
Vitamin C gehört zu den bekanntesten Vitalstoffen überhaupt. Doch zwischen dem Glas Orangensaft am Morgen und einer therapeutischen Hochdosis-Infusion liegen Welten. In meiner Naturheilpraxis in Wernau setze ich seit 1998 auf die intravenöse Gabe von Vitamin C und habe dabei Erfahrungen gesammelt, die mich immer wieder begeistern.
Die orale Aufnahme von Vitamin C stößt schnell an ihre Grenzen. Unser Darm kann nur begrenzte Mengen aufnehmen, der Rest wird ungenutzt ausgeschieden. Bei einer Infusion hingegen gelangt das Vitamin C direkt in den Blutkreislauf und steht dem Körper sofort in voller Konzentration zur Verfügung. Diese direkte Verfügbarkeit macht den entscheidenden Unterschied in der therapeutischen Wirkung.
Als Heilpraktiker mit über 30 Jahren Berufserfahrung kombiniere ich diese bewährte Therapie mit modernen Diagnoseverfahren wie der Bioresonanzdiagnostik. So kann ich individuell feststellen, welche Patienten besonders von einer Vitamin-C-Infusion profitieren und welche Dosierung sinnvoll ist. Diese Kombination aus traditioneller Therapie und moderner Diagnostik bildet das Fundament meines Behandlungskonzepts.
💡 Wussten Sie schon?
Der menschliche Körper kann im Gegensatz zu den meisten Tieren kein Vitamin C selbst herstellen. Wir sind auf die Zufuhr von außen angewiesen. Der Nobelpreisträger Linus Pauling berechnete, dass ein Mensch mit 75 kg Körpergewicht etwa 7,5 Gramm täglich produzieren würde, wenn er dazu in der Lage wäre. Diese Menge oral aufzunehmen, ist praktisch unmöglich, ohne Verdauungsprobleme zu bekommen.
🔬 Warum Vitamin C so wichtig für unseren Körper ist
Vitamin C, chemisch als Ascorbinsäure bezeichnet, erfüllt im menschlichen Organismus zahlreiche unverzichtbare Aufgaben. Es ist an über 150 enzymatischen Reaktionen beteiligt und beeinflusst praktisch jedes Organsystem. Ohne ausreichend Vitamin C können viele Stoffwechselprozesse nicht optimal ablaufen.
Die antioxidative Wirkung schützt unsere Zellen vor freien Radikalen. Diese aggressiven Moleküle entstehen bei Stoffwechselprozessen und durch äußere Einflüsse wie Umweltgifte, Stress oder UV-Strahlung. Ohne ausreichend Antioxidantien können sie Zellschäden verursachen und den Alterungsprozess beschleunigen. Vitamin C fungiert hier als eine Art Schutzschild für unsere Zellen.
Für die Kollagensynthese ist Vitamin C ebenfalls unerlässlich. Kollagen bildet das Gerüst für Haut, Bindegewebe, Knochen und Blutgefäße. Ein Mangel zeigt sich oft zuerst an der Haut, die an Elastizität verliert, oder am Zahnfleisch, das zu Blutungen neigt. Auch für die Wundheilung spielt Kollagen eine zentrale Rolle, weshalb der Körper nach Verletzungen oder Operationen vermehrt Vitamin C benötigt.
Besonders bedeutsam ist die Rolle im Immunsystem. Vitamin C fördert die Produktion und Aktivität der weißen Blutkörperchen, unserer körpereigenen Abwehrtruppe. Bei Infekten verbraucht der Körper deutlich mehr Vitamin C als gewöhnlich. Studien zeigen, dass die Konzentration von Vitamin C in den Immunzellen bei Infektionen rasch absinkt, was den erhöhten Bedarf verdeutlicht.
Ferner unterstützt Vitamin C die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Menschen mit Eisenmangel profitieren daher besonders von einer guten Vitamin-C-Versorgung. Auch im Nervensystem spielt Vitamin C eine wichtige Rolle, da es an der Bildung von Neurotransmittern wie Noradrenalin beteiligt ist.
⚠️ Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels
Ein ausgeprägter Vitamin-C-Mangel, bekannt als Skorbut, ist in unserer heutigen Gesellschaft selten geworden. Dennoch zeigen viele Menschen Symptome eines suboptimalen Vitamin-C-Spiegels, ohne es zu wissen. Diese schleichenden Mangelerscheinungen werden oft anderen Ursachen zugeschrieben.
