Ganzheitliche Schnupfen-Sinusitis-Therapie

Ganzheitliche Schnupfen-Sinusitis-Therapie 1
Schnupfen und Sinusitis können gut mit Naturheilkunde behandelt werden!
Sinusitis & Schnupfen natürlich behandeln – <a href="https://heilpraktiker-arno-kreuer.de/heilpraktiker" data-internallinksmanager029f6b8e52c="15" title="Heilpraktiker">Heilpraktiker</a> Kreuer Wernau

Sinusitis & Schnupfen natürlich behandeln

Ganzheitliche Therapie bei Nasennebenhöhlenentzündung und hartnäckigem Schnupfen mit über 30 Jahren Erfahrung in Wernau

Sinusitis Behandlung beim Heilpraktiker Kreuer Wernau

Was ist Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)?

Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen, die sowohl akut als auch chronisch verlaufen kann. Im Volksmund wird sie oft einfach als „hartnäckiger Schnupfen“ bezeichnet – doch während ein normaler Schnupfen meist die Nase betrifft, sind bei der Sinusitis die luftgefüllten Hohlräume im Schädelknochen entzündet. Diese Nasennebenhöhlen sind über kleine Öffnungen mit der Nasenhöhle verbunden. Bei einer Entzündung schwillt die Schleimhaut an, die Verbindungsgänge werden blockiert, und das Sekret kann nicht mehr richtig abfließen – es entsteht der typische Druck und Schmerz, der weit über einen normalen Schnupfen hinausgeht.

In meiner Naturheilpraxis in Wernau behandle ich seit über 30 Jahren Patienten mit akuter und chronischer Sinusitis. Dabei hat sich gezeigt, dass eine ganzheitliche Herangehensweise, die nicht nur die Symptome lindert, sondern auch die Ursachen angeht, oft zu nachhaltigeren Erfolgen führt als rein symptomatische Behandlungen.

Wichtig zu wissen

Die Sinusitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen: Etwa 10-15% der Bevölkerung leiden an wiederkehrenden oder chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Die akute Sinusitis heilt meist innerhalb von 2-4 Wochen ab, während chronische Verläufe über Monate bis Jahre bestehen können.

Schnupfen oder Sinusitis? Der wichtige Unterschied

Normaler Schnupfen (Rhinitis): Betrifft nur die Nasenschleimhaut, meist durch Viren, dauert 7-10 Tage, wässriges bis schleimiges Sekret, eher leichte Beschwerden

Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung): Entzündung der Nebenhöhlen zusätzlich zur Nase, starker Druck in Stirn/Wangen, gelb-grünliches Sekret, Kopfschmerzen verstärken sich beim Bücken, oft länger als 10 Tage

Merke: Aus einem normalen Schnupfen kann sich eine Sinusitis entwickeln, wenn das Sekret nicht abfließen kann und die Nebenhöhlen sich entzünden. Deshalb ist frühzeitige Behandlung wichtig!

Formen der Sinusitis

Je nach Verlauf und Dauer unterscheidet man verschiedene Formen der Nasennebenhöhlenentzündung:

Form Dauer Merkmale
Akute Sinusitis Bis 4 Wochen Plötzlicher Beginn, starke Symptome, meist nach Erkältung, 90% heilen spontan aus
Subakute Sinusitis 4-12 Wochen Übergangsform, Symptome klingen langsam ab oder persistieren
Chronische Sinusitis Über 12 Wochen Anhaltende Entzündung, oft mildere aber dauerhafte Beschwerden, häufig anatomische oder immunologische Ursachen
Rezidivierende Sinusitis 4+ Episoden/Jahr Wiederkehrende akute Schübe mit beschwerdefreien Intervallen dazwischen

Ursachen der Sinusitis

Die Entstehung einer Nasennebenhöhlenentzündung ist multifaktoriell. Meist spielen mehrere Faktoren zusammen:

Infektiöse Ursachen

  • Virale Infekte: 90% der akuten Sinusitiden beginnen als virale Erkältung (Rhinoviren, Coronaviren, Influenzaviren). Die Virusinfektion schwächt die Schleimhaut und bereitet den Boden für bakterielle Sekundärinfektionen
  • Bakterielle Infekte: Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis sind häufige Erreger bei bakterieller Sinusitis (ca. 5-10% der Fälle)
  • Pilzinfektionen: Selten, meist bei immungeschwächten Patienten (Aspergillus, Candida)
  • Biofilm-Bildung: Bakterien bilden Schutzschichten auf der Schleimhaut, die sie vor Antibiotika und Immunabwehr schützen – ein wichtiger Faktor bei chronischen Verläufen

Allergische Ursachen

  • Allergische Rhinitis: Heuschnupfen (Pollen), Hausstauballergie, Tierhaare führen zu chronischer Schleimhautschwellung und behindertem Sekretabfluss
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Histaminintoleranz, Glutenunverträglichkeit können chronische Schleimhautentzündungen begünstigen
  • Kreuzallergien: Pollenallergiker reagieren oft auch auf bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Birke und Apfel)

Anatomische Ursachen

  • Verkrümmte Nasenscheidewand: Behindert den Luftstrom und Sekretabfluss
  • Nasenpolypen: Gutartige Wucherungen der Schleimhaut, oft bei chronischer Entzündung
  • Vergrößerte Nasenmuscheln: Chronische Schwellung durch Allergien oder Medikamente
  • Verengung der Zugänge: Angeborene oder erworbene Engstellen behindern Belüftung und Drainage

Umwelt- und Lebensstilfaktoren

  • Trockene Raumluft: Besonders im Winter durch Heizung – trocknet Schleimhäute aus und schwächt deren Abwehrfunktion
  • Luftschadstoffe: Feinstaub, Abgase, Zigarettenrauch reizen die Schleimhäute chronisch
  • Rauchen: Schädigt die Flimmerhärchen, die für den Abtransport von Sekret zuständig sind
  • Schwimmen/Tauchen: Chlorwasser, Druckveränderungen können Entzündungen auslösen
  • Stress: Schwächt das Immunsystem und fördert Entzündungsneigung

