Nahrungsmittelunverträglichkeit und was nun?

Nahrungsmittelunverträglichkeit kann sehr unangenehm sein
Nahrungsmittelunverträglichkeit kann sehr unangenehm sein
Gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln

Gesunde Ernährung – aber bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird Essen zur Qual

„Ich kann kaum noch etwas essen! Nach jedem Essen: Blähbauch, Krämpfe, Durchfall! Milch vertrage ich nicht. Brot bläht mich auf. Obst gibt mir Bauchschmerzen. Salat führt zu Durchfall. Ich habe schon so viele Lebensmittel weggelassen – es wird nicht besser! Der Gastroenterologe hat Darmspiegelung gemacht: alles unauffällig. Sagt: ‚Reizdarm, damit müssen Sie leben.‘ Ich nehme ständig Imodium gegen Durchfall, Buscopan gegen Krämpfe, Lefax gegen Blähungen. Aber die Symptome bleiben! Ich wiege nur noch 52kg (früher 64kg) – ich bin nur noch am Abnehmen, weil ich nichts mehr vertrage. Ich traue mich nicht mehr aus dem Haus, Restaurant ist unmöglich! Meine Lebensqualität ist weg! Gibt es denn keine Lösung?“ Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind extrem häufig! 30-40% aller Menschen in Deutschland betroffen (ca. 25-30 Millionen!), stark zunehmend in letzten Jahren. Die häufigsten Unverträglichkeiten: Laktoseintoleranz (15-20% der Deutschen – ca. 12-16 Millionen!), Fruktosemalabsorption (30-40%! – ca. 24-32 Millionen betroffen!), Histaminintoleranz (1-3%, aber Dunkelziffer hoch!), Glutenunverträglichkeit (Zöliakie 1%, Non-celiac gluten sensitivity 5-10%).

Symptome massiv belastend: Bauchschmerzen, Blähungen (oft „hochschwanger aussehend“!), Durchfall/Verstopfung, Übelkeit, Völlegefühl, aber auch: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme, Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Depression. Problem: Symptome oft verzögert (Stunden bis Tage nach Essen!) → schwer zu erkennen!

Die Schulmedizin diagnostiziert mit: H2-Atemtests (für Laktose, Fruktose, Sorbitol – nur bei Malabsorption positiv, nicht bei allen Unverträglichkeiten!), Bluttests (Zöliakie-Antikörper, IgE-Allergien), Eliminationsdiäten (verdächtige Lebensmittel weglassen). Therapie schulmedizinisch: „Meiden Sie die Lebensmittel!“ → Lebenslange Einschränkung, oft sehr komplizierte Diäten, viele Nährstoffmängel, Lebensqualität stark eingeschränkt. Problem: Die Ursache – der kranke Darm! – wird NICHT behandelt! Viele Patienten müssen immer mehr Lebensmittel weglassen, werden aber nie gesund.

In meiner Praxis seit 1992 verfolge ich den ursachenorientierten Ansatz der Bioresonanz nach Paul Schmidt kombiniert mit intensiver Darmsanierung. Die zentrale Frage: Warum verträgt Ihr Darm diese Lebensmittel nicht? Warum funktioniert Ihre Verdauung nicht richtig? Die Antwort liegt fast IMMER im Darm! 80% des Immunsystems sitzt im Darm! Bei 90% der Nahrungsmittelunverträglichkeits-Patienten finde ich: Gestörte Darmflora (Dysbiose – zu wenig gute Bakterien, zu viele schlechte!), Leaky Gut (durchlässiger Darm → unverdaute Nahrungsproteine gelangen ins Blut → Immunreaktion!), Chronische Darmentzündung (Low-Grade-Inflammation), Enzymmangel (Laktase bei Laktose, Diaminoxidase bei Histamin, etc.), SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth – Dünndarm-Fehlbesiedlung – bei 50-80% mit Fruktose/Sorbit-Unverträglichkeit!). Mit der Bioresonanzanalyse nach Paul Schmidt teste ich systematisch: Welche Nahrungsmittel triggern wirklich?, Wie ist Ihre Darmflora? (DAS Wichtigste!), Haben Sie Leaky Gut?, Haben Sie SIBO?, Welche Enzyme fehlen?, Wie ist Ihr Immunstatus? Wenn wir den Darm heilen – die Darmflora aufbauen, Leaky Gut reparieren, Enzyme optimieren – dann können viele Patienten nach 6-12 Monaten wieder ALLES essen! Ohne lebenslange Einschränkung!

Nahrungsmittelunverträglichkeiten Symptome

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – vielfältige Symptome belasten den Alltag

Was sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten? – Unterschied zu Allergien!

Definition und Häufigkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Intoleranzen) sind Reaktionen auf Nahrungsmittel, die NICHT durch das Immunsystem vermittelt sind (im Gegensatz zu echten Allergien!). Mechanismus: Der Körper kann bestimmte Nahrungsbestandteile nicht richtig verdauen oder abbauen → sie gelangen unverdaut in tiefere Darmabschnitte → dort vergären/verrotten sie → Symptome!

Unterschied: Allergie vs. Unverträglichkeit

Kriterium Nahrungsmittelallergie Nahrungsmittelunverträglichkeit
Immunsystem BETEILIGT (IgE-Antikörper!) NICHT beteiligt (keine Antikörper)
Reaktionszeit Sofort (Minuten bis 2h) Verzögert (Stunden bis Tage!)
Symptome Haut (Nesselsucht), Schwellung, Atemnot, Anaphylaxie (lebensbedrohlich!) Magen-Darm (Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen), aber auch: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hautprobleme
Menge Kleinste Mengen reichen! Dosisabhängig (kleine Mengen oft OK)
Diagnostik IgE-Bluttest, Prick-Test H2-Atemtest, Bioresonanz, Eliminationsdiät
Heilbar? Selten (bei Kindern manchmal) Ja! Mit Darmsanierung oft heilbar!

Wichtig: Echte Nahrungsmittelallergien (IgE-vermittelt) sind SELTEN (nur 2-3% der Erwachsenen!). Die meisten Menschen mit „Nahrungsmittelproblemen“ haben Unverträglichkeiten, keine Allergien!

