Abszess, Furunkel, Hautentzündungen

Natürliche Heilmittel für Abszesse und Furunkel
Natürliche Heilmittel für Abszesse und Furunkel

Abszess ganzheitlich betrachten - Heilpraktiker Kreuer
Abszesse und Furunkel ganzheitlich betrachten – auf der Suche nach den Ursachen

Seit 1992 arbeite ich als Heilpraktiker und habe in dieser Zeit viele Patienten begleitet, die unter chronisch wiederkehrenden Hautinfektionen litten. Die meisten kamen zu mir, nachdem sie bereits mehrfach chirurgisch behandelt worden waren und zahlreiche Antibiotika-Kuren hinter sich gehabt hatten.

🩺 Abszesse & Furunkel ganzheitlich behandeln

Wiederkehrende Abszesse und Furunkel belasten nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. In meiner Naturheilpraxis in Wernau suche ich gemeinsam mit Ihnen nach den tieferen Ursachen dieser schmerzhaften Hautentzündungen.

Mein Ansatz ist anders: Statt nur die akute Entzündung zu behandeln, frage ich nach dem „Warum“. Warum bilden sich bei Ihnen immer wieder Abszesse? Was schwächt Ihr Immunsystem so, dass Bakterien eindringen können?

Mit der Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt, umfassenden Laboruntersuchungen und einer gründlichen Analyse Ihrer Darmgesundheit erstelle ich einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist.

📋 Für wen ist diese Seite gedacht?

Diese Informationen richten sich an Menschen, die unter wiederkehrenden Hautentzündungen leiden, etwa:

  • Chronische Furunkel (mehr als 3 Episoden pro Jahr)
  • Wiederkehrende Abszesse an verschiedenen Körperstellen
  • Akne inversa oder Hidradenitis suppurativa
  • Hartnäckige Hautentzündungen trotz Antibiotika-Behandlung

🔬 Teil 1 – Was sind Abszesse, Furunkel und Karbunkel?

Um zu verstehen, wie eine ganzheitliche Behandlung helfen kann, ist es wichtig, die verschiedenen Formen von Hautentzündungen zu kennen. Diese Begriffe werden oft verwechselt, bezeichnen aber unterschiedliche Schweregrade.

Furunkel - wiederkehrende Hautentzündungen
Furunkel entstehen aus infizierten Haarfollikeln und können sehr schmerzhaft sein

Der Abszess – eine abgekapselte Eiteransammlung

Ein Abszess ist eine Ansammlung von Eiter, die von einer Entzündungskapsel umgeben ist. Der Körper bildet diese Kapsel, um die Infektion einzudämmen und eine Ausbreitung zu verhindern.

Abszesse können überall im Körper entstehen – in der Haut, in Organen oder sogar in Knochen. Die häufigsten Symptome sind Rötung, Schwellung, pochende Schmerzen und Überwärmung der betroffenen Stelle.

Im Verlauf bildet sich oft eine sichtbare Eiterpustel. Der verursachende Erreger ist in den meisten Fällen das Bakterium Staphylococcus aureus, das bei vielen Menschen die Haut oder Schleimhäute besiedelt.

Der Furunkel – mehr als ein einfacher Pickel

Ein Furunkel ist ein Abszess, der aus einem infizierten Haarfollikel entsteht. Er ist deutlich tiefer als ein normaler Pickel und verursacht erhebliche Schmerzen.

Typische Stellen sind Nacken, Achseln, Leiste, Gesäß und Oberschenkel – also Bereiche, wo Reibung und Haare zusammentreffen. Die Entzündung kann sich auf das umliegende Gewebe ausbreiten und zu einer spürbaren Verhärtung führen.

Bei manchen Menschen treten Furunkel immer wieder auf. Ärzte sprechen dann von einer rezidivierenden Furunkulose, wenn mehr als zwei Episoden innerhalb von sechs Monaten oder mehr als drei Episoden innerhalb eines Jahres auftreten.

