
Blutuntersuchung – Labordiagnostik als Grundlage für ganzheitliche Therapiekonzepte
🩸 Blutuntersuchungen ganzheitlich verstehen
In meiner Naturheilpraxis in Wernau verbinde ich seit über 30 Jahren moderne Labordiagnostik mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt. Blutwerte wie Homocystein, Lipoprotein (a), oxidiertes LDL-Cholesterin und Vitamin D geben uns wertvolle Hinweise – doch erst im Zusammenspiel mit der energetischen Testung entsteht ein umfassendes Bild Ihrer individuellen Gesundheitssituation.
Eine Blutuntersuchung allein beantwortet selten alle Fragen. Warum haben manche Menschen trotz optimaler Cholesterinwerte Gefäßprobleme? Warum zeigen andere mit erhöhten Werten keinerlei Beschwerden? Die Antwort liegt oft in Faktoren, die das Standardlabor nicht erfasst – und genau hier setzt mein ganzheitlicher Ansatz an.
🔬 Teil 1 – Warum Blutuntersuchungen so wichtig sind
Unser Blut ist ein faszinierendes Transportmedium. Es versorgt jede einzelne Zelle mit Sauerstoff, Nährstoffen und Botenstoffen. Gleichzeitig transportiert es Stoffwechselprodukte und potenzielle Belastungen ab.
Die Zusammensetzung unseres Blutes verrät viel über den Zustand unseres Organismus. Blutfettwerte, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und spezielle Marker können Hinweise auf Risiken geben, lange bevor spürbare Beschwerden auftreten.
In der konventionellen Medizin werden häufig nur wenige Standardwerte bestimmt. Das reicht in vielen Fällen nicht aus, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Deshalb gehe ich in meiner Praxis bewusst einen Schritt weiter.
Die Grenzen des Standardlabors
Mich wundert manchmal, wie mit einer Handvoll Werte die Aussage „Alles in Ordnung“ getroffen werden kann. Der Gesamtcholesterinwert allein sagt wenig aus über das tatsächliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wichtige Parameter wie Homocystein, Lipoprotein (a), oxidiertes LDL oder der Omega-3-Index werden in der Kassenmedizin oft nicht routinemäßig bestimmt. Dabei können gerade diese Werte entscheidende Hinweise liefern.
Mein Bestreben ist es, mit einer erweiterten Diagnostik Risiken frühzeitig zu erkennen. Nur so können wir entsprechend handeln und mögliche Probleme angehen, bevor sie sich manifestieren.
💡 Mein Ansatz: Ich kombiniere erweiterte Labordiagnostik mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt. So entsteht ein mehrschichtiges Bild, das sowohl messbare Werte als auch energetische Zusammenhänge berücksichtigt.
Der ganzheitliche Blick auf Ihre Blutwerte
In meiner Praxis betrachte ich Laborwerte nie isoliert. Ein erhöhter Cholesterinwert kann verschiedene Ursachen haben – von Ernährungsgewohnheiten über Schilddrüsenfunktion bis hin zu genetischen Faktoren.
Die Bioresonanzdiagnose hilft mir dabei, Zusammenhänge zu erkennen, die im reinen Laborbefund nicht sichtbar werden. Welche Organsysteme sind energetisch belastet? Gibt es Störfelder, die den Stoffwechsel beeinflussen?
Erst diese Kombination ermöglicht einen wirklich individuellen Therapieansatz. Denn was bei einem Patienten hilft, muss bei einem anderen nicht die gleiche Wirkung zeigen.
🧪 Teil 2 – Wichtige Laborparameter im Detail
Im Folgenden stelle ich Ihnen die wichtigsten Blutwerte vor, die ich in meiner Praxis regelmäßig bestimme. Jeder dieser Parameter liefert wichtige Puzzleteile für das Gesamtbild Ihrer Gesundheit.
🫀 Cholesterin und Blutfettwerte
Cholesterin ist keine schädliche Substanz, sondern ein lebenswichtiger Baustein. Es wird für die Produktion von Hormonen wie Testosteron, Östrogen und Cortisol benötigt. Auch Vitamin D und Gallensäuren können ohne Cholesterin nicht gebildet werden.
