Herpes Simplex und Herpes Labiales

Herpes Simplex & Lippenherpes

Ganzheitliche naturheilkundliche Behandlung mit über 30 Jahren Erfahrung

✓ Seit 1992 Heilpraktiker
Lippenherpes bei einem jungen Mann - Symptomatik und Behandlung

Leiden Sie unter wiederkehrenden Herpes-Ausbrüchen, die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen? In meiner Naturheilpraxis in Wernau begleite ich seit über drei Jahrzehnten Menschen auf ihrem Weg zu einem stabileren Immunsystem und weniger Herpes-Episoden. Mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die Ursachen berücksichtigt und nicht nur Symptome bekämpft, entwickle ich für jeden Patienten individuelle Therapiekonzepte.

Das erwartet Sie auf dieser Seite:

✓ Verständnis für die Hintergründe von Herpes Simplex und Lippenherpes
✓ Bewährte naturheilkundliche Therapiemethoden aus über 30 Jahren Praxiserfahrung
✓ Präventionsstrategien zur Stärkung Ihres Immunsystems
✓ Individuelle Behandlungsansätze für nachhaltige Besserung

Herpes Simplex verstehen – Mehr als nur lästige Bläschen

Herpes Simplex ist eine der häufigsten Virusinfektionen weltweit. Schätzungsweise tragen 50 bis 80 Prozent der Bevölkerung das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) in sich, das hauptsächlich für Lippenherpes verantwortlich ist. Das Herpes-Simplex-Virus Typ 2 (HSV-2) verursacht überwiegend Genitalherpes. Beide Virustypen gehören zur Familie der Herpesviren und teilen eine bemerkenswerte Eigenschaft: Nach der Erstinfektion verbleiben sie lebenslang im Körper und können bei geschwächter Immunlage reaktiviert werden.

Die zwei Gesichter des Herpes Simplex

Das Herpes-Simplex-Virus manifestiert sich in zwei Hauptformen, die jedoch beide das gleiche Grundprinzip befolgen: Das Virus nistet sich in Nervenzellen ein und kann dort jahrelang unbemerkt überdauern. Bei HSV-1 sind dies meist die Nervenganglien im Gesichtsbereich, bei HSV-2 die Nervenwurzeln im unteren Rückenmark.

HSV-1 (Herpes Simplex Typ 1): Dieser Typ ist primär für den bekannten Lippenherpes verantwortlich. Die Übertragung erfolgt häufig bereits im Kindesalter durch Küssen oder gemeinsam genutztes Geschirr. Die charakteristischen, schmerzhaften Bläschen entstehen bevorzugt an den Lippen, können aber auch die Mundschleimhaut, die Nase oder selten auch die Augen befallen. Die Erstinfektion verläuft oft unbemerkt oder mit milden grippeähnlichen Symptomen.

HSV-2 (Herpes Simplex Typ 2): Dieser Virustyp wird hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen und verursacht Genitalherpes. Die Symptome umfassen schmerzhafte Bläschen im Genital- oder Analbereich, begleitet von Brennen, Juckreiz und manchmal Schwellungen der Lymphknoten. Die psychische Belastung ist bei dieser Form oft besonders ausgeprägt.

Der typische Verlauf eines Herpes-Ausbruchs

Ein Herpes-Ausbruch kündigt sich meist durch charakteristische Warnsignale an, noch bevor die sichtbaren Symptome auftreten. Viele Betroffene berichten von einem Kribbeln, Brennen oder Spannungsgefühl an der betroffenen Stelle – oft 12 bis 24 Stunden vor dem eigentlichen Ausbruch. Dies ist das sogenannte Prodromalstadium, in dem das Virus bereits aktiv wird.

Darauf folgt die Bläschenbildung: Kleine, mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen entstehen, die äußerst schmerzhaft sein können. Diese Phase dauert etwa zwei bis drei Tage. Die Bläschen platzen schließlich auf und hinterlassen nässende, offene Stellen, die besonders ansteckend sind. Im Heilungsstadium bildet sich eine Kruste, unter der die Haut regeneriert. Der gesamte Prozess dauert ohne Behandlung üblicherweise sieben bis zehn Tage.