Der Karbunkel – wenn mehrere Furunkel verschmelzen

Ein Karbunkel entsteht, wenn mehrere benachbarte Furunkel zusammenfließen. Es handelt sich um eine großflächige, tiefe Entzündung, die oft von Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl begleitet wird.

Karbunkel sind ernst zu nehmen, da sie zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen können. Sie erfordern in der Regel eine chirurgische Behandlung und oft eine stationäre Antibiotikatherapie.

Rezidivierende Furunkulose – wenn die Entzündungen immer wiederkommen

Von einer rezidivierenden Furunkulose sprechen Ärzte, wenn Furunkel chronisch wiederkehren. Die genaue Definition variiert, aber in der Regel werden mehr als zwei Episoden innerhalb von sechs Monaten oder mehr als drei Episoden innerhalb eines Jahres als rezidivierend bezeichnet.

Schätzungen zufolge entwickeln etwa 10 bis 20 Prozent aller Menschen, die einmal einen Furunkel hatten, im Laufe ihres Lebens weitere Episoden. Für die Betroffenen ist dies eine erhebliche Belastung – körperlich durch die Schmerzen und Einschränkungen, psychisch durch die ständige Angst vor dem nächsten Ausbruch.

Die konventionelle Medizin bietet bei rezidivierender Furunkulose verschiedene Ansätze: wiederholte Dekolonisationsversuche mit antibakteriellen Nasensalben und Körperwäschen, langfristige niedrigdosierte Antibiotika-Prophylaxe oder auch chirurgische Entfernung betroffener Hautareale.

Diese Maßnahmen können helfen, behandeln aber in vielen Fällen nur die Oberfläche. Solange die tieferen Ursachen nicht erkannt und angegangen werden, bleibt das Risiko für weitere Ausbrüche bestehen.

Acne inversa (Hidradenitis suppurativa)

Eine besondere Form chronischer Hautentzündungen ist die Acne inversa, auch Hidradenitis suppurativa genannt. Bei dieser Erkrankung entstehen schmerzhafte Knoten und Abszesse vorwiegend in Hautfalten – unter den Achseln, in der Leiste, unter der Brust oder im Gesäßbereich.

Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine Störung der Haarfollikel in Verbindung mit einer Überreaktion des Immunsystems. Rauchen und Übergewicht gelten als begünstigende Faktoren.

Auch bei Acne inversa lohnt sich ein ganzheitlicher Blick: Wie ist die Darmgesundheit? Gibt es chronische Entzündungen im Körper? Welche Nährstoffdefizite liegen vor? In meiner Praxis habe ich auch bei dieser Erkrankung positive Erfahrungen mit dem kombinierten Ansatz aus Bioresonanz, Darmsanierung und orthomolekularer Therapie gemacht.

⚠️ Was Sie nicht machen sollten:

  • Abszesse im Gesicht , besonders an Nase oder Oberlippe, selbst öffnen
  • Fieber, Schüttelfrost oder starkes Krankheitsgefühl als Krankheitsgefühl nicht ernst nehmen
  • Rote Streifen, die von der Wunde wegführen, sind ein dringendes Alarmsignal. Das dürfen Sie nicht ignorieren.

Niemals selbst aufschneiden oder ausdrücken! Die Gefahr einer Verschlimmerung oder Blutvergiftung ist zu groß.


🌿 Teil 2 – Ursachen aus ganzheitlicher Sicht

Die konventionelle Medizin behandelt Abszesse in der Regel mit chirurgischer Eröffnung und Antibiotika. Diese Maßnahmen sind oft notwendig und sinnvoll, beantworten aber nicht die entscheidende Frage: Warum entstehen die Entzündungen überhaupt?

In meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung habe ich festgestellt, dass bei chronisch wiederkehrenden Abszessen fast immer mehrere Faktoren zusammenspielen. Diese gilt es aufzuspüren und zu behandeln.

Hauterkrankungen als Zeichen geschwächter Abwehr
Chronische Hautentzündungen können auf tieferliegende Störungen hinweisen

Das Immunsystem – Ihre körpereigene Abwehr

Ein gesundes Immunsystem kann das Bakterium Staphylococcus aureus normalerweise in Schach halten. Bei vielen Menschen besiedelt dieser Keim dauerhaft die Nasenschleimhaut, ohne Probleme zu verursachen.

