Durchblutungsstörungen der Arterien und der Venen

Arterielle - Venöse - Durchblutungsstörungen
Arterielle – Venöse – Durchblutungsstörungen

Gesunder Blutfluss ohne Durchblutungsstörungen

Wenn die Beine beim Gehen schmerzen, die Füße ständig kalt sind oder Wunden schlecht heilen – hinter solchen Beschwerden stecken oft Durchblutungsstörungen. In meiner Naturheilpraxis behandle ich seit über 30 Jahren Patienten mit arteriellen und venösen Durchblutungsproblemen. Der Schlüssel liegt in der gründlichen Diagnostik und einem individuellen Therapiekonzept.

Durchblutungsstörungen entwickeln sich meist schleichend über Jahre. Wenn erste Symptome auftreten, sind die Gefäßveränderungen oft schon fortgeschritten. Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern – mit Methoden, die nicht nur Symptome lindern, sondern die Ursachen angehen.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Bei plötzlichen starken Schmerzen in den Beinen, Taubheitsgefühl, blasser oder bläulicher Haut suchen Sie sofort einen Arzt auf. Ein akuter Gefäßverschluss ist ein Notfall!

🩸 Was sind Durchblutungsstörungen?

Das Blut versorgt jede einzelne Zelle unseres Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ist dieser Fluss gestört, leiden die betroffenen Gewebe unter Mangel. Je nachdem, welche Gefäße betroffen sind, unterscheiden wir verschiedene Formen.

Arterielle Durchblutungsstörungen betreffen die Schlagadern, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren. Verengungen oder Verschlüsse führen dazu, dass Muskeln und Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden. Die häufigste Form ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), die vor allem die Beine betrifft.

Venöse Durchblutungsstörungen entstehen, wenn das sauerstoffarme Blut nicht mehr richtig zum Herzen zurückfließt. Die Venenklappen schließen nicht mehr richtig, das Blut versackt in den Beinen. Die Folgen sind Schwellungen, Schweregefühl und langfristig Hautveränderungen.

Zerebrale Durchblutungsstörungen betreffen die Blutversorgung des Gehirns und können sich durch Schwindel, Konzentrationsprobleme oder Gedächtnisstörungen äußern. Eine gute Gehirndurchblutung ist die Voraussetzung für geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen vorbeugen

🚶 Die Schaufensterkrankheit: Wenn Gehen zur Qual wird

Der volkstümliche Name „Schaufensterkrankheit“ beschreibt das typische Bild: Nach einer bestimmten Gehstrecke zwingen krampfartige Wadenschmerzen zum Stehenbleiben. Die Betroffenen schauen dann oft in Schaufenster, um die Pause zu kaschieren – daher der Name.

Die Schmerzen entstehen, weil die Beinmuskeln bei Belastung mehr Sauerstoff brauchen, die verengten Arterien aber nicht genug Blut durchlassen. In Ruhe lässt der Schmerz nach, weil der Sauerstoffbedarf sinkt. Je kürzer die schmerzfreie Gehstrecke, desto fortgeschrittener die Erkrankung.

Stadium Symptome
Stadium I Keine Beschwerden, aber messbare Verengungen
Stadium II Schmerzen beim Gehen (Claudicatio intermittens)
Stadium III Schmerzen bereits in Ruhe
Stadium IV Gewebeschäden, offene Wunden

🔬 Bioresonanzdiagnostik bei Durchblutungsstörungen

Die Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt ermöglicht mir einen Einblick in die energetischen Hintergründe von Durchblutungsstörungen. Diese Methode ergänzt die körperliche Untersuchung um eine wichtige Dimension.

Was ich bei Durchblutungsstörungen teste

Gefäßsystem: Die Bioresonanz kann energetische Störungen im arteriellen und venösen System aufzeigen. Ich teste spezifische Frequenzbereiche, die mit der Gefäßwand, der Gefäßelastizität und dem Blutfluss korrespondieren. So erhalte ich Hinweise, wo die Hauptbelastungen liegen.

Stoffwechselbelastungen: Durchblutungsstörungen entstehen nicht isoliert. Oft sind Stoffwechselprobleme wie erhöhte Blutfette, Blutzuckerstörungen oder Übersäuerung beteiligt. Die Bioresonanz hilft, diese Zusammenhänge zu erkennen.