Immunologische Ursachen (aus naturheilkundlicher Sicht)

  • Geschwächtes Immunsystem: Durch Stress, Schlafmangel, Nährstoffmängel (Vitamin D, Zink, Selen)
  • Darmflora-Störungen: 70-80% des Immunsystems sitzt im Darm – Dysbiose schwächt die Abwehr auch der Schleimhäute
  • Mitochondrien-Dysfunktion: Energiemangel in den Zellen schwächt Heilungsprozesse
  • Chronische Entzündungsbereitschaft: Durch Übersäuerung, oxidativen Stress, stille Entzündungen
  • Störfelder: Zahnherde, chronische Infekte an anderen Körperstellen können Sinusitis unterhalten

Symptome der Sinusitis

Die Symptome variieren je nach Form und Schweregrad der Entzündung:

Leitsymptome

  • Gesichtsschmerz und Druckgefühl: Verstärkt sich beim Vorbeugen, Husten, Pressen – typischerweise in Stirn, Wangen, zwischen den Augen
  • Verstopfte Nase: Beidseitig oder wechselnd, behinderte Nasenatmung durch geschwollene Schleimhäute
  • Sekretfluss: Gelb-grünlicher Schleim aus der Nase (anterior) oder in den Rachen (posterior)
  • Riechstörung: Reduzierter oder fehlender Geruchssinn durch blockierte Riechspalte

Begleitsymptome

  • Kopfschmerzen: Besonders Stirnkopfschmerz, verstärkt morgens und beim Bücken
  • Zahnschmerzen: Oberkiefer-Backenzähne bei Kieferhöhlenentzündung
  • Fieber: Bei akuter bakterieller Sinusitis oft über 38,5°C
  • Husten: Besonders nachts durch herabrinnenden Schleim (Post-nasal drip)
  • Allgemeines Krankheitsgefühl: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen
  • Ohrenschmerzen/-druck: Durch Tubenbelüftungsstörung

⚠ Wann sofort zum Arzt?

Bei folgenden Warnsymptomen sollten Sie umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen:

  • Starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit (Verdacht auf Hirnhautentzündung)
  • Sehstörungen, Doppelbilder, Augenschwellung (Verdacht auf Orbitabeteiligung)
  • Sehr hohes Fieber über 39,5°C mit starkem Krankheitsgefühl
  • Neurologische Symptome (Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen)
  • Starke einseitige Schwellung im Gesicht

Diese Symptome können auf Komplikationen hinweisen, die einer sofortigen ärztlichen Behandlung bedürfen!

Diagnose in meiner Praxis seit 1992

Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. In meiner Praxis kombiniere ich bewährte naturheilkundliche Diagnoseverfahren mit moderner Labordiagnostik, um ein umfassendes Bild Ihrer gesundheitlichen Situation zu erhalten.

Anamnese und körperliche Untersuchung

Zu Beginn steht immer ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden:

  • Symptomverlauf: Seit wann? Wie häufig? Akut oder chronisch?
  • Begleitumstände: Vorausgegangene Erkältung? Allergien? Zahnprobleme?
  • Frühere Behandlungen: Antibiotika? Cortison? Operationen?
  • Lebensumstände: Beruf, Wohnsituation, Stressbelastung, Ernährung
  • Vorerkrankungen: Allergien, Immunschwächen, chronische Erkrankungen

Bei der körperlichen Untersuchung prüfe ich:

  • Druckschmerzhaftigkeit über den Nasennebenhöhlen (Stirn, Wangen, Nasenwurzel)
  • Klopfschmerz über den Nebenhöhlen
  • Schwellungen im Gesichtsbereich
  • Lymphknotenschwellungen am Hals
  • Rachenhinterwand (Schleimstraßen, Rötung)

Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt (Rayonex)

Die Bioresonanzdiagnostik ist ein energetisches Diagnoseverfahren, das in der Naturheilkunde seit vielen Jahren Anwendung findet. Wichtiger Hinweis: Diese Methode ist wissenschaftlich nicht anerkannt und wird von der Schulmedizin nicht als Standardverfahren akzeptiert. Dennoch hat sie sich in meiner Praxis bei vielen Patienten als wertvolle Ergänzung zur Ursachenfindung erwiesen.

Was wird getestet?

  • Erregerbelastung: Viren, Bakterien, Pilze – energetische Frequenzen möglicher Krankheitserreger
  • Allergische Belastungen: Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel
  • Immunsystem-Status: Schwächen in der Abwehr, chronische Entzündungsbereitschaft
  • Schleimhaut-Regulation: Blockaden im Bereich der oberen Atemwege
  • Darmflora und Verdauung: Dysbiose, Pilzbelastung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Stoffwechselblockaden: Leber, Niere, Lymphsystem
  • Mikronährstoff-Status: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente (energetische Hinweise)
  • Störfelder: Zahnherde, Narben, geopathische Belastungen
Bioresonanzdiagnostik bei Sinusitis

Augendiagnose (Irisdiagnostik)

Die Augendiagnose ist eine traditionelle naturheilkundliche Diagnosemethode, bei der ich die Iris (Regenbogenhaut) und die Strukturen des Auges betrachte. Dabei können sich Hinweise auf:

  • Konstitutionelle Schwächen: Lymphatische Belastungsneigung, Bindegewebsschwäche
  • Entzündungsbereitschaft: Chronische Entzündungszeichen
  • Entgiftungsorgane: Belastung von Leber, Niere, Lymphe
  • Stoffwechsellage: Übersäuerung, Schlackenbelastung
  • Atemwegskonstitution: Anfälligkeit für Atemwegsinfekte

Labordiagnostik

Zur objektivierbaren Diagnostik nutze ich folgende Laboruntersuchungen:

