Augendiagnose – Irisdiagnose

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Augen-Irisdiagnose-Heilpraktiker-Kreuer
Augendiagnose Irisdiagnose - Heilpraktiker Kreuer Wernau

Die Iris – ein Spiegel des Körpers? Die Augendiagnose gibt Hinweise auf Konstitution und Belastungsmuster.

👁️ Augendiagnose (Irisdiagnose / Iridologie) – Ein Fenster zu Ihrer Konstitution

Ergänzende Hinweisdiagnostik in der Naturheilpraxis – Heilpraktiker Kreuer in Wernau seit 1992

Die Augen gelten seit Jahrtausenden als „Spiegel der Seele“. In der Naturheilkunde gehen wir noch einen Schritt weiter: Die Iris, die farbige Regenbogenhaut des Auges, kann uns wertvolle Hinweise auf die körperliche Konstitution, Belastungsmuster und mögliche Schwachstellen geben.

In meiner Naturheilpraxis in Wernau bei Stuttgart/Esslingen nutze ich die Augendiagnose seit über 30 Jahren als ergänzendes diagnostisches Verfahren. Sie hilft mir, den Blick auf das Wesentliche zu schärfen und die Richtung für weitere Untersuchungen und naturheilkundliche Begleitung zu bestimmen.

Dabei ist mir wichtig zu betonen: Die Irisdiagnose ist ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Sie ersetzt keine schulmedizinische Diagnostik, sondern ergänzt sie – als ein Mosaikstein im Gesamtbild Ihrer Gesundheit.

⚠️ Wichtiger Hinweis: In meiner Praxis verwende ich die Augendiagnose nicht als alleinige Diagnosestellung, sondern als ergänzende Hinweisdiagnostik – immer im Kontext von Anamnese, Befunden und ggf. Laborwerten sowie ärztlichen Untersuchungen.

👁️ Teil 1 – Was ist Augendiagnose? Grundlagen der Iridologie

Die Iris: Mehr als nur Augenfarbe

Die Iris ist der farbige Teil des Auges, der die Pupille umgibt. Sie besteht aus einem komplexen Geflecht von Muskelfasern, Bindegewebe und Pigmenten. Ihre Hauptaufgabe ist die Regulation des Lichteinfalls – wie eine Blende bei einer Kamera.

Doch für den erfahrenen Iridologen ist die Iris weit mehr als nur ein Blendenapparat. In ihrer Struktur, Farbe, Zeichnung und ihren besonderen Merkmalen zeigen sich – so die Überzeugung der Naturheilkunde – Hinweise auf die körperliche Konstitution und mögliche Belastungen.

Die Grundidee: Über das vegetative Nervensystem ist die Iris mit dem gesamten Organismus verbunden. Veränderungen in Organen und Geweben können sich – so die Theorie – in bestimmten Zonen der Iris widerspiegeln.

Augendiagnose, Irisdiagnose, Iridologie – Was ist der Unterschied?

Diese Begriffe werden oft synonym verwendet, haben aber leicht unterschiedliche Bedeutungen:

Augendiagnose: Der umfassendste Begriff. Er schließt die Betrachtung der gesamten Augenregion ein – Iris, Sklera (das Weiße im Auge), Pupille, Augenlider und die umgebende Haut.

Irisdiagnose: Fokussiert sich speziell auf die Regenbogenhaut (Iris) und deren Struktur, Farbe und Zeichen.

Iridologie: Die wissenschaftliche Bezeichnung für die Lehre von der Irisdiagnose. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: „iris“ (Regenbogen) und „logos“ (Lehre).

In meiner Praxis verwende ich alle drei Begriffe – im Kern geht es immer um dasselbe: die Betrachtung des Auges als Hinweisgeber für den Gesundheitszustand.

