Manuelle Therapie, Chirotherapie, Schröpfen, Baunscheidtieren, Physiokey,Neuraltherapie…

Manuelle Therapie, Chirotherapie, Schröpfen, Baunscheidtieren, Physiokey,Neuraltherapie
Manuelle Therapie, Chirotherapie, Schröpfen, Baunscheidtieren, Physiokey,Neuraltherapie

Manuelle Therapie - Hände als Werkzeug der Heilung

Manuelle Therapie – mit erfahrenen Händen Blockaden lösen und Schmerzen lindern

Die manuelle Therapie gehört zu den ältesten und wirksamsten Heilmethoden der Menschheit. Mit gezielten Handgriffen, Mobilisationen und speziellen Techniken können Blockaden gelöst, Schmerzen gelindert und die natürliche Beweglichkeit wiederhergestellt werden. In meiner Naturheilpraxis in Wernau verbinde ich verschiedene manuelle Verfahren mit der Bioresonanztherapie, Akupunktur und Neuraltherapie zu einem ganzheitlichen Behandlungskonzept.

Seit 1992 praktiziere ich als Heilpraktiker und habe in dieser Zeit ein breites Spektrum an manuellen Techniken erlernt und verfeinert. Meine Ausbildung als Physiotherapeut bildet dabei die solide Grundlage für ein tiefes Verständnis des Bewegungsapparates und seiner Funktionsweise.

Was die manuelle Therapie in meiner Praxis besonders macht: Ich betrachte Ihre Beschwerden niemals isoliert. Ein Rückenschmerz kann seine Ursache in einer Fehlstellung der Wirbelsäule haben – aber auch in einer gestörten Darmfunktion, einem energetischen Ungleichgewicht oder einem Störfeld. Deshalb kombiniere ich die manuelle Behandlung stets mit einer gründlichen Diagnostik.

💡 Mein ganzheitlicher Ansatz: Die Hände sind mein wichtigstes Werkzeug – aber nicht mein einziges. Durch die Kombination von manuellen Techniken mit Bioresonanz, Akupunktur und Neuraltherapie erreiche ich oft schnellere und nachhaltigere Ergebnisse als mit einer einzelnen Methode allein. Über 30 Jahre Erfahrung haben mir gezeigt: Der Körper ist ein vernetztes System, das ganzheitlich behandelt werden möchte.

🤲 Die manuellen Therapieverfahren in meiner Praxis

In meiner Praxis setze ich verschiedene manuelle Verfahren ein, die ich je nach Beschwerdebild und individueller Situation auswähle und kombiniere. Jede Methode hat ihre besonderen Stärken und Einsatzgebiete.

🦴 Chirotherapie – Gelenke mobilisieren, Blockaden lösen

Die Chirotherapie (auch Chiropraktik genannt) ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der ich mit gezielten Handgriffen Funktionsstörungen an Gelenken und der Wirbelsäule behandle. Das charakteristische „Knacken“, das manchmal zu hören ist, entsteht durch die Lösung von Gelenkblockaden und ist in der Regel völlig harmlos. Es handelt sich um das Entweichen von Gasblasen aus der Gelenkflüssigkeit – vergleichbar mit dem Öffnen einer Sprudelflasche.

Bei der Chirotherapie unterscheide ich zwischen Mobilisation und Manipulation. Bei der Mobilisation bewege ich das Gelenk sanft und rhythmisch, um die Beweglichkeit zu verbessern. Diese Technik ist besonders schonend und wird bei empfindlichen Patienten oder im Bereich der Halswirbelsäule bevorzugt eingesetzt. Die Manipulation hingegen ist ein schneller, gezielter Impuls mit kleiner Amplitude, der eine Blockade schlagartig löst. Welche Technik ich anwende, hängt von Ihrem individuellen Befund, Ihrer Konstitution und der betroffenen Region ab.

Vor jeder chirotherapeutischen Behandlung führe ich eine gründliche Untersuchung durch. Ich prüfe die Beweglichkeit der einzelnen Wirbelsegmente, taste nach Verspannungen und teste die Nervenfunktion. Nur wenn ich mir sicher bin, dass eine chirotherapeutische Behandlung angezeigt und sicher ist, führe ich sie durch.