Unser Körper stellt bis zu 90 Prozent des benötigten Cholesterins selbst her – hauptsächlich in der Leber. Jede Körperzelle ist in der Lage, Cholesterin zu produzieren. Den Rest nehmen wir über die Nahrung auf.
Problematisch wird es erst, wenn das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Cholesterinformen gestört ist. Deshalb schaue ich mir immer das Gesamtbild an.
| Parameter | Funktion | Optimaler Bereich |
|---|---|---|
| Gesamtcholesterin | Summe aller Cholesterinfraktionen | Individuell zu bewerten |
| LDL-Cholesterin | Transport zur Zelle | Je nach Risikoprofil |
| HDL-Cholesterin | Rücktransport zur Leber | > 40 mg/dl (Männer), > 50 mg/dl (Frauen) |
| Triglyceride | Energiereserve | < 150 mg/dl |
| LDL/HDL-Quotient | Verhältnis der Fraktionen | < 3 |
⚠️ Oxidiertes LDL – die eigentliche Gefahr
Ein entscheidender Faktor, der im Standardlabor meist nicht erfasst wird, ist das oxidierte LDL-Cholesterin. LDL an sich ist nicht „böse“ – es erfüllt wichtige Transportaufgaben im Körper.
Gefährlich wird es erst, wenn LDL durch freie Radikale oxidiert wird. Oxidiertes LDL kann von den Zellen nicht mehr richtig verarbeitet werden. Es lagert sich an den Gefäßwänden ab und trägt zur Bildung von atherosklerotischen Plaques bei.
Verweilt Cholesterin länger im Blut, weil es nicht schnell genug transportiert werden kann, steigt das Oxidationsrisiko. Deshalb kann ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel problematisch sein.
⚠️ Wichtig: Der Gesamtcholesterinwert allein gibt keine Auskunft darüber, wie viel LDL bereits oxidiert ist. Deshalb empfehle ich bei erhöhtem Risiko die zusätzliche Bestimmung von oxidiertem LDL.
Manche Menschen haben einen hohen Cholesterinspiegel, zeigen aber keinerlei arteriosklerotische Veränderungen. Der Grund: Eine ausreichende Menge an Antioxidantien im Blut verhindert den Oxidationsprozess.
🧬 Lipoprotein (a) – der genetische Risikofaktor
Lipoprotein (a), kurz Lp(a), ist ein besonderer Blutfettwert. Er ist genetisch festgelegt und lässt sich durch Ernährung oder Medikamente kaum beeinflussen. Ein erhöhter Wert kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich steigern.
Falls sich in einer Familie Herzinfarkte oder Schlaganfälle häufen und schon in jüngeren Jahren auftreten, sollte immer auch Lipoprotein (a) bestimmt werden – nicht nur der LDL-Wert.
Da ich selbst durch eine deutliche Lp(a)-Erhöhung betroffen bin, beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema. Dieser Wert allein wird nicht unser Schicksal bestimmen – aber er mahnt zu besonderer Aufmerksamkeit.
Es sind oft die ungeliebten Standards, die bei genetischer Vorbelastung ein deutlich höheres Risiko ergeben: Bewegungsmangel, Rauchen, falsche Ernährung, falsche Fette und chronischer Stress.
💊 Homocystein – der verkannte Risikofaktor
Homocystein ist eine Aminosäure, die in unserem Körper natürlich vorkommt. Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und bei der Neubildung von Proteinen. Für den Abbau von Homocystein werden Vitamin B12, Vitamin B6 und Folsäure benötigt.
Werden diese Vitamine nicht ausreichend aufgenommen oder können sie nicht richtig verwertet werden, steigt der Homocysteinspiegel an. Ein erhöhter Wert ist ein eigenständiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.