💡 Gut zu wissen: Die Irisdiagnose ist keine „Hellseherei“ und keine Methode zur Diagnose akuter Erkrankungen. Sie gibt Hinweise auf Veranlagungen, konstitutionelle Schwächen und chronische Belastungsmuster. Diese Hinweise werden dann durch weitere Untersuchungen überprüft und eingeordnet.

Was die Augendiagnose kann – und was nicht

Es ist mir wichtig, von Anfang an realistisch zu sein:

Die Augendiagnose kann Hinweise geben auf:

Ihre konstitutionelle Grundveranlagung (Stärken und Schwächen), mögliche Belastungsschwerpunkte in bestimmten Organsystemen, die Qualität des Bindegewebes, Hinweise auf Stoffwechselbesonderheiten, den Reaktionstyp des Organismus (überschießend oder träge) sowie Anzeichen für chronische Belastungen.

Deshalb nutze ich die Irisdiagnose immer als Teil eines größeren diagnostischen Puzzles – niemals isoliert.


🗺️ Teil 2 – Die Iris als Landkarte: Was zeigt sich im Auge?

Die Topografie der Iris

In der Iridologie wird die Iris wie eine Landkarte betrachtet. Verschiedene Zonen und Sektoren der Iris werden bestimmten Organen und Körperregionen zugeordnet. Diese Zuordnung basiert auf über 150 Jahren Beobachtung und Erfahrung in der naturheilkundlichen Tradition.

Die Iris wird dabei wie ein Zifferblatt einer Uhr eingeteilt. Das rechte Auge spiegelt nach dieser Lehre vor allem die rechte Körperhälfte wider, das linke Auge die linke Körperhälfte.

Irisdiagnose linkes Auge

Linkes Auge

Irisdiagnose Detailansicht

Detailansicht

Irisdiagnose rechtes Auge

Rechtes Auge

Die wichtigsten Iriszonen

Pupillensaum: Der innere Ring direkt um die Pupille wird dem Magen-Darm-Bereich zugeordnet. Hier suche ich nach Hinweisen auf die Verdauungsfunktion.

Krausenzone: Die „Krause“ ist ein wellenförmiger Ring, der die Iris in einen inneren und einen äußeren Bereich teilt. Sie gilt als Übergang zwischen inneren Organen und Peripherie. Ihre Form und Beschaffenheit geben Hinweise auf das vegetative Nervensystem.

Ziliarzone: Der äußere Bereich der Iris, zwischen Krause und Irisrand. Hier werden verschiedene Organe zugeordnet: Lunge, Herz, Nieren, Leber, Bewegungsapparat und andere – je nach Position.

Lymphzone: Am äußersten Rand der Iris, oft als hellerer Ring erkennbar. Sie gibt Hinweise auf das lymphatische System und die Abwehrfähigkeit.

Was ich in der Iris beobachte

Bei der Analyse betrachte ich verschiedene Aspekte:

Grundfarbe: Blau, braun oder mischfarbig – die Grundfarbe gibt erste Hinweise auf den Konstitutionstyp.

Struktur und Dichte: Ist das Irisgewebe dicht und fest oder locker und aufgelockert? Dies zeigt die Bindegewebsqualität.

Faserverlauf: Laufen die Fasern gerade oder gibt es Abweichungen, Auflockerungen oder Verdichtungen?

Pigmentierungen: Farbeinlagerungen an bestimmten Stellen können auf Stoffwechselbesonderheiten hinweisen.

Besondere Zeichen: Lakunen (kleine Vertiefungen), Krypten (größere Aushöhlungen), Defektzeichen, Gefäßzeichnungen und andere Auffälligkeiten.

Pupillenform und -reaktion: Größe, Form und Reaktionsfähigkeit der Pupille geben Hinweise auf das vegetative Nervensystem.

Sklera (das Weiße im Auge): Gefäßzeichnung und Färbung können zusätzliche Informationen liefern.

