🛡️ Gürtelrose (Herpes Zoster) ganzheitlich behandeln
Naturheilkundliche Therapieansätze bei Heilpraktiker Arno Kreuer in Wernau | Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992
🔬 Was ist Gürtelrose (Herpes Zoster)?
Gürtelrose, medizinisch Herpes Zoster genannt, ist eine schmerzhafte Viruserkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird – dasselbe Virus, das auch Windpocken auslöst. Nach einer durchgemachten Windpockeninfektion (meist in der Kindheit) verbleibt das Virus inaktiv in den Nervenzellen und kann Jahre oder Jahrzehnte später reaktiviert werden.
⚠️ Wichtig zu wissen:
Jeder, der Windpocken hatte, trägt das Virus in sich und kann potenziell eine Gürtelrose entwickeln. Das Risiko steigt mit dem Alter und bei geschwächtem Immunsystem. Etwa jeder dritte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Gürtelrose.
Die Erkrankung manifestiert sich typischerweise als bandartiger, schmerzhafter Hautausschlag mit Bläschen, der meist einseitig am Körper auftritt. Der Name „Gürtelrose“ leitet sich von dieser charakteristischen Ausbreitung entlang der Nervenbahnen ab, die oft wie ein Gürtel um den Rumpf verläuft.
🧬 Ursachen und Auslöser der Reaktivierung
Das Varizella-Zoster-Virus bleibt nach einer Windpockeninfektion lebenslang in den Nervenwurzeln des Rückenmarks „schlafend“ (latent). Verschiedene Faktoren können jedoch zu seiner Reaktivierung führen:
- Stress und psychische Belastungen – sowohl akuter als auch chronischer Stress schwächen das Immunsystem
- Zunehmendes Alter – besonders ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko deutlich an
- Geschwächtes Immunsystem – durch Erkrankungen wie HIV/AIDS, Krebs oder Autoimmunerkrankungen
- Immunsuppressive Medikamente – z.B. Cortison, Chemotherapie oder nach Organtransplantationen
- Chronische Erkrankungen – Diabetes, Herzerkrankungen oder chronische Lungenerkrankungen
- Schwere Infektionen – andere akute Erkrankungen können das Immunsystem überlasten
- Mangelernährung – besonders Vitamin-D-Mangel und Zinkmangel
- Erschöpfungszustände – körperliche und emotionale Überlastung
📋 Typische Symptome und Verlauf
ℹ️ Krankheitsverlauf der Gürtelrose
Die Erkrankung durchläuft typischerweise mehrere Phasen über 2-4 Wochen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Heilungschancen und geringer das Risiko für Komplikationen.
Phase 1: Prodromalphase (1-5 Tage vor Hautausschlag)
- Allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Leichtes Fieber und Kopfschmerzen
- Brennende Schmerzen oder Kribbeln im betroffenen Hautbereich
- Überempfindlichkeit der Haut (bereits Berührungen werden als schmerzhaft empfunden)
- Manchmal Lymphknotenschwellungen
Phase 2: Akute Phase mit Hautausschlag (7-10 Tage)
- Charakteristischer roter, bandartiger Hautausschlag mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen
- Meist einseitig am Rumpf, kann aber auch Gesicht, Hals oder Extremitäten betreffen
- Starke, brennende Schmerzen im Ausschlagsbereich
- Bläschen platzen nach einigen Tagen und verkrusten
- Juckreiz, besonders wenn die Bläschen abheilen
Phase 3: Heilungsphase (2-4 Wochen)
- Krusten fallen ab, neue Haut bildet sich
- Schmerzen klingen allmählich ab
- Manchmal bleiben Narben oder Pigmentveränderungen zurück
- Bei erfolgreicher Behandlung: vollständige Abheilung ohne Komplikationen
⚠️ Gefährliche Komplikation: Post-Zoster-Neuralgie
Bei etwa 10-20% der Patienten bleiben die Nervenschmerzen auch nach Abheilen des Hautausschlags bestehen. Diese Post-Zoster-Neuralgie (PZN) kann Monate bis Jahre andauern und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Das Risiko steigt mit dem Alter und bei verzögerter Behandlung. Eine frühzeitige, ganzheitliche Therapie kann dieses Risiko deutlich reduzieren!