Hohe Homocysteinwerte werden häufig beobachtet bei Thromboseneigung, Arteriosklerose, aber auch bei Alterserkrankungen wie Demenz. Die gute Nachricht: Mit gezielter Vitalstoffgabe lässt sich dieser Wert meist gut beeinflussen.
| Homocystein-Wert | Bewertung |
|---|---|
| < 10 µmol/l | Optimal |
| 10–12 µmol/l | Grenzwertig |
| 12–15 µmol/l | Leicht erhöht |
| > 15 µmol/l | Deutlich erhöht – Handlungsbedarf |
☀️ Vitamin D – mehr als ein Knochenvitamin
Vitamin D ist ein wichtiges Vitamin, das oft verkannt wird. Es steuert in unserem Körper bis zu 3000 verschiedene Gene. Vor allem ist es ein wichtiger Faktor bei der Regulierung des Cholesterinspiegels und kann einen hohen LDL-Wert positiv beeinflussen.
Durch einen Mangel an Vitamin D können sich die Blutgefäße verengen und verhärten. Somit stellt ein Vitamin-D-Mangel einen zusätzlichen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar.
Etwa jeder Zweite in Deutschland ist unterversorgt und riskiert dabei verschiedene gesundheitliche Probleme. Ein optimaler Vitamin-D-Spiegel liegt zwischen 40 und 60 ng/ml – Werte, die bei vielen Menschen deutlich unterschritten werden.
🐟 Omega-3-Index
Der Omega-3-Index gibt den Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in den Zellmembranen der roten Blutkörperchen an. Er ist ein Langzeit-Biomarker und spiegelt die Versorgung der letzten drei Monate wider.
Ein hoher Omega-3-Index zwischen 8 und 11 Prozent wird mit einem reduzierten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen in Verbindung gebracht. Omega-3-Fettsäuren haben zudem entzündungshemmende Eigenschaften.
In Deutschland liegt der durchschnittliche Omega-3-Index leider oft im niedrigen Bereich unter 6 Prozent. Eine gezielte Supplementierung kann hier sinnvoll sein.
Besonders wichtig ist der Omega-3-Index bei Patienten mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei chronischen Entzündungen und bei Menschen mit depressiven Verstimmungen. Die Fettsäuren EPA und DHA sind essenziell für die Gehirnfunktion und die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen.
Bei Schwangeren ist eine ausreichende DHA-Versorgung besonders bedeutsam, da diese Fettsäure für die Hirnentwicklung des ungeborenen Kindes wichtig ist. Die Bestimmung des Omega-3-Index kann hier wertvolle Hinweise auf den Versorgungsstatus geben.
| Omega-3-Index | Bewertung | Empfehlung |
|---|---|---|
| 8–11 % | Optimal | Versorgung beibehalten |
| 6–8 % | Moderat | Omega-3-Zufuhr erhöhen |
| 4–6 % | Niedrig | Supplementierung empfohlen |
| < 4 % | Sehr niedrig | Dringender Handlungsbedarf |
🫀 NT-proBNP – Marker für die Herzfunktion
NT-proBNP ist ein wichtiger Biomarker zur Beurteilung der Herzfunktion. Dieser Eiweißstoff wird in den Muskelzellen des Herzens gebildet und freigesetzt, wenn das Herz unter Druck steht.
Ein erhöhter NT-proBNP-Wert kann auf eine Herzinsuffizienz hinweisen. Bei Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit oder geschwollenen Beinen sollte dieser Wert bestimmt werden.
Als allgemeiner Richtwert gilt: Ein NT-proBNP unter 125 pg/ml macht eine chronische Herzschwäche eher unwahrscheinlich. Bei akuten Beschwerden ist ein kardiologischer Befund zusätzlich erforderlich.
📡 Teil 3 – Bioresonanzdiagnostik bei Blutauffälligkeiten
In meiner Praxis nutze ich die Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt als wichtige Ergänzung zur Labordiagnostik. Diese Methode gehört zu den energetischen Testverfahren und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.
Dennoch zeigt die Erfahrung vieler Jahre, dass sich damit individuelle Belastungen und Zusammenhänge aufspüren lassen, die im klassischen Labor nicht sichtbar werden. Die Bioresonanz ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf den Organismus – einen energetischen Zugang, der die biochemischen Befunde ergänzt.