Erst wenn das Immunsystem geschwächt ist, können die Bakterien über kleine Hautverletzungen eindringen und Entzündungen auslösen. Die Frage ist also: Was schwächt Ihr Immunsystem?

Mögliche Faktoren sind chronischer Stress, Schlafmangel, unausgewogene Ernährung, bestimmte Medikamente oder auch verborgene chronische Entzündungen im Körper. Diese gilt es aufzuspüren.

Die Darmgesundheit – Schlüssel zur Immunabwehr

Ein großer Teil des Immunsystems ist im Darm angesiedelt. Die Darmflora spielt eine zentrale Rolle bei der Ausbildung und Regulierung der Immunabwehr.

Bei Patienten mit chronisch wiederkehrenden Abszessen finde ich regelmäßig eine gestörte Darmflora. Oft ist dies eine Folge von wiederholten Antibiotika-Behandlungen, die zwar die akute Infektion bekämpfen, aber auch die guten Darmbakterien schädigen.

Eine geschädigte Darmschleimhaut kann außerdem zu einer erhöhten Durchlässigkeit führen. Dann gelangen Stoffe ins Blut, die dort nicht hingehören, und das Immunsystem wird dauerhaft aktiviert und letztlich erschöpft.

Ursachenbereich Mögliche Faktoren Diagnostische Ansätze
Immunsystem Geschwächte T-Zellen, NK-Zellen, chronische Entzündung Immunstatus, Entzündungsmarker, Bioresonanz
Darmflora Dysbiosen, Pilzbelastung, durchlässige Darmschleimhaut Stuhlanalyse, Mikrobiom-Untersuchung
Nährstoffe Vitamin D, Zink, Vitamin A, Omega-3-Fettsäuren Blutuntersuchung, orthomolekulare Diagnostik
Stoffwechsel Erhöhter Blutzucker, Insulinresistenz Blutzucker, HbA1c, Insulin
Belastungen Chronischer Stress, Schlafmangel, Umweltfaktoren Anamnese, HRV-Messung, Bioresonanz

Nährstoffmängel – häufig übersehen

Das Immunsystem benötigt bestimmte Nährstoffe, um optimal zu funktionieren. Bei Patienten mit wiederkehrenden Abszessen finde ich häufig Defizite bei Vitamin D, Zink, Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren.

Vitamin D beispielsweise aktiviert wichtige Abwehrzellen und fördert die Produktion körpereigener antimikrobieller Substanzen. Ein Mangel ist in unseren Breitengraden weitverbreitet und bleibt oft unerkannt.

Zink ist essenziell für die Funktion von Immunzellen und die Wundheilung. Auch hier zeigt die Erfahrung, dass viele Betroffene nicht ausreichend versorgt sind.

Blutzucker und Stoffwechsel

Erhöhte Blutzuckerwerte begünstigen bakterielle Infektionen auf mehreren Wegen. Zum einen können Immunzellen bei hohem Blutzucker ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen, zum anderen bietet Zucker im Gewebe einen idealen Nährboden für Bakterien.

Bei vielen Patienten mit chronischen Abszessen finde ich einen grenzwertig erhöhten Nüchternblutzucker oder eine beginnende Insulinresistenz – oft noch ohne die Diagnose Diabetes.

Chronischer Stress und seine Auswirkungen

Dauerhafter Stress wirkt sich direkt auf das Immunsystem aus. Das Stresshormon Cortisol hemmt bei chronischer Erhöhung wichtige Immunfunktionen: Die Aktivität von T-Zellen wird gedrosselt, die Produktion von Antikörpern nimmt ab, und die Entzündungsregulation gerät aus dem Gleichgewicht.

Viele meiner Patienten berichten, dass ihre Abszesse besonders in stressigen Lebensphasen auftreten – vor wichtigen Prüfungen, bei beruflicher Überlastung oder in emotional belastenden Situationen. Dies ist kein Zufall, sondern spiegelt die enge Verbindung zwischen Psyche und Immunsystem wider.

