
Kinder natürlich behandeln – Naturheilkunde für Kinder
Die naturheilkundliche Kinderbehandlung betrachtet jedes Kind individuell – von Infekten über Allergien bis Entwicklungsstörungen. Ziel ist, Selbstheilungskräfte sanft zu fördern, Ursachen zu erkennen und Körper und Seele in Balance zu bringen – mit bewährten Methoden aus Naturheilkunde und moderner Erfahrungsmedizin.
Kinderheilkunde in der Naturheilpraxis – sanft, individuell und ursachenorientiert
Kinder reagieren besonders feinfühlig auf Reize – positiv wie negativ. Naturheilkundliche Therapien setzen genau hier an: Sie stärken das Immunsystem, fördern die Selbstregulation des Organismus und unterstützen eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung.
In meiner Praxis für Naturheilkunde in Leverkusen arbeite ich seit über drei Jahrzehnten mit Kindern aller Altersgruppen – vom Säugling bis zum Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht nicht die schnelle Symptombehandlung, sondern das Erkennen von Zusammenhängen zwischen körperlichen, seelischen und umweltbedingten Faktoren.
Häufige Kindererkrankungen – naturheilkundlich betrachtet
Erkältungen und grippale Infekte
Kaum ein Kind kommt ohne wiederkehrende Infekte durch die ersten Lebensjahre. Doch hinter jeder Erkältung steht auch ein Training des Immunsystems. In der Naturheilkunde betrachten wir Häufigkeit, Verlauf und Begleitsymptome genau.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kind mit ständigem Schnupfen und Husten zeigte in der Bioresonanz-Testung eine Belastung durch Hausstaubmilben und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Nach einer gezielten Darmsanierung, Ernährungsumstellung und spagyrischer Unterstützung stabilisierte sich das Immunsystem deutlich.
Magen-Darm-Erkrankungen und Nahrungsunverträglichkeiten
Bauchschmerzen, Blähungen oder unregelmäßiger Stuhlgang gehören zu den häufigsten Kinderbeschwerden. Eine zentrale Rolle spielt hier der Darm – als Sitz eines großen Teils des Immunsystems.
Mit Hilfe von Laboruntersuchungen, Stuhlfloraanalysen und energetischen Testverfahren (z. B. Bioresonanz nach Paul Schmidt) lässt sich erkennen, welche Belastungen oder Defizite vorliegen. Therapeutisch kombiniere ich häufig probiotische Präparate, spagyrische Essenzen und pflanzliche Mittel zur Beruhigung der Darmschleimhaut.
Hauterkrankungen – Neurodermitis, Ekzeme, Allergien
Kinderhaut reagiert empfindlich auf innere und äußere Reize. Naturheilkundlich betrachtet ist die Haut ein wichtiges Ausscheidungsorgan – zeigt also, was der Körper innerlich loswerden möchte.
Bei chronischer Neurodermitis kombiniere ich diagnostisch Laborwerte (IgE, Entzündungsmarker) mit Augendiagnose und Bioresonanz. In der Therapie kommen individuell abgestimmte Heilpflanzen (z. B. Nachtkerze, Mahonie, Kamille), homöopathische Konstitutionsmittel und Ernährungsberatung zum Einsatz.
Ein Praxisbeispiel: Ein Mädchen mit starkem Juckreiz besserte sich deutlich, nachdem eine versteckte Milchunverträglichkeit erkannt und der Hautstoffwechsel mit Bitterstoffen unterstützt wurde.
Atemwegserkrankungen – Bronchitis, Heuschnupfen, Asthma
Viele Kinder zeigen eine familiäre Häufung von Atemwegserkrankungen. Häufig wirken genetische und Umweltfaktoren zusammen – etwa Pollen, Hausstaub, Schimmel oder seelische Belastung.
Die naturheilkundliche Behandlung zielt darauf, Schleimhäute zu stärken, Allergene zu reduzieren und Entzündungen sanft zu regulieren. Bioresonanz und Spagyrik haben sich dabei als bewährte Werkzeuge erwiesen. Ergänzend können Schröpfmassagen oder Akupunkturpunkte die Atmung erleichtern.
Wachstum, Konzentration und Schulstress
Die Schule stellt viele Kinder vor körperliche wie emotionale Herausforderungen. Leistungsdruck, Bewegungsmangel und digitale Reizüberflutung können Unruhe, Schlafstörungen oder Kopfweh auslösen.
Hier setzen naturheilkundliche Methoden an, um das Nervensystem zu harmonisieren. Homöopathische Mittel, Mikronährstoffe (z. B. Magnesium, B-Vitamine) und Entspannungstechniken wie kindgerechtes Atemtraining wirken ausgleichend.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Schüler mit häufigen Kopfschmerzen zeigte bei der Bioresonanz-Testung eine Belastung durch Elektrosmog und Stressparameter. Nach Entlastung durch angepasste Schlafumgebung und Mikronährstoffkur verschwanden die Beschwerden schrittweise.
Ursachen und Zusammenhänge – ganzheitlich verstanden
Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“. Ihre Organsysteme, Immunabwehr und Stoffwechselprozesse entwickeln sich erst. Gleichzeitig sind sie empfänglicher für Reize, Umweltgifte oder familiären Stress.
Naturheilkunde betrachtet diese Zusammenhänge: Häufig wirken Ernährung, Lebensstil, psychische Einflüsse und genetische Veranlagung gemeinsam. Ziel ist, das Gleichgewicht wiederherzustellen – nicht, Symptome zu unterdrücken.
