Osteoporose – der Knochenstoffwechsel im Gleichgewicht ist entscheidend für stabile Knochen.
- 🦴 Teil 1 – Was ist Osteoporose? Den Knochenschwund verstehen
- 🔍 Teil 2 – Ursachen und Risikofaktoren
- 🩺 Teil 3 – Diagnostik: Den Ursachen auf den Grund gehen
- 💆 Teil 4 – Naturheilkundliche Therapie: Mein Behandlungskonzept
- 🥗 Teil 5 – Ernährung und Mikronährstoffe für starke Knochen
- ⚖️ Teil 6 – Naturheilkunde und Schulmedizin: Sinnvolle Ergänzung
- ❓ Teil 7 – Häufige Fragen (FAQ) & Ihr Weg in die Praxis
🦴 Osteoporose – Naturheilkundliche Behandlung in Wernau
Ganzheitliche Begleitung für stabile Knochen – Heilpraktiker Kreuer seit 1992
Osteoporose ist weit mehr als nur „Knochenschwund“. Hinter dem Abbau der Knochensubstanz stecken komplexe Stoffwechselprozesse, die den ganzen Körper betreffen – von der Darmgesundheit über den Hormonhaushalt bis zur Zellenergie.
In meiner Naturheilpraxis in Wernau bei Stuttgart/Esslingen begleite ich seit über 30 Jahren Menschen mit Osteoporose. Dabei setze ich auf einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht nur Calcium und Vitamin D, sondern die gesamte Regulation des Knochenstoffwechsels steht im Mittelpunkt.
🦴 Teil 1 – Was ist Osteoporose? Den Knochenschwund verstehen
Mehr als nur Kalkmangel
Osteoporose – wörtlich „poröser Knochen“ – ist eine systemische Skeletterkrankung, bei der Knochenmasse und Knochenstruktur abnehmen. Die Knochen werden brüchiger und anfälliger für Frakturen, oft schon bei geringer Belastung.
In Deutschland sind etwa 6 Millionen Menschen betroffen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Aber auch Männer können Osteoporose entwickeln. Die Erkrankung verläuft lange Zeit unbemerkt – oft ist ein Knochenbruch das erste Zeichen.
Die klassische Medizin sieht Osteoporose vor allem als Kalziummangel. Doch das greift zu kurz. Aus naturheilkundlicher Sicht ist Osteoporose Ausdruck einer tiefgreifenden Stoffwechselstörung, bei der viele Faktoren zusammenspielen.
Der Knochen ist lebendiges Gewebe
Unsere Knochen sind keine starren Gebilde, sondern lebendiges Gewebe, das sich ständig erneuert. Zwei Zelltypen arbeiten dabei zusammen: Osteoblasten bauen neuen Knochen auf, Osteoklasten bauen alten Knochen ab.
In jungen Jahren überwiegt der Aufbau. Etwa bis zum 30. Lebensjahr erreicht die Knochendichte ihr Maximum. Danach kippt die Balance langsam zugunsten des Abbaus – normalerweise nur geringfügig.
Bei Osteoporose ist dieses Gleichgewicht gestört. Der Abbau überwiegt den Aufbau deutlich. Die Folge: Die Knochensubstanz nimmt schneller ab als normal, die Knochenstruktur wird schwächer.
Typische Symptome und Folgen
Rückenschmerzen: Oft das erste Symptom. Durch die geschwächten Wirbelkörper entstehen chronische Schmerzen im Rücken, besonders nach längerem Stehen oder Sitzen.
Größenabnahme: Durch das Zusammensinken der Wirbelkörper können Betroffene mehrere Zentimeter an Körpergröße verlieren.
Rundrücken: Die typische „Witwenbuckel“-Haltung entsteht durch Einbrüche mehrerer Brustwirbelkörper.
Knochenbrüche: Frakturen bei geringer Belastung – typisch sind Wirbelkörperbrüche, Oberschenkelhalsbrüche und Handgelenksfrakturen.