🎯 Besondere Risiken und Komplikationen
- Augen-Zoster (Zoster ophthalmicus) – Befall der Augenregion kann zu bleibenden Sehstörungen führen
- Ohr-Zoster (Zoster oticus) – kann Hörschäden und Gleichgewichtsstörungen verursachen
- Bakterielle Superinfektion – wenn Bläschen aufgekratzt werden
- Narbenbildung – besonders bei schwerem Verlauf
- Lähmungserscheinungen – wenn motorische Nerven betroffen sind
- Erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko – in den Wochen nach der Erkrankung
🔍 Diagnose in meiner Praxis seit 1992
In meiner Naturheilpraxis in Wernau führe ich seit über 30 Jahren eine umfassende, ganzheitliche Diagnostik bei Gürtelrose durch. Die Diagnose stützt sich auf mehrere Säulen, die sowohl das klinische Bild als auch die zugrunde liegenden Ursachen erfassen.
🏥 Mein diagnostischer Ansatz bei Gürtelrose
1. Klinische Untersuchung
Die typische Hauterscheinung der Gürtelrose ist meist sehr charakteristisch und ermöglicht eine schnelle Diagnosestellung. Ich achte besonders auf:
- Lokalisation und Ausdehnung des Ausschlags
- Stadium der Bläschenbildung
- Betroffene Dermatome (Nervensegmente)
- Begleitsymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit
2. Ausführliche Anamnese
Im Gespräch ermittle ich wichtige Faktoren:
- Zeitpunkt des Symptombeginns (wichtig für Therapieentscheidung)
- Stressbelastungen und Lebenssituation
- Vorerkrankungen und aktuelle Medikation
- Frühere Windpocken-Erkrankung
- Immunstatus und Abwehrsituation
3. Bioresonanzdiagnostik
Die Bioresonanztherapie ist seit über 30 Jahren eine tragende Säule meiner Praxis. Bei Gürtelrose setze ich sie gezielt zur Diagnostik ein:
- Virusbelastung – Aktivität des Varizella-Zoster-Virus
- Immunschwächen – Identifikation von Schwachstellen im Immunsystem
- Stressbelastungen – Messung vegetativer Dysbalancen
- Toxinbelastungen – die das Immunsystem zusätzlich schwächen
- Nährstoffmängel – die die Abwehr beeinträchtigen
4. Labordiagnostik
Zur genauen Einschätzung des Immunstatus und möglicher Mangelzustände empfehle ich folgende Blutuntersuchungen:
| Parameter | Bedeutung bei Gürtelrose | Normwerte | Therapeutische Konsequenz |
|---|---|---|---|
| Vitamin D3 (25-OH) | Zentral für Immunfunktion und Entzündungshemmung | > 40 ng/ml optimal 30-40 ng/ml ausreichend < 30 ng/ml Mangel |
Hochdosis-Substitution bei Mangel |
| Zink | Wichtig für T-Zell-Funktion und antivirale Abwehr | 70-120 μg/dl | Supplementierung 25-50 mg/Tag |
| Selen | Antioxidans, unterstützt Immunsystem | 100-150 μg/l | 200 μg/Tag bei Mangel |
| Vitamin B12 | Nervenschutz und -regeneration | > 400 pg/ml | Substitution p.o. oder i.m. |
| Vitamin C | Antioxidans, immunstärkend | 5-15 mg/l | Hochdosis-Infusionen |
| Lymphozytendifferenzierung | Ermittlung der zellulären Immunantwort | T-Helfer: 31-60% T-Suppressor: 18-42% |
Bei Dysbalance: immunmodulierende Therapie |
| CRP (C-reaktives Protein) | Entzündungsmarker | < 5 mg/l | Bei Erhöhung: antientzündliche Therapie |
| Antikörper gegen VZV | IgG: Immunität nach Windpocken IgM: Akute Infektion |
IgG positiv (bei früherer Windpocken-Infektion) | Diagnosesicherung |
💡 Praxis-Tipp aus 30 Jahren Erfahrung
Die Kombination von klinischer Beurteilung, Bioresonanzdiagnostik und gezielter Labordiagnostik ermöglicht es mir, nicht nur die Gürtelrose selbst zu behandeln, sondern auch die zugrunde liegenden Schwächungen des Immunsystems aufzudecken und zu therapieren. Dies ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung und die Vermeidung von Komplikationen!
