Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen Symptome, Ursachen, Diagnose, Behandlung
Herzrhythmusstörungen Symptome, Ursachen, Diagnose, Behandlung

Herzgesundheit und Herzrhythmusstörungen ganzheitlich behandeln

Wenn das Herz stolpert, rast oder aussetzt, ist das beunruhigend. Herzrhythmusstörungen gehören zu den Beschwerden, die Patienten am meisten verunsichern – auch wenn sie in vielen Fällen harmlos sind. In meiner Naturheilpraxis biete ich Ihnen mit der HRV-Messung eine moderne Diagnostik, die zeigt, wie flexibel Ihr Herz auf die Anforderungen des Alltags reagiert.

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist ein faszinierender Parameter: Sie misst die natürlichen Schwankungen zwischen den einzelnen Herzschlägen. Ein gesundes Herz schlägt nicht wie ein Uhrwerk, sondern passt seinen Rhythmus ständig an – beim Einatmen etwas schneller, beim Ausatmen etwas langsamer. Diese Variabilität ist ein Zeichen für Gesundheit und Anpassungsfähigkeit.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Bei plötzlich auftretenden, anhaltenden Herzrhythmusstörungen mit Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf. Die naturheilkundliche Behandlung ersetzt keine kardiologische Abklärung!

❤️ Was sind Herzrhythmusstörungen?

Das Herz schlägt normalerweise 60 bis 80 Mal pro Minute in einem gleichmäßigen Rhythmus. Bei Herzrhythmusstörungen – medizinisch Arrhythmien genannt – weicht dieser Rhythmus vom Normalzustand ab. Das kann sich auf verschiedene Weise äußern.

Extrasystolen sind zusätzliche Herzschläge, die als Stolpern oder kurzes Aussetzen wahrgenommen werden. Sie sind meist harmlos und treten bei fast jedem Menschen gelegentlich auf. Stress, Koffein oder Schlafmangel können sie verstärken.

Tachykardien bezeichnen einen zu schnellen Herzschlag mit mehr als 100 Schlägen pro Minute in Ruhe. Das Herz rast, oft begleitet von Unruhe und Schwitzen. Ursachen können von Schilddrüsenüberfunktion bis zu Stress reichen.

Bradykardien sind ein zu langsamer Herzschlag unter 60 Schlägen pro Minute. Bei Sportlern ist das normal und sogar ein Zeichen guter Fitness. Bei anderen kann es auf Probleme mit dem Reizleitungssystem hinweisen.

Vorhofflimmern ist die häufigste behandlungsbedürftige Rhythmusstörung. Die Vorhöfe schlagen nicht mehr koordiniert, sondern zittern unregelmäßig. Dies erfordert in jedem Fall ärztliche Betreuung.

📊 Die Herzratenvariabilität: Fenster zum vegetativen Nervensystem

Die HRV-Messung ist eines meiner wichtigsten diagnostischen Werkzeuge bei Herzrhythmusstörungen. Sie gibt mir Einblick in das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus – den beiden Gegenspielern im vegetativen Nervensystem.

Der Sympathikus ist unser „Gaspedal“: Er beschleunigt das Herz bei Stress, Anstrengung oder Gefahr. Der Parasympathikus ist die „Bremse“: Er verlangsamt das Herz in Ruhephasen und ermöglicht Regeneration. Beide Systeme müssen im Gleichgewicht sein – wie bei einem Auto, das sowohl beschleunigen als auch bremsen können muss.

Wie funktioniert die HRV-Messung?

Bei der HRV-Messung erfasse ich die Zeitabstände zwischen Ihren Herzschlägen mit höchster Präzision. Dafür nutze ich ein modernes System, das die elektrischen Impulse des Herzens über Elektroden aufzeichnet – ähnlich einem EKG, aber mit Fokus auf die Variabilität.