Toxinbelastungen: Schwermetalle und andere Giftstoffe können die Gefäßwände direkt schädigen. Quecksilber aus Amalgamfüllungen, Blei aus der Umwelt oder Cadmium aus Zigarettenrauch – die Bioresonanz testet diese Belastungen und gibt Hinweise auf notwendige Entgiftungsmaßnahmen.

Chronische Entzündungen: Stille Entzündungsherde – etwa an Zähnen, Nebenhöhlen oder im Darm – befeuern die Arteriosklerose. Die Bioresonanz kann solche versteckten Entzündungen aufspüren.

Bioresonanztherapie für die Gefäße

Nach der Diagnostik folgt die gezielte Therapie. Mit harmonisierenden Frequenzen arbeite ich daran, die identifizierten Störungen zu beheben. Bei Durchblutungsstörungen setze ich spezifische Programme ein, die auf die Gefäßregulation, den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane ausgerichtet sind.

Die Bioresonanztherapie ist schmerzfrei und wird von den meisten Patienten als angenehm entspannend empfunden. Eine Behandlungsserie umfasst überwiegend 6 bis 10 Sitzungen, bei denen die Frequenzprogramme individuell angepasst werden.

📏 Der ABI-Test: Objektive Messung der Beindurchblutung

Der Knöchel-Arm-Index (Ankle-Brachial-Index, ABI) ist ein einfacher, aber aussagekräftiger Test zur Früherkennung arterieller Durchblutungsstörungen. Ich messe den Blutdruck sowohl an den Armen als auch an den Knöcheln und berechne das Verhältnis.

📊 Interpretation des ABI-Tests

ABI-Wert Bedeutung
0,9 – 1,3 Normal – keine relevante Durchblutungsstörung
0,75 – 0,9 Leichte Durchblutungsstörung
0,5 – 0,75 Mittelschwere Durchblutungsstörung
unter 0,5 Schwere Durchblutungsstörung – kritisch

Der Test dauert etwa 15 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Er eignet sich hervorragend als Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr oder bei Vorliegen von Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck.

Labordiagnostik bei Durchblutungsstörungen

🧪 Labordiagnostik: Die versteckten Risikofaktoren

Bei Durchblutungsstörungen gehe ich weit über die Standard-Blutwerte hinaus. Bestimmte Parameter geben mir wichtige Hinweise auf die Ursachen und helfen, das individuelle Gefäßrisiko einzuschätzen.

Homocystein: Der vergessene Risikofaktor

Homocystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die bei erhöhten Werten die Gefäßwände direkt schädigt. Es macht die Arterien starr, fördert die Blutgerinnung und beschleunigt die Arteriosklerose. Bereits mäßig erhöhte Werte steigern das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko deutlich.

Das Gute: Homocystein lässt sich mit B-Vitaminen (B6, B12, Folsäure) effektiv senken. Bei meinen Patienten mit Durchblutungsstörungen finde ich häufig erhöhte Homocysteinwerte – ein Ansatzpunkt, an dem wir gezielt arbeiten können.

Omega-3-Index: Schutzfaktor für die Gefäße

Der Omega-3-Index misst den Anteil der wertvollen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in den roten Blutkörperchen. Diese Fettsäuren hemmen Entzündungen, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und schützen die Gefäßwände.

Ein Omega-3-Index über 8% ist optimal und kann das Risiko für Herzinfarkt um bis zu 90% reduzieren. In Deutschland liegen die meisten Menschen jedoch unter 4% – ein kritisch niedriger Bereich. Bei Durchblutungsstörungen ist die Optimierung des Omega-3-Index ein wichtiger Therapiebaustein.

Weitere wichtige Parameter

Lipoprotein (a): Dieser genetisch bestimmte Risikofaktor lässt sich zwar nicht senken, aber seine schädigenden Auswirkungen können durch antioxidative Therapien gemildert werden.

Oxidiertes LDL: Nicht das Cholesterin an sich ist gefährlich, sondern seine oxidierte Form. Sie ist der eigentliche Auslöser für Gefäßentzündungen und Plaquebildung.

CRP und andere Entzündungsmarker: Chronische Entzündungen treiben die Arteriosklerose voran. Ein erhöhtes CRP verdoppelt das Gefäßrisiko.