Osteopenie – die Vorstufe
Bevor sich eine manifeste Osteoporose entwickelt, durchläuft der Knochen meist eine Vorstufe: die Osteopenie. Die Knochendichte ist bereits vermindert, aber bislang nicht im Osteoporose-Bereich.
Das ist die beste Zeit zum Handeln! In diesem Stadium lässt sich mit den richtigen Maßnahmen oft verhindern, dass sich eine ausgeprägte Osteoporose entwickelt. Leider wird die Osteopenie oft nicht ernst genommen – dabei bietet sie die größten Chancen für eine erfolgreiche Intervention.
Primäre und sekundäre Osteoporose
Man unterscheidet zwei Formen der Osteoporose. Die primäre Osteoporose entsteht durch den natürlichen Alterungsprozess oder hormonelle Veränderungen (postmenopausale Osteoporose bei Frauen, senile Osteoporose bei beiden Geschlechtern).
Die sekundäre Osteoporose wird durch andere Erkrankungen oder Medikamente verursacht – etwa durch Cortison-Langzeittherapie, Schilddrüsenerkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder bestimmte Krebserkrankungen.
Die Unterscheidung ist wichtig, weil bei der sekundären Osteoporose die Grunderkrankung mitbehandelt werden muss.
Stille Gefahr – warum Früherkennung so wichtig ist
Osteoporose wird oft als „stille Epidemie“ bezeichnet. Die Erkrankung verläuft über Jahre symptomlos. Viele Betroffene erfahren erst durch einen Knochenbruch, dass ihre Knochen bereits geschwächt sind.
Besonders tückisch sind Wirbelkörperbrüche: Sie können schleichend auftreten, ohne dass man einen „Unfall“ bemerkt. Die typischen Symptome – Rückenschmerzen, Größenabnahme, Rundrücken – entwickeln sich dann langsam.
Deshalb empfehle ich allen Frauen ab den Wechseljahren und Männern ab 60 Jahren, ihre Knochengesundheit überprüfen zu lassen – auch wenn keine Beschwerden vorliegen.
Der Darm ist der Schlüssel zur Knochengesundheit – nur ein gesunder Darm kann Mineralstoffe aufnehmen.
🔍 Teil 2 – Ursachen und Risikofaktoren
Hormonelle Einflüsse
Hormone spielen eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel. Am bekanntesten ist der Einfluss der Östrogene: Sinkt der Östrogenspiegel nach den Wechseljahren, beschleunigt sich der Knochenabbau deutlich.
Aber auch andere Hormone sind wichtig: Testosteron schützt die Knochen auch bei Männern. Schilddrüsenhormone beeinflussen den Stoffwechsel. Das Parathormon reguliert den Calciumspiegel im Blut.
Eine Schilddrüsenüberfunktion oder die langfristige Einnahme von Schilddrüsenhormonen kann den Knochenabbau beschleunigen. Auch Hashimoto kann indirekt den Knochenstoffwechsel beeinflussen.
Der Darm – Schlüssel zur Knochengesundheit
Ein Aspekt, der oft übersehen wird: Die Darmgesundheit ist entscheidend für die Knochengesundheit. Nur wenn die Darmschleimhaut intakt ist und die Darmflora im Gleichgewicht, können Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Zink richtig aufgenommen werden.
Bei einer gestörten Darmbarriere („Leaky Gut“) oder einer Dysbiosen ist die Mineralstoffaufnahme beeinträchtigt – selbst wenn genug Calcium zugeführt wird, kommt es nicht im Knochen an.
In meiner Praxis sehe ich häufig Osteoporose-Patienten mit gleichzeitigen Darmproblemen. Die Behandlung der Darmgesundheit ist daher ein wichtiger Baustein meines Therapiekonzepts.
Säure-Basen-Haushalt
Ein chronisch übersäuerter Organismus neigt dazu, Mineralstoffe aus den Knochen zu lösen, um das Blut zu puffern. Diese schleichende Entkalkung kann über Jahre unbemerkt verlaufen.
Ursachen für Übersäuerung sind zu viel tierisches Eiweiß, Zucker, Weißmehlprodukte und Alkohol, zu wenig Gemüse, Obst und basenbildende Lebensmittel, chronischer Stress und Bewegungsmangel.
Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist daher wichtig für die Knochengesundheit.
Medikamente als Risikofaktor
Cortison: Langzeit-Cortisontherapie ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose. Cortison hemmt die Osteoblasten und fördert die Osteoklasten.
Protonenpumpenhemmer: Magensäureblocker können bei Langzeitanwendung die Calciumaufnahme beeinträchtigen.
Antiepileptika, Antidepressiva: Auch verschiedene andere Medikamente können den Knochenstoffwechsel beeinflussen.
Weitere Risikofaktoren
Bewegungsmangel: Knochen brauchen Belastung, um stabil zu bleiben. Ohne mechanische Reize baut der Körper Knochenmasse ab. Bettlägerigkeit oder längere Immobilisation führen schnell zu Knochenverlust.
Rauchen: Beschleunigt den Knochenabbau und verschlechtert die Durchblutung. Raucherinnen kommen oft früher in die Wechseljahre, was das Osteoporoserisiko zusätzlich erhöht.
Untergewicht: Zu wenig Körpermasse belastet die Knochen nicht ausreichend. Außerdem haben untergewichtige Menschen oft auch einen Nährstoffmangel.
Genetik: Die Veranlagung spielt eine Rolle – wenn Mutter oder Großmutter Osteoporose hatten, ist das Risiko erhöht.
Vitamin-D-Mangel: In unseren Breitengraden weit verbreitet. Ohne Vitamin D kann der Körper Calcium nicht aufnehmen – egal wie viel davon zugeführt wird.
Mitochondrien und Zellenergie
Ein oft übersehener Aspekt: Knochenzellen sind energetisch sehr aktive Zellen. Nur wenn die Mitochondrien – die Kraftwerke unserer Zellen – ausreichend Energie (ATP) produzieren, kann neuer Knochen aufgebaut werden.
Chronischer Stress, oxidativer Druck oder ein gestörter Energiestoffwechsel können die Mitochondrienfunktion beeinträchtigen und so den Knochenaufbau verlangsamen.
Naturheilkundliche Methoden wie IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) können helfen, die zelluläre Energieproduktion zu verbessern.
Die Rolle chronischer Entzündungen
Chronische, unterschwellige Entzündungen im Körper – auch „silent inflammation“ genannt – können den Knochenabbau beschleunigen. Sie aktivieren die Osteoklasten und hemmen die Osteoblasten.
Ursachen für chronische Entzündungen können sein: Zahnherde und Kieferentzündungen, chronische Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie Rheuma sowie versteckte Infektionen.
Die Suche nach und Behandlung von Entzündungsherden ist daher ein wichtiger Teil meines ganzheitlichen Konzepts.
🩺 Teil 3 – Diagnostik: Den Ursachen auf den Grund gehen
Das ausführliche Gespräch
Am Anfang steht ein gründliches Gespräch über Ihre persönliche Situation. Welche Beschwerden haben Sie? Gab es bereits Knochenbrüche? Wie sieht Ihre Ernährung aus? Welche Medikamente nehmen Sie?
Auch die Lebensgeschichte ist wichtig: Hormonelle Veränderungen, Stress, Verdauungsprobleme, frühere Erkrankungen. All das kann Hinweise auf die Ursachen geben.
Das ausführliche Gespräch ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung.
Laboruntersuchungen – mehr als nur Calcium
Die Schulmedizin misst oft nur Calcium und Vitamin D. In meiner Praxis erweitere ich diese Diagnostik um ein ganzes Netzwerk relevanter Parameter.
Knochenstoffwechsel-Marker: Parathormon (PTH), Osteocalcin, CrossLaps – diese Werte zeigen, wie aktiv Knochenaufbau und -abbau sind. Das Parathormon ist besonders wichtig: Es regelt zusammen mit Vitamin D den Calciumspiegel im Blut. Auch bei normalem Calcium kann ein zu hohes oder zu niedriges PTH auf eine Regulationsstörung hinweisen.