Paul Schmidt entwickelte in den 1970er Jahren ein System, das auf der Annahme basiert, dass jede Zelle und jedes Organ charakteristische Frequenzmuster besitzt. Gesunde Zellen schwingen in harmonischen Mustern, während Störungen sich in veränderten Frequenzen zeigen können.
📡 Bioresonanz nach Paul Schmidt: Diese Methode basiert auf der Annahme, dass jede Zelle und jedes Organ charakteristische Frequenzmuster besitzt. Störungen zeigen sich in veränderten Frequenzen, die getestet und harmonisiert werden können. Das Rayonex-System ermöglicht eine systematische Testung verschiedener Körperbereiche und potenzieller Belastungen.
Hinweis: Die Bioresonanztherapie ist schulmedizinisch nicht anerkannt und wissenschaftlich umstritten.
Der ursachenorientierte Ansatz nach Paul Schmidt
Ein zentrales Prinzip der Bioresonanz nach Paul Schmidt ist die Ursachensuche. Anstatt nur Symptome zu behandeln, versuchen wir zu verstehen, welche Faktoren den Körper aus dem Gleichgewicht gebracht haben.
Bei auffälligen Blutwerten stellt sich immer die Frage: Ist das erhöhte Cholesterin die Ursache oder bereits die Folge einer anderen Störung? Zeigt der erhöhte Homocysteinwert ein Vitaminproblem oder eine Resorptionsstörung im Darm an?
Die Bioresonanzdiagnose hilft dabei, diese Zusammenhänge zu erkennen. Sie gibt Hinweise auf energetische Belastungen in verschiedenen Körperbereichen, die im Labor nicht sichtbar werden.
Systematische Testung bei auffälligen Blutwerten
Wenn Laborwerte auffällig sind, frage ich mich immer: Warum zeigt der Körper diese Werte? Die Bioresonanzdiagnose hilft dabei, mögliche Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen.
Bei erhöhten Cholesterinwerten teste ich insbesondere systematisch die Leber, die Schilddrüse, den Darm und das Hormonsystem. Oft finden sich energetische Belastungen in Bereichen, an die man zunächst nicht gedacht hätte.
Bei erhöhtem Homocystein schaue ich mir zusätzlich die Methylierungsfähigkeit an. Stimmt die Aufnahme der B-Vitamine? Gibt es Störungen im Magen-Darm-Trakt, die die Resorption beeinträchtigen?
Testbereiche bei kardiovaskulären Risikofaktoren
Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt können verschiedene Bereiche getestet werden, die für das Herz-Kreislauf-System relevant sind:
- Gefäßsystem: energetischer Zustand der Arterien und Venen
- Leber und Gallensystem: Zentral für den Fettstoffwechsel
- Schilddrüse: Beeinflusst den gesamten Stoffwechsel
- Darmflora: Wichtig für Nährstoffaufnahme und Entgiftung
- Nebennieren: Stresshormone und ihre Auswirkungen
- Belastungen: Schwermetalle, Elektrosmog, geopathische Störfelder
Diese systematische Testung liefert oft Hinweise, die zu einem tieferen Verständnis der individuellen Situation beitragen. Natürlich ersetzt sie keine ärztliche Diagnostik bei akuten Beschwerden.
Die Kombination macht den Unterschied
Erst die Verbindung von Labordiagnostik und Bioresonanzanalyse ermöglicht einen wirklich ganzheitlichen Blick. Die messbaren Werte aus dem Labor zeigen, WAS aus dem Gleichgewicht ist. Die Bioresonanz kann Hinweise geben, WARUM es so ist.
Auf dieser Basis entwickle ich einen individuellen Therapieplan, der nicht nur Symptome bekämpft, sondern an den Ursachen ansetzt. Das ist der Kern meines ursachenorientierten Ansatzes.
💊 Teil 4 – Bioresonanztherapie und ergänzende Maßnahmen
Auf Grundlage der Laborergebnisse und der Bioresonanzdiagnose erstelle ich für Sie einen individuellen Therapieplan. Typische Bausteine bei auffälligen Blutwerten sind die Bioresonanztherapie, orthomolekulare Medizin, Ernährungsberatung und verschiedene naturheilkundliche Verfahren.