Wichtiger Hinweis zur Ansteckungsgefahr

Herpes ist besonders in der Bläschenphase hochansteckend, aber auch ohne sichtbare Symptome kann das Virus übertragen werden. Diese asymptomatische Virusausscheidung macht die Eindämmung der Verbreitung besonders schwierig. Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen und das Vermeiden von direktem Kontakt mit den betroffenen Stellen sind daher essentiell.

Warum bricht Herpes immer wieder aus?

Die entscheidende Frage, die viele Betroffene beschäftigt: Warum leiden manche Menschen unter ständig wiederkehrenden Ausbrüchen, während andere trotz Virusinfektion niemals Symptome entwickeln? Die Antwort liegt in einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren, bei dem das Immunsystem die Hauptrolle spielt.

Verschiedene Auslöser können das ruhende Virus reaktivieren. Zu den häufigsten Triggern gehören emotionaler oder körperlicher Stress, der das Immunsystem schwächt. Auch Erkältungen, grippale Infekte oder andere Infektionskrankheiten können einen Ausbruch begünstigen. Intensive Sonneneinstrahlung, besonders UV-Licht, gilt als bekannter Auslöser für Lippenherpes. Hormonelle Schwankungen, etwa während der Menstruation, spielen bei vielen Frauen eine Rolle. Erschöpfung, Schlafmangel und Überlastung beeinträchtigen die Immunabwehr nachhaltig. Auch bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können indirekt zur Reaktivierung beitragen.

Die Herausforderung chronischer Herpesinfektionen

Für Menschen mit häufigen Herpes-Ausbrüchen bedeutet die Erkrankung oft mehr als nur körperliche Beschwerden. Die psychische Belastung durch sichtbare Symptome, insbesondere im Gesicht, kann das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und soziale Aktivitäten einschränken. Viele Betroffene entwickeln eine ständige Sorge vor dem nächsten Ausbruch, was zusätzlichen Stress verursacht – ein Teufelskreis, der weitere Ausbrüche begünstigen kann.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie sehr die wiederkehrenden Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen können. Doch gerade hier setzt die ganzheitliche Naturheilkunde an: Statt nur die Symptome zu unterdrücken, suchen wir nach den individuellen Ursachen und Auslösern, um das Immunsystem nachhaltig zu stärken und die Häufigkeit der Ausbrüche zu reduzieren.

Das Immunsystem – Ihr stärkster Verbündeter gegen Herpes

Das Immunsystem spielt die zentrale Rolle bei der Kontrolle von Herpesinfektionen. Ein gut funktionierendes Immunsystem kann das Virus effektiv in Schach halten und Ausbrüche verhindern oder zumindest deutlich abschwächen. Die gute Nachricht: Wir können das Immunsystem aktiv unterstützen und stärken.

Was schwächt unser Immunsystem?

In der modernen Gesellschaft sind viele Menschen Faktoren ausgesetzt, die das Immunsystem belasten. Chronischer Stress führt zur Ausschüttung von Kortisol, einem Hormon, das langfristig die Immunfunktion unterdrückt. Unausgewogene Ernährung mit zu viel Zucker, verarbeiteten Lebensmitteln und zu wenig Nährstoffen schwächt die Abwehrkräfte. Schlafmangel verhindert die nächtliche Regeneration des Immunsystems. Bewegungsmangel oder umgekehrt übermäßiger Sport ohne ausreichende Erholungsphasen belasten den Körper. Umweltgifte, Schwermetalle und chronische Entzündungen im Körper fordern das Immunsystem dauerhaft heraus.

Strategien zur Immunstärkung

Eine gezielte Stärkung des Immunsystems umfasst mehrere Bereiche, die in meiner Praxis individuell auf jeden Patienten abgestimmt werden. Die Ernährung spielt eine Grundrolle: Eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und hochwertigen Proteinen bildet die Basis. Besonders wichtig sind Vitamin C, Vitamin D, Zink und B-Vitamine – Nährstoffe, die direkt die Immunfunktion unterstützen.