Untersuchung Was wird gemessen? Bedeutung bei Sinusitis
Blutbild Leukozyten, Eosinophile, Lymphozyten Unterscheidung virale/bakterielle Infektion, Hinweis auf Allergie (erhöhte Eosinophile)
CRP / BSG Entzündungsmarker Schwere der akuten Entzündung, bei chronischer Sinusitis oft normal
IgE gesamt Gesamt-Immunglobulin E Hinweis auf allergische Komponente (erhöht bei Allergien)
Allergie-Diagnostik Spezifisches IgE (RAST) Identifikation konkreter Allergene (Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze)
Vitamin D3 25-OH-Vitamin-D Immunfunktion – Mangel erhöht Infektanfälligkeit deutlich
Zink Zink im Vollblut/Serum Wichtig für Schleimhäute und Immunabwehr
Selen Selen im Vollblut/Serum Antioxidans, wichtig für Immunfunktion
Omega-3-Index EPA+DHA in Erythrozyten Entzündungshemmung – niedriger Index fördert chronische Entzündungen
Stuhldiagnostik Darmflora-Analyse Dysbiose, Pilzbelastung – 70-80% des Immunsystems sitzt im Darm!

HNO-ärztliche Diagnostik (Kooperation)

Bei Bedarf arbeite ich mit HNO-Ärzten zusammen für:

  • Nasenendoskopie (Rhinoskopie): Beurteilung der Schleimhäute, Polypen, Sekret
  • Ultraschall der Nebenhöhlen: Sekretansammlungen sichtbar machen
  • CT der Nasennebenhöhlen: Bei chronischen Verläufen zur Beurteilung anatomischer Strukturen
  • Allergietest (Prick-Test): Soforttyp-Allergien
  • Abstrich: Bei Verdacht auf bakterielle Infektion mit Resistenzbestimmung

Mein diagnostischer Ansatz

Ich betrachte Sinusitis nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer gesamten gesundheitlichen Situation. Oft sind chronische Nasennebenhöhlenentzündungen Ausdruck einer tiefer liegenden Schwäche – sei es im Immunsystem, im Darm, im Stoffwechsel oder durch Umweltbelastungen. Durch die Kombination verschiedener Diagnoseverfahren entsteht ein individuelles Bild, das die Grundlage für eine maßgeschneiderte Therapie bildet.

Ganzheitliche Therapieansätze

Die Behandlung der Sinusitis in meiner Praxis basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur Symptome lindert, sondern auch die zugrunde liegenden Ursachen angeht. Dabei kombiniere ich verschiedene naturheilkundliche Verfahren individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Wichtiger Hinweis zur Therapie

Bei akuter bakterieller Sinusitis mit schwerem Krankheitsgefühl, hohem Fieber oder Komplikationsrisiko ist eine schulmedizinische Behandlung mit Antibiotika notwendig! Die naturheilkundliche Therapie ersetzt nicht die notwendige ärztliche Behandlung, sondern ergänzt und unterstützt sie. Sie eignet sich besonders gut für:

  • Leichte bis mittelschwere akute Sinusitis (viraler Infekt)
  • Chronische oder rezidivierende Verläufe
  • Begleitend zur Schulmedizin
  • Prävention und Immunstärkung

Therapeutische Ziele

  • Akute Symptomlinderung: Abschwellung der Schleimhäute, Schmerzreduktion, Sekretverflüssigung
  • Entzündungshemmung: Reduktion der Entzündungsaktivität
  • Infektbekämpfung: Stärkung der körpereigenen Abwehr gegen Erreger
  • Immunmodulation: Stärkung des Immunsystems
  • Schleimhautregeneration: Heilung und Wiederherstellung der Schutzbarriere
  • Ursachenbehandlung: Beseitigung von Allergien, Darmstörungen, Nährstoffmängeln
  • Rezidivprophylaxe: Verhinderung wiederkehrender Entzündungen

1. Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt

Die Bioresonanztherapie arbeitet mit elektromagnetischen Frequenzen zur Harmonisierung gestörter Regulationsprozesse. Diese Methode ist wissenschaftlich nicht anerkannt. In meiner Praxis hat sie sich jedoch bei vielen Patienten bewährt.

Wirkprinzip

Mittels des Rayonex-Geräts werden spezifische Frequenzen appliziert, die:

  • Erreger-Frequenzen harmonisieren (Viren, Bakterien, Pilze)
  • Allergische Reaktionen regulieren
  • Entzündungsprozesse dämpfen
  • Schleimhaut-Regeneration anregen
  • Immunsystem modulieren
  • Lymphfluss aktivieren

Behandlungsablauf

Akute Sinusitis: 2-3 Sitzungen pro Woche über 2-3 Wochen, Dauer je 45-60 Minuten

Chronische Sinusitis: 1-2 Sitzungen pro Woche über 2-3 Monate, dann Erhaltungstherapie alle 2-4 Wochen

Praxis-Erfahrung: Besonders wirksam zeigt sich die Bioresonanz bei Patienten mit allergischer Komponente und bei chronisch-rezidivierenden Verläufen, bei denen Antibiotika nicht mehr greifen oder nicht mehr gewünscht sind.

2. Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen

Vitamin C ist eines der wichtigsten Antioxidantien und spielt eine zentrale Rolle in der Immunabwehr. Bei Infektionen ist der Vitamin-C-Verbrauch stark erhöht.

