🫁 Husten & Bronchitis naturheilkundlich behandeln
Ursachen erkennen, Heilungswege stärken | Heilpraktiker Arno Kreuer in Wernau | Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992
🔬 Was ist Bronchitis?
Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut, die meist durch Viren (z.B. Influenza, Parainfluenza, Rhinoviren), seltener durch Bakterien ausgelöst wird. Die Erkrankung gehört zu den häufigsten Atemwegserkrankungen – besonders in den feucht-kalten Jahreszeiten. Typische Symptome sind anhaltender Husten, Schleimproduktion, Heiserkeit, Brustdruck und allgemeine Erschöpfung.
⚠️ Wichtig zu wissen
Akute Bronchitis dauert in der Regel 7-14 Tage und heilt bei intaktem Immunsystem meist komplikationslos aus. Wenn der Husten jedoch länger als 3 Wochen anhält oder mehrmals im Jahr wiederkehrt, spricht man von einer chronischen Bronchitis. Diese erfordert eine gründliche Diagnostik und ganzheitliche Behandlung!
Naturheilkundlich betrachtet ist Bronchitis oft ein Signal des Körpers – ein Reinigungsprozess, bei dem die Atemwege versuchen, Belastungen abzubauen. Feuchtigkeit, Kälte, Zugluft, aber auch Schadstoffe, trockene Heizungsluft, Passivrauchen und ein geschwächtes Immunsystem begünstigen die Entzündung.
🧬 Unterschied: Akute vs. Chronische Bronchitis
| Merkmal | Akute Bronchitis | Chronische Bronchitis |
|---|---|---|
| Dauer | 7-14 Tage, max. 3 Wochen | Mindestens 3 Monate pro Jahr, über 2 Jahre wiederkehrend |
| Ursache | Meist Viren (Influenza, Parainfluenza, Rhinoviren) | Langfristige Reizung (Rauchen, Schadstoffe, wiederkehrende Infekte) |
| Husten | Zunächst trocken, dann produktiv mit Schleim | Anhaltend produktiv, morgens besonders stark |
| Atemnot | Selten, nur bei starker Verschleimung | Häufig, besonders bei Belastung |
| Prognose | Heilt meist vollständig aus | Risiko für COPD und Lungenfibrose |
🔍 Häufige Auslöser und Risikofaktoren
- Virale Infektionen – Influenza, Parainfluenza, RS-Viren, Adenoviren
- Geschwächtes Immunsystem – durch Stress, Schlafmangel, Vitalstoffmängel
- Kälte und Feuchtigkeit – schwächen die Schleimhautabwehr
- Rauchen und Passivrauchen – schädigen die Flimmerhärchen der Bronchien
- Luftverschmutzung – Feinstaub, Abgase, Schadstoffe am Arbeitsplatz
- Trockene Heizungsluft – trocknet die Schleimhäute aus
- Allergien – chronische Schleimhautreizung
- Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen – ständiger Schleimfluss in die Bronchien
📋 Symptome der Bronchitis
Hauptsymptome:
- Husten – zunächst trocken und reizend, später produktiv mit Schleim
- Schleimproduktion – klar, weiß-gelblich oder grünlich
- Brustschmerzen – durch Hustenreiz und Entzündung
- Kurzatmigkeit – bei starker Verschleimung
- Heiserkeit – Kehlkopfbeteiligung
Begleitsymptome:
- Leichtes bis mäßiges Fieber (bei bakterieller Beteiligung höher)
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Schnupfen, Halsschmerzen (bei zusätzlichem Infekt der oberen Atemwege)
- Nachtschweiß
⚠️ Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
- Hohes Fieber über 39°C, das nicht sinkt
- Atemnot oder pfeifende Atmung
- Blutiger oder rostbrauner Auswurf
- Brustschmerzen, die sich bei tiefem Einatmen verstärken
- Husten, der länger als 3 Wochen anhält
- Starke Schwäche und Erschöpfung
- Vorerkrankungen wie Asthma, COPD, Herzerkrankungen
In solchen Fällen ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich! Die naturheilkundliche Behandlung kann dann ergänzend erfolgen.