Wichtig ist mir dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der nicht nur einzelne Werte korrigiert, sondern den gesamten Stoffwechsel unterstützt. Denn isolierte Maßnahmen greifen oft zu kurz – erst das Zusammenspiel verschiedener Therapiebausteine ermöglicht nachhaltige Verbesserungen.
📡 Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt
Die Bioresonanztherapie zielt darauf ab, gestörte Frequenzmuster zu harmonisieren und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen. Bei Stoffwechselstörungen und kardiovaskulären Risikofaktoren können gezielt die betroffenen Organsysteme behandelt werden.
Die Behandlungen sind sanft und schmerzfrei. Viele Patienten empfinden sie als entspannend. Je nach Befund sind mehrere Sitzungen in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Die Frequenz der Behandlungen richtet sich nach der individuellen Situation – in der Akutphase oft wöchentlich, später in größeren Abständen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Unterstützung von Leber, Nieren und Darm – den wichtigsten Entgiftungsorganen. Ihre optimale Funktion ist Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel. Eine belastete Leber kann unter anderem den Fettstoffwechsel erheblich beeinträchtigen.
Bei der Bioresonanztherapie nutze ich das Rayonex-System, das eine präzise Einstellung der Frequenzen ermöglicht. Die Behandlung kann durch spezielle Matten, Elektroden oder andere Applikatoren erfolgen, je nachdem, welche Körperbereiche harmonisiert werden sollen.
Frequenzharmonisierung bei Stoffwechselstörungen
Bei erhöhten Cholesterinwerten behandle ich häufig die Frequenzen, die der Leber, dem Gallensystem und dem Fettstoffwechsel zugeordnet sind. Die Leber ist das zentrale Organ für die Cholesterinproduktion und -regulation. Störungen in diesem Bereich können sich direkt auf die Blutwerte auswirken.
Bei erhöhtem Homocystein liegt der Fokus oft auf dem Dünndarm und der Aufnahme von B-Vitaminen. Auch die Methylierungsfähigkeit des Körpers kann mit der Bioresonanz unterstützt werden. Zusätzlich teste ich, ob Störfelder wie chronische Entzündungen oder Belastungen den Stoffwechsel beeinträchtigen.
Die Bioresonanztherapie kann auch bei der Ausleitung von Belastungsfaktoren helfen. Schwermetalle, Umweltgifte oder andere Toxine können den Stoffwechsel belasten und zu auffälligen Laborwerten beitragen. Durch gezielte Frequenzbehandlungen kann die körpereigene Entgiftungsfähigkeit unterstützt werden.
💊 Orthomolekulare Therapie
Die orthomolekulare Medizin arbeitet mit natürlichen Substanzen, die unser Körper kennt und braucht: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Bei auffälligen Blutwerten können gezielte Gaben sehr wirksam sein.
Bei erhöhtem Homocystein setze ich häufig auf B-Vitamine in ihrer aktiven Form. Bei kardiovaskulären Risikofaktoren haben sich Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Magnesium und die Aminosäure L-Arginin bewährt.
Natürliche Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, OPC aus Traubenkernextrakt oder Coenzym Q10 können dazu beitragen, die Oxidation von LDL-Cholesterin zu reduzieren.
Meine Empfehlungen aus dem Nahrungsergänzungsbereich:
- Omega-3-Öl in hoher Qualität
- Nattokinase zur Unterstützung der Gefäße
- OPC als starkes Antioxidans
- Magnesium in gut resorbierbarer Form
- Vitamin D mit Vitamin K2
- B-Vitamin-Komplexe
- L-Arginin als Aminosäure
- Leberstützende Präparate
💉 Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
Vitamin C ist eines der wichtigsten Antioxidantien. In hoher Dosierung kann es die Gefäßfunktion unterstützen und oxidativem Stress entgegenwirken. Über Infusionen lassen sich deutlich höhere Wirkspiegel erreichen als durch orale Einnahme.