Die Chirotherapie eignet sich besonders bei Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule, Blockaden im Iliosakralgelenk (ISG), Kopfschmerzen zervikalen Ursprungs und bei funktionellen Beschwerden der Extremitätengelenke. In meiner Praxis kombiniere ich sie häufig mit der Bioresonanztherapie, um auch die energetischen Ursachen der Blockade zu behandeln und einem Wiederkehren vorzubeugen.

Manuelle Therapie - gezielte Behandlung

Gezielte manuelle Techniken für nachhaltige Schmerzlinderung

🔴 Schröpfen – traditionelle Heilkunst für bessere Durchblutung

Das Schröpfen ist eine jahrtausendealte Heilmethode, die in vielen Kulturen weltweit praktiziert wird – von der griechischen Antike über die traditionelle chinesische Medizin bis zur arabischen Heilkunst. Durch das Aufsetzen von Schröpfgläsern entsteht ein Unterdruck, der die Durchblutung im behandelten Bereich stark anregt, Verspannungen löst und den Lymphfluss fördert.

Die charakteristischen roten bis violettfarbigen Male, die nach dem Schröpfen entstehen, zeigen die gesteigerte Durchblutung an. Sie sind ein Zeichen dafür, dass das Gewebe reagiert und Stoffwechselschlacken abtransportiert werden. Diese Male verschwinden nach einigen Tagen bis maximal zwei Wochen von selbst und hinterlassen keine dauerhaften Spuren.

In meiner Praxis unterscheide ich zwischen verschiedenen Schröpftechniken. Beim trockenen Schröpfen setze ich die Gläser statisch auf besonders verspannte oder schmerzhafte Punkte. Das Gewebe wird in das Glas gezogen, die Durchblutung steigt, und Verspannungen lösen sich. Diese Methode eignet sich besonders bei lokalisierten Muskelverhärtungen und Triggerpunkten.

Bei der Schröpfkopfmassage bewege ich die Gläser über eingeölte Haut. Diese dynamische Technik kombiniert die Wirkung des Unterdrucks mit der einer Massage und eignet sich besonders zur Behandlung größerer Muskelareale, etwa bei Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich oder entlang der Rückenmuskulatur.

Über die sogenannten Reflexzonen und Head’schen Zonen kann das Schröpfen auch innere Organe reflektorisch beeinflussen. So kann Schröpfen an bestimmten Punkten des Rückens unter anderem die Verdauung anregen, die Atmung vertiefen oder das Immunsystem stimulieren. Diese Zusammenhänge nutze ich besonders bei chronischen Beschwerden und zur allgemeinen Regulation.

Pneumatron – moderne Schröpfmassage mit pulsierendem Unterdruck

Eine besondere Weiterentwicklung des klassischen Schröpfens ist die Behandlung mit dem Pneumatron. Dieses moderne Gerät erzeugt einen pulsierenden Unterdruck, der das Gewebe rhythmisch anhebt und wieder loslässt. Diese sanfte „Pumpbewegung“ hat mehrere Vorteile gegenüber dem statischen Schröpfen.

Das Pneumatron fördert den Lymphabfluss besonders effektiv, löst Verklebungen im Bindegewebe, verbessert die Mikrozirkulation und ist dabei sehr sanft und angenehm. Viele Patienten empfinden die pulsierende Behandlung als wohltuende Massage. Ich setze das Pneumatron besonders gerne bei Fibromyalgie, chronischen Muskelverspannungen, Lipödem und zur allgemeinen Gewebeentspannung ein.

🌡️ Baunscheidtieren – Reiztherapie zur Aktivierung der Selbstheilung

Das Baunscheidtieren ist eine traditionelle Ausleitungsmethode, die auf den deutschen Arzt Carl Baunscheidt (1809–1873) zurückgeht. Er entwickelte diese Methode, nachdem er beobachtet hatte, dass Mückenstiche seine rheumatischen Beschwerden linderten. Bei dieser Therapie wird die Haut mit einem speziellen Nadelgerät (Lebenswecker) oberflächlich angeritzt und anschließend mit einem hautreizenden Öl eingerieben.