Die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Detail

1. Laktoseintoleranz – Der häufigste Enzymmangel

Definition: Unvermögen, Milchzucker (Laktose) zu verdauen wegen Mangel am Enzym Laktase im Dünndarm. Häufigkeit: 15-20% der Deutschen (Nord-/Mitteleuropäer relativ niedrig), Südeuropäer 50-70%, Asiaten/Afrikaner 90-100%!

Mechanismus

Laktose (Milchzucker) ist ein Zweifachzucker (Disaccharid) aus Glukose + Galaktose. Normalerweise: Im Dünndarm spaltet Enzym Laktase Laktose in Glukose + Galaktose → Aufnahme ins Blut. Bei Laktasemangel: Laktose wird NICHT gespalten → gelangt unverdaut in Dickdarm → dort vergären Bakterien die Laktose → Gase (Wasserstoff H2, Methan), Säuren, Wasser → Symptome!

Formen

Primäre Laktoseintoleranz (häufigste Form!): Genetisch bedingt. Laktase-Produktion nimmt nach Kindheit ab (bei den meisten Menschen weltweit normal! – nur Nord-/Mitteleuropäer haben Mutation, die Laktase lebenslang produziert). Beginnt meist Pubertät/Erwachsenenalter.

Sekundäre Laktoseintoleranz: Erworben durch Darmerkrankungen (Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Darminfektionen, Dünndarmfehlbesiedlung SIBO). Darmschleimhaut geschädigt → produziert weniger Laktase. Wichtig: Oft reversibel! Nach Darmsanierung kann Laktase-Produktion wieder normal werden!

Kongenitale Laktoseintoleranz: Extrem selten (1:60.000), von Geburt an kein Laktase-Enzym.

Symptome (30 Min – 2h nach Milchprodukten)

Blähungen (oft massiv! Blähbauch), Bauchschmerzen/Krämpfe, Durchfall (wässrig), Übelkeit, Völlegefühl, Rumoren/Grummeln im Bauch, bei schwerer Form: Gewichtsverlust, Nährstoffmängel.

Laktosegehalt wichtiger Lebensmittel

Lebensmittel Laktosegehalt (g/100g) Verträglichkeit
Milch (Kuh) 4,5-5g Schlecht verträglich
Joghurt 3-4g Oft besser verträglich (Milchsäurebakterien spalten Laktose)
Quark 3-4g Schlecht verträglich
Sahne 3-4g Schlecht verträglich
Frischkäse 2-4g Mäßig verträglich
Hartkäse (Parmesan, Emmentaler) <0,1g Gut verträglich! (Laktose wird bei Reifung abgebaut)
Butter 0,6g Meist verträglich (kleine Mengen OK)

Versteckte Laktose in: Fertiggerichte, Wurst, Brot/Brötchen (Milchpulver!), Medikamente (Laktose als Füllstoff!), Süßigkeiten, Backwaren.

2. Fruktosemalabsorption – Die häufigste Unverträglichkeit!

Definition: Gestörte Aufnahme (Absorption) von Fruktose (Fruchtzucker) im Dünndarm. Häufigkeit: 30-40% der Deutschen (ca. 24-32 Millionen!) – stark zunehmend!

Mechanismus

Fruktose wird im Dünndarm durch Transporter GLUT-5 aufgenommen. Bei Fruktosemalabsorption: GLUT-5 funktioniert nicht richtig (genetisch oder erworben) → Fruktose kann nicht ausreichend aufgenommen werden → gelangt in Dickdarm → dort vergären Bakterien Fruktose → Gase, Säuren → Symptome!

Formen

Intestinale Fruktosemalabsorption (häufig!): GLUT-5-Transporter im Dünndarm arbeitet nicht optimal. Ursachen: Genetisch (reduzierte GLUT-5-Expression), SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung – bei 50-80% der Fruktose-Intoleranten!), chronische Darmentzündung, gestörte Darmflora. Wichtig: Oft heilbar mit Darmsanierung!

Hereditäre Fruktoseintoleranz (extrem selten!): Genetischer Enzymmangel (Aldolase B fehlt), lebensbedrohlich bei Fruktosekonsum, wird im Säuglingsalter diagnostiziert.

Symptome (30 Min – 2h nach fruktosehaltigen Lebensmitteln)

Blähungen (sehr stark!), Bauchschmerzen/Krämpfe, Durchfall (wässrig, schaumig), Übelkeit, Völlegefühl, bei schwerer Form auch: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depression (Fruktose bindet Tryptophan → weniger Serotonin!), Kopfschmerzen, Heißhunger auf Süßes.

Fruktosegehalt wichtiger Lebensmittel

Lebensmittel Fruktose (g/100g) Glukose (g/100g) Verhältnis Fruktose:Glukose Verträglichkeit
Apfel 5,7g 2,4g 2,4:1 (ungünstig!) Schlecht
Birne 6,4g 2,6g 2,5:1 (ungünstig!) Sehr schlecht
Kirsche 6,2g 6,9g 0,9:1 (günstig!) Oft verträglich
Banane (reif) 3,5g 4,2g 0,8:1 (günstig!) Gut verträglich
Honig 40g 35g 1,1:1 (mäßig) Schlecht
Haushaltszucker (Saccharose) 50g 50g 1:1 (optimal!) Oft verträglich
Agavendicksaft 70g 10g 7:1 (sehr ungünstig!) Sehr schlecht

Wichtig: Glukose verbessert Fruktoseaufnahme! Verhältnis Fruktose:Glukose entscheidend. Optimal: 1:1 oder mehr Glukose als Fruktose. Ungünstig: viel mehr Fruktose als Glukose (Apfel, Birne, Agavendicksaft).

Sorbit verschlimmert Fruktosemalabsorption! Sorbit (Zuckeralkohol in: Birne, Apfel, Pflaume, Pfirsich, light-Produkte, Kaugummi) blockiert GLUT-5-Transporter → noch weniger Fruktoseaufnahme → mehr Symptome!

3. Histaminintoleranz – Die mysteriöse Unverträglichkeit

Definition: Unvermögen, Histamin aus Nahrung richtig abzubauen wegen Mangel am Enzym Diaminoxidase (DAO). Häufigkeit: offiziell 1-3%, aber Dunkelziffer deutlich höher (viele unerkannt!).

Was ist Histamin?

Histamin ist ein biogenes Amin (Botenstoff), kommt vor in: Nahrungsmitteln (besonders gereift, fermentiert, gelagert), körpereigene Produktion (in Mastzellen bei Allergien/Entzündungen). Funktionen: Immunantwort, Magensäureproduktion, Neurotransmitter, Gefäßerweiterung.

