COPD natürlich behandeln

COPD Therapie bei Heilpraktiker Kreuer
COPD Therapie bei Heilpraktiker Kreuer

COPD natürlich behandeln

Ganzheitliche Therapie bei chronischer Bronchitis – Heilpraktiker Kreuer, Wernau

Was ist COPD?

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind etwa drei bis fünf Millionen Menschen betroffen, wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegen dürfte. Charakteristisch für COPD ist eine dauerhafte Verengung der Atemwege, die zu Atemnot, chronischem Husten und vermehrtem Auswurf führt.

Der Begriff COPD fasst zwei Krankheitsbilder zusammen: die chronische Bronchitis mit Entzündung der Bronchialschleimhaut und das Lungenemphysem mit Zerstörung der Lungenbläschen. Beide Formen gehen oft ineinander über und verstärken sich gegenseitig. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend über Jahre und wird häufig erst erkannt, wenn bereits erhebliche Lungenschäden vorliegen.

Schulmedizinische Sichtweise

Aus schulmedizinischer Sicht gilt COPD als nicht heilbare, aber behandelbare Erkrankung. Die Schulmedizin unterscheidet vier Schweregrade der COPD nach dem GOLD-Schema, die sich an der Lungenfunktion und den Symptomen orientieren. Im Vordergrund der konventionellen Therapie stehen bronchienerweiternde Medikamente, Kortison-Präparate und bei fortgeschrittener Erkrankung die Sauerstofftherapie.

Die Lungenfunktionsprüfung gilt als wichtigster diagnostischer Parameter. Dabei wird vor allem das Verhältnis von Einsekundenkapazität zur Vitalkapazität gemessen. Ein Wert unter siebzig Prozent nach Gabe bronchienerweiternder Medikamente gilt als beweisend für eine COPD. Zusätzlich werden Röntgenaufnahmen der Lunge und bei unklaren Befunden auch CT-Untersuchungen durchgeführt.

Hauptursachen aus schulmedizinischer Sicht

  • Rauchen: Mit Abstand wichtigster Risikofaktor – etwa 90 Prozent aller COPD-Patienten sind Raucher oder Ex-Raucher
  • Luftverschmutzung: Feinstaub, Stickoxide und andere Schadstoffe belasten die Atemwege
  • Berufliche Belastungen: Staub, Dämpfe und chemische Substanzen am Arbeitsplatz
  • Genetische Faktoren: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel als seltene erbliche Form
  • Häufige Atemwegsinfekte: Vor allem in der Kindheit

Naturheilkundliche Betrachtung

Aus naturheilkundlicher Sicht betrachten wir COPD als Folge langjähriger Fehlbelastungen und Regulationsstörungen des gesamten Organismus. Während Rauchen zweifellos der wichtigste Auslöser ist, sehen wir die Entstehung der COPD als komplexes Geschehen, bei dem verschiedene Faktoren zusammenwirken. Die Lunge steht in der Traditionellen Chinesischen Medizin in enger Beziehung zum Dickdarm und zur Haut – alle drei Organe dienen der Ausscheidung und Entgiftung.

Ein geschwächtes Immunsystem, chronische Entzündungsprozesse im gesamten Körper und eine gestörte Entgiftungsleistung schaffen den Boden, auf dem sich eine COPD entwickeln kann. Hinzu kommen oft Störungen im Säure-Basen-Haushalt, Vitalstoffmängel und eine geschwächte Mitochondrienfunktion der Zellen. Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen und spielen eine zentrale Rolle für die Sauerstoffverwertung.

In unserer über dreißigjährigen Praxiserfahrung beobachten wir zudem häufig einen Zusammenhang zwischen COPD und chronischem Stress, unverarbeiteten seelischen Belastungen und dem Gefühl von Enge im Leben. Die Redensart „jemandem die Luft zum Atmen nehmen“ beschreibt treffend, wie psychische Belastungen sich auf die Atmung auswirken können. Viele unserer Patienten berichten von belastenden Lebenssituationen, die der Verschlechterung ihrer Lungenfunktion vorausgingen.