Mineralstoffe: Calcium, Magnesium, Zink, Phosphat – die Bausteine des Knochens. Das Verhältnis dieser Mineralstoffe zueinander ist oft wichtiger als die absoluten Werte.
Vitamine: Vitamin D3, Vitamin K2, B-Vitamine – unverzichtbar für den Knochenstoffwechsel. Der Vitamin-D-Spiegel sollte bei Osteoporose mindestens 40-60 ng/ml betragen, um eine optimale Calciumaufnahme zu gewährleisten.
Hormone: Schilddrüsenwerte, ggf. Östrogen, Testosteron, DHEA – zur Beurteilung des hormonellen Gleichgewichts. Bei Frauen nach den Wechseljahren oder Männern mit niedrigem Testosteron können naturidentische Hormone eine Option sein.
Entzündungsmarker: CRP, Homocystein – um versteckte Entzündungen aufzuspüren, die den Knochenabbau fördern können.
Darmparameter: Stuhluntersuchungen auf Darmflora, Entzündungsmarker (Calprotectin), Verdauungsleistung – denn ohne gesunden Darm kein gesunder Knochen.
Bioresonanzdiagnose
Die Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt ermöglicht es, energetische Störungen im Organismus aufzuspüren. Bei Osteoporose werden spezifische Frequenzspektren der Knochenregulation, des Hormon- und Mineralstoffhaushalts getestet.
Auch Belastungen durch Schwermetalle, Umweltgifte oder chronische Entzündungsfelder lassen sich energetisch erfassen. Diese Informationen ergänzen die Laborwerte und liefern wertvolle Hinweise für die Therapie.
Die Bioresonanzdiagnose kann energetische Störungen sichtbar machen.
Augendiagnose
Die Augendiagnose ist ein wertvolles naturheilkundliches Werkzeug. Im Irisgewebe zeigen sich oft Hinweise auf Stoffwechselschwächen, Bindegewebsprobleme oder Verdauungsstörungen.
Bei Osteoporose finden sich nicht selten Zeichen eines gestörten Mineralstoffwechsels oder einer lymphatischen Belastung. Diese Beobachtungen helfen bei der Therapieplanung.
Die DXA-Knochendichtemessung beim Arzt bleibt wichtig zur Beurteilung des Schweregrades der Osteoporose. Ich integriere diese schulmedizinischen Befunde in mein Gesamtkonzept. Die naturheilkundliche Diagnostik ergänzt die DXA-Messung um funktionelle Aspekte.
💆 Teil 4 – Naturheilkundliche Therapie: Mein Behandlungskonzept
In der Naturheilpraxis steht bei der Osteoporose-Behandlung nicht die kurzfristige Knochendichteverbesserung im Vordergrund, sondern die Wiederherstellung der körpereigenen Regulationsfähigkeit.
Vielfältige naturheilkundliche Verfahren für die Knochengesundheit.
Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt
Die Bioresonanztherapie ist eine meiner zentralen Methoden bei Osteoporose. Mit dem Rayonex-Gerät werden körpereigene Regulationsfelder harmonisiert und energetische Blockaden gelöst.
Für die Osteoporose-Therapie nutze ich spezielle Frequenzprogramme, die auf den Knochenstoffwechsel, die Hormonregulation und den Mineralstoffhaushalt wirken. Viele Patienten empfinden die Behandlung als entspannend und regenerierend.
Begleitend kann eine Bioresonanz-Heimtherapie erfolgen, mit der Sie die Behandlung zu Hause fortsetzen können.
Orthomolekulare Medizin – Die richtigen Nährstoffe
Die orthomolekulare Medizin ist bei Osteoporose unverzichtbar. Es geht nicht um isolierte Calciumgaben, sondern um die feine Balance aller knochenrelevanten Nährstoffe.
Vitamin D3: Steuert die Calciumaufnahme im Darm. Ein Mangel ist bei Osteoporose praktisch immer vorhanden und muss ausgeglichen werden.
Vitamin K2: Sorgt dafür, dass das Calcium in den Knochen eingebaut und nicht in den Gefäßen abgelagert wird. Besonders wichtig ist die MK7-Form.