Mechanismus der Histaminintoleranz

Normalerweise: Histamin aus Nahrung wird im Darm durch Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Bei Histaminintoleranz: DAO-Mangel → Histamin wird nicht ausreichend abgebaut → gelangt ins Blut → allergieähnliche Symptome (obwohl keine Allergie!). Ursachen für DAO-Mangel: Genetisch (seltene DAO-Gen-Varianten), erworben (häufiger!): Darmerkrankungen (chronische Darmentzündung, Leaky Gut, Dysbiose), Nährstoffmängel (Vitamin B6, Vitamin C, Zink, Kupfer – alle nötig für DAO-Produktion!), Medikamente (hemmen DAO: Schmerzmittel, Antibiotika, Blutdrucksenker).

Symptome (sehr vielfältig! – Minuten bis Stunden nach histaminreichen Lebensmitteln)

Haut: Rötung (Flush), Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Schwellungen. Magen-Darm: Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen. Atemwege: laufende Nase, Niesen, Asthma-Symptome. Herz-Kreislauf: Herzrasen (Tachykardie!), niedriger Blutdruck, Schwindel. Kopf: Kopfschmerzen/Migräne (häufig!), Hitzegefühl. Weitere: Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen, Müdigkeit, Angst/Panikattacken. Problem: Symptome sehr unspezifisch → oft als Allergie, Angststörung oder psychosomatisch fehldiagnostiziert!

Histaminreiche Lebensmittel

Kategorie Histaminreiche Lebensmittel
Gereifter Käse Parmesan, Emmentaler, Gouda, Camembert (je länger gereift, desto mehr Histamin!)
Wurst/Fleisch Salami, Schinken (roh), geräucherte Wurst, Thunfisch (Dose!), Makrele
Fisch Thunfisch, Makrele, Sardinen (besonders wenn nicht frisch!)
Fermentiert Sauerkraut, Kimchi, Sojasauce, Miso, Tempeh
Alkohol Rotwein (sehr hoch!), Sekt, Champagner, Bier (weniger, aber blockiert DAO!)
Gemüse Tomaten (besonders passiert), Spinat, Auberginen, Avocado
Obst Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Bananen (reif)
Nüsse Walnüsse, Cashews, Erdnüsse
Schokolade Je dunkler, desto mehr Histamin

Histaminliberatoren (setzen körpereigenes Histamin frei, auch wenn selbst histaminarm): Erdbeeren, Schokolade, Nüsse, Zitrusfrüchte, Tomaten, Alkohol.

DAO-Blocker (hemmen DAO-Enzym): Alkohol (besonders!), schwarzer/grüner Tee, Energy Drinks, bestimmte Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika).

4. Glutenunverträglichkeit – Zöliakie vs. Glutensensitivität

Gluten ist ein Klebereiweiß in Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel. Besteht aus Gliadin + Glutenin.

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) – Eine Autoimmunerkrankung!

Häufigkeit: ca. 1% der Bevölkerung (aber viele unerkannt!). Mechanismus: Gluten löst Autoimmunreaktion aus → Immunsystem greift eigene Darmschleimhaut an → Zotten im Dünndarm bilden sich zurück (Zottenatrophie) → Nährstoffe können nicht mehr aufgenommen werden! Symptome: Durchfall, Blähungen, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Anämie (Eisenmangel!), Osteoporose, bei Kindern: Gedeihstörungen. Diagnostik: Bluttest (Transglutaminase-Antikörper IgA, Endomysium-Antikörper), Dünndarmbiopsie (Zottenatrophie), HLA-DQ2/DQ8-Gentest. Therapie schulmedizinisch: lebenslang strikt glutenfrei! Komplikation bei Nicht-Einhaltung: Dünndarmkrebs (Lymphom), schwere Nährstoffmängel.

Non-Celiac Gluten Sensitivity (NCGS) – „Weizensensitivität“

Häufigkeit: 5-10% (deutlich häufiger als Zöliakie!). Mechanismus: Unklar! Nicht Autoimmun, keine Zottenatrophie, aber trotzdem Symptome nach Gluten/Weizen. Möglicherweise: FODMAPs in Weizen (nicht Gluten selbst!), ATI (Amylase-Trypsin-Inhibitoren – Weizenproteine, nicht Gluten), schnelle Weizen-Fermentation heute (weniger Zeit → mehr unverdaute Proteine). Symptome: ähnlich Zöliakie, aber milder: Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gehirnnebel. Diagnostik: Ausschlussdiagnose (Zöliakie ausschließen, dann glutenfreie Diät probieren → Besserung?). Therapie: Glutenreduzierte Ernährung (oft nicht so strikt wie bei Zöliakie nötig), Darmsanierung (bei vielen hilft das → können später wieder Weizen essen!).

Orangen und Nüsse bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – oft sind gesunde Lebensmittel betroffen

Bioresonanz-Diagnostik nach Paul Schmidt bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Systematische Testung (90-120 Minuten)

1. Nahrungsmittel-Testung – Individuell auf 100+ Lebensmittel! Bioresonanz testet: Welche Lebensmittel reagieren wirklich? (oft überraschend – nicht was Patient denkt!), Wie stark ist Reaktion? (leicht/mittel/stark), Verzögerte Reaktionen (Typ III/IV – werden von schulmedizinischen Tests oft übersehen!). Getestete Kategorien: Milchprodukte (Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafsmilch, Joghurt, Käse, etc.), Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Reis, Mais, etc.), Obst (Äpfel, Birnen, Bananen, Beeren, Zitrusfrüchte, etc.), Gemüse (Tomaten, Paprika, Kohl, Salat, Zwiebeln, etc.), Nüsse/Samen (Erdnuss, Haselnuss, Mandeln, etc.), Fleisch/Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Gewürze, Zusatzstoffe (Glutamat, Konservierungsstoffe, Farbstoffe). Bioresonanz zeigt: „Belastungsfrequenz“ bei jedem Lebensmittel → welche meiden, welche OK.

