Immer wieder krank? Ständig Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen, grippale Infekte oder Harnwegsinfekte – und das Gefühl, nie richtig gesund zu werden?
Eine erhöhte Infektanfälligkeit ist mehr als nur „Pech mit dem Wetter“. Sie zeigt oft an, dass das Immunsystem überfordert ist – durch Vitalstoffmängel, Darmprobleme, chronischen Stress oder versteckte Belastungen.
In der Naturheilpraxis Kreuer in Wernau verbinde ich seit über 33 Jahren moderne Labordiagnostik, Bioresonanz nach Paul Schmidt, Darmflora-Analyse und bewährte Naturheilverfahren – um die echten Ursachen Ihrer Infektanfälligkeit aufzuspüren.
💡 Mein Ansatz: Zuerst die Diagnose – dann die individuelle Therapie. Statt nur Symptome zu behandeln, suchen wir gemeinsam nach den Faktoren, die Ihr Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen.
🔬 Teil 1 – Was bedeutet Infektanfälligkeit?
Von Infektanfälligkeit sprechen wir, wenn jemand häufiger oder schwerer an Infekten erkrankt als der Durchschnitt. Schulmedizinisch gilt eine Zahl von mehr als sechs bis acht Infekten pro Jahr bei Erwachsenen als auffällig – besonders wenn diese langwierig verlaufen oder Komplikationen zeigen.
Typische Zeichen einer erhöhten Infektanfälligkeit sind:
- Wiederkehrende Erkältungen, die sich über Wochen hinziehen
- Häufige Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis)
- Immer wieder Bronchitis oder Lungenentzündungen
- Rezidivierende Harnwegsinfekte
- Herpes-Ausbrüche bei jeder kleinen Belastung
- Allgemeine Erschöpfung und langsame Erholung nach Infekten
Das Immunsystem ist ein hochkomplexes Netzwerk aus Zellen, Botenstoffen, Schleimhäuten und der Darmflora. Rund 70 Prozent aller Immunzellen befinden sich im Darm – ein Hinweis darauf, wie eng Verdauung und Abwehrkraft zusammenhängen.

Winter und Kälte – eine Herausforderung für das Immunsystem
🏥 Die schulmedizinische Sichtweise
Die konventionelle Medizin unterscheidet zwischen primären Immundefekten (genetisch bedingt, selten) und sekundären Immunschwächen – diese entstehen durch äußere Faktoren wie Medikamente, chronische Erkrankungen, Stress oder Mangelernährung.
Die schulmedizinische Diagnostik konzentriert sich auf Blutbild, Immunglobuline und Entzündungswerte. Diese Befunde sind wichtig – erklären aber oft nicht, warum das Immunsystem entgleist ist.
🌿 Der ganzheitliche Blickwinkel
In der Naturheilkunde betrachten wir Infektanfälligkeit als Zeichen einer gestörten Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus. Der Körper signalisiert, dass seine Selbstheilungskräfte überfordert sind.
Häufige naturheilkundliche Ursachen sind:
- Dysbiose der Darmflora – gestörtes Mikrobiom, „Leaky Gut“
- Vitalstoffmängel – besonders Vitamin D, Zink, Selen, B-Vitamine
- Mitochondriale Dysfunktion – Energiemangel in Abwehrzellen
- Chronischer Stress – Erschöpfung des vegetativen Nervensystems
- Stille Entzündungen – unterschwellige Dauerbelastung des Immunsystems
- Hormonelle Dysbalancen – Schilddrüse, Nebennieren, Sexualhormone
- Toxische Belastungen – Schwermetalle, Umweltgifte
⚠️ Wichtig: Schwere oder akute Infekte, hohes Fieber, Atemnot oder starke Kreislaufprobleme gehören immer in ärztliche Behandlung. Naturheilkunde ergänzt – ersetzt aber keine notwendige schulmedizinische Versorgung.
🧪 Teil 2 – Labordiagnostik: Der Schlüssel zur Ursachenfindung
Eine fundierte Labordiagnostik bildet das Fundament jeder erfolgreichen Behandlung. Sie liefert objektive Daten über das innere Milieu, Vitalstoffspiegel, Entzündungsaktivität und Immunfunktion.