Die Anwendung erzeugt eine kontrollierte Entzündungsreaktion. Es bilden sich kleine Pusteln (ähnlich wie Mückenstiche), die nach einigen Tagen abheilen. Dieser Reiz aktiviert das Immunsystem, steigert die Durchblutung im behandelten Bereich und regt den Stoffwechsel an. Über die reflektorischen Verbindungen der Haut zu inneren Organen (Head’sche Zonen) können auch tieferliegende Beschwerden beeinflusst werden.

In meiner Praxis wende ich das Baunscheidtieren besonders bei chronischen Schmerzzuständen an, wenn andere Methoden nicht ausreichend wirken. Es eignet sich hervorragend bei rheumatischen Beschwerden, chronischen Rückenschmerzen, wiederkehrenden Infekten, zur Immunstimulation und bei chronischen Entzündungsprozessen. Die Methode ist überraschend gut verträglich – die Nadelung ist kurz und oberflächlich, das anschließende Brennen des Öls ist gut auszuhalten und klingt nach etwa einer Stunde ab.

Das Baunscheidtieren kombiniere ich häufig mit der Neuraltherapie, um Störfelder zu behandeln, und mit der Bioresonanztherapie zur energetischen Harmonisierung. Diese Kombination verstärkt die ausleitende und regulierende Wirkung und hat sich besonders bei therapieresistenten chronischen Beschwerden bewährt.

⚡ Physiokey elektrische Reizstromtherapie für Schmerzlinderung

Der Physiokey ist ein modernes Therapiegerät aus der russischen Raumfahrtmedizin, das mit interaktiven Reizströmen arbeitet. Im Unterschied zu herkömmlichen TENS-Geräten passt der Physiokey seine Impulse ständig an die Reaktion Ihres Gewebes an. Er „kommuniziert“ gewissermaßen mit Ihrem Körper und sucht automatisch die optimale Frequenz und Intensität für jeden Behandlungspunkt.

Das Prinzip ist die sogenannte adaptive Regulation: Das Gerät sendet einen Impuls, misst die Gewebeantwort und modifiziert den nächsten Impuls entsprechend. So wird eine Art Dialog mit Ihrem Nervensystem geführt, der die körpereigenen Regulationsmechanismen aktiviert. Dieser Ansatz unterscheidet den Physiokey grundlegend von statischen Elektrotherapiegeräten.

Die Behandlung ist schmerzfrei und kann bei akuten wie chronischen Beschwerden eingesetzt werden. Die meisten Patienten spüren während der Anwendung ein leichtes Kribbeln oder Pulsieren, das als angenehm empfunden wird. Der Physiokey wirkt schmerzlindernd, fördert die Durchblutung, entspannt die Muskulatur und kann die Wundheilung unterstützen.

Ich setze den Physiokey besonders bei akuten Schmerzzuständen ein, bei denen eine manuelle Behandlung noch zu schmerzhaft wäre. Weitere Einsatzgebiete sind Sportverletzungen, Tennisarm, Schulterschmerzen, Nervenschmerzen, zur Nachbehandlung von Operationen und bei chronischen Schmerzzuständen, die auf andere Therapien nicht ausreichend ansprechen.

Heilpraktiker Kreuer mit Therapiegerät

Moderne Technik ergänzt die Arbeit der Hände

📏 Streckliege sanfte Traktion für die Wirbelsäule

Die Streckliege (Extensionsliege) ermöglicht eine sanfte, kontrollierte Dehnung der Wirbelsäule. Durch die Traktion werden die Bandscheiben entlastet, der Zwischenwirbelraum vergrößert sich und eingeklemmte Nerven können sich erholen. Die Behandlung ist besonders angenehm und wird von vielen Patienten als wohltuend empfunden – manche schlafen dabei sogar ein.