2. Darmflora-Analyse – DAS WICHTIGSTE! 80% des Immunsystems sitzt im Darm! Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten fast IMMER Darmprobleme! Bioresonanz testet: Bakterien-Balance: Lactobacillen, Bifidobakterien (sollten dominieren – sind sie zu wenig?), E. coli (oft überwuchert!), Clostridien (pathogen), Bacteroides. SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth): Haben Sie Fehlbesiedlung im Dünndarm? (bei 50-80% mit Fruktose/Sorbit-Malabsorption!). Pilze: Candida albicans (bei 70% erhöht!). Leaky Gut: Ist Darmbarriere durchlässig? (Zonulin erhöht?). Darmentzündung: Chronische Entzündung vorhanden?. Sekretorisches IgA: Lokale Darmabwehr (oft zu niedrig!).

3. Enzymmangel-Testung Laktase: Bei Laktoseintoleranz – fehlt das Enzym?. Diaminoxidase (DAO): Bei Histaminintoleranz – DAO-Aktivität zu niedrig?. Pankreas-Enzyme: Amylase (Kohlenhydratverdauung), Protease (Eiweißverdauung), Lipase (Fettverdauung). Galle: Gallensäuren ausreichend? (für Fettverdauung essentiell). Magensäure: Zu wenig? (bei vielen älteren Menschen → schlechte Proteinverdauung).

4. Immunsystem-Status Immunantwort auf Nahrungsmittel: IgG-vermittelt? (verzögerte Reaktionen), IgE-vermittelt? (echte Allergien – selten), Entzündungsmarker: IL-6, TNF-alpha (chronische Entzündung), hs-CRP. Autoimmunität: Bei Zöliakie: Transglutaminase-Antikörper.

5. Nährstoffstatus – Häufig Mängel! Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten oft Nährstoffmängel wegen: eingeschränkte Ernährung, gestörte Aufnahme (Darmschleimhaut geschädigt). Bioresonanz testet: Vitamin D, B-Vitamine (B12, B6, Folat – wichtig für DAO-Produktion!), Zink (Darmbarriere, DAO-Produktion), Kupfer (DAO-Produktion), Vitamin C (DAO-Produktion, Histamin-Abbau), Eisen (oft Mangel bei Zöliakie!), Kalzium, Magnesium.

6. Organstatus Darm: Dünndarm-Funktion, Dickdarm, Darmschleimhaut. Pankreas: Enzym-Produktion. Leber: Entgiftungskapazität (bei Histaminintoleranz wichtig!). Galle: Gallenfluss. Nebennieren: Cortisol-Produktion (Stress verschlimmert Unverträglichkeiten!).

Ergänzende Labor-Diagnostik

H2-Atemtests (schulmedizinischer Standard): Laktose-Atemtest: Laktose trinken → alle 30 Min Wasserstoff (H2) in Atemluft messen (2-3h). Wenn Laktose im Dickdarm vergärt → H2 steigt. Fruktose-Atemtest: Analog mit Fruktose. Sorbitol-Atemtest: Analog mit Sorbitol. Laktulos-Atemtest (für SIBO!): Laktulos ist nicht verdaulich → gelangt in Dünndarm. Wenn H2 früh steigt (vor 90 Min) → SIBO! Problem der H2-Atemtests: Nur positiv bei Malabsorption (schlechte Aufnahme), nicht bei anderen Mechanismen. 20-30% falsch-negativ (produzieren kein H2, sondern Methan)!

Blut-Labor: IgE (Allergien): Gesamt-IgE, spezifisches IgE gegen Nahrungsmittel (Milch, Ei, Nüsse, etc.). IgG (verzögerte Reaktionen): umstritten! Schulmedizin erkennt IgG-Tests nicht an (sagen: IgG zeigt nur Exposition, nicht Unverträglichkeit), aber: bei manchen Patienten hilfreich. Zöliakie-Diagnostik: Transglutaminase-IgA, Endomysium-IgA, Gesamt-IgA (bei IgA-Mangel falsch-negativ!), HLA-DQ2/DQ8-Gentest (bei negativem → Zöliakie ausgeschlossen!). DAO-Aktivität im Blut (Histaminintoleranz). Histamin im Blut (oft nicht aussagekräftig, Histamin sehr schnell abgebaut). Entzündungsmarker: hs-CRP. Nährstoffe: Vitamin D, B12, Folat, Eisen, Zink, etc.

Stuhldiagnostik – ESSENTIELL! Darmflora: Lactobacillen, Bifidobakterien, E. coli, Enterokokken, Clostridien, Candida. Leaky Gut-Marker: Zonulin (erhöht? → durchlässiger Darm), Alpha-1-Antitrypsin (Darmentzündung). Sekretorisches IgA (lokale Darmabwehr – oft zu niedrig!). Calprotectin (Darmentzündungsmarker). pH-Wert Stuhl. Verdauungsrückstände (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate unverdaut? → Enzymmangel). Pankreas-Elastase (Pankreas-Funktion).

Schulmedizinische Behandlung – Nur Symptomvermeidung!

Schulmedizinischer Ansatz: „Meiden Sie die Lebensmittel!“

Bei Laktoseintoleranz: Laktosefreie Diät (keine Milch, Joghurt, Quark, Sahne, etc.), laktosefreie Produkte (teuer!), Laktase-Tabletten (Einnahme vor Milchprodukten – spalten Laktose), aber: lebenslange Einschränkung, Kalziummangel-Risiko (Milch wichtige Kalziumquelle!).

Bei Fruktosemalabsorption: Fruktosearme Diät (kein Obst, Honig, Agavendicksaft, etc.), kleine Mengen Fruktose mit Glukose kombinieren OK, aber: sehr kompliziert (Fruktose überall!), Nährstoffmängel (Obst wichtig für Vitamine!).

Bei Histaminintoleranz: Histaminarme Diät (kein gereifter Käse, Rotwein, Salami, Sauerkraut, etc.), sehr restriktiv!, frische Lebensmittel (nichts Gelagertes), DAO-Kapseln (Ergänzung vor Mahlzeiten), aber: extrem einschränkend, schwer durchzuhalten, soziale Isolation.

Bei Zöliakie: Lebenslang strikt glutenfrei! Kein Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Kontamination vermeiden (auch Spuren!), glutenfreie Produkte (oft teuer, schlechtere Qualität), aber: Lebenslang Verzicht, soziale Einschränkungen, Nährstoffmängel (Eisen, B12, Folat).