Magnesium: Aktiviert die Osteoblasten und ist für die Calciumverwertung unverzichtbar.
Calcium: Der Hauptbaustein des Knochens – aber nur wirksam, wenn D3, K2 und Magnesium ausreichend vorhanden sind.
Bor und Silizium: Fördern die Elastizität und Struktur der Knochenmatrix.
Infusionstherapie
Bei ausgeprägten Mängeln oder Resorptionsstörungen setze ich auf Infusionstherapien. Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen unterstützen die Kollagenbildung – denn der Knochen besteht nicht nur aus Kalk, sondern auch aus Kollagenfasern.
Auch Magnesium und Basenlösungen können per Infusion verabreicht werden, um den Stoffwechsel direkt zu unterstützen.
Homöopathie und Spagyrik
Die klassische Homöopathie setzt feine Reize, um die Selbstregulation des Körpers anzuregen.
Calcium carbonicum: Unterstützt den Mineralstoffhaushalt bei allgemeiner Schwäche.
Calcarea phosphorica: Fördert Aufbauprozesse, besonders bei Erschöpfung.
Silicea: Stärkt Bindegewebe und Knochengerüst.
Symphytum: Das „Beinwell“-Mittel bei Knochenproblemen.
Spagyrische Mischungen können über längere Zeit eingenommen werden und wirken sanft regulierend auf den gesamten Organismus.
Phytotherapie – Heilpflanzen für Knochen
Heilpflanzen können den Knochenstoffwechsel sanft unterstützen.
Ackerschachtelhalm: Reich an natürlichem Silizium, stärkt Bindegewebe und Knochen.
Brennnessel: Mineralstoffreich und entwässernd, unterstützt die Entgiftung.
Beinwell: Fördert traditionell die Geweberegeneration.
Mariendistel: Unterstützt die Leberfunktion, wichtig für den Hormonstoffwechsel.
Neuraltherapie
Die Neuraltherapie kann bei Osteoporose unterstützend eingesetzt werden, um die Durchblutung zu fördern und lokale Regulationsfelder zu reaktivieren, etwa im Lenden- oder Beckenbereich.
Darm- und Leberregulation
Da der Darm maßgeblich über die Aufnahme von Mineralstoffen entscheidet, ist die Darmsanierung oft ein wichtiger Baustein. Nach gezielter Diagnostik setze ich Probiotika, Präbiotika oder pflanzliche Mittel ein, um die Darmflora zu normalisieren.
Parallel wird die Leber- und Gallentätigkeit angeregt – wichtig für den Hormon- und Fettstoffwechsel. Eine gut funktionierende Leber ist auch für die Aktivierung von Vitamin D notwendig.
IHHT – Zelltraining für mehr Energie
Das IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) ist ein innovatives Verfahren, bei dem der Patient im Wechsel sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft atmet.
Dies trainiert die Mitochondrien und kann die zelluläre Energieproduktion verbessern. Bei Osteoporose kann IHHT den Stoffwechsel der Knochenzellen anregen und so den Aufbau unterstützen.
Akupunktur
Die Akupunktur kann bei Osteoporose ergänzend eingesetzt werden. Sie fördert die Durchblutung, reguliert den Energiefluss und kann Schmerzen lindern, die durch Wirbelkörperveränderungen entstehen.
Besonders bei begleitenden Rückenschmerzen oder Verspannungen ist Akupunktur oft sehr hilfreich.
Behandlungsverlauf und realistische Erwartungen
Osteoporose entwickelt sich über Jahre – entsprechend braucht auch die Regeneration Zeit. Eine sofortige Verbesserung der Knochendichte ist nicht realistisch.
Was Sie erwarten können: Nach wenigen Wochen oft besseres Allgemeinbefinden und mehr Energie. Nach einigen Monaten häufig weniger Schmerzen und stabilere Haltung. Nach 1-2 Jahren bei konsequenter Behandlung oft messbare Verbesserung der Knochendichte in der DXA-Messung.
Wichtig ist die Kombination aus Behandlungen in der Praxis und Eigeninitiative im Alltag – Ernährung, Bewegung, Mikronährstoffe.