💨 IHHT: Höhentraining für die Gefäße

Das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training ist eine meiner wirksamsten Therapien bei Durchblutungsstörungen. Die Methode nutzt die positiven Effekte des Höhentrainings – ohne körperliche Anstrengung.

Sie liegen entspannt auf der Behandlungsliege und atmen über eine Maske abwechselnd sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft. Dieser kontrollierte Wechsel setzt in Ihrem Körper wichtige Regenerationsprozesse in Gang.

🏔️ So wirkt IHHT auf die Durchblutung

Angiogenese: Die Sauerstoffschwankungen regen die Bildung neuer Blutgefäße an. Diese sogenannten Kollateralen können verengte Hauptgefäße umgehen und die Durchblutung verbessern.

Mitochondrien-Regeneration: Die Mitochondrien – die Kraftwerke Ihrer Zellen – werden aktiviert. Geschädigte Mitochondrien werden abgebaut, neue leistungsfähige werden gebildet.

EPO-Stimulation: Der Körper produziert mehr Erythropoetin, was die Bildung roter Blutkörperchen anregt und die Sauerstofftransportkapazität erhöht.

Gefäßelastizität: Die Gefäßwände werden flexibler und können sich besser an unterschiedliche Durchblutungsanforderungen anpassen.

Eine IHHT-Behandlung dauert etwa 40 Minuten. Die meisten Patienten absolvieren 10 bis 15 Sitzungen über 6 bis 8 Wochen. Viele berichten schon nach wenigen Behandlungen über längere schmerzfreie Gehstrecken und weniger kalte Füße.

💉 Sauerstofftherapie nach Regelsberger

Die intravenöse Sauerstofftherapie ist eine weitere wirksame Methode bei Durchblutungsstörungen. Dabei wird eine genau dosierte Menge medizinischen Sauerstoffs langsam in die Vene injiziert.

Der Sauerstoff löst sich im Blut und gelangt bis in die kleinsten Kapillaren. Er stimuliert die Bildung gefäßerweiternder Botenstoffe wie Prostacyclin und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Gleichzeitig werden Entzündungsprozesse gehemmt.

Die Behandlung beginnt mit geringen Sauerstoffmengen, die schrittweise gesteigert werden. So kann sich der Körper optimal anpassen. Eine Behandlungsserie umfasst überwiegend 15 bis 20 Sitzungen über 4 bis 6 Wochen.

Heilpflanzen für die Gefäße: Rosskastanie und Artischocke

🌿 Phytotherapie: Heilpflanzen für die Durchblutung

Die Natur bietet uns wertvolle Pflanzen, die speziell auf das Gefäßsystem wirken. In meiner Praxis setze ich standardisierte Extrakte ein, deren Wirksamkeit gut dokumentiert ist.

Bei arteriellen Durchblutungsstörungen

Ginkgo biloba: Der Ginkgo verbessert die Mikrozirkulation und schützt die Nervenzellen. Er ist besonders wirksam bei zerebralen Durchblutungsstörungen mit Schwindel, Konzentrationsproblemen oder Tinnitus. Die Wirkung setzt langsam ein – mindestens 8 Wochen Einnahme sind nötig.

Knoblauch: Die schwefelhaltigen Verbindungen im Knoblauch wirken gefäßerweiternd und hemmen die Blutplättchenaggregation. Geruchslose Präparate ermöglichen eine hoch dosierte Einnahme ohne soziale Nachteile.

Weißdorn: Die klassische Herzpflanze stärkt das Herz und verbessert die Koronardurchblutung. Sie eignet sich besonders für ältere Patienten mit nachlassender Herzleistung.

Bei venösen Durchblutungsstörungen

Rosskastanie: Der Hauptwirkstoff Aescin stärkt die Venenwände, reduziert Schwellungen und verbessert den venösen Rückfluss. Die Rosskastanie ist das wichtigste pflanzliche Venenmittel und kann Kompressionsstrümpfe ergänzen.

Rotes Weinlaub: Die Anthocyane aus roten Weinblättern dichten die Gefäßwände ab und hemmen Entzündungen. Besonders bei müden, schweren Beinen am Abend zeigt rotes Weinlaub gute Wirkung.

Mäusedorn: Diese Pflanze aktiviert die Venenmuskulatur und verbessert die Arbeit der Venenklappen. Sie wird oft mit Rosskastanie kombiniert.