Wirkungen bei Sinusitis

  • Immunstimulation: Aktivierung von Lymphozyten, Makrophagen und natürlichen Killerzellen
  • Antibakteriell: Direkte Wirkung gegen Bakterien bei hohen Konzentrationen
  • Antiviral: Unterstützung der Interferon-Produktion
  • Entzündungshemmend: Reduktion proinflammatorischer Zytokine
  • Antioxidativ: Schutz vor freien Radikalen, die bei Entzündung vermehrt entstehen
  • Kollagenbildung: Wichtig für Schleimhaut-Regeneration

Dosierung und Anwendung

Akute Sinusitis: 7,5-15g Vitamin C pro Infusion, 2-3x wöchentlich über 1-2 Wochen

Chronische Sinusitis: 7,5g pro Infusion, 1x wöchentlich über 6-8 Wochen, dann nach Bedarf

Begleitend: Oral 1.000-3.000mg täglich als Erhaltungsdosis

Vitamin C Infusionstherapie

3. IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training

Das IHHT ist eine moderne Therapieform zur Regeneration der Mitochondrien – unserer Zellkraftwerke. Bei chronischer Sinusitis spielt die mitochondriale Funktion eine wichtige Rolle für Heilungsprozesse.

Wie wirkt IHHT bei Sinusitis?

  • Mitochondrien-Regeneration: Aussonderung geschädigter, Neubildung gesunder Mitochondrien (Mitophagie/Mitochondriogenese)
  • Verbesserte Durchblutung: Bessere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Nasenschleimhäute
  • Entzündungshemmung: Reduktion chronischer Entzündungsprozesse
  • Immunmodulation: Stärkung der Immunfunktion
  • Energieproduktion: Mehr ATP-Synthese für Heilungsprozesse
  • Stressresistenz: Bessere Anpassung an Umweltbelastungen

Behandlungsprotokoll

Standardkur: 15-20 Sitzungen über 4-6 Wochen, je 40 Minuten, 2-3x wöchentlich

Chronische Verläufe: Nach Grundkur Erhaltungssitzungen alle 2-4 Wochen

Ablauf: Sie liegen entspannt, atmen über eine Maske im Wechsel sauerstoffarme (Hypoxie) und sauerstoffreiche Luft (Hyperoxie)

IHHT Therapie

Praxis-Erfahrung: Besonders wirksam bei chronischer Sinusitis mit starker Erschöpfung und bei Patienten, die „therapieresistent“ scheinen. Die IHHT stärkt die Grundkonstitution und macht den Körper wieder aufnahmefähiger für andere Therapien.

4. Homöopathie

Die klassische Homöopathie wählt Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip und der individuellen Symptomatik. Bei Sinusitis gibt es bewährte Arzneien für verschiedene Verlaufsformen.

Wichtige Mittel bei akuter Sinusitis

  • Cinnabaris D6-D12: DAS klassische Sinusitis-Mittel! Druckgefühl Nasenwurzel, Stirn, ziehende Schmerzen, zäher Schleim
  • Kalium bichromicum D12: Zäher, fadenziehender Schleim, Druckschmerz Nasenwurzel, besser durch Wärme
  • Silicea D12: Empfindlichkeit gegen Kälte, chronische Eiterung, langsame Heilung, Schwäche
  • Hepar sulfuris D12: Eitrige Entzündung, stechende Schmerzen, sehr berührungsempfindlich, fröstelig
  • Mercurius solubilis D12: Reichlicher gelb-grüner Schleim, Nachtschweiß, übler Geschmack, vermehrter Speichelfluss
  • Pulsatilla D12: Milder gelber Schleim, verstopft nachts, fließt tagsüber, sanfte Gemütsart, besser an frischer Luft

Bei chronischer Sinusitis

  • Silicea D12-C200: Chronische Eiterung, Schwäche, langsame Heilung, Kälteempfindlichkeit
  • Kalium bichromicum D12-C30: Chronisch zäher Schleim, Krustenbildung
  • Sulfur D12-C30: Brennende Sekrete, wiederkehrende Entzündungen, Überwärmungsneigung
  • Tuberculinum C30-C200: Hartnäckige Verläufe, ständige Erkältungsneigung (Nosode, nur nach Repertorisation)
  • Thuja D12-C30: Nach Impfungen, chronische Katarrhe, Polypen-Neigung

Bei allergischer Komponente

  • Allium cepa D6-D12: Fließschnupfen, brennende wässrige Absonderung, besser an frischer Luft
  • Sabadilla D6-D12: Anfallsweises Niesen, Fließschnupfen, Jucken in Nase und Gaumen
  • Galphimia glauca D6-D12: Heuschnupfen, allergische Rhinitis

Dosierung

Akut (D6-D12): 3-5 Globuli 3-5x täglich bis zur Besserung

Subakut (D12-C30): 5 Globuli 1-2x täglich

Chronisch (C30-C200): 5 Globuli 1x täglich oder wöchentlich, je nach Repertorisation

5. Phytotherapie (Heilpflanzen)

Die Phytotherapie bietet bei Sinusitis hervorragende Möglichkeiten zur Schleimlösung, Entzündungshemmung und Immunstärkung.

Sekretolytische & abschwellende Pflanzen

  • Myrtol/Cineol (GeloMyrtol): Ätherisches Öl aus Eukalyptus, Myrte – stark sekretolytisch, entzündungshemmend, 3x300mg täglich
  • Sinupret: Kombination aus Enzianwurzel, Schlüsselblume, Sauerampfer, Holunder, Eisenkraut – bewährt seit Jahrzehnten, 3×2 Dragees
  • Eukalyptus (Eucalyptus globulus): Inhalation und innerlich, schleimlösend, antibakteriell, 3-5 Tropfen Öl in heißes Wasser
  • Thymian (Thymus vulgaris): Expektorierend, antiviral, antibakteriell, als Tee 3 Tassen täglich oder Inhalation
  • Primelwurzel (Primula veris): Verflüssigt Sekret, fördert Auswurf, in Kombinationspräparaten

Antibakterielle & antivirale Pflanzen

  • Kapuzinerkresse + Meerrettich (Angocin): Natürliches Antibiotikum durch Senföle, wirksam gegen Bakterien und Viren, 3×2-4 Tabletten täglich
  • Cistus incanus (Zistrose): Stark antiviral, bindet Viren, als Tee 3-4 Tassen täglich oder Lutschtabletten
  • Pelargonium sidoides (Umckaloabo): Antibakteriell, immunstimulierend, verkürzt Erkältungsdauer, 3×20-30 Tropfen
  • Salbei (Salvia officinalis): Antibakteriell, entzündungshemmend, als Tee oder Spülung