🥗 Teil 5 – Ernährung und Mikronährstoffe für starke Knochen
Basenreiche Ernährung
Eine basenreiche Ernährung ist die Grundlage jeder Osteoporose-Therapie. Empfohlen werden viel Gemüse und Obst (mindestens 5 Portionen täglich), Kräuter und Sprossen, Nüsse und Samen sowie hochwertige Öle wie Olivenöl und Leinöl.
Reduzieren sollten Sie tierisches Eiweiß (besonders Fleisch und Wurst), Zucker und Weißmehlprodukte, stark verarbeitete Lebensmittel und Alkohol.
Calciumreiche Lebensmittel
Calcium muss nicht aus Milch kommen. Gute pflanzliche Quellen sind Sesam und Mandeln, grünes Blattgemüse (Grünkohl, Brokkoli, Pak Choi), Mineralwasser mit hohem Calciumgehalt und angereicherte pflanzliche Milchalternativen.
Auch Milchprodukte können Calcium liefern – aber nicht in unbegrenzten Mengen, da sie auch säurebildend wirken.
Die wichtigsten Nährstoffe im Überblick
Vitamin D3: Das Sonnenhormon ist bei Osteoporose praktisch immer zu niedrig. Es steuert die Calciumaufnahme im Darm und den Einbau ins Knochen. Der Spiegel sollte regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ergänzt werden.
Vitamin K2 (MK7): Der oft vergessene Partner von Vitamin D. K2 sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird und nicht in den Gefäßen landet. Besonders wichtig bei Supplementierung mit Vitamin D und Calcium.
Magnesium: Aktiviert über 300 Enzyme, darunter auch die für den Knochenaufbau wichtigen. Ein Mangel ist bei Osteoporose häufig.
Omega-3-Fettsäuren: Wirken entzündungshemmend und können den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen.
B-Vitamine: Wichtig für den Homocystein-Abbau. Erhöhtes Homocystein ist ein Risikofaktor für Osteoporose.
Bewegung – die natürlichste Therapie
Bewegung ist der natürlichste und wichtigste Stimulus für den Knochenaufbau.
Knochen brauchen mechanische Belastung, um stabil zu bleiben. Regelmäßige Bewegung ist der wichtigste natürliche Stimulus für den Knochenaufbau.
Empfehlenswert sind Spazierengehen und Nordic Walking, sanftes Krafttraining mit leichten Gewichten oder eigenem Körpergewicht, Tanzen, Yoga und Pilates sowie Gleichgewichtsübungen zur Sturzprophylaxe. Schwimmen ist gut für die Gelenke, aber weniger effektiv für den Knochenaufbau, da der Auftrieb die Belastung reduziert.
Wichtig ist nicht Leistung, sondern Regelmäßigkeit. Schon 30 Minuten Bewegung an den meisten Tagen der Woche können einen messbaren Unterschied machen. Beginnen Sie langsam und steigern Sie behutsam – besonders wenn Sie lange inaktiv waren.
Sonnenlicht
Vitamin D wird zu 80-90% durch Sonnenlicht in der Haut gebildet. In unseren Breitengraden ist das nur von etwa März bis Oktober möglich, und auch nur bei ausreichender Sonnenexposition.
Nutzen Sie die Sonnenmonate für regelmäßige Aufenthalte im Freien – ohne Sonnenschutz auf Armen und Beinen (aber natürlich ohne Sonnenbrand). In den Wintermonaten ist eine Ergänzung mit Vitamin D3 meist sinnvoll.
Sturzprophylaxe
Bei Osteoporose ist die Vermeidung von Stürzen besonders wichtig, da schon geringe Belastungen zu Brüchen führen können.
Im Alltag beachten: Stolperfallen in der Wohnung beseitigen (lose Teppiche, Kabel), gute Beleuchtung, rutschfeste Matten im Bad, Haltegriffe an kritischen Stellen sowie geeignetes Schuhwerk mit gutem Halt.