In meiner Praxis arbeite ich mit renommierten Speziallaboren zusammen – darunter das IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, das sich auf immunologische Fragestellungen spezialisiert hat.

Das Immunsystem – ein komplexes Zusammenspiel von Zellen, Darm und Energiefluss
📊 Wichtige Laborparameter bei Infektanfälligkeit
Je nach individueller Situation kommen verschiedene Parameter in Betracht. Im Folgenden stelle ich Ihnen die wichtigsten Bausteine vor:
🩸 Großes Blutbild und Differentialblutbild
Das Differentialblutbild zeigt die Verteilung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Es gibt Hinweise auf akute oder chronische Infekte, allergische Reaktionen oder Immunschwächen.
| Parameter | Bedeutung bei Infektanfälligkeit |
|---|---|
| Leukozyten gesamt | Zu niedrig → mögliche Immunschwäche; zu hoch → aktive Infektion |
| Lymphozyten | Träger der spezifischen Immunabwehr – niedrige Werte können auf chronische Erschöpfung hinweisen |
| Neutrophile Granulozyten | Erste Abwehrlinie gegen bakterielle Infekte |
| Eosinophile | Erhöht bei allergischen Reaktionen oder Parasitenbefall |
🔬 Immunglobuline (IgG, IgA, IgM, IgE)
Die Immunglobuline sind Antikörper, die verschiedene Aufgaben im Immunsystem übernehmen. Ihre Bestimmung gibt wichtige Hinweise auf die Funktionsfähigkeit der humoralen Abwehr.
| Immunglobulin | Funktion und klinische Bedeutung |
|---|---|
| IgG | Hauptantikörper im Blut – bildet das „immunologische Gedächtnis“. Mangel erhöht Infektanfälligkeit deutlich. |
| IgA | Schützt Schleimhäute (Atemwege, Darm, Harnwege). Niedriges IgA → häufige Schleimhautinfekte. |
| IgM | Erste Antwort bei akuten Infektionen – zeigt frische Immunreaktionen an. |
| IgE | Erhöht bei Allergien und Parasiteninfektionen. Hinweis auf allergische Komponente. |
💡 Praxistipp: Besonders der selektive IgA-Mangel ist häufiger als gedacht und kann hartnäckige Atemwegs- oder Darminfekte erklären, die sonst unerklärlich bleiben.
🧬 Lymphozyten-Differenzierung (Immunstatus)
Das IMD Berlin bietet eine differenzierte Analyse der Lymphozyten-Subpopulationen an. Damit lässt sich erkennen, welche Teile des Immunsystems geschwächt oder überaktiv sind.
| Zelltyp | Funktion und Bedeutung |
|---|---|
| T-Helferzellen (CD4+) | Koordinieren die Immunantwort. Niedrige Werte → geschwächte zelluläre Abwehr. |
| Zytotoxische T-Zellen (CD8+) | Bekämpfen virusinfizierte und entartete Zellen direkt. |
| CD4/CD8-Ratio | Wichtiger Marker für Immunbalance. Verschiebungen können auf chronische Virusinfekte hinweisen. |
| NK-Zellen (Natürliche Killerzellen) | Erste Verteidigungslinie gegen Viren und Tumorzellen. Niedrige Aktivität → erhöhte Virusanfälligkeit. |
| B-Lymphozyten | Produzieren Antikörper. Wichtig für die humorale Immunität. |
🔥 Entzündungsmarker – stille Entzündungen aufdecken
Viele Menschen mit chronischer Infektanfälligkeit haben erhöhte stille Entzündungswerte – auch „silent inflammation“ genannt. Diese unterschwellige Dauerbelastung erschöpft das Immunsystem, ohne akute Symptome zu verursachen.