In der Therapie berücksichtige ich diesen Zusammenhang: Neben der körperlichen Behandlung sprechen wir auch über Stressmanagement, ausreichend Schlaf und Möglichkeiten der Entspannung.

Weitere begünstigende Faktoren

Neben den genannten Hauptursachen gibt es weitere Faktoren, die das Entstehen von Abszessen begünstigen können. Übergewicht führt zu vermehrtem Schwitzen und Reibung in Hautfalten, was ideale Bedingungen für Bakterien schafft.

Bestimmte Medikamente, insbesondere Kortison-Präparate und Immunsuppressiva, schwächen die körpereigene Abwehr. Auch Rauchen beeinträchtigt die Durchblutung der Haut und damit deren Abwehrfähigkeit.

Manchmal spielen auch hormonelle Faktoren eine Rolle: Manche Frauen bemerken, dass Hautentzündungen verstärkt in bestimmten Phasen des Zyklus auftreten. Bei Jugendlichen in der Pubertät können die hormonellen Veränderungen zu einer vermehrten Talgproduktion führen, was die Verstopfung von Haarfollikeln begünstigt.


🔍 Teil 3 – Diagnostik in meiner Praxis

In einem ausführlichen Ersttermin (90-120 Minuten) nehme ich mir Zeit für Ihre Geschichte. Wann haben die Probleme begonnen? Was wurde bereits unternommen? Welche Begleiterkrankungen gibt es? Wie sieht Ihr Alltag aus?

Auf Grundlage dieser Anamnese entscheide ich, welche Untersuchungen sinnvoll sind. Dabei kombiniere ich verschiedene Methoden, um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten.

Bioresonanz-Diagnostik nach Paul Schmidt
Bioresonanz-Diagnostik nach Paul Schmidt in meiner Praxis

Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt

Die Bioresonanzdiagnostik ist ein energetisches Testverfahren, das ich seit vielen Jahren einsetze. Sie ermöglicht mir, verschiedene Belastungen und Dysbalancen zu erfassen, die mit herkömmlichen Methoden nicht sichtbar werden.

Bei Patienten mit Abszessen teste ich unter anderem den Zustand des Immunsystems, die Darmflora, mögliche Nährstoffmängel, Bakterienbelastungen und chronische Entzündungsherde.

Die Methode wird von der Schulmedizin nicht anerkannt und ist wissenschaftlich umstritten. Dennoch zeigt meine langjährige Erfahrung, dass sie wertvolle Hinweise liefern kann, die den weiteren Weg der Diagnostik und Therapie prägen.

💡 Hinweis zur Bioresonanz

Die Bioresonanzdiagnostik und -therapie nach Paul Schmidt gehört zu den Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Sie ist von der Schulmedizin selten anerkannt. Die hier beschriebenen Zusammenhänge entsprechen meiner naturheilkundlichen Betrachtungsweise und meiner Praxiserfahrung.

Laboruntersuchungen

Je nach Befund und Anamnese veranlasse ich ergänzende Laboruntersuchungen. Diese können umfassen:

Immunstatus: Differenzialblutbild, Immunglobuline, Entzündungsmarker wie CRP und Blutsenkung. Diese Werte geben Aufschluss über den aktuellen Zustand der Immunabwehr.

Nährstoffanalyse: Vitamin D (25-OH-Vitamin D), Zink, Vitamin B12, Folsäure, Eisen (Ferritin), Omega-3-Index. Defizite in diesen Bereichen können das Immunsystem erheblich schwächen.

Stoffwechselparameter: Nüchternblutzucker, HbA1c (Langzeitblutzucker), gegebenenfalls Insulin. Auch eine beginnende Stoffwechselstörung sollte erkannt werden.