Immunstärkende Pflanzen

  • Echinacea (Sonnenhut): Immunstimulierend, vorbeugend und bei beginnendem Infekt, 3×20-30 Tropfen oder Tabletten
  • Propolis: Bienenprodukt, antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, als Tinktur oder Spray
  • Ingwer (Zingiber officinale): Entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, als Tee oder frisch

Entzündungshemmende Pflanzen

  • Kurkuma (Curcuma longa): Stark entzündungshemmend, 1.000-2.000mg täglich mit schwarzem Pfeffer (Piperin)
  • Weihrauch (Boswellia): Hemmt Entzündungsmediatoren, 800-1.200mg täglich
  • Kamille (Matricaria): Lokal entzündungshemmend, als Inhalation

Anwendungsempfehlung

Akute Sinusitis: Kombination aus Sekretolytikum (Myrtol/Sinupret) + antibakteriellem Mittel (Kapuzinerkresse) + Inhalationen (Eukalyptus, Kamille)

Chronische Sinusitis: Langfristige Einnahme von Entzündungshemmern (Kurkuma, Weihrauch) + Immunstimulantien (Echinacea, Propolis) + regelmäßige Inhalationen

6. Orthomolekulare Medizin

Mikronährstoffe spielen eine zentrale Rolle für Immunfunktion, Schleimhautgesundheit und Entzündungshemmung. Bei chronischer Sinusitis finden sich häufig Mängel.

Orthomolekulare Therapie – 10 wichtige Mikronährstoffe

1. Vitamin D3 + K2

Funktion: Immunmodulation, antimikrobielle Peptide (Cathelicidine), entzündungshemmend

Dosierung: Akut 10.000 I.E. täglich für 1-2 Wochen, dann 5.000 I.E. Erhaltung + 200μg K2 MK-7

Laborwert: Optimal 50-80 ng/ml (125-200 nmol/l)

2. Zink

Funktion: Zentral für Immunabwehr, Schleimhautintegrität, antivirale Wirkung, Wundheilung

Dosierung: Akut 50mg täglich (4-8 Wochen), Erhaltung 25mg, abends 1-2h nach Essen

Hinweis: Längerfristig mit 2-3mg Kupfer kombinieren

3. Vitamin C

Funktion: Antioxidans, Immunstimulation, Kollagenbildung, antivirale/antibakterielle Wirkung

Dosierung: Akut 3.000-6.000mg täglich verteilt, Erhaltung 1.000-2.000mg

Form: Gepuffert (Calciumascorbat) bei empfindlichem Magen

4. Selen

Funktion: Antioxidans (Glutathionperoxidase), Immunmodulation, antivirale Wirkung

Dosierung: 200-300μg täglich (Selenomethionin oder Natriumselenit)

Laborwert: Optimal 120-150 μg/l

5. Omega-3-Fettsäuren

Funktion: Stark entzündungshemmend (Resolvine, Protectine), Immunmodulation

Dosierung: 2.000-3.000mg EPA+DHA täglich (hochdosiertes Fischöl)

Omega-3-Index: Zielwert über 8%

6. Quercetin

Funktion: Mastzellstabilisator (antiallergisch!), entzündungshemmend, antiviral, Zink-Ionophor

Dosierung: 500-1.000mg täglich, besonders wichtig bei allergischer Komponente

Synergien: Kombination mit Vitamin C und Zink

7. NAC (N-Acetylcystein)

Funktion: Mukolytisch (löst zähen Schleim!), Glutathion-Vorstufe, antioxidativ, Biofilm-Auflösung

Dosierung: 600-1.200mg täglich, nüchtern mit viel Wasser

Besonders wirksam: Bei chronischer Sinusitis mit zähem Sekret

8. B-Komplex

Funktion: Energiestoffwechsel, Immunfunktion, Nervensystem, Schleimhautregeneration

Dosierung: B1 100mg, B2 50mg, B3 50mg, B5 100mg, B6 40mg, B12 500-1.000μg, Folat 400-800μg

Form: Aktive Formen (Methylfolat, Methylcobalamin)

9. Bromelain

Funktion: Proteinspaltend (löst Sekret!), entzündungshemmend, abschwellend, immunmodulierend

Dosierung: 500-1.000mg täglich (2.400-3.600 F.I.P.) nüchtern

Hinweis: Nicht bei Blutverdünnern (erhöht Blutungsrisiko)

10. Probiotika

Funktion: Immunmodulation über Darm-Schleimhaut-Achse, Verdrängen pathogener Keime

Dosierung: Multi-Stamm mind. 20 Mrd. KBE täglich (Lactobacillus, Bifidobacterium)

Wichtig: Besonders nach Antibiotika-Therapie!

7. Akupunktur

Die Akupunktur ist eine bewährte Methode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen im HNO-Bereich.

Wirkungen bei Sinusitis

  • Schmerzlinderung: Gesichts- und Kopfschmerzen
  • Abschwellende Wirkung: Verbesserung der Nasenatmung
  • Durchblutungsförderung: Bessere Versorgung der Schleimhäute
  • Immunmodulation: Stärkung der Abwehrkräfte
  • Sekretlösung: Förderung des Abflusses
  • Entspannung: Stressreduktion, besserer Schlaf

Wichtige Akupunkturpunkte

  • Di 20 (Yingxiang): Neben den Nasenflügeln – Hauptpunkt für Nase
  • Bitong (Extrapunkt): Nasenwurzel – lokale Abschwellung
  • Di 4 (Hegu): Hand – Fernpunkt für Gesicht und Immunsystem
  • Ma 3 (Juliao): Unter Jochbein – Kieferhöhle
  • Bl 2 (Zanzhu): Innerer Augenwinkel – Stirnhöhle
  • Lu 7 (Lieque): Handgelenk – Lungenenergie, Immunstärkung

Behandlungsfrequenz

Akute Sinusitis: 2-3x wöchentlich, 8-12 Sitzungen

Chronische Sinusitis: 1-2x wöchentlich, 10-15 Sitzungen, dann Erhaltungstherapie monatlich

8. Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke verwendet Lokalanästhetika (meist Procain) zur Behandlung von Schmerzen und zur Störfeldtherapie.