| Parameter | Was er zeigt |
|---|---|
| hsCRP (hochsensitives CRP) | Sensitivster Marker für stille Entzündungen – zeigt chronische Belastungen an. |
| Ferritin | Als Akute-Phase-Protein kann es bei Entzündungen erhöht sein – unabhängig vom Eisenstatus. |
| Fibrinogen | Gerinnungsfaktor, der bei chronischen Entzündungen ansteigt. |
| Interleukin-6 (IL-6) | Zytokin, das chronische Entzündungsprozesse unterhält. |
💊 Vitalstoff-Diagnostik – die Basis einer starken Abwehr
Das Immunsystem benötigt zahlreiche Mikronährstoffe, um optimal zu funktionieren. Ein Mangel kann die Abwehrkraft erheblich schwächen – oft lange bevor klassische Symptome auftreten.
| Vitalstoff | Bedeutung für das Immunsystem |
|---|---|
| Vitamin D (25-OH-D3) | Moduliert T-Zellen und aktiviert antimikrobielle Peptide. Mangel sehr häufig in Deutschland. |
| Zink | Essentiell für über 300 Enzyme, T-Zell-Funktion und Schleimhautintegrität. |
| Selen | Antioxidans, wichtig für Schilddrüse und NK-Zell-Aktivität. |
| Vitamin B6 | Co-Faktor für Lymphozytenproduktion und Antikörperbildung. |
| Vitamin B12 / Folsäure | Wichtig für Zellteilung, DNA-Synthese und Energiestoffwechsel. |
| Vitamin C | Antioxidans, unterstützt Phagozyten und Lymphozyten bei Infekten. |
| Eisen / Ferritin | Sauerstofftransport und Immunzellfunktion. Mangel → Müdigkeit und Infektanfälligkeit. |
| Omega-3-Fettsäuren | Entzündungsmodulation, Zellmembranintegrität. |
🦠 Darmflora-Analyse (Mikrobiomdiagnostik)
Der Darm ist das größte Immunorgan des Körpers. Eine Stuhluntersuchung kann wichtige Hinweise auf Dysbiosen, Entzündungen und Barrierestörungen liefern:
- Mikrobiom-Zusammensetzung – Vielfalt und Gleichgewicht der Bakterien
- Calprotectin – Marker für Darmentzündungen
- Zonulin – Hinweis auf „Leaky Gut“ (durchlässige Darmschleimhaut)
- sekretorisches IgA (sIgA) – Schleimhautimmunität des Darms
- Alpha-1-Antitrypsin – Marker für Proteinverlust bei Darmentzündung
- Verdauungsrückstände – Hinweis auf unzureichende Verdauungsleistung
⚡ Mitochondrienfunktion und oxidativer Stress
Die Mitochondrien – die Kraftwerke unserer Zellen – spielen eine entscheidende Rolle für die Immunfunktion. Erschöpfte Mitochondrien bedeuten müde Immunzellen.
Mögliche Laborparameter:
- ATP-Spiegel – zelluläre Energieversorgung
- Lipidperoxide / MDA – Marker für oxidativen Stress
- Glutathion – wichtigstes körpereigenes Antioxidans
- Coenzym Q10 – essentiell für die Energieproduktion

Mitochondrien – die Kraftwerke für ein starkes Immunsystem
🔍 Mein Vorgehen: Die Laborauswahl erfolgt immer individuell – je nach Anamnese, Beschwerden und bisherigen Befunden. Nicht jeder Patient braucht alle Parameter. Ziel ist eine gezielte, wirtschaftlich sinnvolle Diagnostik.
📡 Teil 3 – Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt

Bioresonanz nach Paul Schmidt – Rayonex-Gerät
Ergänzend zur Labordiagnostik setze ich seit vielen Jahren die Bioresonanzdiagnose nach Paul Schmidt ein. Mit dem Rayocomp PS 1000 Polar lassen sich energetische Schwingungsmuster messen, die Hinweise auf Regulationsstörungen geben können.
Die Bioresonanz kann Hinweise liefern auf:
- Energetische Schwächen von Organen und Organsystemen
- Belastungen durch Umweltfaktoren, Schwermetalle oder Elektrosmog
- Störungen im vegetativen Nervensystem
- Hinweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Energetische Dysbalancen im Immunsystem
⚠️ Hinweis: Die Bioresonanz gehört zu den energetischen Testverfahren und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Ihre Anwendung basiert auf jahrzehntelanger naturheilkundlicher Erfahrung und Beobachtung. Sie ersetzt keine Labordiagnostik, kann aber wertvolle Zusatzinformationen liefern.