Training: Gleichgewichtsübungen sind besonders wichtig, um das Sturzrisiko zu senken. Tai Chi und Yoga verbessern Balance und Körperwahrnehmung. Auch einfache Übungen wie Einbeinstand können helfen.
Stressabbau
Chronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel – und Cortisol ist einer der stärksten Knochenabbau-Förderer. Deshalb gehört Stressmanagement zur Osteoporose-Prävention.
Entspannungstechniken wie Meditation, progressive Muskelentspannung oder Atemübungen können helfen, den Stresspegel zu senken. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft wirkt stressabbauend.
Säure-Basen-Ausgleich im Alltag
Einige einfache Maßnahmen für einen besseren Säure-Basen-Haushalt: Beginnen Sie den Tag mit einem Glas warmem Wasser mit Zitrone (wirkt trotz saurem Geschmack basisch). Essen Sie zu jeder Mahlzeit reichlich Gemüse. Trinken Sie ausreichend Wasser oder Kräutertee. Reduzieren Sie Kaffee, Alkohol und Zucker.
Auch basische Bäder oder Fußbäder können die Entsäuerung über die Haut unterstützen.
⚖️ Teil 6 – Naturheilkunde und Schulmedizin: Sinnvolle Ergänzung
Was die Schulmedizin bietet
Die Schulmedizin bietet bei Osteoporose DXA-Knochendichtemessung zur Diagnose, Medikamente, die den Knochenabbau hemmen (Bisphosphonate), Hormonersatztherapie bei Frauen sowie Schmerztherapie bei Frakturen.
Bei fortgeschrittener Osteoporose oder nach Frakturen kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein, um weitere Brüche zu verhindern.
Was die Naturheilkunde ergänzt
Die Naturheilkunde ergänzt die schulmedizinische Behandlung durch einen ganzheitlichen Blick auf die Ursachen, gezielte Mikronährstoffversorgung, Behandlung von Darm- und Stoffwechselstörungen, sanfte Verfahren zur Regulation sowie Unterstützung bei Nebenwirkungen von Medikamenten.
Viele Patienten profitieren von der Kombination beider Ansätze. Die Naturheilkunde kann die schulmedizinische Behandlung wirkungsvoller machen und Nebenwirkungen mildern.
Zusammenarbeit
Ich arbeite bei Bedarf mit Ihren behandelnden Ärzten zusammen. Bitte informieren Sie mich über alle laufenden Behandlungen und Medikamente. Änderungen an der Medikation sollten immer mit dem verordnenden Arzt besprochen werden.
Die Kombination aus schulmedizinischer Knochendichtemessung, medikamentöser Therapie bei Bedarf und naturheilkundlicher Begleitung hat sich in meiner langjährigen Praxiserfahrung als besonders wirksam erwiesen. Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um das Beste aus beiden Welten.
❓ Teil 7 – Häufige Fragen (FAQ) & Ihr Weg in die Praxis
❓ Kann Osteoporose rückgängig gemacht werden?
Eine vollständige Wiederherstellung der Knochendichte ist schwierig. Aber: Der Knochenabbau kann gestoppt, der Aufbau gefördert werden. Mit den richtigen Maßnahmen ist eine Stabilisierung und oft auch eine Verbesserung der Knochendichte möglich.
❓ Wie lange dauert die Behandlung?
Da Osteoporose über Jahre entsteht, braucht auch die Regeneration Zeit. Erste Verbesserungen im Wohlbefinden sind oft nach Wochen spürbar, messbare Verbesserungen der Knochendichte zeigen sich nach 1-2 Jahren regelmäßiger Behandlung und Umstellung der Lebensweise.
❓ Reicht es nicht, Calcium und Vitamin D zu nehmen?
Calcium und Vitamin D sind wichtig, aber nicht ausreichend. Ohne Vitamin K2 landet das Calcium nicht im Knochen. Ohne Magnesium kann es nicht verwertet werden. Ohne gesunden Darm wird es nicht aufgenommen. Deshalb ist ein ganzheitlicher Ansatz so wichtig.
❓ Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen häufig die Kosten für Heilpraktikerleistungen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nicht. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Versicherung.