👁️ Augendiagnose (Irisdiagnostik)
Die Irisdiagnostik gehört seit über 30 Jahren zu meinem diagnostischen Repertoire. Bei Gürtelrose-Patienten achte ich besonders auf:
- Konstitutionstyp – gibt Hinweise auf generelle Krankheitsneigung
- Toxische Belastung – sichtbar an Pigmentierungen
- Lymphatische Zeichen – deuten auf Immunschwäche hin
- Nervensystem-Zeichen – relevant für neuralgische Beschwerden
- Dispositionszeichen – für wiederkehrende Virusinfektionen
🌿 Naturheilkundliche Therapieansätze aus 30 Jahren Praxiserfahrung
In meiner Naturheilpraxis in Wernau behandle ich Gürtelrose seit 1992 mit einem ganzheitlichen, integrativen Ansatz. Die Therapie zielt nicht nur auf die Linderung der akuten Symptome ab, sondern auch auf die Stärkung des Immunsystems und die Vorbeugung von Komplikationen wie der Post-Zoster-Neuralgie.
🎯 Meine therapeutischen Ziele bei Gürtelrose
- Akute Schmerzlinderung – schnelle Reduktion der oft quälenden Nervenschmerzen
- Beschleunigung der Hautabheilung – Verkür zung des Krankheitsverlaufs
- Verhinderung der Post-Zoster-Neuralgie – das Hauptrisiko bei Gürtelrose
- Stärkung des Immunsystems – nachhaltige Verbesserung der Abwehrkraft
- Reduzierung von Stressbelastungen – Behandlung der oft übersehenen Ursache
- Ganzheitliche Regeneration – Wiederherstellung des körperlichen Gleichgewichts
🔷 Bioresonanztherapie – Kernkompetenz meiner Praxis
Die Bioresonanztherapie ist seit über 30 Jahren die tragende Säule in meiner Praxis und hat sich bei Gürtelrose als besonders wirkungsvoll erwiesen. Sie arbeitet auf energetischer Ebene und unterstützt die körpereigenen Regulationsmechanismen.
📡 Wie Bioresonanz bei Gürtelrose wirkt
Die Bioresonanztherapie nutzt körpereigene Frequenzmuster, um das Immunsystem zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren:
- Virale Belastung – Reduzierung der Virusaktivität auf energetischer Ebene
- Schmerzlinderung – durch Harmonisierung gestörter Frequenzmuster in den betroffenen Nerven
- Immunmodulation – Stärkung der körpereigenen Abwehr
- Entgiftung – Ausleitung von Toxinen, die das Immunsystem schwächen
- Stressreduktion – Ausgleich vegetativer Dysbalancen
Behandlungsfrequenz: In der Akutphase 2-3 Sitzungen pro Woche, später wöchentlich. Eine Sitzung dauert ca. 45-60 Minuten.
Meine Erfahrung: Bei frühzeitigem Beginn (innerhalb der ersten 72 Stunden) können die Schmerzen oft deutlich schneller zurückgehen und das Risiko einer Post-Zoster-Neuralgie signifikant reduziert werden.