Stuhldiagnostik

Eine Analyse der Darmflora ist bei chronischen Hautproblemen oft aufschlussreich. Dabei werden die Zusammensetzung der Darmbakterien sowie Entzündungsmarker und Hinweise auf eine gestörte Darmbarriere untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, ob eine Dysbiosen vorliegt, ob bestimmte Bakteriengruppen über- oder unterrepräsentiert sind, und ob die Darmschleimhaut intakt ist.

Besonders interessant ist der Nachweis von Zonulin, einem Marker für die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Erhöhte Werte deuten auf eine geschwächte Barrierefunktion hin, die im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen und Immunstörungen stehen kann.

Auch das sekretorische IgA gibt wichtige Hinweise: Dieser Antikörper schützt die Darmschleimhaut und ist bei vielen Patienten mit chronischen Infektionen erniedrigt.

Weitere diagnostische Möglichkeiten

Je nach Befundlage können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Die Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) gibt Aufschluss über den Zustand des vegetativen Nervensystems und kann Hinweise auf chronischen Stress liefern.

Die Augendiagnose nutze ich als ergänzendes naturheilkundliches Verfahren, um konstitutionelle Schwachstellen zu erkennen. Sie kann Hinweise auf Verdauungs-, Stoffwechsel- oder Lymphbelastungen geben.

In manchen Fällen ist auch ein Abstrich vom Abszess sinnvoll, um den genauen Erreger zu identifizieren und eine mögliche Antibiotikaresistenz (MRSA) auszuschließen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt.


💊 Teil 4 – Therapieansätze in meiner Praxis

Auf Grundlage der Diagnostik erstelle ich einen individuellen Therapieplan. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Maßnahmen gleichzeitig einzusetzen, sondern die für Sie passenden Bausteine sinnvoll zu kombinieren.

Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie setzt auf Basis der Diagnostik gezielt an den gefundenen Belastungen an. In der Intensivphase führe ich die Behandlungen häufiger durch, später in größeren Abständen zur Stabilisierung.

Ziel ist es, das Immunsystem zu unterstützen, die Darmflora zu harmonisieren und chronische Belastungen zu reduzieren. Viele Patienten empfinden die Behandlung als angenehm und berichten über ein verbessertes Allgemeinbefinden.

Darmsanierung

Bei nachgewiesener Dysbiosen oder Darmschleimhautschädigung ist eine Darmsanierung ein zentraler Baustein. Diese erfolgt schrittweise über mehrere Monate.

Zunächst geht es darum, störende Faktoren zu reduzieren – etwa durch Ernährungsanpassung oder die Behandlung einer Pilzbelastung. Anschließend wird die Darmflora mit geeigneten Probiotika aufgebaut und die Schleimhaut mit unterstützenden Nährstoffen regeneriert.

Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich berate Sie, welche Lebensmittel förderlich sind und welche Sie vorübergehend meiden sollten.

Orthomolekulare Therapie

Auf Basis der Laborergebnisse gleiche ich nachgewiesene Nährstoffdefizite gezielt aus. Dabei setze ich auf hochwertige Präparate in therapeutischer Dosierung.

Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen können bei akuten Entzündungen oder geschwächtem Immunsystem sinnvoll sein. Das Vitamin wird dabei direkt in die Blutbahn gegeben und erreicht so deutlich höhere Wirkspiegel als bei oraler Einnahme.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Je nach individueller Situation können weitere Verfahren zum Einsatz kommen:

Akupunktur: Die Nadeltherapie kann das Immunsystem modulieren, die Durchblutung fördern und Entzündungsprozesse günstig beeinflussen. Auch die Ohrakupunktur setze ich bei Hauterkrankungen ein.

Homöopathie: Bei chronischen Beschwerden kann eine konstitutionelle homöopathische Behandlung das Gesamtbild stabilisieren. Die Mittelwahl richtet sich nach Ihrem individuellen Symptombild.

Neuraltherapie: Mit gezielten Injektionen eines lokalen Betäubungsmittels können Störfelder behandelt werden, die das Immunsystem belasten.

IHHT (Höhentraining): Diese Methode trainiert die Mitochondrien und kann die Immunfunktion verbessern sowie chronische Entzündungen reduzieren.