Die Aminosäure L-Lysin hat sich in der Praxis als besonders wertvoll erwiesen. Sie kann die Vermehrung des Herpes-Virus hemmen, indem sie mit der Aminosäure Arginin konkurriert, die das Virus für sein Wachstum benötigt. Eine gezielte Supplementierung mit L-Lysin, kombiniert mit dem Verzicht auf argininreiche Lebensmittel wie Nüsse, Schokolade und bestimmte Getreidearten während akuter Phasen, zeigt oft bemerkenswerte Erfolge.

Stressmanagement ist ein weiterer Eckpfeiler: Techniken wie Meditation, Atemübungen, Yoga oder progressive Muskelentspannung helfen, den Kortisolspiegel zu senken und das Nervensystem zu beruhigen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft aktiviert das Immunsystem, sollte aber nicht in Übertraining ausarten. Ausreichender und qualitativ guter Schlaf von sieben bis acht Stunden ist unverzichtbar für die Immunregeneration.

Naturheilkundliche Therapiemethoden bei Herpes

In meiner Naturheilpraxis in Wernau setze ich auf bewährte naturheilkundliche Verfahren, die sich in über 30 Jahren Praxiserfahrung als wirksam erwiesen haben. Der Schlüssel liegt in der individuellen Kombination verschiedener Therapieformen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt werden.

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Akupunktur

Die traditionelle chinesische Akupunktur reguliert den Energiefluss im Körper und stärkt die Abwehrkräfte. Durch das Setzen feiner Nadeln an spezifischen Punkten können wir das Immunsystem aktivieren und die Selbstheilungskräfte anregen. Bei Herpes-Patienten behandle ich gezielt Punkte, die die Immunfunktion unterstützen und Entzündungsprozesse regulieren. Die Akupunktur kann sowohl präventiv zur Vermeidung von Ausbrüchen als auch akut zur Linderung der Symptome eingesetzt werden.

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Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur nach dem französischen Arzt Dr. Nogier nutzt Reflexpunkte im Ohr, die mit dem gesamten Körper in Verbindung stehen. Diese Methode ist besonders effektiv bei der Behandlung chronischer Erkrankungen und zur Regulation des Nervensystems. Bei Herpes-Patienten können wir durch die Ohrakupunktur das Immunsystem stärken, Stress reduzieren und die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflussen. Die Behandlung ist sanft und kann gut mit anderen Therapieformen kombiniert werden.

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Homöopathie

Die klassische Homöopathie betrachtet den Menschen ganzheitlich und sucht nach dem individuell passenden Mittel, das die Selbstheilungskräfte aktiviert. Bei Herpes haben sich verschiedene homöopathische Mittel bewährt: Rhus toxicodendron bei brennenden, juckenden Bläschen, Natrium muriaticum bei Lippenherpes, der durch Sonneneinstrahlung oder emotionalen Stress ausgelöst wurde, oder Sepia bei hormonell bedingten Ausbrüchen. Komplexmittel wie das bewährte Herpesgetreu von Dr. Reckeweg kombinieren verschiedene Wirkstoffe und können akut oder als Kur eingesetzt werden.

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Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde bietet wertvolle Unterstützung bei Herpes-Infektionen. Melisse (Melissa officinalis) ist wissenschaftlich gut untersucht und zeigt ausgeprägte antivirale Eigenschaften gegen Herpes-Viren. Äußerlich als Creme oder Tinktur angewendet, kann sie die Heilung beschleunigen und Beschwerden lindern. Echinacea (Sonnenhut) stärkt das Immunsystem und wird präventiv eingesetzt. Taigawurzel und Ginseng haben adaptogene Eigenschaften und helfen dem Körper, mit Stress besser umzugehen – ein wichtiger Faktor bei der Herpes-Prävention.