💉 Neuraltherapie nach Dr. Huneke
🎯 Gezielte Schmerzbehandlung durch Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist bei Gürtelrose besonders effektiv zur akuten Schmerzbekämpfung und zur Vorbeugung chronischer Nervenschmerzen:
- Segmenttherapie – Injektionen entlang der betroffenen Nerven mit Procain (alternativ Lidocain)
- Quaddeln – oberflächliche Injektionen im Bereich des Ausschlags
- Ganglion-Blockaden – bei schweren Schmerzen direkt am Nervenknoten
- Störfeldtherapie – Beseitigung chronischer Reize, die die Heilung behindern
Wirkung: Procain durchbricht den Teufelskreis von Schmerz, Entzündung und Muskelverkrampfung. Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fördert die lokale Durchblutung.
Behandlungsschema: Initial 2-3x wöchentlich, bei Besserung Reduktion auf wöchentlich. Oft sind 6-10 Sitzungen erforderlich.
💧 Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
💪 Immunstärkung durch Vitamin C
Hochdosiertes Vitamin C ist ein zentraler Baustein in der Gürtelrose-Behandlung. In Form von Infusionen können Dosierungen erreicht werden, die oral unmöglich wären:
- Antivirale Wirkung – direkte Hemmung der Virusreplikation
- Immunstimulation – Aktivierung von Lymphozyten und Makrophagen
- Antioxidative Wirkung – Schutz vor freien Radikalen
- Kollagenbildung – Unterstützung der Wundheilung
- Schmerzlinderung – durch Modulation von Entzündungsprozessen
Meine Praxis-Erfahrung: Die Kombination von Vitamin-C-Infusionen mit Bioresonanz und Neuraltherapie führt oft zu einer besonders schnellen Schmerzreduktion und verkürzten Heilungsdauer.
🪡 Akupunktur und Ohrakupunktur
☯️ Traditionelle Chinesische Medizin bei Gürtelrose
Die Akupunktur ist bei Gürtelrose eine wertvolle Ergänzung, besonders zur Schmerzbehandlung und Stärkung der Abwehrkraft:
- Körperakupunktur – Auswahl von Punkten entlang der betroffenen Meridiane und immunstärkenden Punkten
- Ohrakupunktur – reflektorische Behandlung über Ohrpunkte, besonders wirksam bei Schmerzen
- Schmerzpunkte – direkte Behandlung im Bereich des Ausschlags
- Immunpunkte – Stärkung der Abwehrkraft (z.B. Magen 36, Milz 6, Di 4)
- Psychovegetative Punkte – Ausgleich bei Stress und Erschöpfung
Behandlungsfrequenz: 2-3x wöchentlich, Nadeln verbleiben 20-30 Minuten. Oft sind 8-12 Sitzungen empfehlenswert.
Wirkung: Akupunktur moduliert die Schmerzverarbeitung im Nervensystem, fördert die Ausschüttung körpereigener schmerzlindernder Substanzen und harmonisiert das Immunsystem.
💊 Homöopathie
🌼 Klassische Homöopathie bei Gürtelrose
Die homöopathische Behandlung wird individuell nach dem Gesamtbild des Patienten ausgewählt. Folgende Mittel haben sich bei Gürtelrose besonders bewährt:
- Rhus toxicodendron D12-C30 – bei brennenden Bläschen, Besserung durch Wärme und Bewegung
- Mezereum D12-C30 – bei starkem Juckreiz und brennenden Schmerzen, Verschlechterung nachts
- Ranunculus bulbosus D6-D12 – bei stechenden Schmerzen entlang der Rippen
- Arsenicum album D12-C30 – bei brennenden Schmerzen, Unruhe, Angst
- Apis mellifica D6-D12 – bei stark geschwollenen, brennenden Bläschen
- Hypericum D6-D12 – bei starken Nervenschmerzen
- Variolinum C30-C200 – als Nosode bei chronischem Verlauf
Wichtig: Die Mittelwahl sollte nach ausführlicher Anamnese erfolgen und berücksichtigt die individuellen Symptome und die Persönlichkeit des Patienten.