Die Messung dauert etwa 5 bis 30 Minuten, je nach Fragestellung. Sie liegen entspannt auf der Behandlungsliege, während das Gerät Ihre Herzschläge aufzeichnet. Anschließend analysiert die Software die Daten und erstellt ein detailliertes Profil Ihres vegetativen Nervensystems.

📈 Was die HRV-Messung zeigt

Sympathikus-Parasympathikus-Balance: Ist Ihr Nervensystem im Gleichgewicht oder überwiegt der Stressmodus? Viele Patienten mit Herzrhythmusstörungen zeigen eine Übererregung des Sympathikus.

Regulationsfähigkeit: Wie flexibel reagiert Ihr Herz auf Veränderungen? Eine hohe Variabilität zeigt gute Anpassungsfähigkeit, eine niedrige kann auf chronischen Stress oder Erschöpfung hinweisen.

Biologisches Alter: Die HRV nimmt mit dem Alter ab. Ein 50-Jähriger mit der HRV eines 70-Jährigen hat Handlungsbedarf – umgekehrt zeigt eine „jugendliche“ HRV gute Herzgesundheit.

Therapiekontrolle: Die HRV eignet sich hervorragend zur Verlaufskontrolle. So kann ich sehen, ob die Behandlung wirkt und Ihr vegetatives Nervensystem sich erholt.

🔬 Bioresonanzdiagnostik bei Herzrhythmusstörungen

Die Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt ergänzt die HRV-Messung um eine weitere Dimension. Während die HRV das vegetative Nervensystem erfasst, suche ich mit der Bioresonanz nach versteckten Belastungen, die das Herz beeinflussen können.

Was ich bei Herzrhythmusstörungen teste

Elektrolythaushalt: Magnesium, Kalium und Calcium sind entscheidend für die elektrische Stabilität des Herzens. Die Bioresonanz kann energetische Hinweise auf Störungen im Mineralstoffhaushalt geben, die dann gezielt im Labor überprüft werden.

Schilddrüsenfunktion: Eine Überfunktion der Schilddrüse ist eine häufige Ursache für Herzrasen. Die Bioresonanz testet den Funktionskreis der Schilddrüse und gibt Hinweise, ob hier eine Störung vorliegen könnte.

Toxische Belastungen: Schwermetalle wie Quecksilber oder Blei können das Herz belasten. Auch Medikamentenrückstände oder Umweltgifte spielen eine Rolle. Die Bioresonanz hilft, solche Belastungen aufzuspüren.

Störfelder: Chronische Entzündungsherde – etwa an Zähnen oder Mandeln – können über Fernwirkungen das Herz beeinflussen. Die Bioresonanz kann solche Zusammenhänge sichtbar machen.

Elektrosmog: Elektromagnetische Felder können empfindliche Menschen belasten und Herzrhythmusstörungen verstärken. Die Testung gibt Hinweise auf individuelle Empfindlichkeiten.

💊 Ganzheitliche Therapie bei Herzrhythmusstörungen

Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen in meiner Praxis folgt einem individuellen Konzept. Basierend auf HRV-Messung, Bioresonanzdiagnostik und bei Bedarf Laboruntersuchungen stelle ich einen Therapieplan zusammen, der auf Ihre spezielle Situation zugeschnitten ist.

Mikronährstofftherapie für das Herz

Viele Herzrhythmusstörungen haben einen einfachen Grund: Es fehlen Nährstoffe, die das Herz für seine elektrische Funktion braucht. Die orthomolekulare Medizin setzt hier an.