🔍 Diagnose in meiner Praxis seit 1992
In meiner Naturheilpraxis in Wernau führe ich seit über 30 Jahren eine umfassende, ganzheitliche Diagnostik bei Bronchitis durch. Die Diagnose stützt sich auf mehrere Säulen:
🏥 Mein diagnostischer Ansatz bei Bronchitis
1. Ausführliche Anamnese
- Beginn und Verlauf der Beschwerden
- Art des Hustens (trocken/produktiv, Tageszeit, Auslöser)
- Farbe und Konsistenz des Auswurfs
- Begleitsymptome (Fieber, Atemnot, Schmerzen)
- Vorerkrankungen und Medikamente
- Lebensumstände (Stress, Rauchen, Beruf, Allergien)
- Häufigkeit von Atemwegsinfekten
2. Bioresonanzdiagnostik nach Paul Schmidt (Rayonex)
Die Bioresonanz ist seit über 30 Jahren eine tragende Säule meiner Praxis. Bei Bronchitis setze ich sie gezielt zur Diagnostik ein:
- Virale/bakterielle Belastung – Identifikation der Erreger
- Immunschwächen – Schwachstellen im Abwehrsystem
- Schleimhautreizungen – allergische Komponenten
- Toxinbelastungen – Schwermetalle, Umweltgifte
- Stoffwechselblockaden – Leber, Darm, Lymphe
- Energetische Störfelder – Narben, Zahnherde
3. Augendiagnose (Irisdiagnostik)
Über die Strukturen der Iris lasse sich Hinweise erkennen auf:
- Konstitution – Neigung zu Atemwegserkrankungen
- Lymphatische Belastung – zeigt sich in der Irisfärbung
- Toxische Zeichen – Stoffwechselbelastungen
- Schleimhautdisposition – chronische Entzündungsneigung
4. Labordiagnostik (optional, aber empfohlen)
Zur präzisen Einschätzung des Immunstatus und möglicher Mangelzustände:
| Parameter | Bedeutung bei Bronchitis | Normwerte | Therapeutische Konsequenz |
|---|---|---|---|
| Vitamin D3 (25-OH) | Immunmodulation, Schleimhautschutz | > 40 ng/ml optimal < 30 ng/ml Mangel |
Hochdosis-Substitution bei Mangel |
| Zink | Wichtig für Schleimhautintegrität und Immunfunktion | 70-120 μg/dl | 25-50 mg täglich bei Mangel |
| Vitamin C | Antioxidans, Immunstärkung | 5-15 mg/l | Hochdosis-Infusionen empfohlen |
| CRP (C-reaktives Protein) | Entzündungsmarker | < 5 mg/l | Bei Erhöhung: antientzündliche Therapie |
| Blutbild | Leukozyten zeigen Art der Infektion | 4.000-10.000/μl | Viral vs. bakteriell unterscheiden |
| Omega-3-Index | Entzündungshemmung | > 8% | Supplementierung bei Mangel |
| Selen | Antioxidans, Immunsystem | 100-150 μg/l | 200 μg täglich |
💡 Praxis-Tipp aus 30 Jahren Erfahrung
Die Kombination von klinischer Beurteilung, Bioresonanzdiagnostik und gezielter Labordiagnostik ermöglicht es mir, nicht nur die Bronchitis selbst zu behandeln, sondern auch die zugrunde liegenden Schwächungen des Immunsystems aufzudecken und zu therapieren. Dies ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung und die Vermeidung von chronischen Verläufen!
🌿 Naturheilkundliche Therapieansätze aus 30 Jahren Praxiserfahrung
In meiner Naturheilpraxis in Wernau behandle ich Bronchitis seit 1992 mit einem ganzheitlichen, ursachenorientierten Ansatz. Die Therapie zielt nicht nur auf die Linderung der akuten Symptome ab, sondern auch auf die Stärkung des Immunsystems und die Vorbeugung chronischer Verläufe.