Das Prinzip ist einfach: Durch sanften Zug in Längsrichtung der Wirbelsäule entstehen im Bandscheibenbereich kleine Unterdruckräume. Dies kann bewirken, dass vorgewölbtes Bandscheibengewebe zurückgleitet und der Druck auf Nervenwurzeln nachlässt. Gleichzeitig werden die Bandscheiben besser mit Nährstoffen versorgt, da sie wie kleine Schwämme funktionieren – beim Entlasten saugen sie Flüssigkeit an.

Ich setze die Streckliege besonders bei Bandscheibenproblemen, Ischialgien, chronischen Rückenschmerzen, degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und zur allgemeinen Entlastung der Wirbelsäule ein. Die Behandlung dauert etwa 15–20 Minuten und kann mit einer anschließenden manuellen Therapie, Wärmeanwendung oder Akupunktur kombiniert werden. Die Traktion bereitet das Gewebe optimal auf die nachfolgende Behandlung vor.

🔊 Ultraschalltherapie – Tiefenwärme für Gewebe und Gelenke

Die Ultraschalltherapie nutzt hochfrequente Schallwellen (typischerweise 1–3 MHz), die tief ins Gewebe eindringen und dort eine Wärmewirkung erzeugen. Diese Tiefenwärme erreicht Strukturen, die mit oberflächlichen Wärmeanwendungen wie Rotlicht oder Wärmepackungen nicht erreichbar sind – etwa Sehnen, Bänder und tiefe Muskelschichten.

Neben der Wärmewirkung hat der Ultraschall auch einen sogenannten „Mikromassage-Effekt“: Die Schallwellen versetzen das Gewebe in feinste Schwingungen, was die Durchblutung fördert, den Stoffwechsel anregt und Verklebungen im Bindegewebe lösen kann. Dieser Effekt ist besonders wertvoll bei chronischen Beschwerden und bei Narbengewebe.

In meiner Praxis setze ich die Ultraschalltherapie besonders bei Sehnenansatzentzündungen ein – etwa bei Fersensporn, Tennisarm oder Achillessehnenbeschwerden. Weitere Einsatzgebiete sind Muskelverhärtungen, Triggerpunkte, Narbengewebe, Gelenkverschleiß und chronische Gelenkbeschwerden. Ich kombiniere die Ultraschallbehandlung oft mit manueller Therapie: Der Ultraschall erwärmt und lockert das Gewebe, sodass die anschließende manuelle Behandlung effektiver und für Sie angenehmer wird.

🔗 Die Kraft der Kombination: Manuelle Therapie plus…

In meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung habe ich gelernt, dass die Kombination verschiedener Verfahren oft bessere Ergebnisse erzielt als eine einzelne Methode allein. Der menschliche Körper ist ein vernetztes System – Beschwerden haben selten nur eine einzige Ursache. Deshalb behandle ich auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

Strukturelle Ebene: Mit manuellen Techniken behandle ich direkt die betroffenen Strukturen – Gelenke, Muskeln, Faszien und Bänder.

Reflektorische Ebene: Über Reflexzonen, Akupunkturpunkte und Head’sche Zonen beeinflusse ich auch entfernte Körperregionen und innere Organe.

Energetische Ebene: Die Bioresonanztherapie harmonisiert gestörte Regulationsvorgänge und behandelt Belastungen, die im Verborgenen wirken.

Systemische Ebene: Durch Störfeldtherapie, Entgiftung und Regulation des vegetativen Nervensystems unterstütze ich den gesamten Organismus.

Diese Mehrebenen-Behandlung erklärt, warum in meiner Praxis oft Patienten Hilfe finden, die anderswo bereits viele erfolglose Therapieversuche hinter sich haben. Hier stelle ich Ihnen die wichtigsten Kombinationen vor:

📍 Manuelle Therapie + Akupunktur

Die Akupunktur ergänzt die manuelle Behandlung ideal. Während ich mit den Händen Blockaden löse, können Nadeln an entsprechenden Akupunkturpunkten die Schmerzweiterleitung unterbrechen, die Muskulatur entspannen und den Energiefluss harmonisieren. Besonders bei chronischen Schmerzzuständen und Migräne ist diese Kombination sehr wirksam.