Anwendungen bei Sinusitis

  • Lokale Quaddeln: Im Gesichtsbereich über den betroffenen Nebenhöhlen zur Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung
  • Naseneingang-Injektion: Zur lokalen Abschwellung und Durchblutung
  • Störfeldtherapie: Behandlung von Zahnherden, die chronische Sinusitis unterhalten können
  • Ganglion-pterygopalatinum-Blockade: Bei therapieresistenten Fällen (HNO-ärztliche Durchführung)

Behandlungsfrequenz

1-2x wöchentlich, meist 6-10 Sitzungen

9. Darmaufbau & Entgiftung

Der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Schleimhautimmunität wird oft unterschätzt. 70-80% des Immunsystems sitzt im Darm – eine gestörte Darmflora schwächt auch die Abwehr der Atemwege!

Darmflora-Aufbau (Darmsanierung)

  • Stuhldiagnostik: Analyse der Darmflora, Verdauungsleistung, Entzündungsmarker (Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin)
  • Probiotika: Multi-Stamm Präparate mit mind. 20 Mrd. KBE täglich über 3-6 Monate (Lactobacillus rhamnosus, L. acidophilus, Bifidobacterium bifidum, B. longum)
  • Präbiotika: Nahrung für gute Darmbakterien (Inulin, FOS, Akazienfaser) 5-10g täglich
  • Fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut, Kimchi, Kefir, Naturjoghurt täglich
  • Ballaststoffe: Mind. 30g täglich aus Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten

Darmschleimhaut-Regeneration (Leaky Gut)

  • L-Glutamin: Wichtigste Nahrung für Darmzellen, 5-10g täglich
  • Zink-L-Carnosin: Abdichtung der Tight Junctions, 75-150mg täglich
  • Butyrat: Energiequelle für Darmschleimhaut, 500-1.000mg täglich
  • Kollagen: Aufbau der Darmwand, 10g täglich

Entgiftung

  • Leber-Unterstützung: Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn als Tee oder Kapseln
  • Lymphsystem aktivieren: Bewegung, Trockenbürsten, Lymphdrainage
  • Nieren-Unterstützung: Ausreichend Wasser (2-3 Liter täglich), Brennnessel-Tee
  • Basische Ernährung: Viel Gemüse, wenig Zucker/Weißmehl zur Entsäuerung

Wichtig: Der Darmaufbau ist besonders wichtig nach Antibiotika-Therapien! Antibiotika zerstören nicht nur krankmachende Bakterien, sondern auch die gute Darmflora. Eine Darmsanierung über 3-6 Monate ist dann unerlässlich für langfristige Gesundheit.

Weitere unterstützende Maßnahmen

Nasenspülungen (Nasendusche)

Eine der wichtigsten Selbsthilfe-Maßnahmen bei Sinusitis!

  • Wirkung: Mechanische Reinigung, Befeuchtung, Abschwellung, Entfernung von Schleim, Allergenen, Krankheitserregern
  • Lösung: Isotonische Kochsalzlösung (0,9% = 9g Salz auf 1 Liter lauwarmes Wasser) oder fertige Nasenspül-Salze
  • Anwendung: 1-3x täglich, morgens und abends, bei akuter Sinusitis auch öfter
  • Technik: Über Waschbecken gebeugt, Kopf zur Seite neigen, Lösung fließt durch ein Nasenloch ein und zum anderen wieder heraus

Inhalationen

  • Wirkung: Befeuchtung, Schleimlösung, Durchblutungsförderung, antimikrobiell (je nach Zusatz)
  • Zusätze: Kamille (entzündungshemmend), Eukalyptus (schleimlösend), Thymian (antibakteriell), Kochsalz (befeuchtend)
  • Anwendung: 2-3x täglich 10-15 Minuten, Kopf über Schüssel mit heißem Wasser, Handtuch über Kopf
  • Alternative: Inhalator/Vernebler (feinere Tröpfchen erreichen auch die Nebenhöhlen besser)

Wärme-/Rotlicht-Anwendung

  • Wirkung: Durchblutungsförderung, Entspannung, Schmerzlinderung (Cave: nicht bei akuter eitriger Entzündung!)
  • Anwendung: Rotlichtlampe 20-30cm Abstand, 2-3x täglich 10-15 Minuten
  • Alternative: Warme Kompressen auf Stirn/Wangen
Ganzheitliche Sinusitis Behandlung

Prävention & Lebensstil

Die beste Therapie ist die Vorbeugung! Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Risiko für Sinusitis deutlich senken.

Allgemeine Präventionsmaßnahmen

Raumklima optimieren

  • Luftfeuchtigkeit: Optimal 40-60%, besonders im Winter oft zu trocken (Luftbefeuchter, Wasserschalen auf Heizung, feuchte Handtücher)
  • Regelmäßig lüften: 3-4x täglich Stoßlüften (5-10 Minuten), nicht Dauerkippen
  • Temperatur: Nicht überheizen, 18-20°C Schlafzimmer, 20-22°C Wohnraum
  • Schadstoffe vermeiden: Nicht rauchen, Luftreiniger bei Allergien, regelmäßig Staub wischen

Nasenpflege

  • Regelmäßige Nasenspülungen: 1x täglich zur Vorbeugung, 2-3x bei ersten Anzeichen
  • Nasensalben: Bepanthen, Meersalz-Nasensalbe zur Befeuchtung (besonders Winter, Flugreisen)
  • Nasenöl: Sesamöl morgens in die Nase tropfen (ayurvedisch)
  • Nicht zu häufig/stark schnäuzen: Erhöht Druck auf Nebenhöhlen