Einfluss von Lebensstil und Ernährung

Die Bedeutung der Ernährung wird bei COPD häufig unterschätzt. Eine antientzündliche, vitalstoffreiche Kost kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Besonders wichtig sind Antioxidantien aus frischem Obst und Gemüse, die die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Leinöl wirken entzündungshemmend, während gehärtete Fette und Transfette Entzündungen fördern.

Viele COPD-Patienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung einen Proteinmangel und verlieren an Muskulatur. Dies verstärkt die Atemnot, da auch die Atemmuskulatur geschwächt wird. Eine ausreichende Eiweißzufuhr ist daher essentiell. Gleichzeitig sollten stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Weißmehlprodukte gemieden werden, da sie Entzündungen befeuern und die Darmgesundheit beeinträchtigen.

Förderlich

  • Frisches Gemüse und Obst
  • Omega-3-reiche Lebensmittel
  • Qualitativ hochwertiges Eiweiß
  • Ingwer, Kurkuma, Thymian
  • Ausreichend Wasser und Kräutertees

Ungünstig

  • Stark verarbeitete Lebensmittel
  • Gehärtete Fette und Transfette
  • Zucker und Weißmehl
  • Alkohol in größeren Mengen
  • Kuhmilch bei Verschleimung

Regelmäßige Bewegung ist trotz Atemnot essentiell. Körperliche Aktivität verbessert die Atemmuskulatur, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um regelmäßige, angepasste Bewegung. Spaziergänge in der Natur, sanftes Radfahren oder Wassergymnastik sind ideal. Auch Atemübungen wie die Lippenbremse helfen, die Atemwege offen zu halten.

Hormonelle und stoffwechselbedingte Aspekte

Ein oft übersehener Aspekt bei COPD sind hormonelle Dysbalancen. Stress führt zu erhöhten Cortisolspiegeln, was das Immunsystem schwächt und Entzündungen fördert. Gleichzeitig kann ein Mangel an Sexualhormonen im Alter die Regenerationsfähigkeit des Gewebes beeinträchtigen. Die Schilddrüsenfunktion spielt ebenfalls eine Rolle, da Schilddrüsenhormone den gesamten Stoffwechsel steuern.

Der Vitamin-D-Spiegel ist bei vielen COPD-Patienten erniedrigt. Vitamin D hat nicht nur eine zentrale Bedeutung für das Immunsystem, sondern auch für die Muskelfunktion und die Knochengesundheit. Da COPD-Patienten häufig weniger Zeit im Freien verbringen und die körpereigene Vitamin-D-Produktion mit dem Alter abnimmt, empfehlen wir eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls eine Supplementierung.

Die Mitochondrienfunktion ist bei COPD oft beeinträchtigt. Diese kleinen Zellorganellen produzieren Energie aus Sauerstoff. Sind sie geschwächt, kann der Körper den aufgenommenen Sauerstoff nicht optimal verwerten. Das IHHT-Training (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training), das wir in unserer Praxis anbieten, zielt darauf ab, die Mitochondrien zu trainieren und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Praxiserfahrung seit 1992: In unserer langjährigen Tätigkeit als Heilpraktiker haben wir festgestellt, dass Patienten, die frühzeitig ganzheitliche Maßnahmen ergreifen, ihren Krankheitsverlauf deutlich günstiger beeinflussen können. Eine Kombination aus naturheilkundlicher Behandlung, Ernährungsumstellung, Bewegungstherapie und Stressreduktion kann die Lebensqualität erheblich verbessern und den Medikamentenbedarf reduzieren.

Ganzheitliche Diagnostik bei COPD

Eine umfassende Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Therapie. In unserer Naturheilpraxis in Wernau ergänzen wir die schulmedizinische Diagnostik durch naturheilkundliche Untersuchungsmethoden, um ein vollständiges Bild des Gesundheitszustandes zu erhalten. Dabei interessiert uns nicht nur die Lunge selbst, sondern der gesamte Organismus mit seinen Regulationssystemen.