🎯 Meine therapeutischen Ziele bei Bronchitis
- Hustenlinderung – Reduktion des Hustenreizes, Schleimlösung fördern
- Schleimhautregeneration – Heilung der gereizten Bronchialschleimhaut
- Immunstärkung – nachhaltige Verbesserung der Abwehrkraft
- Entzündungshemmung – Reduktion der bronchialen Entzündung
- Vermeidung von Chronifizierung – Verhinderung wiederkehrender Infekte
- Verbesserung der Atemfunktion – freie Atmung wiederherstellen
🔷 Bioresonanztherapie – Kernkompetenz meiner Praxis
📡 Bioresonanz nach Paul Schmidt bei Bronchitis
Die Bioresonanztherapie ist seit über 30 Jahren die tragende Säule in meiner Praxis und hat sich bei Bronchitis als besonders wirkungsvoll erwiesen:
- Virenbelastung – Harmonisierung der Frequenzmuster
- Schleimhautregeneration – Förderung der Heilung
- Immunmodulation – Stärkung der Abwehrkraft
- Entzündungsregulation – Dämpfung überschießender Reaktionen
- Entgiftung – Ausleitung von Toxinen
- Energetische Harmonisierung – Wiederherstellung des Gleichgewichts
Behandlungsfrequenz: 2-3 Sitzungen pro Woche in der Akutphase, später wöchentlich. Eine Sitzung dauert ca. 45-60 Minuten.
Meine Erfahrung: Patienten berichten oft von schnellerer Genesung und deutlich weniger Rückfällen nach Bioresonanzbehandlungen.
💧 Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
💪 Vitamin C zur Immunstärkung
Hochdosiertes Vitamin C ist ein zentraler Baustein in der Bronchitis-Behandlung:
- Antivirale Wirkung – direkte Hemmung der Virusreplikation
- Immunstimulation – Aktivierung von Lymphozyten und Makrophagen
- Antioxidative Wirkung – Schutz vor freien Radikalen
- Schleimhautregeneration – Förderung der Kollagenbildung
- Entzündungshemmung – Reduktion von Entzündungsmediatoren
Akutphase: 2-3x wöchentlich
Rekonvaleszenz: 1x wöchentlich über 2-4 Wochen
Meine Praxis-Erfahrung: Die Kombination von Vitamin-C-Infusionen mit Bioresonanz führt oft zu einer besonders schnellen Verbesserung und verkürzten Krankheitsdauer.
🪡 Akupunktur und Ohrakupunktur
☯️ Traditionelle Chinesische Medizin bei Bronchitis
Die Akupunktur ist bei Bronchitis eine wertvolle Ergänzung, besonders zur Hustenlinderung und Stärkung der Abwehrkraft:
Körperakupunktur – wichtige Punkte:
- Lunge 7 (Lieque) – Hauptpunkt bei Husten und Bronchitis
- Dickdarm 4 (Hegu) – Immunstärkung, Schmerzlinderung
- Magen 36 (Zusanli) – Stärkung der Abwehrkraft
- Lunge 9 (Taiyuan) – Stärkung der Lungenfunktion
- Blase 13 (Feishu) – Rückenpunkt der Lunge
- Ren 17 (Danzhong) – Löst Schleim, beruhigt Husten
Ohrakupunktur:
Über Ohrpunkte (Lunge, Bronchien, Vegetativum, Shen Men) wird der Energiefluss reguliert. Besonders wirksam bei:
- Chronischem Husten
- Reizhusten nachts
- Asthmaneigung
- Stressbelastung
Behandlungsfrequenz: 2-3x wöchentlich, Nadeln verbleiben 20-30 Minuten. Oft sind 8-12 Sitzungen empfehlenswert.