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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke nutzt gezielte Injektionen mit Lokalanästhetika an bestimmten Punkten, um Störfelder zu behandeln und das vegetative Nervensystem zu regulieren. Bei chronischen Herpes-Patienten können Störfelder im Körper – etwa alte Narben, entzündete Mandeln oder Zahnherde – das Immunsystem schwächen und Ausbrüche begünstigen. Durch die Behandlung dieser Störfelder mit der Neuraltherapie kann das gesamte System wieder ins Gleichgewicht kommen, was oft zu einer deutlichen Reduktion der Ausbruchshäufigkeit führt.

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Ultraschalltherapie

Die therapeutische Ultraschallbehandlung nutzt hochfrequente Schallwellen, um Gewebe zu stimulieren und Heilungsprozesse anzuregen. Bei Herpes kann die Ultraschalltherapie die Durchblutung im betroffenen Bereich verbessern, entzündliche Prozesse reduzieren und die Regeneration der Haut beschleunigen. Die sanften mechanischen Schwingungen wirken zudem schmerzlindernd und können die Abheilung der Bläschen unterstützen. Diese Methode eignet sich besonders gut zur Behandlung während eines akuten Ausbruchs.

Bioresonanztherapie – Mein Spezialgebiet in der Herpes-Behandlung

Die Bioresonanztherapie nimmt in meiner Praxis eine zentrale Stellung ein, besonders bei chronischen und wiederkehrenden Erkrankungen wie Herpes. Diese Methode basiert auf der Annahme, dass jede Substanz – ob Virus, Bakterium, Organ oder Gewebe – ein charakteristisches elektromagnetisches Schwingungsmuster besitzt. Bei einer Störung oder Erkrankung verändert sich dieses Muster.

Bioresonanzdiagnostik – Den Ursachen auf der Spur

Mit der Bioresonanzdiagnostik kann ich die spezifischen Frequenzen des Herpes-Simplex-Virus im Körper aufspüren und die Aktivität des Virus einschätzen. Doch die Diagnostik geht weit darüber hinaus: Ich kann Schwachstellen im Immunsystem identifizieren, Belastungen durch Toxine oder Schwermetalle aufdecken, Nahrungsmittelunverträglichkeiten feststellen, die das Immunsystem belasten, und energetische Blockaden erkennen, die die Selbstheilungskräfte hemmen.

Diese umfassende Analyse ermöglicht es mir, ein ganzheitliches Bild Ihrer gesundheitlichen Situation zu gewinnen. Oft zeigt sich, dass wiederkehrende Herpes-Ausbrüche nicht isoliert auftreten, sondern mit anderen Faktoren zusammenhängen – etwa einer gestörten Darmflora, chronischen Entzündungen oder einer Überlastung des Entgiftungssystems.

Bioresonanztherapie – Harmonisierung auf zellulärer Ebene

Die Therapie mit dem Bioresonanzgerät arbeitet völlig sanft und nebenwirkungsfrei. Über Elektroden werden die pathologischen Schwingungen des Körpers aufgenommen, invertiert (umgekehrt) und als therapeutische Schwingungen zurückgegeben. Dies soll die gestörten Frequenzen neutralisieren und die gesunden körpereigenen Schwingungen stärken.

Bei Herpes-Patienten zielt die Behandlung darauf ab, die Viruslast zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken, Entzündungsprozesse zu regulieren, die Entgiftungsorgane zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Behandlung ist angenehm und dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Viele Patienten empfinden die Sitzungen als entspannend.

Erfahrungen aus über 30 Jahren Praxis

In meiner langjährigen Tätigkeit als Heilpraktiker habe ich zahlreiche Patienten mit chronischen Herpes-Infektionen begleitet. Die Kombination aus Bioresonanztherapie und anderen naturheilkundlichen Verfahren hat sich dabei als besonders erfolgreich erwiesen. Viele Patienten berichten von einer deutlichen Reduktion der Ausbruchshäufigkeit, kürzerer Dauer und geringerer Intensität der Symptome bei auftretenden Ausbrüchen, sowie einem allgemein gestärkten Wohlbefinden und mehr Energie im Alltag.