🧬 Wichtige Nährstoffe für den Herzrhythmus

Magnesium Stabilisiert die Zellmembranen der Herzmuskelzellen. Magnesiummangel ist eine der häufigsten Ursachen für Extrasystolen,  täglich als Magnesiumorotat (Magnerot® CLASSIC N 3×1-3×2), Citrat oder Glycinat 300–600 mg.
Kalium Essenziell für die Erregungsleitung. Nur unter Laborkontrolle supplementieren, da sowohl Mangel als auch Überschuss problematisch sind.
Coenzym Q10 Verbessert die Energieversorgung der Herzmuskelzellen. Besonders wichtig bei Patienten, die Statine nehmen. 100-300 mg täglich.
Omega-3 Wirken antiarrhythmisch und entzündungshemmend. Der Omega-3-Index sollte über 8% liegen.
Taurin Aminosäure mit membranstabilisierender Wirkung. Beruhigt den Herzrhythmus. 500-2000 mg täglich.

Bioresonanztherapie zur Harmonisierung

Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt zielt darauf ab, gestörte Regulationsprozesse zu harmonisieren. Bei Herzrhythmusstörungen setze ich spezifische Frequenzprogramme ein, die das vegetative Nervensystem ansprechen und die energetische Balance des Herzens unterstützen.

Die Behandlung erfolgt in Serien von meist 6 bis 10 Sitzungen, je nach Schwere und Chronizität der Beschwerden. Die HRV-Messung dient dabei als objektiver Parameter zur Verlaufskontrolle.

IHHT: Zelltraining für das Herz

Das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training ist eine innovative Methode, die auch bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden kann. Durch den kontrollierten Wechsel von sauerstoffarmer und sauerstoffreicher Atemluft werden die Mitochondrien – die Kraftwerke der Herzmuskelzellen – trainiert.

Studien zeigen, dass IHHT die HRV verbessern kann. Die Herzmuskelzellen werden widerstandsfähiger und die vegetative Regulation stabilisiert sich. Besonders bei stressbedingten Rhythmusstörungen und Erschöpfungszuständen ist IHHT eine wertvolle Therapieoption.

Weitere unterstützende Maßnahmen

Akupunktur: In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Herz der „Kaiser“ unter den Organen – es beherbergt den Geist (Shen). Bei Herzrhythmusstörungen arbeite ich mit dem Punkt Herz 7 (Shenmen) am Handgelenk, der den Geist beruhigt. Perikard 6 (Neiguan) am Unterarm ist ein weiterer wichtiger Punkt, der das Herz harmonisiert. Die Ohrakupunktur ergänzt die Körperakupunktur – der Herzpunkt am Ohr kann auch mit kleinen Dauernadeln stimuliert werden.

Homöopathie: Die Mittelwahl richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Crataegus (Weißdorn) ist das klassische Herzmittel und wird bei allgemeiner Herzschwäche und Rhythmusstörungen eingesetzt. Digitalis kommt bei verlangsamtem, unregelmäßigem Puls infrage. Spigelia bei stechenden Herzschmerzen mit Herzklopfen. Cactus grandiflorus bei dem Gefühl, das Herz werde von einer eisernen Hand umklammert. Die Wahl des richtigen Mittels erfordert eine gründliche homöopathische Anamnese.

Phytotherapie: Weißdorn (Crataegus) ist die Königin unter den Herzpflanzen. Ihre Wirkstoffe stärken die Kontraktionskraft des Herzens, verbessern die Durchblutung der Herzkranzgefäße und wirken leicht beruhigend. Weißdorn kann als Tee, Tinktur oder standardisierter Extrakt eingenommen werden. Anders als chemische Herzmedikamente hat Weißdorn praktisch keine Nebenwirkungen und kann auch langfristig eingenommen werden. Ergänzend setze ich Herzgespann (Leonurus cardiaca) bei nervösen Herzrhythmusstörungen ein.

Neuraltherapie: Bei Herzrhythmusstörungen, die mit Störfeldern zusammenhängen, kann die Neuraltherapie hilfreich sein. Durch kleine Injektionen von Procain an bestimmten Punkten werden Blockaden gelöst und die Regulation verbessert. Besonders bei Patienten mit chronischen Zahnherden oder Narbenstörfeldern kann dies ein wichtiger Baustein der Behandlung sein.