Immunsystem stärken

  • Ausreichend Schlaf: 7-9 Stunden, regelmäßige Schlafzeiten
  • Stressmanagement: Entspannungstechniken, Meditation, Yoga, ausreichend Pausen
  • Bewegung: Regelmäßig moderate Bewegung (Spazieren, Radfahren, Schwimmen), aber kein Extremsport bei Infekten!
  • Abhärtung: Wechselduschen, Kneipp-Anwendungen, Saunagänge (nicht bei akutem Infekt!)
  • Frische Luft: Täglich mindestens 30 Minuten an die frische Luft

Ernährung

  • Entzündungshemmende Kost: Viel Gemüse und Obst (5 Portionen täglich), Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch 2x/Woche)
  • Zucker reduzieren: Schwächt Immunsystem, fördert Entzündungen
  • Ausreichend Flüssigkeit: 2-3 Liter Wasser/ungesüßter Tee täglich
  • Gewürze nutzen: Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel – natürliche Entzündungshemmer
  • Fermentierte Lebensmittel: Für gesunde Darmflora (Joghurt, Kefir, Sauerkraut)
  • Alkohol mäßigen: Belastet Leber, schwächt Immunsystem

Allergie-Management (bei allergischer Komponente)

  • Allergene vermeiden: Nach Allergie-Test konsequente Vermeidung (Pollenflugkalender, Staubschutz, Tierkontakt)
  • Pollenzeit: Abends Haare waschen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, Pollenschutzgitter an Fenstern
  • Hausstauballergie: Encasings (Milbenschutzbezüge), regelmäßig Bettwäsche waschen (60°C), Staubfänger reduzieren
  • Schimmel vermeiden: Richtig lüften, Feuchtigkeit kontrollieren, Schimmelbefall sofort beseitigen

Mikronährstoff-Basisversorgung zur Prävention

Eine gute Mikronährstoff-Versorgung ist die Grundlage für ein starkes Immunsystem:

  • Vitamin D3+K2: 2.000-5.000 I.E. + 100-200μg K2 MK-7 täglich (je nach Blutwert)
  • Vitamin C: 1.000mg täglich
  • Zink: 15-25mg täglich (Erhaltung)
  • Selen: 100-200μg täglich
  • Omega-3: 1.000-2.000mg EPA+DHA täglich
  • Probiotika: Bei Bedarf 3-6 Monate, dann Pausen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wie unterscheide ich eine virale von einer bakteriellen Sinusitis?

Virale Sinusitis (90%): Beginnt meist mit Erkältung, beidseitige Symptome, wässrig-schleimiges Sekret, leichtes Fieber, Besserung nach 7-10 Tagen. Antibiotika helfen nicht!

Bakterielle Sinusitis (5-10%): Verschlechterung nach initial leichter Besserung, einseitige Symptome häufig, gelb-grünliches eitriges Sekret, hohes Fieber über 38,5°C, starke Schmerzen, keine Besserung nach 10 Tagen. Hier kann Antibiotikum notwendig sein.

Merke: Die Farbe des Schleims allein sagt nichts über bakterielle Beteiligung aus! Auch viraler Schnupfen kann gelb-grün sein.

2. Wann brauche ich Antibiotika bei Sinusitis?

Antibiotika sind nur bei bakterieller Sinusitis sinnvoll und auch dann nicht immer notwendig. Die meisten akuten Sinusitiden heilen ohne Antibiotika aus!

Antibiotika erwägen bei:

  • Schweren Symptomen mit hohem Fieber über 39°C
  • Keine Besserung nach 10 Tagen oder Verschlechterung nach 5-7 Tagen
  • Starken einseitigen Schmerzen mit Schwellung
  • Immunschwäche (Diabetes, Chemo, HIV)
  • Drohenden Komplikationen (Augensymptome, neurologische Zeichen)

Nicht nötig bei: Leichten bis mittelschweren Beschwerden, Besserungstendenz, viraler Ursache

3. Wie lange dauert eine Sinusitis?

Akute virale Sinusitis: 7-14 Tage bis zur vollständigen Abheilung, erste Besserung meist nach 3-5 Tagen

Akute bakterielle Sinusitis: Mit Antibiotika 7-10 Tage, ohne (bei leichten Fällen) 10-14 Tage

Chronische Sinusitis: Per Definition über 12 Wochen, oft über Monate bis Jahre ohne Behandlung der Ursachen

Naturheilkundliche Therapie: Akute Beschwerden bessern sich meist innerhalb von 3-7 Tagen, vollständige Ausheilung und Stabilisierung bei chronischen Verläufen kann 3-6 Monate dauern

4. Kann ich mit Sinusitis Sport machen?

Bei akuter Sinusitis mit Fieber/starkem Krankheitsgefühl: NEIN!

Schonung ist wichtig! Sport bei akutem Infekt kann zu:

  • Verschleppung der Infektion (Gefahr: Herzmuskelentzündung!)
  • Verschlechterung der Symptome
  • Verlängerung der Krankheitsdauer

Bei leichten Beschwerden ohne Fieber: Moderates Spazierengehen an frischer Luft ist okay und kann sogar guttun

Bei chronischer Sinusitis ohne akuten Schub: Bewegung ist wichtig und förderlich! Schwimmen, Radfahren, Yoga, Walking – aber kein Extremsport

Faustregel: Solange die Beschwerden „oberhalb des Halses“ sind (nur Nase/Kopf) und kein Fieber besteht, ist leichte Bewegung möglich. Bei Symptomen „unterhalb des Halses“ (Husten, Gliederschmerzen) oder Fieber: Pause!

5. Helfen abschwellende Nasensprays bei Sinusitis?

Kurzfristig ja, langfristig problematisch!