Ganzheitliche Diagnostik – Mehr als nur Symptombehandlung

Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Therapie. In meiner Praxis kombiniere ich verschiedene diagnostische Verfahren, um ein umfassendes Bild Ihrer gesundheitlichen Situation zu erhalten. Neben der bereits erwähnten Bioresonanzdiagnostik setze ich auf weitere bewährte Methoden.

Augendiagnostik (Iridologie)

Die Augendiagnostik ermöglicht es mir, über die Betrachtung der Iris Rückschlüsse auf den Zustand verschiedener Organe und Körpersysteme zu ziehen. In der Iris spiegeln sich konstitutionelle Schwächen, chronische Belastungen und aktuelle Krankheitsprozesse wider. Bei Herpes-Patienten achte ich besonders auf Zeichen eines geschwächten Immunsystems, lymphatische Belastungen und Hinweise auf chronische Entzündungsprozesse. Diese Informationen fließen in die Therapieplanung ein.

Labordiagnostik

Ergänzend können Blutuntersuchungen wichtige Hinweise liefern. Ein großes Blutbild zeigt den Zustand des Immunsystems, während spezifische Antikörpertests eine Herpes-Infektion nachweisen und zwischen einer frischen Infektion und einer Reaktivierung unterscheiden können. Mikronährstoffanalysen decken Vitamin- und Mineralstoffmängel auf, die die Immunfunktion beeinträchtigen können. Die Bestimmung von Entzündungsmarkern gibt Aufschluss über chronische Entzündungsprozesse im Körper.

Darmgesundheit als Schlüssel

Ein besonderer Fokus liegt auf der Darmgesundheit, denn etwa 70 bis 80 Prozent unserer Immunzellen befinden sich im Darm. Eine gestörte Darmflora (Dysbiose) schwächt das gesamte Immunsystem und macht anfälliger für Infektionen, einschließlich Herpes-Ausbrüchen. Mit einer Stuhlanalyse kann ich den Zustand der Darmflora untersuchen und gegebenenfalls einen Aufbau mit probiotischen Präparaten einleiten. Die Sanierung des Darmmilieus ist oft ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen Verbesserung bei chronischen Herpes-Patienten.

Praktische Strategien zur Herpes-Prävention

Neben der therapeutischen Behandlung spielt die Eigenverantwortung eine wichtige Rolle. Mit gezielten Maßnahmen können Sie aktiv dazu beitragen, Herpes-Ausbrüche zu vermeiden oder zumindest ihre Häufigkeit zu reduzieren.

Ernährungsempfehlungen bei Herpes

Die richtige Ernährung kann einen erheblichen Einfluss auf die Herpes-Aktivität haben. Das Verhältnis der Aminosäuren Lysin und Arginin spielt dabei eine zentrale Rolle. Während Arginin das Wachstum des Herpes-Virus fördert, hemmt Lysin dessen Vermehrung. Eine lysinreiche und gleichzeitig argininarme Ernährung kann präventiv wirken.

Lysinreiche Lebensmittel (empfohlen): Fisch (besonders Kabeljau, Sardinen, Thunfisch), mageres Fleisch und Geflügel, Eier, Milchprodukte wie Quark, Joghurt und Käse, Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen, sowie bestimmte Gemüsesorten wie Mangold und Kohl.

Argininreiche Lebensmittel (meiden, besonders bei akuten Ausbrüchen): Nüsse und Samen (besonders Erdnüsse, Walnüsse, Mandeln), Schokolade und Kakao, Hafer und bestimmte Getreidesorten, Soja-Produkte sowie Rosinen und andere Trockenfrüchte.

Zusätzlich unterstützen eine antientzündliche Ernährung mit viel Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch oder Leinöl, der Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte, die Entzündungen fördern, reichlich frisches Gemüse und Obst für eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien, sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern Wasser oder Kräutertee täglich das Immunsystem.