Spezielle Iriszeichen und ihre Bedeutung

In meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung habe ich gelernt, viele verschiedene Iriszeichen zu deuten. Hier einige der wichtigsten:

Lakunen: Kleine, ovale oder rautenförmige Vertiefungen im Irisgewebe. Sie können auf eine konstitutionelle Schwäche des zugeordneten Organs hindeuten. Je nach Lage, Form und Tiefe werden sie unterschiedlich interpretiert.

Krypten: Größere, tiefere Aushöhlungen als Lakunen. Sie deuten auf eine stärkere konstitutionelle Belastung hin. In meiner Praxis betrachte ich sie als Hinweis auf Bereiche, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Radiären: Strahlenförmig von der Pupille ausgehende Fasern oder Linien. Je nachdem, wo sie verlaufen und wie sie aussehen, können sie verschiedene Bedeutungen haben – von Stress bis zu Nervensystembelastungen.

Pigmentflecken: Farbeinlagerungen an bestimmten Stellen der Iris. Braune Pigmente (Tophi) können auf Stoffwechselbelastungen hinweisen, während andere Verfärbungen unterschiedliche Bedeutungen haben können.

Arcus senilis: Ein weißlicher Ring am Irisrand, der besonders bei älteren Menschen vorkommt. Er kann auf Fettstoffwechselstörungen oder arteriosklerotische Tendenzen hindeuten.

Nervenkranz: Ein verstärkter, gezackter Ring um die Krause. Er kann ein Hinweis auf eine erhöhte nervliche Anspannung oder vegetative Dysbalance sein.

Lymphatische Rosenkranzzeichen: Kleine, perlenartige Aufhellungen am äußeren Irisrand. Sie werden dem Lymphsystem zugeordnet und können auf eine Neigung zu lymphatischen Belastungen hindeuten.

Jedes dieser Zeichen wird nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit anderen Befunden und Ihrer individuellen Geschichte.

Augendiagnose Irisdiagnose Detail

In der Struktur und den Zeichen der Iris suchen Iridologen nach Hinweisen auf die körperliche Konstitution.


🔬 Teil 3 – So läuft die Augendiagnose in meiner Praxis ab

Vorbereitung und Aufnahme

Die Augendiagnose ist völlig schmerzfrei und nicht-invasiv. Sie benötigen keine besondere Vorbereitung – kommen Sie einfach so, wie Sie sind.

Mit einer speziellen Iriskamera erstelle ich hochauflösende Aufnahmen beider Augen. Diese digitale Dokumentation ermöglicht eine präzise Analyse und – was besonders wertvoll ist – spätere Verlaufskontrollen. So kann ich Veränderungen über die Zeit beobachten.

Die reine Aufnahme dauert nur wenige Minuten. Dabei sitzt der Patient entspannt vor der Kamera, während ich nacheinander beide Augen fotografiere.

Die systematische Analyse

Nach der Aufnahme betrachte ich die Bilder systematisch am Monitor. Dabei gehe ich Zone für Zone durch und achte auf die verschiedenen Merkmale, die ich bereits beschrieben habe.

Ich dokumentiere alle Auffälligkeiten und ordne sie in das Gesamtbild ein. Dabei fließt meine über 30-jährige Erfahrung ein – denn die Interpretation der Zeichen erfordert viel Übung und Wissen.

Irisaufnahme beider Augen

Digitale Dokumentation beider Augen für eine präzise Analyse.

Die Befundbesprechung

Ein wichtiger Teil der Augendiagnose ist das ausführliche Gespräch mit Ihnen. Ich erkläre Ihnen anhand der Bilder, was ich sehe und welche Rückschlüsse sich daraus ziehen lassen könnten.

Dabei lege ich großen Wert darauf, verständlich zu sprechen und keine Panik zu verbreiten. Die Irisdiagnose zeigt Tendenzen und Veranlagungen – keine sicheren Diagnosen. Ich sage Ihnen ehrlich, was die Zeichen bedeuten könnten und welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sein könnten.