Vorteile: Schnelle Abschwellung, Erleichterung der Nasenatmung, besserer Sekretabfluss aus Nebenhöhlen

Nachteile:

  • Gewöhnungseffekt: Bei Anwendung über 7-10 Tage droht Abhängigkeit (Privinismus)
  • Austrocknung der Schleimhaut bei Dauergebrauch
  • Rebound-Effekt: Nach Absetzen noch stärkere Schwellung

Empfehlung:

  • Maximal 5-7 Tage verwenden, nur abends zum Schlafen
  • Alternative: Meerwasser-Nasensprays (keine Gewöhnung!)
  • Besser: Regelmäßige Nasenspülungen statt abschwellender Sprays
  • Bei chronischer Sinusitis: Ursachenbehandlung statt Dauergebrauch!

6. Zahlt die Krankenkasse naturheilkundliche Behandlungen?

Gesetzliche Krankenkassen: In der Regel keine Erstattung für Heilpraktiker-Behandlungen. Ausnahme: Einige Kassen haben Zusatzverträge oder Bonusprogramme. Nachfragen lohnt sich!

Private Krankenkassen: Oft gute Erstattung (50-100%) je nach Tarif. Vor Behandlungsbeginn Kostenübernahme klären!

Zusatzversicherungen: Naturheilkunde-Zusatzversicherungen übernehmen meist einen Großteil der Kosten (z.B. 80% bis zu 1.000€/Jahr)

Selbstzahler: Abrechnung nach Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Laborleistungen nach GOÄ.

Mein Tipp: Sprechen Sie mich auf die voraussichtlichen Kosten an. Ich erstelle Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag.

7. Können Zahnprobleme eine Sinusitis verursachen?

Ja, definitiv! Die sogenannte odontogene Sinusitis macht etwa 10-12% aller Kieferhöhlenentzündungen aus.

Ursachen:

  • Wurzelentzündungen: Besonders Oberkiefer-Backenzähne liegen direkt unter der Kieferhöhle – Entzündung kann übergreifen
  • Zahnextraktionen: Eröffnung der Kieferhöhle bei tief sitzenden Wurzeln
  • Implantate: Zu lange Implantate können Kieferhöhle reizen oder perforieren
  • Parodontitis: Chronische Zahntaschenentzündung als Störfeld

Verdachtsmomente:

  • Einseitige Kieferhöhlenentzündung
  • Übelriechender Geruch
  • Zahnschmerzen zusätzlich zu Sinusitis-Symptomen
  • Therapieresistenz trotz Antibiotika

Therapie: Zahnärztliche Sanierung ist Voraussetzung! Ohne Beseitigung der Zahnursache heilt die Sinusitis nicht aus.

In meiner Praxis untersuche ich im Rahmen der Störfelddiagnostik auch immer den Zahnstatus und arbeite bei Bedarf mit Zahnärzten zusammen.

8. Ist eine Operation bei chronischer Sinusitis notwendig?

Eine Operation (funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlen-Operation, FESS) ist nur bei bestimmten Indikationen notwendig:

OP sinnvoll bei:

  • Anatomischen Engstellen (verkrümmte Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenmuscheln)
  • Nasenpolypen mit starker Beeinträchtigung
  • Chronischer Sinusitis mit Komplikationen
  • Therapieresistenz trotz konsequenter konservativer Therapie über 3-6 Monate
  • Pilzbefall (Aspergillom)

OP oft NICHT nötig bei:

  • Allergischer Rhinosinusitis (erst Allergie behandeln!)
  • Immunschwäche (erst Immunsystem stärken!)
  • Unbehandelten Zahnherden (erst Zahnstatus sanieren!)
  • Nicht ausgeschöpfter konservativer Therapie

Wichtig: Auch nach OP ist eine konsequente Nachbehandlung und Prävention notwendig! Die OP beseitigt nur anatomische Hindernisse, nicht die Ursachen der Entzündungsneigung.

Meine Empfehlung: Probieren Sie zunächst eine ganzheitliche naturheilkundliche Therapie über mindestens 3 Monate. Viele meiner Patienten konnten dadurch eine geplante OP vermeiden. Bei anatomischen Problemen kann die OP jedoch sinnvoll sein und die naturheilkundliche Therapie ergänzen.

Vereinbaren Sie einen Termin

Sie leiden unter hartnäckigem Schnupfen, akuter oder chronischer Sinusitis und möchten eine ganzheitliche Behandlung? In meiner Praxis in Wernau nehme ich mir Zeit für Sie und Ihre Beschwerden.

Jetzt Termin vereinbaren: 07153-32314

Heilpraktiker Arno Kreuer

Naturheilpraxis seit 1992

Silcherstraße 9
73249 Wernau

Telefon: 07153-32314

Erreichbarkeit: Auch für Patienten aus Stuttgart, Esslingen, Göppingen und Umgebung

Rechtlicher Hinweis

Keine Heilversprechen: Die auf dieser Seite beschriebenen Methoden und Therapien stellen keine Heilversprechen dar. Jeder Mensch ist einzigartig, und naturheilkundliche Behandlungen können unterschiedlich wirken.

Wissenschaftliche Anerkennung: Die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt ist wissenschaftlich nicht anerkannt und wird von der Schulmedizin nicht als Standardverfahren akzeptiert. Auch andere hier genannte naturheilkundliche Verfahren (Homöopathie, Augendiagnose) sind wissenschaftlich umstritten.

Ergänzung, kein Ersatz: Die naturheilkundliche Therapie ersetzt nicht die notwendige ärztliche Diagnostik und Behandlung. Bei schweren Verläufen, Komplikationen oder Verschlechterung sollte umgehend ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Keine ärztliche Behandlung: Als Heilpraktiker darf ich keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen und keine ärztlichen Tätigkeiten ausüben. Bei Bedarf arbeite ich mit Ärzten zusammen.

Individuelle Beratung: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine individuelle Beratung in meiner Praxis. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Besprechung Ihrer Situation.

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