💉 Manuelle Therapie + Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke arbeitet mit kleinen Injektionen eines Lokalanästhetikums. Vor einer manuellen Behandlung kann ich damit Schmerzpunkte, Triggerpunkte oder Störfelder „abschalten“. Das Gewebe entspannt sich, und die manuelle Behandlung wird effektiver und angenehmer.

📡 Manuelle Therapie + Bioresonanz

Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt behandelt die energetischen Ursachen von Beschwerden. Wenn eine Blockade immer wieder zurückkommt, liegt oft eine tiefere Störung vor – etwa ein Störfeld, eine Belastung oder ein energetisches Ungleichgewicht. Die Bioresonanz hilft, diese Ursachen zu finden und zu harmonisieren.

💊 Manuelle Therapie + Homöopathie

Die Homöopathie kann den Heilungsprozess nach manueller Behandlung unterstützen. Mittel wie Arnica bei Prellungen, Rhus toxicodendron bei Überlastungsschmerzen oder Ruta bei Sehnenbeschwerden wirken sanft und nebenwirkungsfrei. Die Wahl des passenden Mittels erfolgt individuell nach Ihrem Beschwerdebild.

⏱️ Der typische Behandlungsablauf

Wenn Sie zum ersten Mal in meine Praxis kommen, nehme ich mir ausreichend Zeit für Sie. Eine typische Erstbehandlung dauert etwa 60–90 Minuten und umfasst mehrere Schritte:

1. Anamnese (ca. 10/20 Minuten): Wir besprechen ausführlich Ihre Beschwerden, deren Verlauf, mögliche Auslöser und Ihre Krankengeschichte. Ich frage auch nach scheinbar unzusammenhängenden Dingen – Verdauung, Schlaf, Stress, Zahnbehandlungen –, denn oft liegen hier Schlüssel zur Lösung.

2. Körperliche Untersuchung: Ich untersuche Ihre Haltung, Beweglichkeit und die betroffenen Strukturen. Durch gezielte Tests kann ich Blockaden, Triggerpunkte und Funktionsstörungen lokalisieren.

3. Bioresonanzdiagnostik (ca. 15 Minuten): Bei Bedarf teste ich mit dem Rayonex-Gerät energetische Belastungen, Störfelder und Regulationsstörungen, die zu Ihren Beschwerden beitragen könnten.

4. Behandlung (ca. 20–30 Minuten): Basierend auf den Befunden wähle ich die geeigneten Verfahren aus und beginne mit der Behandlung – oft eine Kombination aus mehreren Methoden.

5. Besprechung und Übungen (ca. 10 Minuten): Zum Abschluss erkläre ich Ihnen die Befunde, gebe Übungen für zu Hause mit und bespreche das weitere Vorgehen.

Folgebehandlungen sind in der Regel kürzer (etwa 30–45 Minuten), da die Anamnese bereits erfolgt ist. Die Behandlungsabstände richten sich nach Ihren Beschwerden – anfangs oft wöchentlich, später in größeren Abständen zur Stabilisierung.

🎯 Anwendungsgebiete: Wann hilft die manuelle Therapie?

Die manuelle Therapie ist bei einer Vielzahl von Beschwerden des Bewegungsapparates anwendbar. Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Indikationen in meiner Praxis:

Beschwerdebild Bevorzugte Verfahren Ergänzende Therapien
Rückenschmerzen/Ischias Chirotherapie, Streckliege, Schröpfen Akupunktur, Neuraltherapie, Bioresonanz
Nackenschmerzen/HWS-Syndrom Chirotherapie, Pneumatron, Physiokey Akupunktur, Neuraltherapie
Schulterschmerzen Chirotherapie, Ultraschall, Physiokey Akupunktur, Neuraltherapie, Bioresonanz
Tennisarm/Golferarm Physiokey, Ultraschall, Baunscheidtieren Akupunktur, Neuraltherapie
Karpaltunnelsyndrom Chirotherapie, Ultraschall, Physiokey Akupunktur, Bioresonanz
Kopfschmerzen/Migräne Chirotherapie HWS, Schröpfen Akupunktur, Bioresonanz, Neuraltherapie
Fibromyalgie Pneumatron, sanftes Schröpfen Bioresonanz, Akupunktur, Homöopathie
Fersensporn Ultraschall, Physiokey Akupunktur, Neuraltherapie
Rheumatische Beschwerden Baunscheidtieren, Schröpfen Bioresonanz, Akupunktur, Homöopathie