Problem der schulmedizinischen Therapie: NUR Vermeidung – keine Heilung!, Ursachen (kranker Darm, gestörte Darmflora, Enzymmangel, Leaky Gut) bleiben unbehandelt, oft werden immer mehr Unverträglichkeiten → immer mehr Einschränkungen, Lebensqualität stark eingeschränkt, Nährstoffmängel, viele Patienten verzweifelt.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten Diagnostik

Individuelle Diagnostik – der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie

Bioresonanz-Therapie nach Paul Schmidt bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Therapieplan – Ziel: Wieder alles essen können!

Phase 1: Intensiv-Therapie (erste 8-12 Wochen) Bioresonanz-Sitzungen: 2x/Woche für 8-12 Wochen. Nahrungsmittel-Desensibilisierung: Unverträgliche Lebensmittel (Milch, Weizen, Fruktose, Histamin, etc.) durch Umkehr-Frequenz behandeln → Immunsystem/Darm lernen, sie wieder zu tolerieren. Darmsanierung energetisch: Harmonisierung Darmflora (Lactobacillen/Bifidobakterien aufbauen), Leaky Gut behandeln (Darmbarriere abdichten), SIBO behandeln (Fehlbesiedlung Dünndarm), chronische Darmentzündung reduzieren. Enzym-Aktivierung: Laktase-Produktion anregen, DAO-Produktion steigern (bei Histaminintoleranz), Pankreas-Enzyme optimieren. Immunregulation: Überreaktionen auf Nahrungsmittel reduzieren, Entzündung im Darm senken. Entgiftung: Leber unterstützen (besonders bei Histaminintoleranz!), Lymphfluss anregen.

Phase 2: Stabilisierungs-Phase (Monat 3-6) Bioresonanz-Sitzungen: 1x/Woche für weitere 3 Monate. Weiter an: Darmsanierung, Enzym-Optimierung, Desensibilisierung. Ziel: Darm stabiler, Enzyme funktionieren besser, mehr Lebensmittel werden vertragen.

Phase 3: Erhaltungs-Therapie (ab Monat 6) Bioresonanz-Sitzungen: 1x/Monat langfristig. Darmflora optimiert halten, Verträglichkeit stabilisieren.

Provokation & Reintroduktion (nach 3-6 Monaten): Schrittweise unverträgliche Lebensmittel wieder einführen: erst kleine Mengen, beobachten, langsam steigern. Ziel: Nach 6-12 Monaten viele Patienten können wieder alles (oder fast alles) essen!

🔥 DARMSANIERUNG – DER SCHLÜSSEL ZUR HEILUNG!

80% des Immunsystems sitzt im Darm! Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist der Darm DAS Problem!

Bei 90% meiner Nahrungsmittelunverträglichkeits-Patienten finde ich: Gestörte Darmflora (Dysbiose): Zu wenig Lactobacillen, Bifidobakterien, Überwucherung E. coli, Clostridien, Candida (70%!). SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung): Bei 50-80% mit Fruktose/Sorbitol-Malabsorption! Bakterien im Dünndarm (gehören in Dickdarm) → vergären Fruktose/Sorbitol schon im Dünndarm → Symptome. Leaky Gut (durchlässiger Darm): Tight Junctions (Verbindungen zwischen Darmzellen) offen → unverdaute Nahrungsproteine gelangen ins Blut → Immunreaktion → Unverträglichkeiten!. Chronische Darmentzündung: Low-Grade-Inflammation, Calprotectin erhöht. Enzymmangel: Darmschleimhaut geschädigt → produziert weniger Laktase, DAO, etc. Folge: Nahrungsmittel können nicht richtig verdaut werden → Unverträglichkeiten!

Darmsanierung nach 4-R-Methode – Minimum 6 Monate!

1. REMOVE (Entfernen) – SIBO & schädliche Keime eliminieren SIBO-Behandlung (wenn vorhanden – sehr wichtig!): Pflanzliche Antibiotika (Berberin, Oregano-Öl, Neem – 4-6 Wochen), evtl. Rifaximin (Antibiotikum, gut gegen SIBO). Candida: Bei Überwucherung: Nystatin, Caprylic acid. Pathogene Bakterien: Oregano-Öl, Berberin. Trigger meiden: Zucker! (füttert SIBO, Candida), Weißmehl, Alkohol, Fertigprodukte.

2. REPLACE (Ersetzen) – Verdauung optimieren Verdauungsenzyme: Pankreatin (Amylase, Protease, Lipase), bei Bedarf Laktase-Tabletten (vorübergehend bei Laktoseintoleranz), bei Histaminintoleranz: DAO-Kapseln (vorübergehend). Magensäure: HCl-Kapseln (bei Mangel), Bitterstoffe (Artischocke, Löwenzahn) → regen Gallenfluss an.

3. REINOCULATE (Wiederbesiedeln) – Gute Bakterien aufbauen Probiotika hochdosiert – ESSENTIELL! 50-100 Milliarden KBE täglich! Multi-Stamm: Lactobacillus rhamnosus GG, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus plantarum, Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium bifidum. Studien: Probiotika verbessern Nahrungsmittelverträglichkeit! Dauer: Minimum 6 Monate!. Prebiotika (füttern gute Bakterien): Inulin 10-15g täglich, resistente Stärke, Flohsamenschalen, fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut (roh!), Kimchi, Kefir (wenn Milch vertragen), Kombucha (wenn Histamin vertragen).

4. REPAIR (Reparieren) – Darmschleimhaut heilen, Leaky Gut reparieren L-Glutamin 15-20g täglich – Heilt Leaky Gut! Essentiell! Dosierung: 3x 5g täglich. Dauer: Minimum 3 Monate. Zink 50mg täglich: heilt Darmbarriere, reduziert Permeabilität. Omega-3 3g täglich: entzündungshemmend im Darm. Vitamin D 5.000-10.000 IE: reguliert Immunsystem im Darm, heilt Schleimhaut. Curcumin 2g täglich: stark entzündungshemmend. Aloe vera Saft: entzündungshemmend, heilend. Kolostrum (Erstmilch): enthält Wachstumsfaktoren für Darmschleimhaut, IgA, Laktoferrin. N-Acetylcystein (NAC) 600mg 2x täglich: baut Biofilme ab (wichtig bei SIBO!), antioxidativ.