Heilpraktiker Kreuer bei der Bioresonanz-Analyse am Rayocomp PS 1000
💊 Teil 4 – Therapieansätze bei Infektanfälligkeit
Auf Basis der Anamnese und Diagnostik erstelle ich einen individuellen Therapieplan. Das Ziel ist nicht nur, akute Infekte zu verhindern, sondern die Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus wiederherzustellen.
🌱 Orthomolekulare Therapie – gezielte Vitalstoffversorgung
Auf Basis der Laborwerte erfolgt eine individuelle Vitalstofftherapie. Dabei geht es nicht um wahllose Nahrungsergänzung, sondern um die gezielte Korrektur nachgewiesener Mängel.
Häufig eingesetzte Präparate:
- Vitamin D3/K2 – bei nachgewiesenem Mangel in therapeutischer Dosierung
- Zink und Selen – als Spurenelementkombination
- Vitamin-B-Komplexe – besonders bei Erschöpfung und Stressbelastung
- Vitamin C – oral oder als Hochdosis-Infusion
- Omega-3-Fettsäuren – zur Entzündungsmodulation

Vitamin-C-Infusion in der Naturheilpraxis Kreuer
🦠 Darmsanierung und Mikrobiomaufbau
Da 70 % der Immunzellen im Darm sitzen, ist eine gesunde Darmflora fundamental für ein starkes Immunsystem. Die Darmsanierung umfasst:
- Probiotika – gezielte Bakterienstämme je nach Befund
- Präbiotika – Ballaststoffe als „Futter“ für gute Bakterien
- Schleimhautregeneration – mit L-Glutamin, Zink und pflanzlichen Extrakten
- Ernährungsanpassung – individuell abgestimmt auf Ihre Verträglichkeiten
⚡ IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie

IHHT – Höhentraining für die Mitochondrien
Die IHHT ist eine moderne Form des Höhentrainings. Durch den Wechsel von sauerstoffarmer und sauerstoffreicher Luft werden die Mitochondrien trainiert und regeneriert.
Effekte der IHHT bei Infektanfälligkeit:
- Aktivierung der zellulären Energieproduktion
- Verbesserung der Sauerstoffverwertung
- Reduktion von oxidativem Stress
- Unterstützung der Immunzell-Regeneration
🌿 Weitere Therapiebausteine
Je nach individueller Situation können weitere Verfahren sinnvoll sein:
- Akupunktur – reguliert das vegetative Nervensystem und stärkt die Abwehr
- Homöopathie – individuelle Konstitutionsbehandlung
- Neuraltherapie – Entstörung chronischer Entzündungsherde
- Phytotherapie – pflanzliche Immunmodulatoren wie Echinacea, Astragalus oder Cistus
- Thymus-Peptide – zur Unterstützung der T-Zell-Reifung
📖 Teil 5 – Fiktive Fallbeispiele aus der Praxis
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die folgenden Fallbeispiele sind fiktiv und dienen ausschließlich der Veranschaulichung möglicher Zusammenhänge. Sie stellen keine Heilversprechen dar und sind nicht auf andere Personen übertragbar. Jeder Mensch ist einzigartig – ebenso wie sein Weg zur Besserung.
Fall 1: Die erschöpfte Lehrerin (52 Jahre)
Ausgangssituation: Frau M. leidet seit drei Jahren an wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen und Bronchitiden. Im Winter ist sie kaum zwei Wochen am Stück gesund. Antibiotika helfen kurzfristig, danach kommt der nächste Infekt.
Diagnostik: Das Labor zeigt einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel (12 ng/ml), niedrig-normales Zink und einen leicht erniedrigten IgA-Wert. Die Stuhlanalyse ergibt eine deutliche Dysbiose mit verminderter Bakterienvielfalt.