🌿 Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
🍃 Heilpflanzen bei Gürtelrose
Die Phytotherapie bietet wertvolle Unterstützung sowohl innerlich als auch äußerlich:
Innerliche Anwendung:
- Echinacea (Sonnenhut) – immunstimulierend, antiviral (Tinktur: 3×20 Tropfen täglich)
- Taigawurzel – adaptogen, stärkt bei Stress (2×1 Kapsel täglich)
- Johanniskraut – schmerzlindernd bei Nervenschmerzen (3×300 mg täglich)
- Melisse – antiviral, beruhigend (Tee: 3 Tassen täglich)
- Lapacho-Tee – antiviral, immunmodulierend (3 Tassen täglich)
Äußerliche Anwendung:
- Calendula-Salbe – fördert Wundheilung, entzündungshemmend
- Johanniskraut-Öl – bei Nervenschmerzen sanft einmassieren
- Aloe-Vera-Gel – kühlend, hautberuhigend
- Teebaumöl (verdünnt) – antiseptisch, kann Sekundärinfektionen vorbeugen
Hinweis: Äußerliche Anwendungen erst nach Abklingen der akuten Bläschenphase!
📳 Ultraschalltherapie
🔊 Therapeutischer Ultraschall bei Gürtelrose
Die Ultraschalltherapie nutzt hochfrequente Schallwellen zur Gewebebehandlung und ist bei Gürtelrose hilfreich:
- Schmerzlinderung – durch Tiefenwärme und Gewebemassage
- Durchblutungsförderung – verbesserte Nährstoff- und Sauerstoffversorgung
- Abschwellend – Reduktion von Entzündungen
- Regenerationsfördernd – Unterstützung der Nervenheilung
Anwendung: 2-3x wöchentlich, jeweils 5-10 Minuten pro Segment. Kann nach Abklingen der akuten Bläschenphase eingesetzt werden.
📊 Orthomolekulare Medizin – Gezielte Mikronährstofftherapie
Die Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Gürtelrose und der Vorbeugung chronischer Nervenschmerzen. Basierend auf den Laborwerten stelle ich einen individualisierten Therapieplan zusammen.
☀️ Vitamin D3 + K2
Wirkung: Immunmodulation, Entzündungshemmung, Kalziumstoffwechsel
+ 200 μg Vitamin K2 MK-7
Bei Mangel: Initial Hochdosistherapie mit 20.000 I.E. täglich über 1-2 Wochen
🦪 Zink
Wirkung: Zentral für T-Zell-Funktion, antiviral, wundheilungsfördernd
Einnahme: Abends, 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit für optimale Aufnahme
🌰 Selen
Wirkung: Antioxidans, Immunstärkung, antivirale Eigenschaften
Wichtig für die Aktivität von Glutathionperoxidase – einem körpereigenen Schutzenzym
💉 B-Vitamin-Komplex
Wirkung: Nervenschutz, Regeneration, Energiestoffwechsel
– B1: 100 mg
– B6: 40 mg
– B12: 500 μg
Besonders wichtig: Vitamin B12 als Methylcobalamin zur Nervenregeneration
🍊 Vitamin C
Wirkung: Antioxidans, immunstärkend, antiviral, Kollagenbildung
Zusätzlich: Hochdosis-Infusionen mit 7,5-15 g (siehe oben)
🧬 L-Lysin
Wirkung: Hemmung der Virusreplikation, Konkurrenz zu Arginin
Lysin verhindert, dass das Virus Arginin für seine Vermehrung nutzen kann
🐟 Omega-3-Fettsäuren
Wirkung: Entzündungshemmend, Nervenschutz, Membranstabilisierung
Wichtig für die Reduktion von Entzündungsprozessen und Schutz der Nervenzellen
🔬 Alpha-Liponsäure
Wirkung: Antioxidans, Nervenschutz, antivirale Eigenschaften
Besonders wichtig zur Vorbeugung der Post-Zoster-Neuralgie – schützt Nervenzellen vor oxidativem Stress
⚠️ Wichtiger Hinweis zur Mikronährstofftherapie
Die oben genannten Dosierungen sind Richtwerte, die ich in meiner Praxis häufig einsetze. Die individuelle Dosierung sollte jedoch immer auf Basis einer Labordiagnostik erfolgen! Eine Überdosierung bestimmter Vitamine und Mineralstoffe kann schädlich sein. Lassen Sie sich in meiner Praxis beraten – gemeinsam erstellen wir Ihren optimalen Therapieplan!