Spezifisch bei Histaminintoleranz – DAO-Produktion fördern: Vitamin C 2g täglich (Co-Faktor für DAO), Vitamin B6 50mg (Co-Faktor für DAO), Zink 50mg (Co-Faktor für DAO), Kupfer 2mg (Co-Faktor für DAO), Quercetin 500mg (Mastzell-Stabilisator).

Dauer Darmsanierung: Minimum 6 Monate, besser 9-12 Monate! Nach 3 Monaten: Erste Verbesserung Verdauung. Nach 6 Monaten: Deutlich mehr Lebensmittel vertragen! Nach 12 Monaten: Bei vielen können wieder fast alles essen! Kontroll-Stuhldiagnostik nach 6 Monaten: Darmflora normalisiert?, SIBO weg?, Leaky Gut geheilt?, Entzündung weg?

Meine ganzheitlichen Therapieverfahren

Akupunktur bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wirkmechanismus: Reguliert Verdauung, stärkt Milz-Qi (in TCM zuständig für Verdauung!), reduziert Entzündung im Darm, verbessert Darmperistaltik, stärkt Immunsystem, reduziert Stress (verschlimmert Verdauung!).

Wichtige Akupunkturpunkte: Ma 36 (Magen 36 = „Zu San Li“): Stärkt Verdauung generell, DER Hauptpunkt für Magen-Darm! Mi 6 (Milz 6 = „San Yin Jiao“): Stärkt Milz-Qi (Verdauung), harmonisiert Darm. Bl 20 (Blase 20 = „Pi Shu“): Milz-Shu-Punkt am Rücken, stärkt Verdauung. Bl 21 (Blase 21 = „Wei Shu“): Magen-Shu-Punkt, bei Völlegefühl, Übelkeit. Ma 25 (Magen 25 = „Tian Shu“): Neben Bauchnabel, reguliert Darm, bei Durchfall/Verstopfung. Ren 12 (Konzeptionsgefäß 12 = „Zhong Wan“): Oberbauch, stärkt Magen/Milz, bei Blähungen, Völlegefühl. Le 3 (Leber 3 = „Tai Chong“): Beruhigt, reguliert Qi-Fluss, bei Stress-induzierter Verdauungsstörung. Le 13 (Leber 13 = „Zhang Men“): Milz-Alarm-Punkt, bei Milz-Schwäche (Verdauung).

Behandlungsprotokoll: 2x/Woche für 8-12 Wochen, dann 1x/Woche Erhaltung, Nadeldauer 25-30 Min.

Homöopathie bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nux vomica D6/D12: Völlegefühl, Blähungen nach Essen, Verstopfung/Durchfall abwechselnd, bei gestressten, überarbeiteten Menschen (Stress verschlimmert Verdauung!), Besserung durch Ruhe. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Lycopodium D6/D12: Blähbauch (schon nach wenig Essen!), Blähungen besonders nachmittags 16-20 Uhr, Verstopfung auf Reisen, Heißhunger aber schnell satt. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Carbo vegetabilis D6/D12: Extreme Blähungen (Blähbauch „wie schwanger“!), aufstoßen bringt Erleichterung, Völlegefühl, Erschöpfung nach Essen, will frische Luft. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

China D6/D12 (Chinarinde): Blähungen (schmerzlos), Durchfall (unverdaute Nahrung im Stuhl!), Schwäche, Erschöpfung. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Pulsatilla D6/D12: Verdauungsbeschwerden nach fettem Essen, wechselhafter Stuhl, mild, weint leicht, will Trost, Besserung durch frische Luft. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Arsenicum album D12: Durchfall nach Essen (besonders nachts 1-3 Uhr), brennende Bauchschmerzen, Unruhe, Angst, will Wärme. Dosierung: 3x täglich 5 Globuli.

Konstitutionsmittel: Für Langzeit individuell wählen (Lycopodium, Sulfur, Natrium muriaticum, etc.), 1x monatlich C200.

Orthomolekulare Medizin

Probiotika 50-100 Mrd. KBE täglich (ESSENTIELL!) – Für Darmflora! Minimum 6-12 Monate. Multi-Stamm.

L-Glutamin 15-20g täglich (ESSENTIELL!) – Heilt Leaky Gut, Darmschleimhaut. Minimum 3 Monate.

Zink 50mg täglich: Heilt Darmbarriere, wichtig für Enzyme (Laktase, DAO), 3-6 Monate.

Vitamin D 5.000-10.000 IE täglich: Reguliert Immunsystem im Darm, heilt Schleimhaut, Ziel 60-80 ng/ml.

Omega-3 3g täglich: Entzündungshemmend im Darm, mindestens 6 Monate.

Curcumin 2g täglich: Stark entzündungshemmend, reduziert Darmentzündung.

Spezifisch bei Histaminintoleranz: DAO-Kapseln (vor histaminreichen Mahlzeiten vorübergehend), Vitamin C 2g, Vitamin B6 50mg, Kupfer 2mg, Quercetin 500mg 2x täglich.

Verdauungsenzyme (vorübergehend): Pankreatin, evtl. Laktase-Tabletten, bei Bedarf HCl-Kapseln.

Ernährung – Individuell angepasst!

Phase 1 (erste 4-8 Wochen): Eliminationsdiät Strikte Vermeidung aller unverträglichen Lebensmittel (nach Bioresonanz-Test), zusätzlich: kein Zucker, kein Weißmehl, keine Fertigprodukte (für Darmsanierung!), Low-FODMAP-Diät (bei SIBO!): wenig Fruktose, Laktose, Fruktane, Galaktane, Polyole.

Phase 2 (ab Woche 8): Schrittweise Reintroduktion Nach 2 Monaten: schrittweise unverträgliche Lebensmittel wieder einführen, erst kleine Mengen, alle 3 Tage ein neues Lebensmittel, beobachten: Symptome?, langsam steigern.

Langfristig: Anti-entzündliche Ernährung Viel Gemüse, Omega-3-Fisch, gesunde Fette, fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kimchi, Kefir – wenn vertragen), Kräuter/Gewürze (Kurkuma, Ingwer), Knochenbrühe (heilt Darm!). Meiden: Zucker, Weißmehl, Transfette, zu viel Omega-6.

Weitere Therapien

IHHT (Höhentraining): Stärkt Mitochondrien (auch in Darmzellen!), verbessert Verdauung, reduziert Entzündung.

Vitamin C Hochdosis-Infusionen: 15g i.v. 1x/Woche bei starker Darmentzündung, antioxidativ, entzündungshemmend.