Therapieansatz: Vitamin-D-Aufbau in therapeutischer Dosierung, Zinkergänzung, probiotischer Darmaufbau über drei Monate, begleitende Bioresonanztherapie.
Verlauf: Nach etwa acht Wochen berichtet Frau M. von mehr Energie und längeren infektfreien Phasen. Nach einem halben Jahr fühlt sie sich deutlich stabiler.
Fall 2: Der gestresste IT-Projektleiter (44 Jahre)
Ausgangssituation: Herr K. arbeitet in einer stressigen Position mit viel Reisetätigkeit. Seit zwei Jahren leidet er an ständigen Erkältungen und Herpes-Ausbrüchen bei jeder kleinen Belastung. Er fühlt sich chronisch erschöpft.
Diagnostik: Die HRV-Messung zeigt eine deutliche Erschöpfung des parasympathischen Nervensystems. Laborbefund: erhöhtes hsCRP (2,8 mg/l), niedriger Vitamin-D-Spiegel, grenzwertige NK-Zell-Aktivität. Der Lymphozyten-Status zeigt eine Verschiebung der CD4/CD8-Ratio.
Therapieansatz: IHHT-Kur über zehn Sitzungen, orthomolekulare Therapie mit B-Vitaminen, Vitamin D und Zink, Akupunktur zur Stressregulation, Beratung zu Lifestyle-Veränderungen.
Verlauf: Nach der IHHT-Kur berichtet Herr K. von besserem Schlaf und mehr Belastbarkeit. Die Herpes-Ausbrüche werden seltener. Die Kontrollwerte nach drei Monaten zeigen eine Normalisierung des hsCRP.
Fall 3: Das infektanfällige Kind (7 Jahre)
Ausgangssituation: Der kleine Tim ist seit dem Kindergartenstart ständig krank – Mittelohrentzündungen, Husten, Schnupfen im Wechsel. Die Eltern sind besorgt über die vielen Antibiotikagaben.
Diagnostik: Die Stuhlanalyse zeigt eine deutlich reduzierte Bakterienvielfalt nach multiplen Antibiotikagaben. Vitamin D ist niedrig, Zink im unteren Normbereich. Die Bioresonanz deutet auf eine Belastung der Schleimhäute hin.
Therapieansatz: Kindgerechter Darmaufbau mit speziellen Probiotika, Vitamin D und Zink in altersgerechter Dosierung, homöopathische Konstitutionsbehandlung, Ernährungsberatung für die Eltern.
Verlauf: Im Laufe der folgenden Monate werden die Infekte seltener und milder. Die Eltern berichten, dass Tim wieder fröhlicher und energiegeladener wirkt.
❓ Teil 6 – Häufige Fragen (FAQ)
Wie viele Infekte pro Jahr sind „normal“?
Bei Erwachsenen gelten zwei bis vier Erkältungen pro Jahr als normal. Kinder können deutlich häufiger erkranken, da ihr Immunsystem noch trainiert wird. Bei mehr als sechs bis acht Infekten pro Jahr oder bei langwierigen, komplizierten Verläufen sollte eine Ursachensuche erfolgen.
Welche Laborwerte sind bei Infektanfälligkeit besonders wichtig?
Die Auswahl hängt von der individuellen Situation ab. Häufig sinnvoll sind: Differentialblutbild, Immunglobuline (IgG, IgA, IgM), Vitamin D, Zink, Selen, B-Vitamine, Entzündungsmarker (hsCRP) sowie bei Verdacht auf Darmprobleme eine Stuhlanalyse.
Kann man das Immunsystem wirklich „stärken“?
Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk, das Balance braucht – nicht einfach nur „mehr Power“. Ziel ist es, Mängel auszugleichen, Störfaktoren zu beseitigen und die Regulationsfähigkeit wiederherzustellen. Ein Heilversprechen kann und darf ich nicht geben, aber viele Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Das ist individuell sehr unterschiedlich. Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach wenigen Wochen, eine nachhaltige Stabilisierung braucht meist drei bis sechs Monate. Bei langjährigen Beschwerden kann der Prozess auch länger dauern.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Behandlung wird nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) abgerechnet. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Vertrag einen Teil der Kosten. Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel keine Heilpraktikerleistungen. Gern bespreche ich die voraussichtlichen Kosten mit Ihnen im Vorfeld.