Häufige Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit können erste Anzeichen sein. Wenn Sie sich trotz ausreichend Schlaf erschöpft fühlen, könnte ein Vitamin-C-Defizit dahinterstecken. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit mit wiederkehrenden Erkältungen deutet auf ein geschwächtes Immunsystem hin.
Zahnfleischbluten beim Zähneputzen ist ein klassisches Warnsignal. Auch eine verzögerte Wundheilung, blaue Flecken bei geringen Stößen oder raue, trockene Haut können auf einen Mangel hinweisen. Bei diesen Anzeichen lohnt sich eine genauere Betrachtung des Vitamin-C-Status.
⚠️ Mögliche Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels:
- Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung
- Häufige Infekte und verzögerte Genesung
- Zahnfleischbluten und empfindliche Zähne
- Langsame Wundheilung
- Trockene, raue Haut
- Gelenkschmerzen
🩺 Bioresonanz-Diagnostik vor der Vitamin-C-Therapie
In meiner Praxis beginnt jede Behandlung mit einer gründlichen Analyse. Die Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt ermöglicht es mir, den energetischen Zustand des Körpers zu erfassen und mögliche Belastungen aufzuspüren. Diese Methode hat sich in meiner über 30-jährigen Praxistätigkeit als wertvolles diagnostisches Werkzeug bewährt.
Bei der Testung vor einer Vitamin-C-Infusion achte ich besonders auf mehrere Aspekte. Zunächst betrachte ich die Organfunktionen, insbesondere Leber und Nieren als wichtige Entgiftungsorgane. Diese müssen gut funktionieren, um die erhöhte Stoffwechselaktivität nach der Infusion zu bewältigen.
Weiterhin prüfe ich, ob chronische Entzündungsherde vorliegen, die den Vitamin-C-Bedarf erhöhen könnten. Auch Hinweise auf oxidativen Stress oder Mikronährstoffmängel fließen in meine Beurteilung ein. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren ergibt ein Gesamtbild, das mir bei der Therapieplanung hilft.
Diese differenzierte Betrachtung ermöglicht es mir, die Therapie optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Denn nicht jeder Patient benötigt dieselbe Dosierung oder Häufigkeit der Infusionen. Die Bioresonanz liefert wertvolle Hinweise für ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept, das genau auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
🔍 Was die Bioresonanz-Testung zeigen kann:
- Energetischer Status der Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Lymphsystem)
- Hinweise auf chronische Belastungen und Entzündungsherde
- Stoffwechselsituation und Nährstoffversorgung
- Reaktionsfähigkeit des Immunsystems
- Belastungen durch Umweltfaktoren wie Elektrosmog
💉 Der Ablauf einer Vitamin-C-Hochdosis-Infusion
Eine Vitamin-C-Infusion in meiner Praxis dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Sie nehmen bequem Platz, während ich einen venösen Zugang lege. Die Infusionslösung mit 15 Gramm Vitamin C tropft langsam in Ihren Blutkreislauf. Diese langsame Gabe ist wichtig, damit der Körper das Vitamin C optimal verarbeiten kann.
Diese Menge von 15 Gramm wäre oral nicht verträglich. Der Magen-Darm-Trakt würde bei einer solchen Dosierung mit Durchfall reagieren, da er maximal etwa 200 Milligramm Vitamin C pro Einzeldosis aufnehmen kann. Über die Vene umgehen wir dieses Problem vollständig. Das Vitamin C gelangt ohne Verluste direkt dorthin, wo es gebraucht wird.
Während der Infusion können Sie entspannen, lesen oder einfach die Ruhe genießen. Viele Patienten berichten von einem angenehmen Wärmegefühl und spüren bereits während der Behandlung eine gewisse Belebung. Manche nutzen die Zeit auch für ein Gespräch über ihre Gesundheitssituation.
Nach der Infusion empfehle ich, ausreichend Wasser zu trinken, um die Nieren bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Sie können direkt im Anschluss Ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Viele Patienten bemerken in den Stunden und Tagen nach der Behandlung eine spürbare Steigerung ihres Wohlbefindens.

✅ Wann ist eine Vitamin-C-Infusion besonders sinnvoll?
Die Anwendungsgebiete für hochdosiertes Vitamin C sind vielfältig. In meiner langjährigen Praxiserfahrung haben sich bestimmte Situationen herauskristallisiert, in denen Patienten besonders von der Therapie profitieren. Im Folgenden stelle ich Ihnen die wichtigsten Einsatzbereiche vor.