Phytotherapie: Kurkuma/Curcumin, Ingwer (Verdauung), Kamille (beruhigend), Pfefferminzöl (bei Blähungen, Reizdarm), Artischocke (Gallenfluss), Löwenzahn (Leber, Galle), Fenchel/Anis/Kümmel (Blähungen).

Nahrungsmittelunverträglichkeiten Tabelle

Übersicht verschiedener Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Fiktives Fallbeispiel – Von multiplen Unverträglichkeiten zur freien Ernährung

Fiktiver Fall: 38-jährige Patientin mit multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten

(Hinweis: Dies ist ein fiktives, aber typisches Fallbeispiel)

Anamnese: Seit 5 Jahren zunehmende Verdauungsprobleme. Anfangs nur nach Milch Blähungen, jetzt nach fast jedem Essen Beschwerden! Aktuelle Symptome: Nach jeder Mahlzeit: extremer Blähbauch („sehe aus wie schwanger“!), Bauchkrämpfe, Durchfall oder Verstopfung (abwechselnd), Völlegefühl schon nach wenig Essen, Übelkeit, extrem müde nach Essen (muss sich hinlegen!), Kopfschmerzen, Hautprobleme (Pickel, Rötungen). Gewichtsverlust: von 68kg auf 54kg in 2 Jahren (14kg runter! – isst immer weniger, weil alles Probleme macht). Bisherige Diagnostik: Gastroenterologe: Darmspiegelung unauffällig, Magenspiegelung unauffällig, H2-Atemtests: Laktose positiv!, Fruktose positiv!, Sorbitol positiv!. Diagnose: „Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption, Reizdarmsyndrom“. Therapie bisher: „Meiden Sie Milch, Obst, Sorbitol“. Patientin hat eliminiert: keine Milchprodukte, kein Obst, kein Honig, kein Weizen (Verdacht Gluten), keine Tomaten, kein Salat (Blähungen), keine Zwiebeln, kein Kohl, keine Hülsenfrüchte. Ernährung jetzt: nur noch Reis, Hähnchen, Kartoffeln, Karotten – sonst nichts! Isst täglich das Gleiche seit 6 Monaten. Trotzdem: Symptome bleiben! Blähbauch, Durchfall, Müdigkeit. Nimmt täglich: Imodium, Buscopan, Lefax, Laktase-Tabletten. Verzweifelt: „Ich kann kaum noch etwas essen! Trotzdem wird es nicht besser. Ich wiege nur noch 54kg, habe keine Lebensqualität mehr. Kann nicht ins Restaurant, nicht zu Freunden essen. Mein ganzes Leben dreht sich nur noch um Essen. Gibt es denn keine andere Lösung?“

Zusätzliche Anamnese: Antibiotika vor 6 Jahren (3x wegen Blasenentzündungen), Stress: sehr hoch (arbeitet 50h/Woche als Projektmanagerin), Schlaf: schlecht (wacht nachts auf mit Blähungen), Sport: keinen mehr (zu erschöpft), Familie: Mutter hat Reizdarm, Vater Zöliakie.

Bioresonanz-Diagnostik: Nahrungsmittel-Testung: Unverträglichkeiten: Laktose +++, Fruktose ++, Weizen ++, Tomaten +, Paprika +, Zwiebeln ++, Hülsenfrüchte +, Überraschend: Reis + (isst sie täglich!), Hähnchen + (isst sie täglich!). Darmflora: KATASTROPHE! Lactobacillen <10^3 (sollten >10^7 sein!), Bifidobakterien <10^4 (sollten >10^8 sein!), E. coli 10^10 (massiv überwuchert!), Candida 10^7 (sehr hoch!), SIBO positiv! (H2-Anstieg bei Laktulos-Test nach 45 Min → Dünndarmfehlbesiedlung!), Leaky Gut: Zonulin 245 ng/ml (extrem erhöht! normal <50), chronische Darmentzündung: Calprotectin 178 µg/g (stark erhöht!), sekretorisches IgA 16 mg/dl (stark erniedrigt! – Darmabwehr zusammengebrochen). Enzyme: Laktase stark reduziert, Pankreas-Enzyme niedrig (Lipase, Amylase). Nährstoffe: Vitamin D 12 ng/ml (schwerer Mangel!), B12 180 pg/ml (niedrig), Folat niedrig, Eisen 35 µg/dl (Mangel), Zink 42 µg/dl (Mangel), Omega-3-Index 2,1% (extrem niedrig!). Immunsystem: Chronische Entzündung (hs-CRP 9 mg/l).

Bioresonanz zeigt: Hauptproblem ist SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung!) + massive Dysbiose + Leaky Gut + Enzymmangel. Die Unverträglichkeiten sind Folge des kranken Darms!

Labor-Bestätigung: Stuhldiagnostik: bestätigt Dysbiose, SIBO (Laktulos-Atemtest positiv bei 45 Min!), Zonulin 245 ng/ml, Calprotectin 178 µg/g, IgA 16 mg/dl. Blut: Vitamin D 12 ng/ml, B12 180 pg/ml, Eisen 35 µg/dl, Zink 42 µg/dl, hs-CRP 9 mg/l.

Diagnose: Multiple Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Weizen, etc.) auf Basis von: SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung) – DAS Hauptproblem!, Massive Dysbiose (Darmflora zerstört), Leaky Gut (durchlässiger Darm), Chronische Darmentzündung, Enzymmangel (Laktase, Pankreas), Massive Nährstoffmängel.