🌿 Die Rolle der Lebensführung

In meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung habe ich immer wieder gesehen, wie stark die Lebensführung den Herzrhythmus beeinflusst. Viele Patienten unterschätzen diese Zusammenhänge, dabei liegen hier oft die größten Hebel für eine Besserung.

Die Bedeutung des Schlafs: Während wir schlafen, regeneriert sich das vegetative Nervensystem. Der Parasympathikus übernimmt die Führung, das Herz kann zur Ruhe kommen. Wer chronisch zu wenig oder schlecht schläft, gibt seinem Herzen keine Erholungspause. Die HRV-Messung zeigt bei Schlafgestörten typischerweise eine deutlich reduzierte Variabilität.

Ernährung und Herzrhythmus: Eine entzündungsfördernde Ernährung mit viel Zucker, Weißmehl und industriell verarbeiteten Fetten belastet auch das Herz. Die mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Olivenöl und Fisch hingegen liefert herzschützende Nährstoffe. Besonders wichtig: magnesiumreiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Nüsse und Vollkornprodukte.

Bewegung – aber richtig: Moderater Ausdauersport ist ein Segen für das Herz und verbessert nachweislich die HRV. Übertraining hingegen kann Herzrhythmusstörungen verschlimmern. Die Kunst liegt in der Balance: regelmäßig, aber nicht übermäßig intensiv. Ideal sind 3-4 Einheiten pro Woche mit moderater Intensität.

🔍 Ursachensuche: Warum stolpert mein Herz?

Herzrhythmusstörungen haben selten nur eine Ursache. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen. In meiner Praxis gehe ich systematisch auf Spurensuche.

Stress und vegetative Dysregulation: Chronischer Stress ist eine der häufigsten Ursachen für funktionelle Herzrhythmusstörungen. Der Sympathikus ist dauerhaft aktiviert, das Herz kommt nicht zur Ruhe. Die HRV-Messung zeigt dieses Ungleichgewicht deutlich.

Nährstoffmängel: Magnesium ist der „Klassiker“, aber auch Kalium, B-Vitamine und Coenzym Q10 können fehlen. Eine Laboruntersuchung schafft Klarheit.

Schilddrüsenprobleme: Sowohl Über- als auch Unterfunktion können das Herz beeinflussen. Bei Hashimoto-Thyreoiditis können die Werte schwanken und phasenweise zu Herzrasen führen.

Verdauungsprobleme: Der Vagusnerv verbindet Darm und Herz direkt miteinander. Ein geblähter Darm kann über diesen Weg Herzrhythmusstörungen auslösen – das sogenannte Roemheld-Syndrom. Das Zwerchfell wird nach oben gedrückt, das Herz gerät unter Druck und reagiert mit Stolpern oder Rasen. Die Darmgesundheit spielt also auch für das Herz eine wichtige Rolle. Bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen nach dem Essen teste ich immer auch die Verdauungsfunktion.

Schlafmangel und Erschöpfung: Wer zu wenig oder schlecht schläft, belastet sein Herz. Die nächtliche Regeneration ist für das vegetative Nervensystem unverzichtbar. Die HRV sinkt bei Schlafmangel messbar ab. Schlafstörungen sollten daher bei Herzrhythmusstörungen immer mitbehandelt werden.

Medikamente und andere Substanzen: Viele Medikamente können als Nebenwirkung Herzrhythmusstörungen auslösen oder verstärken. Dazu gehören manche Antidepressiva, Antihistaminika, Asthmamittel und sogar einige Antibiotika. Auch Schilddrüsenmedikamente können bei Überdosierung zu Herzrasen führen. Sprechen Sie mich an, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen – ich prüfe, ob ein Zusammenhang bestehen könnte.