💊 Homöopathie
🌼 Klassische Homöopathie bei Bronchitis
Die homöopathische Behandlung wird individuell nach dem Gesamtbild des Patienten ausgewählt. Bewährte Mittel bei Bronchitis:
Bei trockenem Reizhusten:
- Bryonia alba D12-C30 – trockener, schmerzhafter Husten, schlechter bei Bewegung
- Spongia tosta D12 – bellender, trockener Husten, klingt wie durch eine Röhre
- Phosphorus D12-C30 – brennender Hustenreiz, besser durch kalte Getränke
Bei produktivem Husten mit Schleim:
- Antimonium tartaricum D12 – rasselnder Husten, schweres Abhusten, Müdigkeit
- Ipecacuanha D6-D12 – starke Übelkeit beim Husten, Würgereiz
- Pulsatilla pratensis D12 – wechselhafter Husten, besser an frischer Luft
- Coccus cacti D6 – zäher, fadez iehender Schleim
Bei chronischer Bronchitis:
- Sulfur D12-C30 – wiederkehrende Infekte, mangelnde Regeneration
- Silicea D12 – Schwäche, mangelnde Abwehrkraft
- Tuberculinum C30-C200 – bei hartnäckigen Verläufen (Nosode)
C30 und höher: 1x täglich oder 1x wöchentlich
Individuelle Anpassung nach Gesamtbild
💉 Neuraltherapie nach Dr. Huneke
🎯 Neuraltherapie bei Bronchitis
Die Neuraltherapie kann bei chronischer Bronchitis und hartnäckigem Husten eingesetzt werden:
- Quaddeln – oberflächliche Injektionen im Brustbereich
- Segmenttherapie – entlang der Wirbelsäule (Brustwirbel 2-7)
- Störfeldtherapie – bei Narben, Zahnherden als Auslöser
- Ganglien-Blockaden – Ganglion stellatum bei hartnäckigen Fällen
Wirkung: Entspannung der Bronchialmuskulatur, bessere Durchblutung, Schmerzlinderung, Regulationsförderung
Behandlungsschema: 1-2x wöchentlich, oft 6-10 Sitzungen erforderlich
🫁 IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training
⚡ Mitochondrien-Training bei chronischer Bronchitis
Das IHHT ist eine innovative Methode zur Stärkung der Mitochondrien – besonders wirksam bei chronischer Bronchitis und COPD:
- Verbesserte Zellatmung – mehr Sauerstoffausnutzung
- Mitochondrien-Biogenese – Neubildung gesunder Zellkraftwerke
- Antioxidative Kapazität – besserer Schutz vor Entzündungen
- Regeneration – schnellere Erholung
- Belastbarkeit – verbesserte Ausdauer
- Entzündungshemmung – Reduktion chronischer Entzündungen
10-15 Sitzungen über 3-6 Wochen (je 40 Minuten)
Bei chronischer Bronchitis: längerfristige Anwendung empfohlen
Meine Erfahrung: IHHT hat sich besonders bei chronischer Bronchitis und COPD-ähnlichen Zuständen bewährt. Patienten berichten über deutlich mehr Ausdauer, weniger Husten und bessere Belastbarkeit.
🌿 Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
🍃 Heilpflanzen bei Bronchitis
Die Phytotherapie bietet wertvolle Unterstützung bei Bronchitis:
Hustenlösende Pflanzen:
- Thymian – schleimlösend, krampflösend, antibakteriell (Tee: 3 Tassen täglich)
- Efeu – löst Schleim, erweitert Bronchien (Saft: 3x täglich 5 ml)
- Spitzwegerich – reizmildernd, schleimhautschützend (Tee: 3 Tassen täglich)
- Eibischwurzel – reizlindernd, schützend (Kaltauszug: 3 Tassen täglich)
- Isländisch Moos – beruhigend bei Reizhusten (Tee: 3 Tassen täglich)
Immunstärkende Pflanzen:
- Echinacea – immunstimulierend (Tinktur: 3x 20 Tropfen täglich)
- Taigawurzel – adaptogen, stärkend (2x 1 Kapsel täglich)
- Holunder – antiviral, schweißtreibend (Saft: 3x täglich 10 ml)
Ätherische Öle zur Inhalation:
- Eukalyptus – schleimlösend, befreiend
- Thymian – antibakteriell, krampflösend
- Pfefferminze – kühlend, befreiend
- Latschenkiefer – durchblutungsfördernd
Anwendung: 3-5 Tropfen ätherisches Öl in heißes Wasser, 10 Minuten inhalieren (Augen schließen!)