🛡️ Vorbeugung und Langzeitschutz
Die beste Strategie gegen Gürtelrose ist ein starkes Immunsystem. Nach über 30 Jahren Praxiserfahrung kann ich sagen: Viele Fälle von Gürtelrose sind vermeidbar, wenn man rechtzeitig auf die Signale des Körpers achtet und das Immunsystem gezielt stärkt.
💪 Meine Empfehlungen zur Gürtelrose-Prävention
1. Stressmanagement
- Regelmäßige Entspannungsübungen (Meditation, Yoga, Autogenes Training)
- Ausreichend Schlaf (7-8 Stunden pro Nacht)
- Ausgleichende Hobbys und soziale Kontakte
- Professionelle Hilfe bei chronischem Stress
2. Ernährung für ein starkes Immunsystem
- Lysinreiche Lebensmittel: Fisch, Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte
- Antioxidantienreich: Buntes Gemüse, Beeren, grüner Tee
- Zinkhaltig: Kürbiskerne, Nüsse, Vollkorn
- Vitamin-D-Quellen: Fettfischer Fisch, Eier, Pilze + Sonnenlicht
- Fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut, Kefir, Joghurt (Darmgesundheit)
- Arginin reduzieren: Weniger Nüsse, Schokolade, Rosinen (fördert Virusvermehrung)
3. Regelmäßige Bewegung
- Moderates Ausdauertraining 3-4x pro Woche (Spazieren, Radfahren, Schwimmen)
- Stärkt nachweislich das Immunsystem
- Reduziert Stress und fördert Schlaf
- Aber: Übertraining vermeiden!
4. Mikronährstoff-Basisversorgung
- Vitamin D3: Regelmäßige Blutkontrolle, Substitution bei Mangel
- Zink und Selen: Besonders in Risikozeiten (Winter, Stress)
- Vitamin C: 500-1.000 mg täglich vorbeugend
- B-Vitamine: Ausreichende Versorgung sicherstellen
5. Immunstärkende Maßnahmen
- Wechselduschen und Kneipp-Anwendungen
- Regelmäßige Saunabesuche (wenn verträglich)
- Darmgesundheit pflegen (Probiotika, Ballaststoffe)
- Ausreichend Flüssigkeit (2-3 Liter pro Tag)
6. Impfung gegen Gürtelrose
- Ab 50 Jahren (bei Risikopatienten früher) empfiehlt die STIKO den Totimpfstoff Shingrix
- Zwei Impfdosen im Abstand von 2-6 Monaten
- Schutz von über 90% auch bei über 70-Jährigen
- Kann parallel zu naturheilkundlichen Maßnahmen erfolgen
- Meine Empfehlung: Impfbegleitung mit Bioresonanz und Mikronährstoffen
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ja, aber nur für Menschen, die noch keine Windpocken hatten oder nicht dagegen geimpft sind. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit dem Bläscheninhalt. Die betroffene Person kann dann Windpocken (nicht Gürtelrose) entwickeln. Sobald die Bläschen verkrustet sind, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.