Phytotherapie: Verschiedene Heilpflanzen können das Immunsystem unterstützen und antibakterielle Eigenschaften besitzen. Sonnenhut (Echinacea) ist als Immunstimulans bekannt, Kapuzinerkresse und Meerrettich werden traditionell als pflanzliche Antibiotika eingesetzt.

Ultraschalltherapie: Bei oberflächlichen Entzündungen kann die Ultraschalltherapie die Durchblutung fördern und den Heilungsprozess unterstützen.

Die Rolle der Ernährung

Die Ernährung spielt bei chronischen Hautentzündungen eine wichtige Rolle, die oft unterschätzt wird. Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate können Entzündungsprozesse im Körper fördern und das Wachstum unerwünschter Darmbakterien begünstigen.

Ich empfehle meinen Patienten in der Regel eine entzündungshemmende, darmfreundliche Ernährung: reich an Gemüse, Ballaststoffen und hochwertigen Eiweißquellen, mit regelmäßigem Verzehr von Omega-3-reichen Fischen und fermentierten Lebensmitteln für die Darmflora.

Gleichzeitig sollten Zucker, Weißmehlprodukte, stark verarbeitete Lebensmittel und Alkohol reduziert werden. Diese Ernährungsweise unterstützt nicht nur die Darmgesundheit, sondern hilft auch bei der Regulierung des Blutzuckers.

Im Rahmen der Behandlung bespreche ich mit Ihnen, wie Sie diese Grundsätze alltagstauglich umsetzen können, ohne in starre Verbotslisten zu verfallen.

Äußerliche Unterstützung

Neben der innerlichen Behandlung können äußerliche Maßnahmen die Abheilung unterstützen und neuen Entzündungen vorbeugen. Bei beginnenden Furunkeln können Zugsalben helfen, die Reifung zu beschleunigen.

Für die allgemeine Hautpflege empfehle ich milde, pH-neutrale Produkte ohne aggressive Zusatzstoffe. Teebaumöl und andere ätherische Öle haben antibakterielle Eigenschaften, sollten aber verdünnt und mit Vorsicht angewendet werden.

Wichtig ist auch die richtige Kleidung: Atmungsaktive Materialien reduzieren Schwitzen und Reibung in den typischen Problemzonen.

Therapiebaustein Zielsetzung Typische Dauer
Bioresonanztherapie Immunstärkung, Harmonisierung 10-20 Sitzungen, dann Erhaltung
Darmsanierung Aufbau einer stabilen Darmflora 6-12 Monate
Nährstoffausgleich Behebung von Defiziten 3-6 Monate, dann Kontrolle
Vitamin-C-Infusionen Akute Immununterstützung Nach Bedarf, oft 5-10 Sitzungen
Akupunktur Regulation, Entzündungshemmung 10-15 Sitzungen

📖 Teil 5 – Fiktives Fallbeispiel

Hinweis: Das folgende Fallbeispiel ist fiktiv und dient der Veranschaulichung. Es handelt sich nicht um einen realen Patienten und es stellt kein Heilversprechen dar. Jeder Mensch reagiert individuell, und Behandlungsergebnisse können nicht garantiert werden.

Herr M., 45 Jahre – seit drei Jahren wiederkehrende Furunkel

Herr M. kam in meine Praxis, nachdem er in den vergangenen drei Jahren etwa 15 Furunkel an verschiedenen Körperstellen entwickelt hatte. Mehrfach waren chirurgische Eingriffe notwendig gewesen, und er hatte insgesamt fünf Antibiotika-Kuren durchgemacht.

Trotz sorgfältiger Hygiene und Dekolonisationsversuchen mit Nasensalbe traten die Entzündungen immer wieder auf. Sein Hautarzt hatte ihm gesagt, dass er wohl „ein empfindliches Immunsystem“ habe und er damit leben müsse.

Bei der Erstanamnese berichtete Herr M. außerdem über häufige Verdauungsbeschwerden mit Blähungen und unregelmäßigem Stuhlgang, die nach den Antibiotika-Behandlungen deutlich zugenommen hatten. Er fühlte sich oft müde und hatte im Winter häufiger Erkältungen.