Schulmedizinische Basisdiagnostik

Die schulmedizinische Diagnostik bildet die Grundlage unserer Arbeit. Hierzu gehören in erster Linie die Lungenfunktionsprüfung und bildgebende Verfahren. Bei der Spirometrie werden verschiedene Atemparameter gemessen, vor allem die Einsekundenkapazität und die Vitalkapazität. Diese Werte geben Aufschluss über den Schweregrad der Erkrankung und dienen zur Verlaufskontrolle.

Röntgenaufnahmen der Lunge können strukturelle Veränderungen wie ein Lungenemphysem oder andere Lungenerkrankungen sichtbar machen. Bei unklaren Befunden kann eine Computertomographie weitere Details zeigen. Die Blutgasanalyse misst den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Blut und gibt Hinweise darauf, wie gut die Lunge ihre Funktion erfüllt. Auch ein großes Blutbild mit Entzündungsparametern gehört zur Standarddiagnostik.

Naturheilkundliche Diagnoseverfahren

Ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nutzen wir in unserer Praxis verschiedene naturheilkundliche Verfahren. Die Anamnese nimmt dabei einen breiten Raum ein. Wir nehmen uns Zeit, um die gesamte Krankengeschichte, Lebensumstände, Ernährungsgewohnheiten und psychische Belastungen zu erfassen. Oft zeigen sich dabei Zusammenhänge, die für die Therapieplanung wichtig sind.

Die Bioresonanzdiagnostik ermöglicht es uns, Belastungen des Organismus zu erkennen, die mit konventionellen Methoden nicht erfassbar sind. Dabei werden elektromagnetische Schwingungen des Körpers gemessen und analysiert. Diese Methode gibt uns Hinweise auf Allergien, Unverträglichkeiten, Schadstoffbelastungen und Störungen im Energiehaushalt der Zellen.

Unsere diagnostischen Schwerpunkte

  • Vitalstoffanalyse: Untersuchung von Vitamin D, B-Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren, Spurenelementen
  • Entzündungsdiagnostik: CRP, Blutsenkung, weitere Entzündungsmarker
  • Immunstatus: Bewertung der Immunabwehr und möglicher Immunschwächen
  • Säure-Basen-Haushalt: pH-Wert-Messungen und Puffersysteme
  • Mitochondriendiagnostik: Beurteilung der zellulären Energieproduktion
  • Darmgesundheit: Stuhluntersuchungen auf Darmbakterien und Entzündungsmarker

Die Rolle der Zungen- und Pulsdiagnostik

In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielen Zungen- und Pulsdiagnostik eine zentrale Rolle. Die Zunge spiegelt den Zustand der inneren Organe wider. Bei COPD-Patienten finden wir häufig einen geschwollenen Zungenkörper mit Zahneindrücken an den Rändern, was auf eine Schwäche der Lunge und Milz hinweist. Ein weißer Zungenbelag deutet auf Kälte und Feuchtigkeit hin, ein gelber Belag auf Hitze.

Die Pulsdiagnostik gibt Aufschluss über den energetischen Zustand der Organsysteme. Ein schwacher, tiefer Puls weist auf einen Qi-Mangel hin, ein schneller, oberflächlicher Puls auf Hitze und Entzündung. Diese subtilen Informationen helfen uns, die Akupunkturbehandlung und die Auswahl pflanzlicher Heilmittel individuell anzupassen.

Labordiagnostik mit Fokus auf Nährstoffe

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Versorgung mit Mikronährstoffen. Viele COPD-Patienten weisen Mängel an Vitamin D, Vitamin C, B-Vitaminen, Magnesium, Selen und Zink auf. Diese Nährstoffe sind essentiell für das Immunsystem, die Zellregeneration und die Energieproduktion. Durch gezielte Laboruntersuchungen können wir Defizite aufdecken und durch entsprechende Supplementierung ausgleichen.