Ist Bioresonanz wissenschaftlich anerkannt?
Die Bioresonanz gehört zu den energetischen Verfahren der Erfahrungsheilkunde und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. In meiner Praxis setze ich sie seit vielen Jahren ergänzend ein – auf Basis von Erfahrungswerten und individueller Beobachtung.
📞 Teil 7 – Ihr Weg zu mehr Widerstandskraft
Wenn Sie unter ständigen Infekten leiden und nach den echten Ursachen suchen möchten, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.
In meiner Naturheilpraxis in Wernau bei Stuttgart / Esslingen verbinde ich seit 1992 moderne Labordiagnostik mit bewährten Naturheilverfahren – individuell, ursachenorientiert und mit über 33 Jahren Erfahrung.
🗓️ Termin vereinbaren
Heilpraktiker Arno Kreuer
Silcherstraße 9 · 73249 Wernau
Telefon: 07153 – 32314

Natürliche Unterstützung für Ihr Immunsystem
Rechtlicher Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen Verfahren gehören zu den Methoden der Erfahrungsheilkunde und werden von der Schulmedizin teilweise nicht anerkannt. Die Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei schweren Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt. Ein Heilversprechen kann nicht gegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Heilpraktiker und im Impressum.
🔬 Teil 8 – Spezielle Labordiagnostik vom IMD Berlin
Das IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin ist eines der führenden Speziallabore für immunologische Fragestellungen in Deutschland. Für die Abklärung chronischer Infektanfälligkeit bietet das IMD besonders aussagekräftige Untersuchungsprofile an.
🧬 Der Lymphozyten-Transformationstest (LTT)
Der LTT ist ein funktioneller Immuntest, der die Reaktionsfähigkeit von T-Lymphozyten auf bestimmte Antigene misst. Er kann unter anderem eingesetzt werden bei:
- Verdacht auf Sensibilisierung gegen Metalle (Titan, Nickel, Quecksilber)
- Abklärung von chronischen Infektionen (z.B. Borreliose, EBV-Reaktivierung)
- Beurteilung der zellulären Immunreaktion gegen bestimmte Erreger
Der LTT zeigt, ob das Immunsystem einen Erreger oder ein Antigen „kennt“ und darauf reagieren kann. Bei chronischer Infektanfälligkeit kann ein fehlender oder abgeschwächter LTT-Response auf eine zelluläre Immunschwäche hindeuten.
🔥 TNF-α-Hemmtest – Entzündungsbereitschaft messen
Der TNF-α-Hemmtest misst, wie stark der Körper auf entzündliche Reize reagiert. TNF-α (Tumornekrosefaktor alpha) ist ein zentraler Botenstoff bei Entzündungsprozessen.
Eine überschießende TNF-α-Produktion kann auf eine chronische Entzündungsneigung hinweisen, die das Immunsystem erschöpft und die Infektanfälligkeit erhöht. Der Test hilft bei der Einschätzung, ob anti-entzündliche Maßnahmen sinnvoll sind.
🧪 Zytokin-Profil – das Immunsystem im Detail verstehen
Zytokine sind Botenstoffe, über die Immunzellen miteinander kommunizieren. Ein Zytokin-Profil kann zeigen, ob das Immunsystem in einer bestimmten Richtung „feststeckt“ – zum Beispiel in einer übermäßigen Th1- oder Th2-Antwort.