Elektrosensibilität: Manche Menschen reagieren empfindlich auf elektromagnetische Felder von Handys, WLAN-Routern oder Hochspannungsleitungen. Die Bioresonanz kann diese Empfindlichkeit testen. Bei positiven Befunden besprechen wir Möglichkeiten zur Reduktion der Exposition in Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld.

📖 Fiktiver Praxisfall: Herzstolpern bei Stress

Hinweis: Dieser Fall ist fiktiv und dient zur Veranschaulichung. Jeder Patient reagiert individuell, Behandlungserfolge können nicht garantiert werden.

Ausgangssituation: Herr S., 45 Jahre, Projektleiter in einem IT-Unternehmen, kam mit seit Monaten bestehendem Herzstolpern. Der Kardiologe hatte ein EKG und einen Herzultraschall gemacht – ohne pathologischen Befund. „Funktionell, lernen Sie damit zu leben“, hieß es. Doch das Stolpern verunsicherte ihn weiterhin.

Diagnostik: Die HRV-Messung zeigte eine deutliche Sympathikus-Dominanz mit eingeschränkter Variabilität. Das vegetative Nervensystem war im Dauerstressmodus. Die Bioresonanz ergab Hinweise auf Magnesiummangel und eine hohe Stressbelastung. Im Labor bestätigte sich der niedrige Magnesiumspiegel im Vollblut.

Therapie: Wir begannen mit hoch dosiertem Magnesiumcitrat (2 x 400 mg täglich), ergänzt durch Taurin und B-Vitamine. Parallel erfolgten Bioresonanzbehandlungen zur vegetativen Regulation. Herr S. begann mit HRV-Atemübungen, die er zu Hause durchführte.

Verlauf: Nach vier Wochen hatte das Herzstolpern deutlich abgenommen. Die Kontroll-HRV nach acht Wochen zeigte eine verbesserte Parasympathikus-Aktivität. Herr S. berichtete, insgesamt ruhiger und belastbarer zu sein. Nach drei Monaten war das Herzstolpern nur noch selten spürbar.

❓ Häufig gestellte Fragen

Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?

Das hängt von der Art ab. Gelegentliche Extrasystolen sind meist harmlos und treten bei fast jedem Menschen vor – oft, ohne dass man es bemerkt. Vorhofflimmern oder anhaltende Tachykardien erfordern hingegen ärztliche Betreuung. Eine kardiologische Abklärung mit EKG und gegebenenfalls Langzeit-EKG sollte immer am Anfang stehen, bevor wir naturheilkundlich arbeiten.

Was kostet eine HRV-Messung?

Die HRV-Messung kostet in meiner Praxis einen Grundpreis von 40 Euro plus 2 Euro pro Minute Messzeit. Bei einer 30-minütigen Standardmessung liegen die Kosten bei etwa 100 Euro. Diese Investition lohnt sich, denn die HRV gibt uns wertvolle Informationen über Ihr vegetatives Nervensystem, die mit anderen Methoden nicht zu bekommen sind.

Kann ich meine Herzmedikamente absetzen?

Niemals eigenmächtig! Medikamente dürfen nur in Absprache mit dem verordnenden Arzt reduziert oder abgesetzt werden. Die naturheilkundliche Behandlung kann jedoch oft dazu beitragen, dass weniger Medikamente benötigt werden oder die Dosis reduziert werden kann. Dies geschieht immer in enger Abstimmung mit Ihrem Kardiologen.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Bei funktionellen Störungen zeigen sich oft schon nach wenigen Wochen Verbesserungen. Für eine nachhaltige Stabilisierung rechne ich mit drei bis sechs Monaten regelmäßiger Behandlung. Danach sind Erhaltungsmaßnahmen sinnvoll, zum Beispiel vierteljährliche Kontrolltermine und die Fortsetzung der Mikronährstofftherapie.