Auch die Bestimmung von Omega-3-Fettsäuren im Blut ist aufschlussreich. Ein niedriger Omega-3-Index geht mit erhöhten Entzündungswerten einher und kann die COPD-Symptomatik verschlechtern. Durch eine gezielte Zufuhr hochwertiger Omega-3-Präparate lässt sich dieser Mangel beheben und die entzündliche Aktivität reduzieren.

Wichtige Laborwerte

  • Vitamin D (Zielwert: 60-80 ng/ml)
  • Vitamin B12 und Folsäure
  • Omega-3-Index (Zielwert: >8%)
  • Magnesium intrazellulär
  • Zink und Selen
  • Coenzym Q10

Funktionsdiagnostik

  • Lungenfunktionstest (Spirometrie)
  • 6-Minuten-Gehtest
  • Blutgasanalyse
  • Belastungs-EKG
  • IHHT-Voruntersuchung
  • Atemmuskelkraft-Messung

Differentialdiagnostik

Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, Lungenfibrose oder Herzinsuffizienz. Während bei Asthma die Verengung der Atemwege reversibel ist, liegt bei COPD eine bleibende Obstruktion vor. Herzerkrankungen können ähnliche Symptome wie Atemnot verursachen, haben aber andere Ursachen. Eine sorgfältige Differentialdiagnostik ist daher unerlässlich.

Auch Allergien und Unverträglichkeiten können die Atemwege belasten und sollten ausgeschlossen werden. Durch Allergietests und gegebenenfalls eine Eliminationsdiät können wir auslösende Faktoren identifizieren und ausschalten. Häufig spielen auch versteckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine Rolle, die chronische Entzündungen unterhalten.

Wichtiger Hinweis zur Diagnostik

Eine gründliche Diagnostik ist die Basis jeder erfolgreichen Therapie. Wir arbeiten bei Bedarf eng mit Lungenfachärzten und anderen Spezialisten zusammen, um eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten. Bitte bringen Sie zu Ihrem ersten Termin alle aktuellen Befunde mit, einschließlich Lungenfunktionswerten, Röntgenbildern und Laborergebnissen.

Verlaufskontrolle und Therapieanpassung

Die Diagnostik endet nicht mit dem Erstbefund. Regelmäßige Verlaufskontrollen sind wichtig, um den Therapieerfolg zu überprüfen und die Behandlung bei Bedarf anzupassen. Wir empfehlen in der Anfangsphase der Behandlung monatliche Kontrollen, später vierteljährliche Untersuchungen. Dabei achten wir auf Veränderungen der Lungenfunktion, der Symptomatik und der Lebensqualität.

Auch die Vitalstoffversorgung sollte regelmäßig überprüft werden, da sich der Bedarf im Verlauf der Erkrankung ändern kann. Durch diese engmaschige Betreuung können wir frühzeitig auf Verschlechterungen reagieren und die Therapie optimieren. Unser Ziel ist es, die Erkrankung zu stabilisieren und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ganzheitliche Therapieansätze bei COPD

Die naturheilkundliche Behandlung der COPD zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, Entzündungen zu reduzieren und die Lungenfunktion zu verbessern. Dabei setzen wir auf bewährte Methoden, die sich in unserer über dreißigjährigen Praxiserfahrung als wirksam erwiesen haben. Im Mittelpunkt steht ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept.

Akupunktur bei COPD

Die Akupunktur ist eine der wirksamsten naturheilkundlichen Methoden bei Atemwegserkrankungen. Durch das Setzen feiner Nadeln an spezifischen Punkten wird der Energiefluss im Körper harmonisiert und die Selbstheilungskraft aktiviert. Bei COPD behandeln wir vor allem Punkte des Lungen-Meridians, aber auch Punkte zur Stärkung der Nieren und Milz, da diese Organe in der TCM eng mit der Lunge verbunden sind.