Supplementierung – Gezielte Nährstoffunterstützung

Bei nachgewiesenen Mängeln oder erhöhtem Bedarf kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. L-Lysin als Nahrungsergänzung hat sich besonders bewährt: In der Akutphase 3 x täglich 500 mg bis 1.000 mg zwischen den Mahlzeiten, präventiv 500 bis 1.000 mg täglich. Vitamin C in natürlicher Form unterstützt die Immunfunktion und kann die Wirkung von Lysin verstärken. Zink ist essentiell für die Immunabwehr und die Wundheilung – bei Mangel sollte supplementiert werden. Vitamin D3 spielt eine Schlüsselrolle bei der Immunregulation, gerade in den Wintermonaten ist eine Supplementierung oft sinnvoll. Auch Vitamin-B-Komplex-Präparate unterstützen das Nervensystem und die Stressresistenz.

Wichtiger Hinweis zur Supplementierung

Eine Nahrungsergänzung sollte immer auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmt sein. In meiner Praxis erstelle ich nach einer gründlichen Diagnostik einen persönlichen Supplementierungsplan für Sie. Eine Überdosierung bestimmter Nährstoffe kann kontraproduktiv sein, daher ist eine fachkundige Begleitung wichtig.

Stressmanagement und Lebensstil

Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Herpes-Ausbrüche. Ein effektives Stressmanagement ist daher unverzichtbar. Regelmäßige Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung helfen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen. Moderate, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem, ohne es zu überlasten. Achten Sie auf ausreichenden und erholsamen Schlaf mit festen Schlafenszeiten und einer angenehmen Schlafumgebung. Vermeiden Sie bekannte persönliche Trigger wie übermäßigen Alkoholkonsum, Rauchen oder extreme körperliche Belastungen.

UV-Schutz bei Sonnenexposition

Intensive Sonnenstrahlung ist ein bekannter Auslöser für Lippenherpes. UV-Strahlen können das ruhende Virus in den Nervenzellen reaktivieren. Schützen Sie Ihre Lippen mit einem Lippenpflegestift mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), tragen Sie bei intensiver Sonneneinstrahlung eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe, und meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr. Beachten Sie, dass auch beim Skifahren oder am Wasser die UV-Belastung besonders hoch ist.

Der individuelle Therapieplan – Ihr Weg zu weniger Herpes-Ausbrüchen

Jeder Mensch ist einzigartig, und so muss auch die Therapie individuell auf Sie abgestimmt sein. In meiner Praxis entwickle ich gemeinsam mit Ihnen einen ganzheitlichen Behandlungsplan, der verschiedene Therapiesäulen miteinander verbindet.

Die erste Konsultation

Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese, in der ich mir Zeit für Ihre Krankengeschichte nehme. Wir besprechen nicht nur die Herpes-Symptomatik, sondern auch Ihre allgemeine gesundheitliche Situation, Lebensgewohnheiten, Stressoren und bisherige Therapieversuche. Anschließend folgt eine gründliche Untersuchung mit den erwähnten diagnostischen Verfahren – Bioresonanzdiagnostik, Augendiagnostik und gegebenenfalls Laboruntersuchungen.

Therapiephasen

Die Behandlung gliedert sich meist in mehrere Phasen. In der Akutphase bei einem aktiven Ausbruch steht die Symptomlinderung im Vordergrund: lokale Behandlung der Bläschen, homöopathische Akutmittel, Bioresonanztherapie zur Virusreduktion sowie gezielte Nährstoffgaben. Die Stabilisierungsphase zielt auf die Stärkung des Immunsystems: regelmäßige Bioresonanzbehandlungen, Akupunktur oder Ohrakupunktur zur Immunmodulation, Darmsanierung bei Bedarf, phytotherapeutische Unterstützung sowie Aufbau von Vitalstoff-Reserven. In der Erhaltungsphase geht es um langfristige Prävention: Fortsetzung der Therapie in größeren Abständen, Anpassung der Ernährung und des Lebensstils, regelmäßige Kontrollen und Nachjustierung der Strategie sowie Eigenverantwortung durch Präventionsmaßnahmen.