Akute und chronische Infekte
Bei Erkältungen, grippalen Infekten oder wiederkehrenden Infektionen kann eine Vitamin-C-Infusion das Immunsystem wirksam unterstützen. Viele meiner Patienten kommen inzwischen von sich aus in die Praxis, sobald sie erste Anzeichen eines Infekts spüren. Sie haben gelernt, dass eine frühzeitige Infusion den Verlauf positiv beeinflussen kann.
Besonders bei wiederkehrenden Infekten, etwa häufigen Blasenentzündungen oder chronischer Sinusitis, kann eine Serie von Infusionen dazu beitragen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Das gestärkte Immunsystem ist dann besser in der Lage, Erreger abzuwehren, bevor sie sich festsetzen.
Erschöpfung und Energiemangel
Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit können auf einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf hindeuten. Besonders nach längeren Krankheitsphasen oder in stressigen Lebenssituationen zeigt sich oft eine deutliche Besserung nach der Infusionstherapie. Der Körper erhält sozusagen einen Energieschub auf zellulärer Ebene.
Vitamin C ist an der Produktion von Carnitin beteiligt, einem Molekül, das für den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien unerlässlich ist. Bei einem Mangel kann die Energiegewinnung in den Zellen gestört sein, was sich als Erschöpfung bemerkbar macht.
Long-Covid und Post-Covid-Syndrom
Viele Menschen leiden auch Monate nach einer Corona-Infektion unter anhaltender Erschöpfung und verminderter Belastbarkeit. Konzentrationsstörungen, Kurzatmigkeit und allgemeines Unwohlsein sind häufige Beschwerden. Die Vitamin-C-Hochdosis-Infusion hat sich in meiner Praxis als wertvoller Baustein in der Long-Covid-Behandlung erwiesen.
Die antioxidativen Eigenschaften des Vitamin C können dazu beitragen, die durch die Infektion entstandenen Zellschäden zu reparieren. In Kombination mit der IHHT-Therapie und Bioresonanz verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz bei Long Covid.
Entzündliche Prozesse
Ob Gelenkbeschwerden, wiederkehrende Blasenentzündungen oder chronische Darmprobleme: Überall dort, wo Entzündungen im Spiel sind, kann Vitamin C mit seinen antioxidativen und entzündungsmodulierenden Eigenschaften unterstützend wirken. Es hilft, die Entzündungskaskade zu unterbrechen und die Heilung zu fördern.
Bei rheumatischen Beschwerden beispielsweise berichten viele Patienten von einer Linderung der Symptome nach einer Serie von Vitamin-C-Infusionen. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann die Therapie Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts sein.
Wundheilung und Regeneration
Nach Operationen oder Verletzungen benötigt der Körper vermehrt Vitamin C für die Geweberegeneration. Kollagen, der Hauptbestandteil von Bindegewebe und Narbengewebe, kann ohne Vitamin C nicht gebildet werden. Eine Infusionstherapie kann den Heilungsprozess beschleunigen und Komplikationen vorbeugen.
Auch Sportler nutzen Vitamin-C-Infusionen zur schnelleren Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten. Die antioxidative Wirkung hilft, die durch körperliche Belastung entstehenden freien Radikale zu neutralisieren.
Allergien und Histaminintoleranz
Vitamin C unterstützt den Abbau von Histamin und kann so allergische Reaktionen mildern. Patienten mit Histaminintoleranz oder saisonalen Allergien wie Heuschnupfen berichten häufig von einer Linderung ihrer Beschwerden nach regelmäßigen Infusionen.
Das Enzym Diaminoxidase (DAO), das für den Histaminabbau zuständig ist, benötigt Vitamin C als Cofaktor. Bei einem Mangel kann der Histaminspiegel ansteigen und allergieähnliche Symptome verursachen.
📋 Zusammenfassung der Anwendungsgebiete
| Immunsystem | Infekte, Erkältungsneigung, Immunschwäche, Infektanfälligkeit |
| Energie | Erschöpfung, chronische Müdigkeit, Burn-out, Long Covid, CFS |
| Entzündungen | Rheuma, Arthritis, Blasenentzündung, chronische Prozesse |
| Regeneration | Nach Operationen, Wundheilung, Rekonvaleszenz, Sport |
| Allergien | Heuschnupfen, Histaminintoleranz, allergische Reaktionen |
| Gefäße | Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose-Prävention |
🌿 Ergänzende Therapien in meiner Praxis
Die Vitamin-C-Infusion entfaltet ihre beste Wirkung als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Je nach individueller Situation kombiniere ich sie mit weiteren naturheilkundlichen Verfahren, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken.