Die Akupunktur kann Atemnot lindern, die Schleimproduktion regulieren und das Immunsystem stärken. Viele Patienten berichten nach einigen Behandlungen von einer deutlichen Verbesserung ihrer Atemfunktion und einer höheren Belastbarkeit. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei und wird in der Regel gut vertragen. Üblicherweise empfehlen wir zu Beginn zwei Behandlungen pro Woche, später eine wöchentliche Erhaltungstherapie.

IHHT-Training – Zelltraining für mehr Energie

Das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training ist eine innovative Methode zur Verbesserung der Mitochondrienfunktion. Dabei atmen Sie im Wechsel sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft ein, während Sie entspannt auf einer Liege liegen. Dieser Wechsel trainiert die Zellen, Sauerstoff effizienter zu verwerten und schwache Mitochondrien zu ersetzen.

Für COPD-Patienten bietet das IHHT mehrere Vorteile: Die verbesserte Sauerstoffverwertung führt zu mehr Energie und Belastbarkeit, die Entzündungsneigung nimmt ab, und die Regenerationsfähigkeit des Gewebes verbessert sich. Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel zehn bis fünfzehn Sitzungen. Die Wirkung hält mehrere Monate an und kann durch regelmäßige Auffrischungsserien stabilisiert werden.

Akupunktur

  • Lindert Atemnot
  • Reguliert Schleimproduktion
  • Stärkt Immunsystem
  • Harmonisiert Energiefluss
  • Nahezu schmerzfrei

IHHT-Training

  • Trainiert Mitochondrien
  • Verbessert Sauerstoffverwertung
  • Steigert Energie und Belastbarkeit
  • Reduziert Entzündungen
  • Entspannt und regenerativ

Phytotherapie

  • Löst festsitzenden Schleim
  • Hemmt Entzündungen
  • Erweitert Bronchien
  • Stärkt Abwehrkraft
  • Gut verträglich

Pflanzenheilkunde für die Atemwege

Die Phytotherapie bietet eine Vielzahl wirksamer Heilpflanzen für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Thymian wirkt schleimlösend und antibakteriell, Efeublätter-Extrakt erweitert die Bronchien und erleichtert das Abhusten. Spitzwegerich wirkt reizlindernd und entzündungshemmend auf die Schleimhäute. Diese Pflanzen können als Tee, Tropfen oder Kapseln eingenommen werden.

Besonders bewährt hat sich bei uns die Kombination verschiedener Heilpflanzen in individuellen Rezepturen. Je nach Beschwerdebild fügen wir immunstärkende Pflanzen wie Sonnenhut oder Taigawurzel hinzu oder entzündungshemmende Kräuter wie Weihrauch und Kurkuma. Die Behandlung wird über mehrere Monate durchgeführt und bei Bedarf angepasst.

Bioresonanztherapie

Mit der Bioresonanztherapie können wir Belastungen des Organismus ausleiten und die Selbstregulation unterstützen. Das Verfahren arbeitet mit elektromagnetischen Schwingungen und ist völlig schmerzfrei. Bei COPD setzen wir die Bioresonanz ein, um allergische Reaktionen zu mindern, Schadstoffe auszuleiten und die Lungenfunktion zu harmonisieren.

Die Behandlung erfolgt in Sitzungen von etwa einer Stunde, in denen Sie entspannt auf einer Liege liegen. Die Bioresonanz wird meist mit anderen Therapieverfahren kombiniert und verstärkt deren Wirkung. Viele Patienten berichten von einer spürbaren Entlastung und einem verbesserten Allgemeinbefinden nach den Behandlungen.

Homöopathie als begleitende Therapie

Die klassische Homöopathie betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele. Nach einer ausführlichen Anamnese wählen wir ein individuelles homöopathisches Mittel aus, das zu Ihrem Beschwerdebild und Ihrer Konstitution passt. Bei COPD kommen je nach Symptomatik verschiedene Mittel in Frage, etwa bei Atemnot mit Angst, bei zähem Schleim oder bei Verschlechterung durch Kälte.