🔍 Die Diagnostik: Erst verstehen, dann behandeln

🔬 Meine diagnostischen Schritte:

Ausführliche Anamnese: Wir besprechen Ihre Beschwerden, deren Verlauf, mögliche Auslöser und Ihre Krankengeschichte. Oft liefern Details aus der Vorgeschichte wichtige Hinweise.

Körperliche Untersuchung: Ich untersuche Ihre Haltung, Beweglichkeit, Muskelspannung und teste gezielt die betroffenen Strukturen. Dabei achte ich auch auf Zusammenhänge zu anderen Körperregionen.

Bioresonanzdiagnostik: Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt kann ich energetische Belastungen, Störfelder und Regulationsstörungen aufspüren, die zu Ihren Beschwerden beitragen könnten.

Augendiagnose: Die Iris gibt mir Hinweise auf konstitutionelle Schwächen und Belastungen, die bei der Therapieplanung berücksichtigt werden.

Bei Bedarf Labordiagnostik: Blutuntersuchungen können wichtige Informationen liefern, etwa bei Verdacht auf entzündliche Prozesse, Nährstoffmängel oder hormonelle Dysbalancen.

⚠️ Wichtiger Hinweis: Eine erfolgreiche manuelle Therapie beginnt immer mit einer gründlichen Diagnostik. Bevor ich mit der Behandlung beginne, möchte ich verstehen, warum Sie Beschwerden haben – nicht nur, wo sie sich zeigen.

📋 Praxisfall: Chronische Rückenschmerzen mit überraschendem Auslöser

Hinweis: Dieser Praxisfall ist fiktiv und dient der Veranschaulichung des ganzheitlichen Behandlungsansatzes. Ein Heilversprechen kann und darf ich nicht geben. Jeder Patient ist individuell.

Ausgangssituation: Ein 48-jähriger Handwerker kam mit seit zwei Jahren bestehenden chronischen Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich zu mir. Er hatte bereits Physiotherapie, Spritzen und Schmerzmittel versucht – mit nur kurzfristiger Besserung. Jede körperliche Belastung verschlimmerte die Beschwerden.

Diagnostik: Die körperliche Untersuchung zeigte eine ISG-Blockade rechts und eine deutliche Verspannung der Lendenmuskulatur. Die Bioresonanzdiagnostik ergab jedoch zusätzlich Hinweise auf eine Störfeldbelastung im Bereich des rechten Unterkiefers sowie eine Darmbelastung. Auf Nachfrage berichtete der Patient von einer Wurzelbehandlung an einem Backenzahn vor etwa drei Jahren – kurz bevor die Rückenschmerzen begannen.

Therapiekonzept: Wir begannen mit einer Kombination aus Chirotherapie zur Lösung der ISG-Blockade und Schröpfmassage zur Entspannung der Muskulatur. Parallel wurde das Zahnstörfeld mit Neuraltherapie behandelt. Die Bioresonanztherapie harmonisierte die energetischen Belastungen, und eine Darmsanierung wurde eingeleitet.

Verlauf: Nach der ersten Behandlung war die Blockade gelöst, kam aber nach einer Woche zurück. Nach der Störfeldbehandlung am Zahn blieb die Besserung jedoch stabil. Nach vier Wochen kombinierter Therapie berichtete der Patient, zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder schmerzfrei arbeiten zu können. Die Folgebehandlungen konzentrierten sich auf die Stabilisierung und Prävention.

