oder Zeckenkarte: Zecke möglichst hautnah greifen
- Langsam und gerade herausziehen – nicht drehen!
- Nicht quetschen – sonst gelangen Erreger in die Wunde
- Desinfektion: Stichstelle mit Alkohol oder Wunddesinfektionsmittel säubern
- Datum notieren: Für eventuelle spätere Symptome wichtig!
- Zecke aufbewahren: Im Gefäß für eventuelle Laboruntersuchung
⚠️ NICHT verwenden!
- Kein Öl, Klebstoff, Nagellack auf die Zecke!
- Keine brennende Zigarette!
- Nicht mit den Fingern herausdrehen!
Diese Methoden erhöhen das Infektionsrisiko!
6. Nach dem Zeckenstich
Naturheilkundliche Akutmaßnahmen:
- Ledum palustre D12: Sofort 5 Globuli auf die Stichstelle, mehrmals täglich wiederholen (5-7 Tage)
- Notakehl D5 + Quentakehl D5: Je 3 Tropfen auf die Stelle und oral (3x täglich)
- Wilde Karde Tinktur: 3x täglich 5 Tropfen prophylaktisch
- Vitamin C hochdosiert: 3×1.000mg täglich (7-10 Tage)
- Stichstelle beobachten: 6 Wochen auf Wanderröte achten!
7. Zecke ins Labor schicken (optional)
Sie können die entfernte Zecke zur Untersuchung einsenden:
SYNLAB Zeckenlabor:
Zur Kesselschmiede 4, 92637 Weiden
synlab.de/zeckenanalyse
Kosten: ca. 30-50€ (Selbstzahler)
Vorteil: Wissen, ob die Zecke Borrelien enthielt
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
So schnell wie möglich! Das Infektionsrisiko steigt mit der Saugdauer:
- Bis 12 Stunden: sehr geringes Risiko (Borrelien befinden sich noch im Zeckendarm)
- 12-24 Stunden: erhöhtes Risiko (Erreger wandern in Speichel)
- Nach 24 Stunden: deutlich erhöhtes Risiko
Daher: Körperkontrolle direkt nach Waldbesuch durchführen!
Ja! Nur etwa 50-70% der Infizierten entwickeln eine Wanderröte. Das bedeutet: Keine Wanderröte schließt Borreliose NICHT aus!
Achten Sie auch auf grippeähnliche Symptome, unklare Gelenkschmerzen, Müdigkeit und neurologische Beschwerden nach einem Zeckenstich.
Die Behandlungsdauer ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren ab:
- Schwere und Dauer der Erkrankung
- Zustand des Immunsystems
- Co-Infektionen (andere Erreger)
- Vorbehandlungen
In meiner Praxis plane ich für chronische Fälle meist 6-12 Monate intensive Therapie, oft mit langfristiger Erhaltungstherapie. Geduld ist wichtig! Chronische Borreliose heilt nicht in Wochen.
Nein! Borreliose wird nur durch Zeckenstich übertragen. Eine Übertragung durch Husten, Niesen, Küssen oder Geschlechtsverkehr ist nicht möglich.
Unsicher ist: Ob eine Übertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind während der Schwangerschaft möglich ist. Bei bekannter Borreliose in der Schwangerschaft sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden!
Nein, es gibt KEINE Impfung gegen Borreliose!
Es gibt jedoch eine FSME-Impfung (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die vor einer anderen, durch Zecken übertragenen Viruserkrankung schützt. Diese Impfung wird in FSME-Risikogebieten (v.a. Süddeutschland) empfohlen.
Wichtig: Die FSME-Impfung schützt NICHT vor Borreliose!
Gesetzliche Krankenkassen: Heilpraktikerleistungen werden in der Regel nicht übernommen (Ausnahmen: Zusatzversicherungen).
Private Krankenkassen/Zusatzversicherungen: Oft gute Erstattung, abhängig vom Tarif. Bitte vor Behandlungsbeginn klären!
Selbstzahler: Abrechnung nach Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Gerne erstelle ich Ihnen einen Kostenvoranschlag.
Laborkosten: Werden meist auch von gesetzlichen Kassen übernommen, wenn ärztlich verordnet.
Ja! Eine durchgemachte Borreliose bietet keine dauerhafte Immunität. Sie können sich jederzeit durch einen neuen Zeckenstich erneut infizieren.
Daher: Auch nach erfolgreicher Behandlung weiterhin auf Zeckenschutz achten und bei neuem Zeckenstich wachsam bleiben!
Das kommt auf das Stadium und die Symptome an:
Akute Borreliose: Schonung! Kein intensiver Sport, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.
Chronische Borreliose: Leichte bis moderate Bewegung ist oft hilfreich (Spazierengehen, Yoga, Schwimmen). Überforderung vermeiden!
Generell: Auf den Körper hören! Bei Erschöpfung (Fatigue) kann Sport die Symptome verschlimmern.
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Borreliose erfordert eine ganzheitliche, individuelle Behandlung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Weg zur Gesundheit finden!
Naturheilpraxis Arno Kreuer
Silcherstraße 9, 73249 Wernau (Neckar)
📞 Telefon: 07153 32314
📧 E-Mail: info@heilpraktiker-arno-kreuer.de
Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992 · Ganzheitliche Naturheilkunde · Region Stuttgart, Esslingen, Göppingen
⚖️ Rechtlicher Hinweis
Wichtiger Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen naturheilkundlichen Verfahren entsprechen meinem Wissensstand und meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung. Sie sind jedoch nicht durch wissenschaftlich anerkannte Studien belegt und werden von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
Bei akuter Borreliose mit Wanderröte oder neurologischen Symptomen ist eine ärztliche Antibiotika-Behandlung unerlässlich! Die naturheilkundlichen Methoden können diese unterstützen, aber nicht ersetzen.
Die dargestellten Behandlungsmethoden stellen kein Heilversprechen dar. Jeder Patient reagiert individuell, und der Erfolg einer Therapie kann nicht garantiert werden.
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