| Zytokin | Bedeutung |
|---|---|
| Interferon-gamma (IFN-γ) | Aktiviert Makrophagen und fördert die zelluläre Abwehr gegen Viren und intrazelluläre Bakterien |
| Interleukin-4 (IL-4) | Fördert die Antikörperproduktion und allergische Reaktionen (Th2-Antwort) |
| Interleukin-10 (IL-10) | Regulatorisches Zytokin, das überschießende Immunreaktionen dämpft |
| Interleukin-17 (IL-17) | Wichtig für die Abwehr von Pilzen und extrazellulären Bakterien |
🦠 Erreger-spezifische Diagnostik
Bei unklarer Infektanfälligkeit kann die gezielte Suche nach bestimmten Erregern sinnvoll sein. Das IMD Berlin bietet umfassende Diagnostik für:
- Epstein-Barr-Virus (EBV) – häufige Ursache chronischer Erschöpfung und reaktivierter Infekte
- Cytomegalievirus (CMV) – kann das Immunsystem dauerhaft belasten
- Borrelien – bei Verdacht auf chronische Borreliose nach Zeckenstich
- Candida-Spezies – bei wiederkehrenden Pilzinfektionen
- Herpes-Viren – insbesondere bei rezidivierendem Herpes
Die Kombination aus Antikörper-Nachweis (IgG, IgM) und zellulärer Immunantwort (LTT) erlaubt eine differenzierte Beurteilung, ob ein Erreger aktuell aktiv ist oder ob eine chronische Belastung vorliegt.
🌿 Teil 9 – Lebensstil und Immunsystem
Neben Laborwerten und Therapien spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle für die Immunfunktion. Oft sind es scheinbar „kleine“ Faktoren, die in der Summe das Immunsystem überfordern oder stabilisieren.
😴 Schlaf – die wichtigste Regenerationszeit
Während wir schlafen, regeneriert sich das Immunsystem. Studien zeigen, dass bereits eine Woche mit weniger als sechs Stunden Schlaf die Infektanfälligkeit deutlich erhöht. Chronischer Schlafmangel führt zu erhöhten Entzündungswerten und einer verminderten Aktivität der natürlichen Killerzellen.
Praktische Tipps: Regelmäßige Schlafzeiten einhalten, Bildschirme vor dem Schlafengehen reduzieren, das Schlafzimmer kühl und dunkel halten. Bei anhaltenden Schlafstörungen lohnt sich eine gezielte Abklärung.
🏃 Bewegung – das richtige Maß finden
Regelmäßige, moderate Bewegung stärkt das Immunsystem nachweislich. Sie verbessert die Durchblutung, fördert den Lymphfluss und reduziert Stresshormone. Allerdings kann übermäßiges Training das Gegenteil bewirken – das sogenannte „Open Window“ nach intensivem Sport macht vorübergehend anfälliger für Infekte.
Empfehlung: Moderate Ausdauerbewegung (Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen) an 4-5 Tagen pro Woche, ergänzt durch leichtes Krafttraining. Bei akuten Infekten: Pause einlegen!
🥗 Ernährung – Treibstoff für die Abwehr
Eine vitalstoffreiche Ernährung liefert die Bausteine für ein funktionierendes Immunsystem. Besonders wichtig sind:
- Buntes Gemüse und Obst – reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen
- Fermentierte Lebensmittel – Sauerkraut, Joghurt, Kefir für die Darmflora
- Hochwertiges Protein – wichtig für die Antikörperproduktion
- Omega-3-Fettsäuren – aus Fisch, Leinöl oder Algen
- Ausreichend Flüssigkeit – für gut befeuchtete Schleimhäute
Vermeiden sollten Sie: Zu viel Zucker (schwächt die Immunzellen), stark verarbeitete Lebensmittel, übermäßigen Alkohol.
🧘 Stressmanagement – Cortisol in Schach halten
Chronischer Stress ist einer der größten Feinde des Immunsystems. Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel unterdrücken die Immunfunktion und machen anfällig für Infekte. Viele meiner Patienten berichten, dass sie besonders in Stressphasen krank werden.
Möglichkeiten zur Stressreduktion: Regelmäßige Pausen, Atemübungen, Spaziergänge in der Natur, soziale Kontakte, Hobbys, ausreichend Schlaf. Bei chronischem Burnout oder Erschöpfung ist professionelle Unterstützung sinnvoll.
☀️ Sonnenlicht und Vitamin D
Vitamin D ist ein Schlüsselfaktor für die Immunregulation. In Deutschland ist ein Mangel weit verbreitet, besonders in den Wintermonaten. Die Haut kann Vitamin D nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung bilden – was zwischen Oktober und März in unseren Breitengraden praktisch nicht möglich ist.