Dieses Gespräch ist auch eine Gelegenheit für Sie, Fragen zu stellen und Ihre eigene Krankengeschichte einzubringen. Oft ergeben sich aus dem Gespräch wichtige Zusammenhänge, die mir helfen, die Befunde besser einzuordnen.

Weiterführende Diagnostik

Basierend auf den Erkenntnissen aus der Irisdiagnose empfehle ich bei Bedarf weitere Untersuchungen. Diese können in meiner Praxis stattfinden oder durch Ihren Hausarzt erfolgen.

Typische Ergänzungen sind Laboruntersuchungen zur Überprüfung bestimmter Organwerte, die Bioresonanzdiagnose als energetisches Testverfahren, Messung der Herzratenvariabilität bei Hinweisen auf vegetative Dysbalance sowie die Abklärung durch Fachärzte bei bestimmten Verdachtsmomenten.

🩺 Der Ablauf auf einen Blick:
  1. Hochauflösende Irisaufnahme beider Augen (wenige Minuten, schmerzfrei)
  2. Systematische Analyse der Bilder am Monitor
  3. Ausführliche Befundbesprechung mit Ihnen
  4. Empfehlung weiterführender Diagnostik bei Bedarf
  5. Integration in das therapeutische Gesamtkonzept

📊 Teil 4 – Die drei Konstitutionstypen der Iridologie

Was ist eine Konstitution?

Der Begriff „Konstitution“ beschreibt die grundlegende körperliche und psychische Veranlagung eines Menschen. Sie ist angeboren und weitgehend unveränderlich – wie ein „Grundgerüst“, das uns das Leben mitgegeben hat.

Die Konstitution bestimmt, wo unsere Stärken liegen und wo wir anfälliger für Beschwerden sind. Sie beeinflusst, wie wir auf Belastungen reagieren und welche Therapien bei uns am besten wirken.

In der Iridologie unterscheiden wir drei Grundkonstitutionen, die sich an der Irisfarbe orientieren:

Die lymphatische Konstitution (blaue Iris)

Menschen mit blauer oder blaugrauer Iris werden der lymphatischen Konstitution zugeordnet. Diese Konstitution ist in Nord- und Mitteleuropa am häufigsten vertreten.

Typische Merkmale: Helle, blaue Grundfarbe der Iris. Das Lymphsystem steht im Vordergrund. Neigung zu Erkrankungen der Schleimhäute und Atemwege. Anfälligkeit für Allergien, Heuschnupfen, Hautprobleme. Häufig empfindliches Verdauungssystem.

Therapeutische Schwerpunkte: Bei lymphatischer Konstitution achte ich besonders auf die Stärkung des Lymphsystems, die Unterstützung der Schleimhäute und die Regulation des Immunsystems. Darmgesundheit spielt oft eine zentrale Rolle.

Die hämatogene Konstitution (braune Iris)

Menschen mit brauner Iris gehören zur hämatogenen (blutbezogenen) Konstitution. Diese ist besonders in südlichen Ländern verbreitet.

Typische Merkmale: Gleichmäßig braune Irisfarbe, oft mit samtiger Struktur. Das Blut- und Kreislaufsystem steht im Vordergrund. Neigung zu Stoffwechselstörungen, Blutzuckerthemen, Cholesterin– und Fettstoffwechselbesonderheiten. Die Leber spielt oft eine wichtige Rolle.

Therapeutische Schwerpunkte: Bei hämatogener Konstitution liegt der Fokus oft auf Stoffwechselregulation, Leberunterstützung und Kreislaufstärkung. Ernährung ist hier besonders wichtig.

Die Mischkonstitution (grüne/mischfarbige Iris)

Viele Menschen haben weder eine rein blaue noch eine rein braune Iris, sondern Mischformen – oft grünlich, gelbbraun oder mit verschiedenen Farbeinlagerungen.

Typische Merkmale: Die Mischkonstitution vereint Elemente beider Grundtypen. Oft finden sich zusätzliche Pigmenteinlagerungen, die auf bestimmte Stoffwechselbesonderheiten hinweisen können. Die Ausprägung variiert stark von Mensch zu Mensch.