Diagnostik in meiner Praxis
Bioresonanz nach Paul Schmidt (Rayonex)
Die Bioresonanz ist eine energetische Test- und Therapieform, die körperliche Regulationsstörungen sichtbar machen kann. Sie ist nicht wissenschaftlich anerkannt, bietet jedoch wertvolle Hinweise für naturheilkundliche Zusammenhänge.
Ich nutze sie zur Testung von Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Umweltbelastungen oder Organstress. Besonders bei Kindern ist diese Methode sanft, schmerzfrei und gut akzeptiert.
Augendiagnose
Die Augen bieten Hinweise auf konstitutionelle Schwächen, Stoffwechselneigungen und familiäre Belastungen. In Verbindung mit anderen Befunden ergibt sich ein umfassendes Bild.
Bei Kindern lassen sich damit oft frühzeitig Regulationsstörungen erkennen – etwa bei Verdauung, Haut oder Atemwegen.
Laboranalysen und klassische Diagnostik
Blut-, Stuhl- oder Speicheltests ergänzen die naturheilkundliche Diagnostik. Besonders bei chronischen Beschwerden sind Entzündungsmarker, Mikronährstoffstatus und Darmfloraanalyse aufschlussreich.
Wichtig ist mir die Verknüpfung: Energetische Testung, Laborbefund und klinische Beobachtung ergeben gemeinsam ein rundes Bild.
Therapieformen – individuell und kindgerecht
Klassische und komplexe Homöopathie
Homöopathie nutzt die Selbstheilungskraft des Körpers. Je nach Fall kommen Einzelmittel oder Kombinationen zum Einsatz – z. B. bei Infekten, Ängsten, Haut- oder Verdauungsproblemen.
Ein Beispiel: Ein Junge mit wiederkehrenden Mittelohrentzündungen erhielt nach gründlicher Fallaufnahme Pulsatilla. Die Infekte wurden seltener und milder.
Spagyrik
Spagyrische Essenzen verbinden Pflanzen- und Mineralbestandteile. Sie unterstützen Regulation und Entgiftung auf sanfte Weise. Gerade Kinder sprechen gut auf diese Form der Therapie an.
Ich nutze Spagyrik oft zur Stabilisierung nach Infekten, bei Allergien oder bei nervöser Unruhe.
Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Heilpflanzen wie Thymian, Kamille, Melisse oder Echinacea gehören zu den Klassikern in der Kinderheilkunde. Sie können Schleimhäute stärken, Verdauung regulieren und Abwehrkräfte mobilisieren.
Die Kombination mit Mikronährstoffen (Zink, Vitamin C, Probiotika) wirkt nachhaltig stärkend.
Akupunktur und Kinderakupressur
Bei älteren Kindern setze ich sanfte Akupunktur oder Drucktechniken (Akupressur) ein. Sie können Schmerzen, Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme positiv beeinflussen.
Kleinkinder profitieren häufig von Laser- oder Druckpunktverfahren, ohne Nadeln.
Bioresonanztherapie
Im Anschluss an die Testung kann das Gerät Frequenzen ausgleichen, die zuvor als Belastung erkannt wurden. Diese Methode ist völlig schmerzfrei und wird meist spielerisch erlebt.
Sie kommt u. a. bei Allergien, chronischer Müdigkeit oder Verdauungsproblemen zum Einsatz.
Lebensstil, Ernährung und Selbsthilfe
Eine gesunde Lebensweise bildet das Fundament jeder naturheilkundlichen Kindertherapie. Bewegung, Schlaf, Ernährung und emotionale Stabilität sind zentrale Bausteine.
Bewegung und frische Luft
Regelmäßige Bewegung stärkt Immunsystem, Stoffwechsel und Psyche. Kinder sollten möglichst täglich draußen sein – auch bei „Schmuddelwetter“.
Ernährung
Eine ausgewogene, entzündungsarme Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn und wenig Zucker unterstützt Heilprozesse.
Entspannung und Achtsamkeit
Kindgerechte Entspannungsübungen, Atemtechniken und ausreichend Schlaf fördern innere Ruhe und Konzentration.
Hausmittel und Wickel
Altbewährte Hausmittel – z. B. Zwiebelsäckchen, Wadenwickel oder Brustauflagen – helfen sanft und aktivieren Selbstheilungskräfte.
Schulmedizin und Naturheilkunde – gemeinsam stark
Naturheilkunde versteht sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Viele Eltern kombinieren beide Ansätze erfolgreich.
Eine Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Logopäden oder Physiotherapeuten ist oft sinnvoll. Schulmedizinische Diagnosen bilden eine wichtige Grundlage für die individuelle naturheilkundliche Begleitung.
Seriöse Quellen:
- Carstens-Stiftung Natur und Medizin
- Naturheilkunde-Portal.de
- Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
- Bund Deutscher Heilpraktiker e.V.
- Kinderärzte im Netz – Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte
- Robert Koch-Institut – Gesundheitsdaten Kinder
Ablauf in meiner Praxis
Nach einem ausführlichen Erstgespräch folgt eine sanfte, kindgerechte Untersuchung. Dabei werden körperliche, emotionale und umweltbedingte Faktoren berücksichtigt.
Die anschließende Testung und Therapieplanung erfolgen individuell – keine Schablonen, sondern echte Ursachenarbeit.
Einfühlsame Kommunikation und Vertrauen zwischen Kind, Eltern und Therapeut sind entscheidend für den Erfolg der Behandlung.
Fazit – Kinder natürlich stärken
Kinder sind das wertvollste, was wir haben. Sie verdienen eine sanfte, ursachenorientierte Begleitung, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.
Mit über 30 Jahren Erfahrung in der naturheilkundlichen Diagnostik und Therapie unterstütze ich Familien dabei, die Gesundheit ihrer Kinder nachhaltig zu fördern – ganz ohne Druck, aber mit viel Verständnis und Herz.
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