Die homöopathische Behandlung kann die Selbstheilungskräfte aktivieren und den gesamten Organismus stärken. Sie ergänzt die anderen Therapiemaßnahmen und hilft, die Erkrankung von innen heraus zu regulieren. Die Wahl des richtigen Mittels erfordert Erfahrung und wird in einem ausführlichen Erstgespräch ermittelt.

Wichtig: Die naturheilkundliche Behandlung ersetzt nicht die schulmedizinische Therapie, sondern ergänzt diese. Setzen Sie verordnete Medikamente niemals eigenständig ab. Wir arbeiten bei Bedarf eng mit Ihrem Lungenfacharzt zusammen, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.

Ernährungstherapie und Nahrungsergänzung

Eine antientzündliche, vitalstoffreiche Ernährung ist ein Grundpfeiler der Behandlung. Wir beraten Sie ausführlich zu einer lungengesunden Kost, die reich an Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteinen ist. Entzündungsfördernde Lebensmittel sollten gemieden werden, um die Krankheitsaktivität zu reduzieren.

Je nach Laborergebnissen empfehlen wir die gezielte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Selen und Zink haben sich bei COPD als besonders wichtig erwiesen. Auch Coenzym Q10 zur Unterstützung der Mitochondrien und N-Acetylcystein zum Schleimlösen können hilfreich sein. Die Dosierung wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Atemtherapie und Bewegung

Die Atemtherapie hilft Ihnen, die Atemmuskulatur zu kräftigen und Techniken zu erlernen, die im Alltag die Atmung erleichtern. Die Lippenbremse beispielsweise verhindert, dass die Bronchien beim Ausatmen kollabieren. Wir zeigen Ihnen verschiedene Atemübungen und Körperhaltungen, die das Atmen erleichtern.

Regelmäßige Bewegung ist trotz Atemnot essentiell. Wir empfehlen moderate Aktivitäten wie Spaziergänge, Radfahren oder Wassergymnastik. Auch Qi Gong und Tai Chi sind gut geeignet, da sie Bewegung mit Atemübungen kombinieren. Beginnen Sie langsam und steigern Sie die Belastung allmählich. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht die Intensität.

Ihr individueller Behandlungsplan

Jeder Patient ist einzigartig, daher erstellen wir für Sie einen individuellen Behandlungsplan. Dieser kann verschiedene Therapieverfahren kombinieren und wird regelmäßig an Ihren Therapieverlauf angepasst. Typischerweise umfasst ein Behandlungsplan:

  • Wöchentliche Akupunktursitzungen
  • IHHT-Trainingsserien alle drei bis sechs Monate
  • Pflanzliche Präparate zur täglichen Einnahme
  • Individuell abgestimmte Nahrungsergänzung
  • Ernährungsberatung und Lebensstilmodifikation
  • Bei Bedarf Bioresonanz oder Homöopathie

Realistische Behandlungsziele

Es ist wichtig, realistische Erwartungen an die Therapie zu haben. Eine Heilung der COPD im schulmedizinischen Sinne ist nicht möglich, da bereits entstandene Lungenschäden irreversibel sind. Unser Ziel ist es jedoch, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, Ihre Symptome zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Viele unserer Patienten können durch die naturheilkundliche Behandlung ihre Medikamentendosis reduzieren und sind im Alltag deutlich belastbarer.

Die Behandlung erfordert Zeit und Ihre aktive Mitarbeit. Veränderungen zeigen sich meist nach einigen Wochen bis Monaten. Wichtig ist, dass Sie die Therapie konsequent durchführen und Ihre Lebensgewohnheiten anpassen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Mit Geduld und Ausdauer lässt sich oft eine deutliche Verbesserung erreichen.

Häufig gestellte Fragen zu COPD

Kann COPD mit Naturheilkunde geheilt werden?