Therapeutische Schwerpunkte: Bei Mischkonstitutionen schaue ich genau hin, welche Elemente überwiegen und welche zusätzlichen Zeichen sich zeigen. Das Konzept wird individuell angepasst.

💡 Wichtig zu verstehen: Die Konstitution ist Ihre Grundausstattung – sie kann nicht geändert werden. Aber: Mit dem Wissen um Ihre Konstitution können Sie gezielt vorsorgen und Ihre Lebensweise anpassen. Ein Mensch mit lymphatischer Konstitution profitiert von anderen Maßnahmen als jemand mit hämatogener Veranlagung. Genau hier liegt der Wert der konstitutionellen Betrachtung.
Blaue Iris - lymphatische Konstitution

Eine blaue Iris deutet auf die lymphatische Konstitution hin – die in unseren Breiten am häufigsten vorkommt.

Vorteile der Augendiagnose

In meiner langjährigen Praxis habe ich viele Vorzüge der Irisdiagnose erlebt:

Völlig schmerzfrei und nicht-invasiv: Keine Nadeln, keine unangenehmen Prozeduren, keine Nebenwirkungen. Die Untersuchung ist für jeden Patienten angenehm.

Ganzheitlicher Überblick: Die Augendiagnose erfasst den gesamten Organismus, nicht nur einzelne Symptome. Sie zeigt Zusammenhänge auf, die bei isolierter Betrachtung einzelner Beschwerden übersehen werden könnten.

Frühzeitige Hinweise: Die Irisdiagnose kann auf konstitutionelle Schwachstellen aufmerksam machen, bevor manifeste Erkrankungen entstehen. Dies ermöglicht präventives Handeln.

Individualisierte Diagnostik: Jeder Mensch hat eine einzigartige Iris. Die Augendiagnose berücksichtigt Ihre persönliche Konstitution und Veranlagung – nicht nur statistische Durchschnittswerte.

Verlaufskontrolle möglich: Die digitale Dokumentation ermöglicht den Vergleich über längere Zeiträume. So können Veränderungen beobachtet und der Therapieerfolg eingeschätzt werden.

Motivationsfaktor: Viele Patienten schätzen es, ihre Iris auf dem Bildschirm zu sehen und erklärt zu bekommen. Diese Visualisierung fördert das Verständnis für den eigenen Körper und die Eigenverantwortung.

Wissenschaftlich nicht anerkannt: Die Schulmedizin und wissenschaftliche Studien haben die Zuverlässigkeit der Irisdiagnose bisher nicht bestätigt. Sie gehört zur Erfahrungsheilkunde, nicht zur evidenzbasierten Medizin.

Interpretationsspielraum: Die Deutung der Iriszeichen erfordert viel Erfahrung und ist nicht frei von subjektiven Einflüssen. Verschiedene Iridologen können zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen.

Mit diesem ehrlichen Umgang möchte ich Ihnen zeigen: Die Irisdiagnose ist ein wertvolles Werkzeug – aber sie ist nicht das einzige und nicht unfehlbar.


🔗 Teil 5 – Augendiagnose im Zusammenspiel mit anderen Verfahren

Warum Kombination so wichtig ist

In meiner Praxis verstehe ich die Augendiagnose nicht als isoliertes Verfahren, sondern als wertvollen Baustein innerhalb eines umfassenden diagnostischen Konzepts. Sie ist wie ein Kompass, der mir die Richtung zeigt – aber den Weg muss ich mit anderen Mitteln konkretisieren.

Die Iridologie gibt Hinweise, die dann durch weitere Untersuchungen überprüft und verfeinert werden. So entsteht ein differenziertes Bild Ihrer Gesundheitssituation.