📊 Orthomolekulare Medizin – Mikronährstofftherapie
Die gezielte Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen ist fundamental für die Genesung und Prävention von Bronchitis:
☀️ Vitamin D3 + K2
Wirkung: Immunmodulation, Entzündungshemmung, Schleimhautschutz
Langfristig: 5.000 I.E. täglich
+ 200 μg Vitamin K2 MK-7
🦪 Zink
Wirkung: Schleimhautintegrität, Immunfunktion, antiviral
Danach: 25 mg täglich
Als Chelat oder Orotat, abends 2h nach der Mahlzeit
🍊 Vitamin C
Wirkung: Immunstärkung, antioxidativ, antihistaminisch
Infusion: 7,5-15 g (siehe oben)
Als gepuffertes Vitamin C (Calciumascorbat) besser verträglich
🌰 Selen
Wirkung: Antioxidans, Immunsystem, antiviral
Als Natriumselenit oder Selenmethionin
🐟 Omega-3-Fettsäuren
Wirkung: Entzündungshemmend, Bronchialschutz
Als hochgereinigtes Fischöl oder Algenöl
🌱 N-Acetylcystein (NAC)
Wirkung: Schleimlösend, Glutathion-Vorstufe, antioxidativ
Besonders wichtig zur Schleimlösung
🔬 Quercetin
Wirkung: Antihistaminisch, entzündungshemmend, antiviral
Besonders bei allergischer Komponente
⚠️ Wichtiger Hinweis zur Mikronährstofftherapie
Die genannten Dosierungen sind Richtwerte aus meiner Praxiserfahrung. Die individuelle Dosierung sollte immer auf Basis einer Labordiagnostik erfolgen! Lassen Sie sich in meiner Praxis beraten – gemeinsam erstellen wir Ihren optimalen Therapieplan!
🛡️ Lebensstil, Selbsthilfe und Prävention
Eine bronchialfreundliche Lebensweise kann das Wiederkehren von Infekten wirksam verhindern und die Heilung beschleunigen:
💪 Meine Empfehlungen zur Bronchitis-Prävention
1. Bewegung und frische Luft
- Regelmäßige Spaziergänge an frischer Luft (auch bei kaltem Wetter!)
- Atemübungen und Zwerchfelltraining
- Moderate Bewegung, aber keine Überanstrengung
- Saunabesuche (wenn vertragbar, nicht in der Akutphase)
2. Ernährung
- Entzündungsarme Kost: viel Gemüse, Obst, Omega-3-Fettsäuren
- Wenig Zucker und raffinierte Kohlenhydrate
- Vermeidung von Milchprodukten bei Verschleimung
- Viel trinken: 2-3 Liter Wasser/Kräutertees täglich
- Warme Suppen und Brühen
3. Hausmittel
- Zwiebelsäckchen – klein gehackte Zwiebel in Säckchen neben das Bett legen
- Brustwickel – mit Kartoffeln, Quark oder Bienenwachs
- Inhalationen – mit Thymian, Kamille, Salz (3x täglich 10 Min.)
- Warme Fußbäder – ansteigend bis 40°C, mit Senf oder ätherischen Ölen
- Honig – 1 TL pur oder in Tee (antibakteriell, reizmildernd)
4. Raumklima
- Ausreichend lüften (Stoßlüftung 3-4x täglich)
- Luftfeuchtigkeit erhöhen (40-60% optimal)
- Nicht zu warm heizen (18-20°C im Schlafzimmer)
- Rauchfrei leben – auch Passivrauchen vermeiden!
5. Entspannung und Stressmanagement
- Ausreichend Schlaf (7-8 Stunden)
- Meditation und Atemübungen
- Warme Bäder (mit Thymian, Eukalyptus)
- Stressreduktion durch Pausen und Auszeiten
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Eine akute Bronchitis dauert in der Regel 7-14 Tage, der Husten kann jedoch bis zu 3 Wochen anhalten. Mit naturheilkundlicher Unterstützung kann die Heilung oft beschleunigt werden. Wenn der Husten länger als 3 Wochen anhält, sollte eine weiterführende Diagnostik erfolgen.