Eine vollständige Heilung der COPD ist nach heutigem Kenntnisstand nicht möglich, da bereits entstandene strukturelle Lungenschäden irreversibel sind. Die naturheilkundliche Behandlung kann jedoch das Fortschreiten verlangsamen, Symptome lindern und die Lebensqualität erheblich verbessern. Viele Patienten können durch ganzheitliche Therapie ihre Medikamentendosis reduzieren und sind im Alltag deutlich belastbarer.

Wie lange dauert eine naturheilkundliche COPD-Behandlung?

COPD ist eine chronische Erkrankung, die einer langfristigen Behandlung bedarf. Erste Verbesserungen zeigen sich meist nach vier bis acht Wochen, deutliche Effekte nach drei bis sechs Monaten. Wir empfehlen eine Behandlungsdauer von mindestens einem Jahr, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Danach sind regelmäßige Erhaltungstherapien sinnvoll.

Kann ich meine Medikamente absetzen?

Nein, setzen Sie verordnete Medikamente niemals eigenständig ab. Die naturheilkundliche Behandlung ergänzt die schulmedizinische Therapie, ersetzt sie aber nicht. Im Verlauf der Behandlung kann es möglich sein, die Medikamentendosis zu reduzieren – dies sollte jedoch immer in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen.

Was kostet die naturheilkundliche Behandlung?

Die Kosten variieren je nach gewählten Therapieverfahren. Eine Akupunktursitzung kostet etwa fünfzig bis achtzig Euro, eine IHHT-Sitzung etwa achtzig bis einhundert Euro. Pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel schlagen mit etwa fünfzig bis einhundert Euro monatlich zu Buche. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen oft einen Teil der Kosten.

Ist es zu spät für eine naturheilkundliche Behandlung, wenn ich bereits COPD habe?

Nein, es ist nie zu spät. Auch bei fortgeschrittener COPD können naturheilkundliche Maßnahmen helfen, die Lebensqualität zu verbessern und Symptome zu lindern. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind zwar die Erfolgsaussichten, aber auch in späteren Stadien lässt sich oft noch viel erreichen.

Muss ich für die Behandlung ins Krankenhaus?

Nein, die naturheilkundliche Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis. Sie können nach jeder Behandlung nach Hause gehen und Ihren normalen Alltag fortsetzen. Nur bei schweren akuten Verschlechterungen kann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig werden – dies hat jedoch nichts mit der naturheilkundlichen Therapie zu tun.

Vereinbaren Sie einen Termin

Sie möchten mehr über ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten bei COPD erfahren? In einem ausführlichen Erstgespräch nehmen wir uns Zeit für Sie und erstellen einen individuellen Therapieplan.

Heilpraktiker Arno Kreuer
Silcherstraße 9
73249 Wernau
Telefon: 07153 32314

Jetzt Termin vereinbaren

Zusammenfassung

COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, die vor allem durch Rauchen verursacht wird. Die schulmedizinische Behandlung mit bronchienerweiternden Medikamenten ist wichtig und sollte fortgeführt werden. Ergänzend bietet die Naturheilkunde wirksame Methoden, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern.

In unserer Praxis in Wernau setzen wir auf einen ganzheitlichen Ansatz, der Akupunktur, IHHT-Training, Phytotherapie und weitere naturheilkundliche Verfahren kombiniert. Eine antientzündliche Ernährung, gezielte Nahrungsergänzung und regelmäßige Bewegung sind weitere wichtige Säulen der Behandlung. Durch eine umfassende Diagnostik können wir individuelle Belastungsfaktoren erkennen und gezielt behandeln.

Unsere über dreißigjährige Erfahrung zeigt: Patienten, die frühzeitig mit einer ganzheitlichen Therapie beginnen und aktiv an ihrer Gesundung mitwirken, können den Verlauf der COPD günstig beeinflussen. Wichtig ist eine langfristige, konsequente Behandlung in enger Absprache mit allen beteiligten Therapeuten. Wir begleiten Sie gerne auf diesem Weg.

  • Wie bewerten Sie diese Seite
  • Verständlich geschrieben
  • Informativ
Sending
User Review
5 (2 votes)
Comments Rating 0 (0 reviews)