Die Bioresonanztherapie kann parallel zur Infusion eingesetzt werden, um energetische Blockaden zu lösen und die Selbstregulation des Körpers zu fördern. Bei Patienten mit chronischen Beschwerden hat sich diese Kombination besonders bewährt. Die Bioresonanz arbeitet auf einer feinen energetischen Ebene und bereitet den Körper sozusagen auf die biochemische Wirkung des Vitamin C vor.
Die IHHT (Intervall-Hypoxie-Therapie) stärkt die Mitochondrien, unsere zellulären Kraftwerke. In Verbindung mit Vitamin C kann so die Energieproduktion auf zellulärer Ebene optimiert werden. Diese Kombination ist besonders bei Erschöpfungszuständen und Long Covid vielversprechend.
Für Patienten mit Darmproblemen ist oft eine Darmsanierung sinnvoll. Denn nur ein gesunder Darm kann Nährstoffe optimal aufnehmen und verwerten. Auch wenn wir bei der Infusion den Darm umgehen, spielt die Darmgesundheit für das Gesamtbefinden eine zentrale Rolle.
Bei Bedarf ergänze ich die Behandlung durch orthomolekulare Therapie mit weiteren Mikronährstoffen, Homöopathie oder Akupunktur. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, besprechen wir gemeinsam nach der ausführlichen Erstanamnese und Bioresonanz-Testung.
🔄 Wie unterscheidet sich die Infusion von oraler Einnahme?
Diese Frage höre ich in meiner Praxis regelmäßig. Viele Patienten nehmen bereits Vitamin-C-Präparate ein und fragen sich, ob eine Infusion wirklich einen zusätzlichen Nutzen bringt. Die Antwort liegt in der Pharmakokinetik, also der Art und Weise, wie der Körper den Wirkstoff aufnimmt und verarbeitet.
Bei der oralen Einnahme muss Vitamin C zunächst den Magen-Darm-Trakt passieren. Die Aufnahme erfolgt über spezielle Transportmoleküle in der Darmschleimhaut, die jedoch nur begrenzt verfügbar sind. Bei einer Einzeldosis von etwa 200 Milligramm wird noch der größte Teil aufgenommen. Steigt die Dosis, sinkt der prozentuale Anteil, der tatsächlich ins Blut gelangt, drastisch ab.
Bei einer Infusion hingegen erreichen wir Blutspiegel, die oral niemals möglich wären. Diese hohen Konzentrationen ermöglichen therapeutische Effekte, die mit Tabletten oder Pulvern nicht zu erzielen sind. Das Vitamin C kann direkt in die Gewebe und Zellen gelangen, ohne den Umweg über den Verdauungstrakt.
Ein weiterer wichtiger Unterschied: Menschen mit Verdauungsproblemen, chronischen Darmerkrankungen oder nach Magenoperationen haben oft eine eingeschränkte Aufnahmefähigkeit. Für sie ist die Infusion besonders wertvoll, da sie den problematischen Verdauungstrakt komplett umgeht.
⏰ Der optimale Zeitpunkt für eine Vitamin-C-Infusion
Die Frage nach dem richtigen Timing ist durchaus berechtigt. Grundsätzlich kann eine Vitamin-C-Infusion zu jeder Tageszeit durchgeführt werden. In meiner Praxis haben sich jedoch bestimmte Zeitpunkte als besonders günstig erwiesen.
Viele Patienten bevorzugen Termine am Vormittag. Sie starten so energiegeladen in den Tag und können von der belebenden Wirkung profitieren. Empfindlichere Menschen, die manchmal mit leichter Schlafstörung auf die aktivierende Wirkung reagieren, sollten späte Nachmittagstermine vermeiden.
Bei akuten Infekten gilt: Je früher, desto besser. Sobald Sie erste Anzeichen einer Erkältung spüren, ist der ideale Zeitpunkt für eine unterstützende Infusion gekommen. In dieser frühen Phase kann das Immunsystem am effektivsten unterstützt werden.