Bei Patienten mit erhöhten kardiovaskulären Risikofaktoren empfehle ich häufig eine Kur mit Vitamin-C-Infusionen als Teil des Gesamtkonzepts.
🍽️ Ernährungsumstellung
Die Ernährung spielt bei Blutfettwerten eine entscheidende Rolle. Dabei geht es weniger um den kompletten Verzicht auf Fette, sondern um die Qualität der aufgenommenen Nahrung. Das alte Dogma „Fett macht fett“ ist längst überholt – wir wissen heute, dass es auf die Art der Fette ankommt.
Industriell verarbeitete Produkte, Transfette und zu viel Zucker belasten den Stoffwechsel. Frische, natürliche Lebensmittel mit guten Fetten aus Fisch, Nüssen und hochwertigen Ölen unterstützen ihn dagegen. Olivenöl, Leinöl und fetter Seefisch liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren.
Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung (Low Carb) kann bei erhöhten Triglyceriden und metabolischen Problemen besonders hilfreich sein. Weniger Zucker und Weißmehlprodukte führen oft zu einer deutlichen Verbesserung der Blutfettwerte. Ich berate Sie gerne zu einem für Sie passenden Ernährungskonzept.
Besonders wichtig ist auch der regelmäßige Verzehr von Gemüse und Ballaststoffen. Diese unterstützen die Darmgesundheit und damit indirekt auch den Fettstoffwechsel. Der Darm ist keine isolierte Einheit – seine Gesundheit beeinflusst den gesamten Organismus.
Bei erhöhtem Lipoprotein (a) rate ich zu einer besonders konsequenten Ernährungsumstellung. Da dieser Wert genetisch bedingt ist und sich medikamentös kaum beeinflussen lässt, kommt der Lebensstiländerung eine zentrale Bedeutung zu. Jeder vermeidbare Risikofaktor zählt.
Ernährungsempfehlungen bei erhöhten Blutfettwerten:
- Reichlich Gemüse und Salat (mindestens 400g täglich)
- Hochwertige Fette aus Olivenöl, Leinöl, Nüssen und fettem Seefisch
- Reduktion von Zucker und Weißmehlprodukten
- Mäßiger Konsum von rotem Fleisch, bevorzugt Geflügel und Fisch
- Vermeidung von Transfetten aus Fertigprodukten und Fast Food
- Ausreichend Ballaststoffe aus Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten
- Regelmäßige Mahlzeiten ohne übermäßiges Snacken
🏃 Bewegung und Lebensstil
Regelmäßige Bewegung ist einer der wirksamsten Faktoren für gesunde Blutfettwerte. Sie erhöht das „gute“ HDL-Cholesterin und verbessert den Gesamtstoffwechsel.
Auch Stressmanagement ist wichtig. Chronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel, was sich ungünstig auf den Fettstoffwechsel auswirken kann.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten
Je nach individueller Situation können weitere naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz kommen. Die Auswahl richtet sich immer nach Ihren persönlichen Befunden und Bedürfnissen.
- Akupunktur und Ohrakupunktur: Zur Regulation des vegetativen Nervensystems und Unterstützung des Stoffwechsels
- IHHT Hypoxie-Therapie: Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training zur Mitochondrienstärkung und Stoffwechseloptimierung
- Neuraltherapie: Bei Störfeldbelastungen, die den Stoffwechsel beeinträchtigen können
- Homöopathie: Individuelle konstitutionelle Behandlung zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte
- Phytotherapie: Heilpflanzen wie Artischocke, Knoblauch, Weißdorn oder Mariendistel
- Pneumatron Schröpfmassagen: Zur Durchblutungsförderung und Stoffwechselanregung
- Streckliege: Zur Entlastung der Wirbelsäule und Verbesserung der Durchblutung
⚡ Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen
Ein oft übersehener Aspekt bei Stoffwechselstörungen ist die Funktion der Mitochondrien. Diese winzigen Organellen sind die Kraftwerke unserer Zellen – sie produzieren die Energie, die alle Stoffwechselprozesse antreibt.