❓ Was kann ich selbst zur Knochengesundheit beitragen?
Sehr viel! Basenreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Vitamin D (Sonne oder Ergänzung), Vermeidung von Rauchen und übermäßigem Alkohol. Jeder Tag bietet die Chance, den Knochenstoffwechsel positiv zu beeinflussen.
❓ Muss ich meine schulmedizinischen Medikamente absetzen?
Nein, auf keinen Fall eigenmächtig! Wenn Sie Osteoporose-Medikamente nehmen, sollten Sie diese wie verordnet weiternehmen. Die naturheilkundliche Behandlung ergänzt die schulmedizinische Therapie sinnvoll. Änderungen besprechen Sie bitte immer mit Ihrem Arzt.
❓ Ab welchem Alter sollte ich mich um meine Knochengesundheit kümmern?
Prävention beginnt idealerweise früh. In jungen Jahren wird die maximale Knochenmasse aufgebaut – je mehr, desto besser für später. Ab den Wechseljahren bei Frauen und ab 60 bei Männern ist eine Überprüfung der Knochendichte sinnvoll. Bei Risikofaktoren auch früher.
❓ Wie oft sollte ich zur Behandlung kommen?
In der Anfangsphase empfehle ich Termine alle 1-2 Wochen, um die Behandlung zu etablieren. Nach Stabilisierung werden die Abstände größer – alle 4-6 Wochen. Langfristig kommen viele Patienten alle 2-3 Monate zur Kontrolle und Erhaltungstherapie.
❓ Kann Naturheilkunde bei fortgeschrittener Osteoporose noch helfen?
Ja, auch bei fortgeschrittener Osteoporose kann die naturheilkundliche Behandlung sinnvoll sein. Sie kann helfen, weiteren Abbau zu bremsen, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Bei schwerer Osteoporose ist allerdings meist eine Kombination mit schulmedizinischer Behandlung empfehlenswert.
Ihr Weg zu stabileren Knochen
Osteoporose ist kein unausweichliches Schicksal. Mit dem richtigen Ansatz – ganzheitlich, individuell und langfristig – können Sie aktiv für Ihre Knochengesundheit sorgen.
Viele meiner Patienten haben nach Jahren der Frustration mit reiner Calcium-Supplementierung erst durch den ganzheitlichen Ansatz wirkliche Fortschritte erlebt. Wenn der Darm gesund ist, die Hormone im Gleichgewicht sind und alle nötigen Nährstoffe in der richtigen Balance vorhanden sind, kann der Körper wieder aufbauen statt nur abbauen.
Seit über 30 Jahren begleite ich Patienten auf ihrem Weg zu mehr Stabilität und Lebensqualität. Jede Therapie beginnt mit einer gründlichen Analyse und einem persönlichen Gespräch. Wir nehmen uns Zeit – für Sie und Ihre Fragen.
Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Aber er lohnt sich. Denn Ihre Knochengesundheit liegt zu einem großen Teil in Ihren eigenen Händen – und ich unterstütze Sie gerne dabei, die richtigen Weichen zu stellen.
Silcherstraße 9
73249 Wernau
Telefon: 07153 32314
E-Mail: kreuer@mail.de
Heilpraktiker seit 1992 – in Wernau seit 2002
Auch für Patienten aus Stuttgart, Esslingen, Göppingen, Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Nürtingen und Wendlingen.
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- Darmgesundheit
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- Rückenschmerzen
Die hier beschriebenen naturheilkundlichen Verfahren – insbesondere Bioresonanz, Augendiagnose und homöopathische Behandlung – sind wissenschaftlich und schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie basieren auf Erfahrungswissen und Traditionen der Naturheilkunde.
Es werden keine Heilungsversprechen abgegeben. Eine Heilung oder Linderung von Beschwerden kann nicht garantiert werden. Osteoporose sollte von einem Arzt diagnostiziert werden (Knochendichtemessung).
Meine Behandlungen ersetzen nicht die schulmedizinische Diagnostik und Therapie, sondern können diese sinnvoll ergänzen.
Overall
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