Empfehlung: Im Sommer regelmäßig (ohne Sonnenbrand!) Sonne tanken. Im Winter und bei nachgewiesenem Mangel: gezielte Supplementierung mit Vitamin D3 und K2.
🏥 Teil 10 – Wann zum Arzt, wann zum Heilpraktiker?
Die Naturheilkunde kann bei chronischer Infektanfälligkeit wertvolle Unterstützung bieten – sie ersetzt jedoch nicht die schulmedizinische Abklärung bei schweren Symptomen.
🚨 Sofort zum Arzt bei:
- Hohem Fieber über 39°C, das länger als 3 Tage anhält
- Atemnot oder starken Brustschmerzen
- Starker Bewusstseinstrübung oder Verwirrtheit
- Ausgeprägtem Hautausschlag mit Fieber
- Verdacht auf schwere bakterielle Infektion (z.B. Lungenentzündung)
- Infektionen bei Immunsuppression (z.B. nach Chemotherapie)
✅ Naturheilkundliche Begleitung sinnvoll bei:
- Wiederkehrenden, aber nicht lebensbedrohlichen Infekten
- Langsamer Erholung nach Infekten
- Chronischer Erschöpfung und Infektanfälligkeit
- Wunsch nach Ursachensuche jenseits von Standardlabor
- Begleitender Unterstützung bei schulmedizinischer Therapie
- Prävention und Stärkung der Konstitution
In meiner Praxis arbeite ich gerne mit Ihren behandelnden Ärzten zusammen. Eine gute Kommunikation zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde kommt Ihnen als Patient zugute.
📋 Teil 11 – Der Ablauf in meiner Praxis
Wenn Sie mit chronischer Infektanfälligkeit zu mir kommen, folgt die Behandlung einem strukturierten Ablauf:
1. Ausführliches Erstgespräch (60-90 Minuten)
Im ersten Termin nehme ich mir viel Zeit für Ihre Geschichte. Wir besprechen Ihre Beschwerden, bisherige Befunde, Vorerkrankungen, Medikamente, Lebensgewohnheiten und individuelle Belastungen. Bitte bringen Sie vorhandene Arztbriefe und Laborbefunde mit.
2. Individuelle Diagnostik
Auf Basis des Erstgesprächs legen wir gemeinsam fest, welche Untersuchungen sinnvoll sind. Dies kann umfassen: Laboranalysen, Stuhluntersuchung, Bioresonanzdiagnose, HRV-Messung oder andere Verfahren.
3. Befundbesprechung und Therapieplan
Sobald alle Ergebnisse vorliegen, besprechen wir diese ausführlich. Ich erkläre Ihnen die Zusammenhänge und wir entwickeln gemeinsam einen individuellen Therapieplan mit konkreten Maßnahmen und Zielen.
4. Therapiephase
Je nach Befund und Therapieplan folgen regelmäßige Behandlungstermine – für Bioresonanz, IHHT, Akupunktur, Infusionen oder andere Verfahren. Parallel erfolgt die orthomolekulare Therapie und gegebenenfalls eine Darmsanierung.
5. Kontrollen und Anpassung
Nach einigen Wochen oder Monaten überprüfen wir den Verlauf, wiederholen bei Bedarf Laborwerte und passen die Therapie an. Ziel ist eine nachhaltige Stabilisierung, die Sie langfristig unabhängiger von regelmäßigen Behandlungen macht.
🔗 Weiterführende Seiten
Auf meiner Website finden Sie weitere Informationen zu verwandten Themen:
- Darmgesundheit und Darmflora – das größte Immunorgan
- Mitochondrien – Diagnose und Therapie
- Müdigkeit und Erschöpfung – wenn die Energie fehlt
- Long Covid – naturheilkundliche Begleitung
- Vitamin-C-Hochdosis-Infusion
- IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie
- Bioresonanz nach Paul Schmidt
- Laboruntersuchungen in der Praxis
-
Wie bewerten Sie diese Seite
-
Verständlich geschrieben
-
Informativ