Hilft die Behandlung auch bei Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist eine komplexe Rhythmusstörung, die immer kardiologisch betreut werden muss. Die naturheilkundliche Behandlung kann jedoch unterstützend wirken: Die Mikronährstofftherapie verbessert die energetische Versorgung der Herzmuskelzellen, Bioresonanz und Akupunktur können die vegetative Regulation stabilisieren. Viele Patienten berichten von weniger häufigen oder kürzeren Episoden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten naturheilkundliche Behandlungen je nach Tarif ganz oder teilweise. Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten in der Regel selbst tragen. Manche Zusatzversicherungen für Naturheilkunde decken Heilpraktikerleistungen ab. Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach.

Kann Stress wirklich Herzrhythmusstörungen auslösen?

Ja, absolut. Chronischer Stress ist eine der häufigsten Ursachen für funktionelle Herzrhythmusstörungen. Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol erhöhen die Erregbarkeit des Herzens und können Extrasystolen oder Tachykardien auslösen. Die gute Nachricht: Stressbedingte Rhythmusstörungen sprechen besonders gut auf unsere Therapie an, weil wir direkt an der Ursache arbeiten können.

🛡️ Was Sie selbst tun können

Neben der Behandlung in meiner Praxis können Sie selbst viel für Ihren Herzrhythmus tun. Hier meine wichtigsten Empfehlungen aus über 30 Jahren Praxiserfahrung:

Atemübungen: Die 4-7-8-Atmung beruhigt das vegetative Nervensystem nachweislich: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen. Mehrmals täglich für einige Minuten angewendet, kann diese einfache Technik die HRV verbessern und Herzstolpern reduzieren. Der Parasympathikus wird aktiviert, das Herz beruhigt sich.

Koffein und Alkohol reduzieren: Beides kann Herzrhythmusstörungen verstärken. Koffein erhöht die Ausschüttung von Adrenalin und macht das Herz erregbarer. Alkohol stört den Elektrolythaushalt und kann besonders am nächsten Tag zu Herzstolpern führen – das sogenannte „Holiday Heart Syndrome“. Beobachten Sie, wie Ihr Herz reagiert, und passen Sie den Konsum entsprechend an.

Regelmäßige Bewegung: Moderater Ausdauersport verbessert die HRV nachweislich und trainiert das Herz. Wandern, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking – 3-4 Mal pro Woche für 30-45 Minuten reichen aus. Wichtig: Nicht übertreiben! Zu intensives Training kann kontraproduktiv sein und Rhythmusstörungen sogar verschlimmern.

Ausreichend Schlaf: 7-8 Stunden pro Nacht geben dem Herzen Zeit zur Regeneration. Achten Sie auf eine ruhige Schlafumgebung ohne elektronische Geräte. Das Schlafzimmer sollte kühl und dunkel sein. Bei Schlafstörungen lohnt sich eine gezielte Behandlung – auch für das Herz.

Stressmanagement: Finden Sie Ihre persönliche Methode zur Stressbewältigung. Das kann Meditation sein, Yoga, Tai Chi, Gartenarbeit oder ein Hobby, bei dem Sie abschalten können. Regelmäßige Pausen im Alltag sind wichtig – das Herz braucht auch tagsüber Erholungsphasen.

⚠️ Wann Sie sofort zum Arzt sollten

Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe bei anhaltendem schnellen Herzschlag über 150/min, sehr langsamem Puls unter 40/min, Bewusstlosigkeit oder starkem Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot, erstmaligem Auftreten von Vorhofflimmern. Diese Symptome können auf ernste Herzprobleme hinweisen und müssen sofort abgeklärt werden.

📞 Ihr Weg zum ausgeglichenen Herzrhythmus

Wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden und einen ganzheitlichen Behandlungsansatz suchen, begleite ich Sie gerne. Mit HRV-Messung, Bioresonanzdiagnostik und gezielter Therapie können wir gemeinsam die Ursachen Ihrer Beschwerden verstehen und behandeln.

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Heilpraktiker Arno Kreuer
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IHHT – Hypoxie Training für ein starkes Herz:

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