Für präventive Behandlungen empfehle ich oft die Herbstmonate, bevor die Erkältungssaison richtig beginnt. Auch vor besonderen Belastungsphasen wie Prüfungszeiten, arbeitsintensiven Projekten oder geplanten Reisen kann eine Aufbaukur mit mehreren Infusionen sinnvoll sein.
🍎 Ernährung und Lebensstil als Begleitmaßnahmen
Eine Vitamin-C-Infusion ist besonders wirkungsvoll, wenn sie in ein gesundes Gesamtkonzept eingebettet wird. In meinen Beratungsgesprächen gebe ich daher auch Empfehlungen zur Ernährung und zum Lebensstil.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse liefert nicht nur Vitamin C, sondern auch zahlreiche Begleitstoffe wie Bioflavonoide, die die Wirkung verstärken. Besonders empfehlenswert sind Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte, Kiwi und Beeren. Auch Sauerkraut ist eine hervorragende Vitamin-C-Quelle.
Stress ist ein wahrer Vitamin-C-Räuber. In belastenden Lebensphasen steigt der Bedarf erheblich an. Daher empfehle ich meinen Patienten auch Maßnahmen zur Stressreduktion wie regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Entspannungstechniken oder ausreichend Schlaf.
Rauchen erhöht den Vitamin-C-Bedarf um etwa 40 Prozent. Wer das Rauchen aufgeben möchte, kann die Zeit der Umstellung durch Vitamin-C-Infusionen unterstützen. Auch bei der Reduzierung von Alkoholkonsum kann eine optimale Nährstoffversorgung helfen.
📖 Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis
Hinweis: Der folgende Fall ist fiktiv und dient zur Veranschaulichung des Behandlungsablaufs. Jeder Mensch reagiert individuell, und Behandlungserfolge können nicht garantiert werden. Die Darstellung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapieempfehlung.
Eine 52-jährige Patientin kam mit anhaltender Erschöpfung in meine Praxis. Seit einer Covid-Infektion vor acht Monaten fühlte sie sich kraftlos, schlief schlecht und war deutlich weniger belastbar als früher. Die schulmedizinische Abklärung beim Hausarzt und verschiedenen Fachärzten hatte keine organische Ursache ergeben. Alle Blutwerte lagen im Normbereich.
Die Bioresonanz-Testung in meiner Praxis zeigte energetische Auffälligkeiten im Bereich der Mitochondrien und Hinweise auf erhöhten oxidativen Stress. Auch die Nebennieren zeigten Schwächen, was typisch für lang anhaltende Erschöpfungszustände ist.
Wir einigten uns auf ein Behandlungskonzept mit zunächst sechs Vitamin-C-Infusionen im wöchentlichen Abstand, begleitet von Bioresonanztherapie zur Unterstützung der Mitochondrienfunktion. Zusätzlich empfahl ich Anpassungen in der Ernährung und moderates Bewegungstraining.
Nach der dritten Infusion berichtete die Patientin von ersten Verbesserungen. Der Schlaf wurde erholsamer, die bleierne Müdigkeit ließ nach. Nach Abschluss der Behandlungsserie fühlte sie sich deutlich vitaler und konnte ihren Alltag wieder mit mehr Energie bewältigen. Zur Erhaltung kommt sie nun alle vier bis sechs Wochen zu einer Auffrischungsinfusion.
❓ Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte man eine Vitamin-C-Infusion bekommen?
Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Bei akuten Beschwerden wie einem beginnenden Infekt können mehrere Infusionen in kurzen Abständen von wenigen Tagen sinnvoll sein. Bei chronischen Beschwerden empfehle ich oft eine Anfangsserie von vier bis sechs Behandlungen im wöchentlichen Abstand. Zur Prävention und Erhaltung reichen vielen Patienten monatliche oder vierteljährliche Behandlungen. Gemeinsam finden wir den für Sie passenden Rhythmus.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Vitamin-C-Infusion?
Vitamin C ist generell hervorragend verträglich, da es sich um einen körpereigenen Stoff handelt. Gelegentlich berichten Patienten von einem vorübergehenden Wärmegefühl oder leichtem Durstgefühl während der Infusion. In seltenen Fällen können leichte Kopfschmerzen auftreten, die meist von selbst verschwinden. Bei der Einstichstelle kann es wie bei jeder Injektion zu einem kleinen Bluterguss kommen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Anwendung nicht zu erwarten.
Für wen ist die Infusion nicht geeignet?