Integration mit der Bioresonanzdiagnose

Die Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt ist eine meiner diagnostischen Säulen. Sie ergänzt die Augendiagnose hervorragend:

Während die Irisdiagnose Hinweise auf konstitutionelle Schwächen gibt, kann die Bioresonanz energetische Belastungen und Dysbalancen auf feinstofflicher Ebene aufspüren. Zusammen ergeben beide Verfahren ein umfassenderes Bild.

Zeigt die Iris etwa Hinweise auf eine Belastung im Lebersegment, kann ich mit der Bioresonanz gezielter nach möglichen Ursachen suchen – etwa Schadstoffbelastungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder andere Faktoren.

Labordiagnostik als Ergänzung

Die Labordiagnostik liefert handfeste Daten, die die Hinweise aus der Irisdiagnose objektivieren können.

Wenn die Iris Zeichen zeigt, die auf Stoffwechselbesonderheiten hindeuten, kann eine Blutuntersuchung konkrete Werte liefern: Leberwerte, Fettstoffwechsel, Entzündungsmarker, Vitaminstatus und vieles mehr.

Diese Kombination aus „erfahrungsmedizinischer Hinweisgebung“ und „messbaren Werten“ ist aus meiner Sicht besonders wertvoll.

Weitere ergänzende Verfahren

Herzratenvariabilität (HRV): Bei Hinweisen auf vegetative Dysbalance in der Iris kann die HRV-Messung den Zustand des vegetativen Nervensystems objektivieren.

Zungendiagnose: Eine weitere klassische Hinweisdiagnostik der Naturheilkunde, die ich bei Bedarf ergänzend einsetze.

Pulsdiagnose: Die Beurteilung des Pulses an verschiedenen Stellen gibt zusätzliche Informationen über den energetischen Zustand.

Anamnese: Das ausführliche Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände ist unverzichtbar. Nur im Kontext Ihrer Geschichte bekommen die Iriszeichen ihre Bedeutung.

Von der Diagnose zur Therapie

Die gesammelten Erkenntnisse fließen in Ihr individuelles Therapiekonzept ein. Je nach Befund kommen verschiedene naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz:

Bioresonanztherapie: Regulation auf energetischer Ebene, besonders bei chronischen Belastungen.

Klassische Homöopathie: Konstitutionelle Behandlung, die auf Ihre individuelle Veranlagung abgestimmt ist.

IHHT-Training: Mitochondrientherapie bei Erschöpfung und Stoffwechselstörungen.

Orthomolekulare Medizin: Gezielte Nährstofftherapie bei nachgewiesenen Mängeln.

Akupunktur: Regulation des Energieflusses bei funktionellen Störungen.

Neuraltherapie: Bei Störfeldern und Regulationsblockaden.


📜 Teil 6 – Geschichte und Tradition der Iridologie

Antike Wurzeln

Der Gedanke, aus den Augen auf den Gesundheitszustand zu schließen, ist uralt. Bereits in der ägyptischen, babylonischen und griechischen Medizin finden sich Hinweise darauf, dass Ärzte die Augen ihrer Patienten aufmerksam betrachteten.

Hippokrates, der als Vater der westlichen Medizin gilt, soll gesagt haben: „Beachte die Augen, denn sie verraten viel über den Menschen.“ Die Augen galten schon in der Antike als „Fenster zur Seele“ – und zum Körper.

Die Begründung der modernen Iridologie

Die systematische Entwicklung der Irisdiagnose begann im 19. Jahrhundert. Als Begründer gilt der ungarische Arzt Ignaz von Peczely (1826-1911).

Der Legende nach beobachtete Peczely als Kind, wie sich bei einer Eule, die er pflegte, ein schwarzer Strich in der Iris bildete, nachdem das Tier sich ein Bein gebrochen hatte. Diese Beobachtung soll ihn später dazu inspiriert haben, systematisch die Zusammenhänge zwischen Iriszeichen und körperlichen Beschwerden zu erforschen.