Die Diagnostik

Die Bioresonanzdiagnostik zeigte Hinweise auf eine belastete Darmflora und Defizite im Bereich der Immunregulation. Ich veranlasste ergänzende Laboruntersuchungen.

Die Ergebnisse bestätigten die Vermutung: Der Vitamin-D-Spiegel lag bei 18 ng/ml (empfohlen werden mindestens 40-60 ng/ml). Der Zinkwert war im unteren Normbereich. Die Stuhlanalyse zeigte eine deutlich reduzierte Vielfalt der Darmflora mit einem Mangel an wichtigen Bakterienstämmen.

Der Blutzucker war grenzwertig erhöht, und der HbA1c-Wert deutete auf eine beginnende Stoffwechselstörung hin.

Der Therapieplan

Gemeinsam erarbeiteten wir einen Behandlungsplan, der mehrere Monate umfassen sollte. Im Zentrum standen die Darmsanierung, der Ausgleich der Nährstoffdefizite und regelmäßige Bioresonanzsitzungen.

Herr M. erhielt Vitamin D in therapeutischer Dosierung zusammen mit Vitamin K2, dazu Zink und ein hochwertiges Omega-3-Präparat. Für den Darmaufbau setzte ich ein Probiotikum mit hoher Bakterienvielfalt ein.

Begleitend passte Herr M. seine Ernährung an: weniger Zucker und Weißmehl, mehr Gemüse, Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel. Die Bioresonanztherapie führte ich zunächst wöchentlich durch.

Der Verlauf

In den ersten Wochen bemerkte Herr M. eine Besserung seiner Verdauungsbeschwerden. Die Blähungen gingen zurück, der Stuhlgang wurde regelmäßiger. Er fühlte sich weniger müde.

Nach etwa drei Monaten war sein Vitamin-D-Spiegel im Zielbereich. In dieser Zeit trat kein neuer Furunkel auf – das erste furunkelfreie Quartal seit drei Jahren.

Nach sechs Monaten zeigten Kontrolluntersuchungen eine deutlich verbesserte Darmflora. Der Blutzucker hatte sich ebenfalls normalisiert, was Herr M. auf die Ernährungsumstellung zurückführte.

Ein Jahr nach Therapiebeginn berichtete Herr M., dass er insgesamt nur noch zwei kleinere Entzündungen gehabt hatte, die ohne chirurgischen Eingriff abheilten. Er führt die Behandlung in größeren Abständen zur Stabilisierung fort.

Was Herrn M. besonders freut: Er kann wieder ohne ständige Angst leben. Das Gefühl, jederzeit einen neuen Abszess entwickeln zu können, ist gewichen. Er versteht jetzt besser, was sein Körper braucht, und kann aktiv dazu beitragen, sein Immunsystem zu unterstützen.

Natürlich ist jeder Patient anders, und nicht bei allen verläuft die Behandlung so positiv. Aber dieses Beispiel zeigt, welches Potenzial in einem ganzheitlichen Ansatz stecken kann, wenn die richtigen Hebel gefunden werden.

Hautgesundheit durch ganzheitliche Behandlung
Ziel: Hautgesundheit durch Stärkung von innen

❓ Teil 6 – Häufige Fragen

Kann man Abszesse dauerhaft loswerden?

Ein pauschales Heilversprechen wäre unseriös und ist rechtlich nicht zulässig. Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann: Bei vielen Patienten lässt sich die Häufigkeit und Schwere der Entzündungen deutlich reduzieren, wenn die zugrunde liegenden Faktoren erkannt und behandelt werden.

Wie weit dieser Weg im Einzelfall führt, hängt von vielen Faktoren ab – auch von Ihrer Bereitschaft, Ernährung und Lebensweise anzupassen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine ganzheitliche Behandlung chronischer Beschwerden braucht Zeit. In der Regel plane ich einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten für die Intensivphase ein. Danach folgt eine Erhaltungsphase mit größeren Behandlungsabständen.