Wenn die Mitochondrien nicht optimal arbeiten, leidet der gesamte Stoffwechsel. Die Zellen können ihre Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen, und es kommt zu verschiedenen Beschwerden – von Müdigkeit über Konzentrationsprobleme bis hin zu Stoffwechselstörungen.
Dr. Heinrich Kremer hat wichtige Grundlagen für die Mitochondriendiagnostik und -therapie gelegt. Verschiedene Laborparameter können Hinweise auf die Funktion der Mitochondrien geben. Bei entsprechenden Befunden kann eine gezielte Mitochondrientherapie sinnvoll sein.
Auch die Bioresonanz kann zur Unterstützung der Mitochondrienfunktion eingesetzt werden. Spezielle Frequenzen sollen die Energieproduktion in den Zellen fördern und den Stoffwechsel optimieren.
🧫 Darmgesundheit und Blutfettwerte
Der Darm spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Blutfettwerte. Eine gestörte Darmflora kann die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen und den Fettstoffwechsel negativ beeinflussen. Neuere Forschungen zeigen sogar, dass bestimmte Darmbakterien direkt an der Cholesterinregulation beteiligt sind.
Das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom (durchlässige Darmschleimhaut) kann verschiedene Stoffwechselstörungen begünstigen. Wenn die Darmbarriere nicht mehr intakt ist, gelangen Substanzen in den Blutkreislauf, die dort nicht hingehören. Dies kann zu chronischen Entzündungen und verschiedenen Beschwerden führen.
Bei auffälligen Blutwerten empfehle ich daher oft auch eine Stuhluntersuchung zur Beurteilung der Darmflora. Die Ergebnisse können wertvolle Hinweise für die Therapie liefern. Eine gezielte Darmsanierung kann sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel auswirken.
🩺 Teil 5 – Der ABI-Test zur Früherkennung
Ein wichtiges diagnostisches Instrument in meiner Praxis ist der ABI-Test (Knöchel-Arm-Index). Diese schulmedizinisch anerkannte Untersuchung kann Durchblutungsstörungen der Beine sowie das allgemeine Arteriosklerose-Risiko darstellen.
In vergleichenden Studien wurde eine hohe Genauigkeit des ABI-Tests im Vergleich zu Doppler-Ultraschalluntersuchungen belegt. Die Diagnose über die ABI-Messung zählt zu den aussagekräftigsten Früherkennungsmöglichkeiten, die wir derzeit haben.
Gerade bei Patienten mit erhöhtem Lipoprotein (a) oder anderen Risikofaktoren empfehle ich diese Untersuchung. Früherkennung kann Leben retten – nutzen wir diese Möglichkeit.
✓ Mein Ziel: Mit guter Vorsorge-Diagnostik Risiken erkennen und dann entsprechend handeln. Nicht erst reagieren, wenn Beschwerden auftreten, sondern proaktiv für die Gesundheit sorgen.
📋 Praxisfall mit Bioresonanz (fiktive Darstellung)
Herr M., 54 Jahre, Angestellter
Herr M. kam mit einem Laborbefund in meine Praxis: Sein Gesamtcholesterin lag bei 268 mg/dl, das LDL bei 175 mg/dl. Der Hausarzt hatte Statine empfohlen, doch Herr M. wollte zunächst andere Wege ausprobieren.
Die erweiterte Labordiagnostik zeigte: Das oxidierte LDL war tatsächlich erhöht, der Vitamin-D-Spiegel lag bei nur 18 ng/ml, und der Homocysteinwert war mit 14 µmol/l grenzwertig erhöht. Der Omega-3-Index betrug lediglich 4,2 Prozent.
Die Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt ergab energetische Belastungen im Bereich der Leber und des Dünndarms. Zusätzlich zeigten sich Hinweise auf Störungen der Schilddrüsenfunktion.
Mein Therapiekonzept umfasst: Bioresonanzbehandlungen zur Harmonisierung der betroffenen Organsysteme, gezielte Supplementierung mit Vitamin D, B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren, sowie eine Ernährungsumstellung in Richtung mediterraner Kost mit reduzierten Kohlenhydraten.