Peczely erstellte die ersten detaillierten Iriskarten, die bestimmte Bereiche der Iris mit spezifischen Organen in Verbindung brachten. Sein Werk „Entdeckungen auf dem Gebiete der Naturheilkunde“ (1880) gilt als Grundstein der modernen Iridologie.

Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Irisdiagnose von zahlreichen Heilpraktikern und Ärzten weiterentwickelt und verfeinert. Besonders in Deutschland erlebte sie eine breite Anwendung.

Wichtige Weiterentwickler waren unter anderem Pastor Emanuel Felke, der die Irisdiagnose mit der Naturheilkunde verband, und Josef Deck, der in den 1950er-Jahren umfangreiche Forschungsarbeiten zur Irisdiagnose durchführte und das Standardwerk „Grundlagen der Irisdiagnostik“ verfasste.

Diese Pioniere verfeinerten die Iriskarten, beschrieben neue Zeichen und deren Bedeutung und trugen dazu bei, die Iridologie als eigenständige Disziplin der Naturheilkunde zu etablieren.

Die Iridologie heute

Heute wird die Augendiagnose vor allem von Heilpraktikern und naturheilkundlich orientierten Ärzten eingesetzt. Die Digitalisierung hat neue Möglichkeiten eröffnet: Hochauflösende Iriskameras ermöglichen eine präzise Dokumentation und Analyse, die früher undenkbar war.

Gleichzeitig bleibt die Iridologie ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Schulmedizinische Studien konnten die Zuverlässigkeit der Methode bisher nicht bestätigen. Kritiker sehen in ihr ein unwissenschaftliches Verfahren ohne Evidenz.

In meiner Praxis verbinde ich die traditionelle Weisheit mit kritischem Bewusstsein. Ich nutze die Irisdiagnose als wertvollen Hinweisgeber – nicht als alleinige Grundlage für Diagnosen. Diese differenzierte Herangehensweise hat sich in meinen über 30 Jahren Praxistätigkeit bewährt.

Meine Philosophie: Der Mensch im Mittelpunkt

In über 30 Jahren Praxistätigkeit habe ich gelernt, dass echte Heilung nur entstehen kann, wenn wir den Menschen als Ganzes betrachten. Die Augendiagnose ist für mich mehr als nur ein diagnostisches Verfahren – sie ist ein Werkzeug, um die einzigartige Geschichte zu verstehen, die jeder Körper erzählt.

Wenn ich in Ihre Iris schaue, sehe ich nicht nur Fasern, Pigmente und Strukturen. Ich sehe einen Hinweis auf Ihre individuelle Konstitution – das, was Sie von Ihren Vorfahren mitbekommen haben. Ich sehe mögliche Belastungen, die sich über Jahre angesammelt haben könnten. Und ich sehe Ansatzpunkte, wie wir Ihre Gesundheit ganzheitlich unterstützen können.

Die Irisdiagnose ist dabei mein „Kompass“, der mir zeigt, in welche Richtung die diagnostische und therapeutische Reise gehen sollte. Zusammen mit den anderen Bausteinen meiner Diagnostik entsteht so ein umfassendes Bild Ihrer Gesundheit – und darauf aufbauend eine Therapie, die zu Ihnen passt.

Dabei ist mir wichtig: Ich verspreche keine Wunder. Ich arbeite realistisch mit Ihnen zusammen, erkläre Ihnen verständlich, was ich sehe und denke, und entwickle gemeinsam mit Ihnen einen Weg, der zu Ihrer Situation passt.


❓ Teil 7 – Häufige Fragen (FAQ) & Ihr Weg in die Praxis

❓ Ist die Augendiagnose wissenschaftlich anerkannt?

Nein, die Irisdiagnose ist schulmedizinisch nicht anerkannt und gilt als alternativmedizinisches Verfahren. Sie basiert auf empirischen Beobachtungen und Erfahrungswissen. In meiner Praxis nutze ich sie als ergänzendes Diagnosewerkzeug, nicht als alleinige Methode.

❓ Kann die Irisdiagnose alle Krankheiten erkennen?