Bei bestimmten Vorerkrankungen ist Vorsicht geboten. Dazu gehören Niereninsuffizienz, Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) oder ein genetisch bedingter Enzymmangel namens G6PD-Mangel (Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel). Auch bei Nierensteinen aus Oxalat sollte die Dosierung angepasst werden. Diese Punkte klären wir selbstverständlich vor der Behandlung im Gespräch ab.
Kann ich die Infusion mit meinen Medikamenten kombinieren?
In den meisten Fällen ja. Bringen Sie bitte eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente zum Termin mit, damit wir mögliche Wechselwirkungen ausschließen können. Die Vitamin-C-Infusion ersetzt keine ärztlich verordneten Medikamente und sollte auch nicht eigenmächtig zum Absetzen von Medikamenten führen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Vitamin-C-Infusionen in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten die Behandlung je nach Tarif oft teilweise oder vollständig. Ich stelle Ihnen eine detaillierte Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) aus, die Sie zur Erstattung einreichen können. Die genauen Kosten erfahren Sie auf Anfrage oder beim Erstgespräch.
Kann ich auch während einer Chemotherapie Vitamin-C-Infusionen bekommen?
Es gibt Hinweise, dass Vitamin C die Lebensqualität während einer Chemotherapie verbessern kann, aber es gibt auch zeitliche Abstände (2 Tage Abstand werden empfohlen), die eingehalten werden sollten.
📞 Ihr Weg zu mehr Vitalität
Wenn Sie unter Energiemangel, häufigen Infekten oder chronischen Beschwerden leiden, könnte eine Vitamin-C-Hochdosis-Infusion ein wertvoller Baustein auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden sein. Die Therapie ist einfach, gut verträglich und kann in vielen Situationen eine spürbare Verbesserung bringen.
In einem persönlichen Gespräch können wir Ihre Situation besprechen und gemeinsam herausfinden, ob und wie diese Therapie Ihnen helfen kann. Die Bioresonanzdiagnostik liefert uns dabei wertvolle Hinweise für ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.
Als erfahrener Heilpraktiker begleite ich Sie seit 1992 auf Ihrem Gesundheitsweg. In meiner Praxis in Wernau bei Stuttgart verbinde ich bewährte naturheilkundliche Verfahren mit moderner Diagnostik. Dabei steht immer der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt, nicht einzelne Symptome.
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Heilpraktiker Arno Kreuer
Silcherstraße 9, 73249 Wernau
Telefon: 07153 32314
Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis in Wernau bei Stuttgart begrüßen zu dürfen. Meine Patienten kommen aus dem gesamten Einzugsgebiet: Esslingen, Kirchheim unter Teck, Nürtingen, Filderstadt, Wendlingen und Göppingen. Eine gute Verkehrsanbindung macht die Anfahrt auch aus Stuttgart und dem gesamten Landkreis unkompliziert. Rufen Sie mich an oder nutzen Sie das Online-Kontaktformular für Ihre Terminanfrage. Ich nehme mir Zeit für ein ausführliches Erstgespräch, in dem wir gemeinsam Ihre gesundheitliche Situation besprechen und einen individuellen Behandlungsplan entwickeln können.
💊 Qualität der verwendeten Präparate
In meiner Praxis verwende ich ausschließlich hochwertige Vitamin-C-Präparate, die speziell für die intravenöse Anwendung zugelassen sind. Diese Infusionslösungen unterliegen strengen pharmazeutischen Qualitätskontrollen und garantieren eine optimale Verträglichkeit sowie Wirksamkeit.
Die Präparate werden bis zur Verwendung kühl gelagert, um die Stabilität des Wirkstoffs zu gewährleisten. Vitamin C ist empfindlich gegenüber Licht und Wärme, weshalb die sachgemäße Lagerung besonders wichtig ist. Für jede Infusion wird eine frische Ampulle verwendet, Mischinfusionen werden unmittelbar vor der Anwendung zubereitet.
Als Trägerlösung dient sterile Kochsalzlösung, die den Körper nicht zusätzlich belastet. Die Zusammensetzung der Infusion kann je nach Bedarf angepasst werden. In manchen Fällen ergänze ich B-Vitamine oder Mineralstoffe, um die Wirkung zu optimieren.
Selbstverständlich arbeite ich unter strenger Einhaltung aller hygienischen Standards. Sterile Einmalmaterialien, gründliche Desinfektion und regelmäßige Schulungen gehören zum Selbstverständnis meiner Praxis. Ihre Sicherheit steht bei jeder Behandlung an erster Stelle.
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