Erkenntnis: Dieser Fall zeigt, warum ich immer ganzheitlich diagnostiziere. Die Rückenschmerzen waren real, aber ihre eigentliche Ursache lag weit entfernt – in einem toten Zahn. Ohne die Bioresonanzdiagnostik hätten wir das Störfeld vermutlich nicht gefunden.

📋 Praxisfall 2: Therapieresistente Schulterschmerzen

Hinweis: Auch dieser Praxisfall ist fiktiv und dient der Veranschaulichung.

Ausgangssituation: Eine 55-jährige Bürokauffrau litt seit einem Jahr unter Schulterschmerzen links, die nachts besonders stark waren und den Schlaf störten. Die Beweglichkeit war eingeschränkt, das Anheben des Arms über Schulterhöhe schmerzhaft. Ein MRT hatte eine beginnende Kalkschulter gezeigt. Physiotherapie und Cortison-Injektionen hatten nur kurzzeitig geholfen.

Diagnostik: Die Untersuchung zeigte neben der Schulterproblematik eine deutliche Blockade der oberen Brustwirbelsäule und eine massive Verspannung der Nacken- und Schultermuskulatur. Die Bioresonanzdiagnostik ergab Hinweise auf eine vegetative Dysbalance mit Überwiegen des Sympathikus sowie eine Belastung im Lebermeridian. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Patientin seit zwei Jahren unter enormem beruflichem Stress stand.

Therapiekonzept: Die Behandlung begann mit Chirotherapie der Brustwirbelsäule und sanfter Mobilisation der Schulter. Mit dem Pneumatron wurde die verhärtete Schultermuskulatur behandelt, anschließend wurde Akupunktur an Schulter- und Leitbahnpunkten gesetzt. Die Bioresonanztherapie harmonisierte das vegetative Nervensystem. Zusätzlich erhielt die Patientin Übungen zur Eigenanwendung und Tipps zur Stressreduktion.

Verlauf: Nach der ersten Behandlung konnte die Patientin den Arm bereits höher heben als zuvor. Im Verlauf von sechs Wochen mit wöchentlichen Behandlungen besserten sich die Nachtschmerzen deutlich, die Beweglichkeit normalisierte sich weitgehend. Entscheidend war die Kombination aus lokaler Behandlung (Schulter), segmentaler Behandlung (BWS-Blockade), reflektorischer Behandlung (Akupunktur) und systemischer Regulation (Bioresonanz, Stressabbau).

🏃 Prävention und Eigenübungen

Die beste Therapie ist die, die Sie nicht brauchen. Deshalb ist mir Prävention besonders wichtig. Nach jeder Behandlung gebe ich Ihnen individuell angepasste Übungen für zu Hause mit, die Sie selbst durchführen können. Diese Eigenübungen sind wichtig, um das Erreichte zu stabilisieren und neuen Beschwerden vorzubeugen.

Viele Patienten fragen mich, warum Beschwerden überhaupt entstehen und wie sie vorbeugen können. Die Antwort ist meist vielschichtig: Einseitige Belastungen im Beruf, Bewegungsmangel, Stress, ungünstige Schlafpositionen, aber auch energetische Faktoren spielen eine Rolle. In den Behandlungen sprechen wir auch über diese Zusammenhänge, damit Sie verstehen, was Ihrem Körper guttut und was nicht.

🏋️ Kräftigende Übungen: Gezielte Übungen zur Stärkung der Haltemuskulatur, besonders für Rücken, Bauch und Beckenboden. Eine stabile Rumpfmuskulatur ist der beste Schutz vor Rückenproblemen. Ich zeige Ihnen Übungen, die Sie ohne Geräte zu Hause durchführen können.

🧘 Dehnübungen: Sanfte Dehnungen für verkürzte Muskelgruppen, die zu Fehlhaltungen und Schmerzen beitragen. Besonders wichtig sind Dehnungen für die Hüftbeuger, die hintere Oberschenkelmuskulatur und die Brustmuskulatur – Bereiche, die bei sitzender Tätigkeit oft verkürzen.