So schnell wie möglich! Je früher die Behandlung beginnt, desto besser die Heilungschancen und geringer das Risiko für Komplikationen. Ideal sind die ersten 72 Stunden nach Auftreten des Ausschlags. In dieser Zeit können antivirale Mittel (wenn nötig) noch optimal wirken und naturheilkundliche Maßnahmen den Verlauf günstig beeinflussen.
Ja, in etwa 5-10% der Fälle kommt es zu einer erneuten Gürtelrose-Erkrankung. Das Risiko steigt bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Eine gute Prävention durch Immunstärkung kann das Rückfallrisiko deutlich senken!
- Ruhe und Schonung – gönnen Sie Ihrem Körper Erholung
- Kühlung – kalte Umschläge können Juckreiz lindern
- Nicht kratzen! – Gefahr der Sekundärinfektion
- Lockere Kleidung – Reibung vermeiden
- Immunsystem stärken – Mikronährstoffe, Schlaf, Stressreduktion
- Kontakt meiden – zu gefährdeten Personen (Schwangere, Neugeborene, Immungeschwächte)
Der typische Verlauf dauert 2-4 Wochen. Bei optimaler Behandlung kann die Dauer verkürzt werden. Die Schmerzen können allerdings – besonders ohne Behandlung – deutlich länger anhalten (Post-Zoster-Neuralgie).
Sofort bei:
- Befall des Auges (Zoster ophthalmicus) – kann zur Erblindung führen!
- Befall des Ohrs – Gefahr für Hörverlust
- Sehr starken Schmerzen
- Hohem Fieber über 39°C
- Ausbreitung über mehrere Körpersegmente
- Geschwächtem Immunsystem (z.B. Chemotherapie, HIV)
In meiner Praxis arbeite ich bei Bedarf eng mit schulmedizinischen Kollegen zusammen!
Gesetzliche Krankenkassen: In der Regel keine Kostenübernahme für Heilpraktikerleistungen (Ausnahmen: Einige Kassen erstatten einen Teil über Zusatzversicherungen).
Private Krankenkassen/Zusatzversicherungen: Oft gute Erstattung, abhängig vom Tarif. Bitte vor Behandlungsbeginn klären!
Selbstzahler: Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Gerne erstelle ich Ihnen vor Behandlungsbeginn einen Kostenvoranschlag.
Naturheilkundliche Methoden sind eine wertvolle Ergänzung, die oft den Heilungsverlauf beschleunigen und Komplikationen vorbeugen können. In schweren Fällen – besonders bei Augen- oder Ohrbeteiligung – ist eine schulmedizinische Mitbehandlung unerlässlich.
Mein Ansatz: Integrative Medizin – das Beste aus beiden Welten zum Wohl des Patienten!
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Bei Gürtelrose zählt jede Stunde! Je früher wir mit der Behandlung beginnen, desto besser sind die Heilungschancen und geringer das Risiko für chronische Nervenschmerzen.
Naturheilpraxis Arno Kreuer
Silcherstraße 9, 73249 Wernau (Neckar)
📞 Telefon: 07153 32314
📧 E-Mail: info@heilpraktiker-arno-kreuer.de
Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992 · Ganzheitliche Naturheilkunde · Region Stuttgart, Esslingen, Göppingen
⚖️ Rechtlicher Hinweis
Wichtiger Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen naturheilkundlichen Verfahren und Therapieansätze entsprechen meinem Wissensstand und meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung. Sie sind jedoch nicht durch wissenschaftlich anerkannte Studien belegt und werden von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
Die dargestellten Behandlungsmethoden stellen kein Heilversprechen dar. Jeder Patient reagiert individuell, und der Erfolg einer Therapie kann nicht garantiert werden.
Bei schweren Verläufen (Augen-, Ohr- oder Gesichtsbeteiligung) ist eine schulmedizinische Behandlung dringend erforderlich. In meiner Praxis arbeite ich bei Bedarf eng mit Ärzten zusammen.
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