Homöopathie bei Durchblutungsstörungen

💊 Homöopathie bei Durchblutungsstörungen

Die Homöopathie bietet bei Durchblutungsstörungen wertvolle Behandlungsmöglichkeiten. Die Mittelwahl erfolgt individuell nach dem Beschwerdebild und der Konstitution.

Secale cornutum: Das Mutterkornmittel ist angezeigt bei extremer Kälte der Extremitäten, die sich paradoxerweise durch Kälte bessert. Typisch sind krampfartige Gefäßverengungen mit Taubheitsgefühl und Ameisenlaufen.

Tabacum: Passt bei Patienten mit Blässe, kaltem Schweiß und der Empfindung, als würde das Blut in den Adern gefrieren. Oft besteht eine Verbindung zu früherem Nikotinkonsum.

Hamamelis: Das klassische Venenmittel bei Krampfadern, Schweregefühl und venösen Stauungen. Besonders wenn die Beschwerden mit einem wunden, zerschlagenen Gefühl einhergehen.

Carbo vegetabilis: Bei venösen Stauungen mit bläulicher Verfärbung und dem Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Die Patienten möchten Luft zugefächelt bekommen.

🪡 Akupunktur für die Durchblutung

Die Akupunktur kann die Mikrozirkulation messbar verbessern. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Durchblutungsstörungen als „Blut-Stase“ verstanden – eine Stagnation des Blutflusses, die es zu lösen gilt.

Bei der Behandlung wähle ich Punkte aus, die spezifisch auf die Durchblutung wirken. Der Punkt Milz 6 (Sanyinjiao) am Unterschenkel ist einer der wichtigsten Punkte zur Aktivierung des Blutflusses. Magen 36 (Zusanli) stärkt die Vitalenergie und fördert die Durchblutung der Beine.

Bei venösen Beschwerden setze ich zusätzlich lokale Punkte entlang der betroffenen Venen. Die Ohrakupunktur ergänzt die Körperakupunktur – im Ohr finden sich Reflexzonen für das gesamte Gefäßsystem.

⚡ Neuraltherapie bei Gefäßbeschwerden

Die Neuraltherapie nutzt das vegetative Nervensystem, um die Gefäßregulation zu verbessern. Durch gezielte Injektionen eines Lokalanästhetikums (Procain) an bestimmten Punkten werden Blockaden gelöst und die Durchblutung angeregt.

Bei Durchblutungsstörungen der Beine injiziere ich Procain an sogenannte Segmentpunkte im Bereich der Lendenwirbelsäule. Von dort ziehen Nervenbahnen zu den Beingefäßen und regulieren deren Weite. Die Behandlung führt oft zu einer sofort spürbaren Erwärmung der Beine.

Auch die Behandlung von Störfeldern kann bei Durchblutungsstörungen wichtig sein. Chronische Entzündungsherde – etwa an Zähnen oder Narben – können über das Nervensystem Fernwirkungen auf die Gefäße haben.

Bewegung bei Durchblutungsstörungen

🏃 Bewegung als Therapie

Regelmäßige Bewegung ist bei Durchblutungsstörungen so wirksam wie kaum eine andere Maßnahme. Sie regt die Bildung neuer Blutgefäße an, verbessert die Gefäßelastizität und trainiert die Venenklappen.

Gehtraining bei pAVK: Das strukturierte Gehtraining ist nachweislich eine der wirksamsten Therapien bei der Schaufensterkrankheit. Gehen Sie bis zur Schmerzgrenze, machen Sie eine kurze Pause, und setzen Sie dann das Training fort. Täglich 30 bis 60 Minuten können die schmerzfreie Gehstrecke verdoppeln.

Venengymnastik: Einfache Übungen wie Zehenspitzenstand, Fußkreisen oder „Fahrradfahren“ im Liegen aktivieren die Wadenmuskelpumpe und unterstützen den venösen Rückfluss. Diese Übungen können Sie mehrmals täglich durchführen – auch am Arbeitsplatz.

Schwimmen und Aquagymnastik: Das Wasser übt einen sanften Druck auf die Gefäße aus und unterstützt den venösen Rückfluss. Gleichzeitig ist Schwimmen gelenkschonend und eignet sich auch für Patienten mit Übergewicht oder Gelenkproblemen.