🪑 Haltungskorrektur: Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz und rückenfreundliches Verhalten im Alltag. Oft sind es kleine Änderungen, die einen großen Unterschied machen – die richtige Monitorhöhe, ein gut eingestellter Bürostuhl oder Bewegungspausen.

🧠 Körperwahrnehmung: Übungen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung, um Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen. Wer seinen Körper gut kennt, kann rechtzeitig gegensteuern, bevor aus einer kleinen Verspannung ein chronisches Problem wird.

😌 Entspannungstechniken: Viele Beschwerden des Bewegungsapparates sind mit Stress und muskulärer Anspannung verbunden. Einfache Entspannungsübungen, Atemtechniken oder progressive Muskelrelaxation können hier einen wichtigen Beitrag leisten.

❓ Häufige Fragen zur manuellen Therapie

Ist die Chirotherapie schmerzhaft?

Die Chirotherapie sollte nicht schmerzhaft sein. Manche Patienten empfinden ein kurzes Ziehen oder Druckgefühl, aber die Behandlung ist in der Regel angenehm. Das manchmal hörbare „Knacken“ ist das Lösen einer Gelenkblockade und völlig normal. Bei sehr verspannter oder empfindlicher Muskulatur bereite ich das Gewebe zunächst mit sanfteren Techniken vor.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Das hängt von der Art und Dauer Ihrer Beschwerden ab. Akute Blockaden können manchmal schon nach einer Behandlung deutlich besser sein. Chronische Beschwerden benötigen in der Regel eine Behandlungsserie von etwa 4–8 Terminen, zunächst wöchentlich, dann in größeren Abständen. Eine genaue Einschätzung kann ich nach der ersten Untersuchung geben.

Was ist der Unterschied zwischen manueller Therapie und Massage?

Die Massage konzentriert sich hauptsächlich auf die Entspannung der Muskulatur. Die manuelle Therapie geht weiter: Sie umfasst auch gezielte Mobilisationstechniken für Gelenke, Nervengleittechniken und spezifische Handgriffe zur Lösung von Blockaden. In meiner Praxis kombiniere ich oft beide Ansätze – je nachdem, was Ihr Körper braucht.

Hinterlässt das Schröpfen bleibende Male?

Die roten bis violettfarbenen Verfärbungen nach dem Schröpfen sind normal und ein Zeichen für die gesteigerte Durchblutung. Sie verschwinden in der Regel innerhalb von einigen Tagen bis maximal zwei Wochen vollständig und hinterlassen keine bleibenden Spuren. Wenn Sie wichtige Termine haben, bei denen die Male sichtbar sein könnten, sprechen Sie mich bitte vorher an.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) abgerechnet. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag einen Teil übernehmen. Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich in der Regel nicht an Heilpraktikerleistungen. Gern erläutere ich Ihnen hier vorab die voraussichtlichen Kosten.

Was sollte ich zur Behandlung mitbringen?

Bringen Sie bitte vorhandene Befunde mit (Röntgenbilder, MRT-Aufnahmen, Arztbriefe). Tragen Sie bequeme Kleidung, die Sie leicht an- und ausziehen können. Für die Behandlung der Wirbelsäule sollte der Rücken frei zugänglich sein. Essen Sie vorher nicht zu schwer und planen Sie nach der Behandlung etwas Ruhe ein.

📞 Ihr Weg zu mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen

Wenn Sie unter Schmerzen im Bewegungsapparat leiden, Blockaden spüren oder Ihre Beweglichkeit eingeschränkt ist, begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.

In meiner Naturheilpraxis in Wernau bei Stuttgart verbinde ich seit 1992 manuelle Therapieverfahren mit Bioresonanz, Akupunktur, Neuraltherapie und weiteren naturheilkundlichen Methoden. Über 30 Jahre Erfahrung fließen in jede Behandlung ein.

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Heilpraktiker Arno Kreuer
Silcherstraße 9, 73249 Wernau

☎ 07153 32314

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Rechtlicher Hinweis: Ein Heilversprechen kann und darf ich nicht geben.

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