Nein, die Augendiagnose ist keine Methode zur Erkennung aller Krankheiten. Sie gibt Hinweise auf konstitutionelle Schwachstellen und Belastungsmuster. Deshalb kombiniere ich sie immer mit weiteren Untersuchungsmethoden.

❓ Tut die Untersuchung weh?

Nein, überhaupt nicht! Die Augendiagnose ist völlig schmerzfrei. Ich fotografiere Ihre Iris mit einer speziellen Kamera – das dauert nur wenige Minuten und ist absolut angenehm. Es werden keine Tropfen ins Auge gegeben und kein Gerät berührt das Auge.

❓ Muss ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Nein, eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig. Kommen Sie einfach so, wie Sie sind. Es ist hilfreich, wenn Sie eventuell vorhandene Befunde oder Arztberichte mitbringen – aber das ist keine Voraussetzung.

❓ Wie lange dauert eine Augendiagnose-Sitzung?

Eine vollständige Erstsitzung mit Augendiagnose, Anamnese und Befundbesprechung dauert in der Regel 30-60 Minuten. Die reine Irisaufnahme nimmt davon nur wenige Minuten in Anspruch. Der größte Teil der Zeit ist dem Gespräch und der Erklärung gewidmet.

❓ Was kostet eine Augendiagnose?

Die Augendiagnose ist Teil meiner umfassenden Erstanamnese und -diagnostik. Die Kosten für eine Erstuntersuchung (30-60 Minuten) liegen bei ca. 60-120 Euro. Gerne informieren Sie sich hier über die genauen Kosten.

❓ Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen häufig anteilig die Kosten für Heilpraktikerleistungen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nicht. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Versicherung über die Erstattungsmöglichkeiten.

❓ Wie oft sollte man eine Augendiagnose wiederholen?

Eine Verlaufskontrolle ist sinnvoll nach etwa 6-12 Monaten oder bei deutlichen Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes. Die Iris verändert sich nur langsam, daher sind häufigere Kontrollen meist nicht notwendig. Die digitale Dokumentation ermöglicht den Vergleich über längere Zeiträume.

❓ Kann auch meine Augenfarbe sich ändern?

Die Grundfarbe der Iris ändert sich im Erwachsenenalter normalerweise nicht. Allerdings können sich Pigmenteinlagerungen, Aufhellungen und andere Zeichen im Laufe des Lebens entwickeln oder verändern. Diese Veränderungen können bei der Verlaufskontrolle aufschlussreich sein.


Ihr Blick in den Spiegel Ihrer Gesundheit

Möchten Sie mehr über Ihre Konstitution und mögliche Belastungsmuster erfahren? Die Augendiagnose kann der Anfang eines tieferen Verständnisses für Ihren Körper sein.

In meiner Naturheilpraxis in Wernau bei Stuttgart/Esslingen kombiniere ich seit 1992 die Irisdiagnose mit Bioresonanzdiagnostik, Labordiagnostik und weiteren Verfahren zu einem ganzheitlichen Konzept.

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📍 Naturheilpraxis Heilpraktiker Arno Kreuer
Silcherstraße 9
73249 Wernau
Telefon: 07153 32314
E-Mail: kreuer@mail.de

Heilpraktiker seit 1992 – in Wernau seit 2002
Auch für Patienten aus Stuttgart, Esslingen, Göppingen, Kirchheim unter Teck, Filderstadt, Nürtingen und Wendlingen.


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⚕️ WISSENSCHAFTLICH NICHT ANERKANNT!

Die Augendiagnose (Irisdiagnose/Iridologie) ist ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde, das wissenschaftlich und schulmedizinisch nicht anerkannt ist. Die hier beschriebenen Zusammenhänge basieren auf empirischen Beobachtungen und Traditionen der Naturheilkunde.

Es werden keine Heilungsversprechen abgegeben. Eine Heilung oder Linderung von Beschwerden kann nicht garantiert werden.

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