Die Rolle der Eigenverantwortung

Eine erfolgreiche Therapie erfordert Ihre aktive Mitarbeit. Die besten Ergebnisse erziele ich mit Patienten, die bereit sind, ihre Lebensgewohnheiten anzupassen und konsequent an ihrer Gesundheit zu arbeiten. Das bedeutet nicht, dass Sie auf alles verzichten müssen – vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein für Ihren Körper zu entwickeln und zu erkennen, was Ihnen guttut und was nicht.

Herpes und die Alzheimer-Forschung – Neue Erkenntnisse

In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Studien einen möglichen Zusammenhang zwischen Herpes-Simplex-Infektionen und der Entwicklung von Alzheimer-Demenz aufgezeigt. Über 100 Studien beschäftigen sich mit dieser Verbindung, und die Hinweise verdichten sich, dass das Herpes-Simplex-Virus möglicherweise eine Rolle bei neurodegenerativen Prozessen im Gehirn spielen könnte.

Dies unterstreicht die Bedeutung einer gründlichen und nachhaltigen Behandlung von Herpes-Infektionen. Eine konsequente Eindämmung der Virusaktivität könnte nicht nur die akuten Symptome lindern, sondern möglicherweise auch langfristige gesundheitliche Folgen vermeiden helfen. Diese Erkenntnisse motivieren mich zusätzlich, in meiner Praxis einen ganzheitlichen und ursachenorientierten Ansatz zu verfolgen.

Häufig gestellte Fragen zu Herpes

Kann Herpes vollständig geheilt werden?

Herpes-Simplex-Viren verbleiben nach der Erstinfektion lebenslang im Körper und können derzeit nicht vollständig eliminiert werden. Allerdings kann das Virus durch ein starkes Immunsystem und die richtigen Therapiemaßnahmen dauerhaft inaktiv gehalten werden. Viele meiner Patienten erleben nach einer ganzheitlichen Behandlung eine deutliche Reduktion oder sogar ein vollständiges Ausbleiben von Ausbrüchen über Jahre hinweg.

Wie schnell wirkt die naturheilkundliche Behandlung?

Die Wirkung naturheilkundlicher Therapien ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. Bei akuten Ausbrüchen können manche Maßnahmen bereits innerhalb von Stunden bis Tagen Linderung bringen. Der aufbauende Effekt auf das Immunsystem entwickelt sich meist über Wochen bis Monate. Wichtig ist Geduld und Konsequenz – chronische Erkrankungen benötigen Zeit zur Heilung.

Sind die Therapien mit schulmedizinischer Behandlung kombinierbar?

Ja, naturheilkundliche Verfahren können in der Regel sehr gut mit schulmedizinischen Therapien kombiniert werden. Sie ergänzen sich oft ideal: Während schulmedizinische Virostatika die Virusvermehrung hemmen, stärken naturheilkundliche Methoden das Immunsystem und behandeln die Ursachen. Ich arbeite bei Bedarf gerne mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen, um die optimale Therapie für Sie zu finden.

Was kostet eine Behandlung in Ihrer Praxis?

Die Kosten variieren je nach Umfang der Diagnostik und Therapie. Nach einem ausführlichen Erstgespräch erstelle ich Ihnen einen individuellen Behandlungsplan mit transparenter Kostenkalkulation. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel einen Großteil der Kosten für Heilpraktikerleistungen. Gerne berate ich Sie hierzu persönlich.

Bereit für den ersten Schritt?

Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Naturheilpraxis in Wernau und lassen Sie uns gemeinsam einen individuellen Therapieplan für Sie entwickeln. Mit über 30 Jahren Erfahrung begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu einem stabileren Immunsystem und weniger Herpes-Ausbrüchen.

📞 Telefon: 07153 / 74 78
📍 Naturheilpraxis Arno Kreuer, Wernau bei Stuttgart

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