Nach vier Monaten zeigte die Kontrolluntersuchung verbesserte Werte. Herr M. fühlte sich insgesamt vitaler und hatte auch einige Kilogramm abgenommen.
Hinweis: Dies ist eine fiktive Darstellung zur Veranschaulichung des Therapieansatzes. Individuelle Ergebnisse können variieren. Ein Heilversprechen ist damit nicht verbunden.
❓ Häufig gestellte Fragen
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) abgerechnet. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen können je nach Vertrag einen Teil übernehmen. Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich in der Regel nicht. Gern erläutere ich Ihnen vorab die voraussichtlichen Kosten.
Ist die Blutabnahme schmerzhaft?
Ich lege großen Wert auf eine schmerzarme Blutabnahme. Mit der richtigen Technik und etwas Erfahrung ist die Prozedur für die meisten Patienten gut zu ertragen. Wir arbeiten mit erfahrenen Laborzentren zusammen, die uns täglich mit aktuellen Testergebnissen versorgen.
Wie oft sollte ich meine Blutwerte kontrollieren lassen?
Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Bei bekannten Risikofaktoren empfehle ich eine jährliche Kontrolle der wichtigsten Parameter. Nach Beginn einer Therapie sind Kontrolluntersuchungen nach etwa drei Monaten sinnvoll, um den Erfolg zu überprüfen. Bei stabilen Werten können die Abstände später vergrößert werden.
Ist die Bioresonanz wissenschaftlich anerkannt?
Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt ist schulmedizinisch nicht anerkannt und wissenschaftlich umstritten. Sie wird von mir als ergänzendes Verfahren eingesetzt und ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik und Therapie. Die Erfahrung vieler Jahre zeigt jedoch, dass sie für viele Patienten eine wertvolle Ergänzung darstellt.
Muss ich für die Blutabnahme nüchtern sein?
Für die meisten Blutfettwerte ist ein Nüchternzustand von mindestens 12 Stunden empfehlenswert. Bitte trinken Sie vorher ausreichend Wasser. Bei der Terminvereinbarung erhalten Sie genaue Hinweise zur Vorbereitung.
Kann ich meine Medikamente weiter einnehmen?
Bitte setzen Sie keine verordneten Medikamente eigenmächtig ab. Informieren Sie mich beim Ersttermin über alle Medikamente, die Sie einnehmen. Die naturheilkundliche Behandlung kann in den meisten Fällen begleitend erfolgen. Änderungen an Ihrer Medikation sollten immer in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen.
Wie lange dauert eine Behandlungsserie?
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Ihrer individuellen Situation und den Befunden. Bei leicht erhöhten Werten können manchmal schon wenige Sitzungen in Kombination mit Ernährungsumstellung zu Verbesserungen führen. Bei komplexeren Fällen ist eine längerfristige Begleitung sinnvoll. Nach der Erstuntersuchung kann ich Ihnen eine bessere Einschätzung geben.
Welche Laborwerte sollte ich vom Hausarzt mitbringen?
Wenn Sie aktuelle Laborberichte haben, bringen Sie diese gerne zum Ersttermin mit. Auch ältere Befunde können interessant sein, um Entwicklungen nachzuvollziehen. Falls bestimmte erweiterte Parameter noch nicht bestimmt wurden, können wir diese dann gezielt ergänzen.
Ihr Weg zu mehr Klarheit über Ihre Blutwerte
Wenn Sie sich eine umfassende Blutuntersuchung mit ganzheitlicher Betrachtung wünschen, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg. In meiner Naturheilpraxis in Wernau verbinde ich seit 1992 moderne Labordiagnostik mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt.
📍 So erreichen Sie uns
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen Diagnose- und Therapieverfahren entsprechen meiner naturheilkundlichen Betrachtung. Ein Heilversprechen ist mit meinen Ausführungen nicht verbunden.
Heilpraktiker Kreuer prüft Laborbefunde und Bioresonanz-Ergebnisse
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Solch eine Blutuntersuchung wäre gut
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Beschreibung der Notwendigkeit
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Gute sachliche Darstellung