Therapieplan (12 Monate): Phase 1: SIBO-Behandlung + Intensiv-Darmsanierung (Monat 1-3): Bioresonanz 2x/Woche: SIBO energetisch behandeln, Darmflora harmonisieren, Leaky Gut reparieren, Nahrungsmittel desensibilisieren, Enzym-Aktivierung. SIBO-Behandlung (essentiell!): Berberin 500mg 3x täglich, Oregano-Öl 600mg 2x täglich, Neem 500mg 2x täglich, Dauer: 6 Wochen. Candida-Behandlung: Nystatin 3x 500.000 IE für 4 Wochen. Low-FODMAP-Diät (strikt für 8 Wochen!): Keine Fruktose, Laktose, Fruktane (Weizen, Zwiebeln), Galaktane (Hülsenfrüchte), Polyole (Sorbitol, etc.), Erlaubt: Reis, Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Hähnchen, Fisch, Eier, Bananen (unreif), wenig Spinat, glutenfreies Brot. Darmsanierung intensiv: Probiotika 100 Mrd. KBE täglich!, L-Glutamin 20g täglich (heilt Leaky Gut!), Zink 50mg, Omega-3 4g, Vitamin D 10.000 IE (Aufbau!), Curcumin 2g, Aloe vera, NAC 600mg 2x (baut Biofilme ab!). Enzyme: Pankreatin zu jeder Mahlzeit, Laktase-Tabletten (vorübergehend). Nährstoffe: Vitamin D 10.000 IE, B12 1.000µg, Eisen 100mg, Zink 50mg, Omega-3 4g, Vitamin C 3g. Homöopathie: Lycopodium D12 3x täglich, Carbo vegetabilis D6 bei starken Blähungen. Akupunktur: 2x/Woche (Ma 36, Mi 6, Bl 20, Ma 25).

Verlauf: Monat 1: Erste 2 Wochen: etwas schlechter (Antibiotika-Wirkung, Candida stirbt ab), ab Woche 3: deutliche Besserung! Blähbauch 30% weniger!, Durchfall besser (1x/Tag statt 3-4x), mehr Energie, schläft besser. Monat 2: Blähbauch 50% besser!, Stuhlgang normal (1x täglich, geformt!), Müdigkeit deutlich besser, kann wieder 1h spazieren gehen!, Gewicht stabil (nimmt nicht mehr ab). Monat 3: Blähbauch fast weg! (nur noch leicht nach Essen), kaum noch Bauchschmerzen, Energie deutlich besser, schläft durch!, beginnt wieder etwas Sport (Yoga 2x/Woche). Kontrolle nach 3 Monaten – SIBO weg!: Laktulos-Atemtest: negativ! (SIBO geheilt!), Stuhldiagnostik: Lactobacillen 10^7 (normalisiert!), Bifidobakterien 10^8 (normalisiert!), E. coli 10^8 (normal!), Candida 10^4 (weg!), Zonulin 68 ng/ml (Leaky Gut viel besser!), Calprotectin 42 µg/g (Entzündung fast weg!), IgA 58 mg/dl (von 16! – Darmabwehr wieder da!). Blut: Vitamin D 64 ng/ml, B12 450 pg/ml, Eisen 98 µg/dl, Zink 105 µg/dl.

Phase 2: Reintroduktion + Stabilisierung (Monat 4-9): Bioresonanz 1x/Woche. Darmsanierung weiter (Probiotika, L-Glutamin, etc.). Schrittweise Lebensmittel wieder einführen: Monat 4: Bananen (reif) OK!, Karotten (roh) OK!, Hähnchen mehr OK!. Monat 5: Milchprodukte probieren: Joghurt kleine Menge → OK!, dann mehr → OK!, Käse (Hartkäse) → OK!. Monat 6: Obst probieren: Erdbeeren kleine Menge → OK!, Apfel (geschält) → OK!. Monat 7: Weizen probieren: glutenfreies Brot → OK!, normales Brot kleine Menge → etwas Blähungen, aber tolerierbar!, mehr Weizen → geht!. Monat 8: Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchte → alles geht! (kleine Mengen zuerst). Monat 9: Ernährung fast normal! Isst wieder fast alles!, nur sehr große Mengen Fruktose (viel Obst) noch manchmal Blähungen – aber tolerierbar, Gewicht: 60kg (6kg zugenommen! – von 54kg).

Phase 3: Erhaltung (Monat 10-12): Bioresonanz 1x/Monat. Probiotika 50 Mrd. KBE weiter. Nährstoffe: Vitamin D 5.000 IE, Omega-3 2g, Zink 25mg. Ernährung: normal, ausgewogen. Monat 12 – Kontrolle: Stuhldiagnostik: Darmflora optimal!, Zonulin 48 ng/ml (Leaky Gut geheilt!), Calprotectin 28 µg/g (normal!), IgA 82 mg/dl (stark!). Gewicht: 63kg (wieder fast Ausgangsgewicht!). Lebensqualität: zurück!

Ihre Aussage nach 12 Monaten: „5 Jahre habe ich gelitten! Konnte kaum noch etwas essen. Habe 14kg abgenommen, war nur noch erschöpft. Ärzte sagten: ‚Meiden Sie diese Lebensmittel – damit müssen Sie leben.‘ Ich hatte schon fast alles weggelassen – trotzdem keine Besserung! Niemand hat nach SIBO geschaut! Niemand hat meine Darmflora richtig untersucht! Nach nur 3 Monaten Bioresonanz, SIBO-Behandlung und Darmsanierung war mein Blähbauch weg, meine Verdauung normal! Nach 12 Monaten kann ich wieder ALLES essen! Milch, Obst, Brot, Salat, Zwiebeln – alles geht wieder! Ich habe 9kg zugenommen, habe wieder Energie, kann Sport machen, gehe wieder ins Restaurant! Meine Lebensqualität ist zurück! Ich bin so dankbar!“

Essen Sie wieder, was Sie möchten – Ohne Beschwerden!

Nahrungsmittelunverträglichkeiten müssen Sie nicht lebenslang einschränken! Mit unserem ursachenorientierten Ansatz aus Bioresonanz, SIBO-Behandlung, intensiver Darmsanierung und Enzym-Optimierung können wir die tieferen Ursachen behandeln – nicht nur Lebensmittel meiden!

In einem ausführlichen Erstgespräch (90-120 Minuten) mit Bioresonanz-Diagnostik analysieren wir: Welche Lebensmittel sind wirklich problematisch?, Haben Sie SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung)?, Wie ist Ihre Darmflora?, Haben Sie Leaky Gut?, Welche Enzyme fehlen?

Ziel: Nach 6-12 Monaten wieder (fast) alles essen können!

Jetzt Termin vereinbaren

Naturheilpraxis Arno Kreuer
Heilpraktiker seit 1992
Spezialist für Bioresonanz nach Paul Schmidt, Darmsanierung & Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Silcherstr. 9, 73249 Wernau
Tel: 07153 / 32314
E-Mail: kreuer@mail.de

Herzlichst,
Ihr Arno Kreuer
Heilpraktiker seit 1992
Für ein Leben ohne Einschränkungen beim Essen