Die Darmsanierung allein benötigt mehrere Monate, da sich die Darmflora nicht über Nacht aufbauen lässt.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen je nach Tarif einen Teil der Kosten. Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich in der Regel nicht.

Gern informiere ich Sie vorab über die voraussichtlichen Kosten. Mehr dazu auf meiner Seite Kosten.

Muss ich Antibiotika ganz absetzen?

Bei einem akuten, schweren Abszess sind Antibiotika oft notwendig und sinnvoll. Mein Ansatz ersetzt nicht die notwendige schulmedizinische Behandlung, sondern ergänzt sie.

Ziel ist es, durch die Stärkung Ihres Immunsystems und die Sanierung der Darmflora die Häufigkeit neuer Infektionen zu reduzieren, sodass Antibiotika weniger oft gebraucht werden.

Was kann ich selbst tun, um Abszessen vorzubeugen?

Es gibt einige Maßnahmen, die Sie selbst umsetzen können: Achten Sie auf eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung und ausreichend Schlaf. Vermeiden Sie enge, reibende Kleidung an den typischen Problemstellen.

Bei Rasuren in empfindlichen Bereichen sollten Sie besonders vorsichtig sein und scharfe, saubere Klingen verwenden. Wenn Sie zu vermehrtem Schwitzen neigen, kann häufigeres Wechseln der Kleidung und Wäsche helfen.

Versuchen Sie, Ihren Stresslevel zu reduzieren – leichter gesagt als getan, aber jede kleine Verbesserung kann einen Unterschied machen.

Ist die Bioresonanztherapie wissenschaftlich anerkannt?

Die Bioresonanztherapie gehört zu den Verfahren der Erfahrungsheilkunde und ist von der Schulmedizin nicht anerkannt. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die ihre Wirksamkeit nach den Standards der evidenzbasierten Medizin belegen.

Dennoch setze ich sie seit vielen Jahren ein, weil ich in meiner Praxis positive Erfahrungen damit gemacht habe. Ich bin transparent darüber, dass es sich um ein alternatives Verfahren handelt, und die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung liegt immer bei Ihnen.

Ab welchem Alter behandeln Sie Patienten?

Ich behandle Patienten jeden Alters. Bei Kindern und Jugendlichen passe ich die Diagnostik und Therapie natürlich an das Alter an. Die Bioresonanztherapie ist schmerzfrei und auch für jüngere Patienten geeignet.

Bei Kindern unter 14 Jahren führe ich die Behandlung selbstverständlich in Anwesenheit eines Elternteils durch.

Können auch Patienten von außerhalb der Region zu Ihnen kommen?

Ja, ich behandle auch Patienten, die weiter entfernt wohnen. In diesen Fällen planen wir die Termine so, dass möglichst viel in einem Besuch erledigt werden kann. Manche Patienten kommen für die Intensivphase häufiger und später in größeren Abständen zur Kontrolle.

Zwischen den Terminen können wir telefonisch oder per E-Mail in Kontakt bleiben, um den Verlauf zu besprechen und bei Fragen zur Verfügung zu stehen.


Ihr Weg zu weniger Abszessen

Wenn Sie unter wiederkehrenden Abszessen oder Furunkeln leiden, lade ich Sie zu einem persönlichen Gespräch in meine Praxis ein. Gemeinsam suchen wir nach den Ursachen und entwickeln einen individuellen Behandlungsplan.

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📍 Naturheilpraxis Arno Kreuer

Heilpraktiker seit 1992 – in Wernau seit 2002

Silcherstraße 9, 73249 Wernau

Telefon: 07153 / 32314

E-Mail: kreuer@mail.de

Patienten aus der Region: Stuttgart, Esslingen, Göppingen, Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Nürtingen, Wendlingen

Die hier beschriebenen naturheilkundlichen Verfahren, insbesondere die Bioresonanzdiagnostik und -therapie, werden von der Schulmedizin nicht anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge entsprechen meiner naturheilkundlichen Betrachtungsweise und meiner Praxiserfahrung. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Heilpraktiker sowie im Impressum.

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