🥗 Ernährung für gesunde Gefäße

Eine gefäßfreundliche Ernährung kann die Behandlung von Durchblutungsstörungen wirksam unterstützen. Die mediterrane Küche gilt als besonders gefäßschützend.

Omega-3-Fettsäuren: Fettreicher Seefisch (Lachs, Makrele, Hering), Leinöl und Walnüsse liefern die wertvollen Fettsäuren, die Entzündungen hemmen und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern.

Antioxidantien: Beeren, dunkle Schokolade, grüner Tee und buntes Gemüse schützen die Gefäßwände vor oxidativem Stress. Besonders Flavonoide aus roten und blauen Früchten stärken die Kapillaren.

Knoblauch und Zwiebeln: Die schwefelhaltigen Verbindungen wirken gefäßerweiternd und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Täglich eine Knoblauchzehe kann das Gefäßrisiko senken.

Vermeiden sollten Sie: Zucker, Weißmehl, Transfette und hochverarbeitete Lebensmittel. Sie fördern Entzündungen und verschlechtern die Gefäßgesundheit.

📖 Fiktiver Praxisfall: Schaufensterkrankheit

Hinweis: Dieser Fall ist fiktiv und dient zur Veranschaulichung. Behandlungserfolge sind individuell verschieden und können nicht garantiert werden.

Ausgangssituation: Herr K., 62 Jahre, ehemaliger Raucher, kam mit Wadenschmerzen nach etwa 200 Metern Gehstrecke. Der ABI-Test ergab einen Wert von 0,68 links – eine mittelschwere Durchblutungsstörung. Die Laborwerte zeigten erhöhtes Homocystein und einen niedrigen Omega-3-Index.

Therapie: Wir begannen mit IHHT-Behandlungen zweimal wöchentlich, ergänzt durch Bioresonanztherapie. Gleichzeitig startete Herr K. mit strukturiertem Gehtraining und einer mediterranen Ernährung. Die erhöhten Homocysteinwerte behandelten wir mit B-Vitaminen, für den Omega-3-Index verschrieb ich hoch dosiertes Fischöl.

Verlauf: Nach vier Wochen konnte Herr K. bereits 350 Meter schmerzfrei gehen. Nach drei Monaten IHHT und konsequentem Gehtraining lag seine schmerzfreie Gehstrecke bei über 600 Metern. Der Kontroll-ABI hatte sich auf 0,78 verbessert, die Laborwerte waren normalisiert.

❓ Häufig gestellte Fragen

Können sich Durchblutungsstörungen wieder verbessern?

Ja, besonders in den frühen Stadien sind deutliche Verbesserungen möglich. Durch gezieltes Gehtraining kann der Körper neue Umgehungsgefäße (Kollateralen) bilden. Auch naturheilkundliche Therapien wie IHHT fördern die Bildung neuer Blutgefäße. Wichtig ist, frühzeitig zu handeln.

Muss ich meine Medikamente absetzen?

Nein, die naturheilkundliche Behandlung ergänzt die schulmedizinische Therapie, ersetzt sie aber nicht. Blutverdünner oder Blutdruckmedikamente sind oft unverzichtbar. Änderungen an der Medikation sollten immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Wie lange dauert die Behandlung?

Das hängt vom Stadium und den individuellen Faktoren ab. Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach 4 bis 6 Wochen. Für eine nachhaltige Stabilisierung rechne ich mit 3 bis 6 Monaten. Danach sind regelmäßige Kontrollen und Erhaltungsmaßnahmen sinnvoll.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Private Versicherungen und Beihilfe erstatten Heilpraktikerleistungen je nach Tarif. Gesetzlich Versicherte tragen die Kosten in der Regel selbst. Manche Zusatzversicherungen decken naturheilkundliche Behandlungen ab.

📞 Ihr Weg zu besserer Durchblutung

Durchblutungsstörungen sind kein Schicksal, mit dem Sie sich abfinden müssen. Mit der richtigen Diagnostik und einem individuellen Therapiekonzept können wir viel erreichen – von der Linderung akuter Beschwerden bis zur langfristigen Verbesserung Ihrer Gefäßgesundheit.

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Heilpraktiker Arno Kreuer
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Meine Patienten kommen aus Stuttgart, Esslingen, Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Nürtingen, Göppingen und dem gesamten Großraum.

 

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