Ja, besonders in den ersten Tagen! Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Wichtig ist gute Hygiene: häufiges Händewaschen, in die Armbeuge husten, Taschentücher nur einmal verwenden. Nach etwa 7-10 Tagen lässt die Ansteckungsgefahr in der Regel nach.
Meist NICHT! 90% der akuten Bronchitiden sind viral bedingt – Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Antibiotika sind nur sinnvoll bei:
- Nachgewiesener bakterieller Infektion
- Schwerem Verlauf mit hohem Fieber
- Risikopatienten (COPD, Immunschwäche, Herzerkrankungen)
- Verdacht auf Lungenentzündung
Die naturheilkundliche Behandlung kann in den meisten Fällen eine Alternative bieten!
Eine Bronchitis kann sich in eine Lungenentzündung (Pneumonie) entwickeln, wenn:
- Die Entzündung sich auf das Lungengewebe ausbreitet
- Das Immunsystem geschwächt ist
- Die Behandlung zu spät beginnt
- Zusätzlich bakterielle Erreger hinzukommen
Warnsignale: Hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen bei Atmung, starke Erschöpfung, rostbrauner Auswurf → sofort zum Arzt!
In der Akutphase: NEIN! Schonung ist wichtig. Leichte Spaziergänge an frischer Luft sind erlaubt, aber:
- Kein intensiver Sport bei Fieber
- Kein Ausdauersport bei starkem Husten
- Keine Kraftanstrengungen bei Atemnot
Nach Genesung: Langsam wieder einsteigen, auf den Körper hören!
Nächtlicher Husten ist besonders quälend. Hilfreiche Maßnahmen:
- Oberkörper erhöht lagern – 2-3 Kissen unter den Rücken
- Luftfeuchtigkeit erhöhen – feuchte Tücher im Raum
- Zwiebelsäckchen – neben dem Bett platzieren
- Honig – 1 TL vor dem Schlafengehen langsam im Mund zergehen lassen
- Inhalation – kurz vor dem Schlafengehen mit Thymian oder Salz
- Warme Milch mit Honig – (wenn keine Verschleimung)
Gesetzliche Krankenkassen: In der Regel keine Kostenübernahme für Heilpraktikerleistungen (Ausnahmen: Einige Kassen erstatten über Zusatzversicherungen).
Private Krankenkassen/Zusatzversicherungen: Oft gute Erstattung, abhängig vom Tarif. Bitte vor Behandlungsbeginn klären!
Selbstzahler: Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Gerne erstelle ich Ihnen einen Kostenvoranschlag.
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Bei Bronchitis ist eine frühzeitige, ganzheitliche Behandlung wichtig, um Chronifizierung zu vermeiden und schnell wieder frei atmen zu können.
Naturheilpraxis Arno Kreuer
Silcherstraße 9, 73249 Wernau (Neckar)
📞 Telefon: 07153 32314
📧 E-Mail: info@heilpraktiker-arno-kreuer.de
Über 30 Jahre Erfahrung seit 1992 · Ganzheitliche Naturheilkunde · Region Stuttgart, Esslingen, Göppingen
⚖️ Rechtlicher Hinweis
Wichtiger Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen naturheilkundlichen Verfahren und Therapieansätze entsprechen meinem Wissensstand und meiner über 30-jährigen Praxiserfahrung. Sie sind jedoch nicht durch wissenschaftlich anerkannte Studien belegt und werden von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.
Die dargestellten Behandlungsmethoden stellen kein Heilversprechen dar. Jeder Patient reagiert individuell, und der Erfolg einer Therapie kann nicht garantiert werden.
Bei schweren Verläufen (hohes Fieber, Atemnot, blutiger Auswurf) ist eine ärztliche Behandlung dringend erforderlich. In meiner Praxis arbeite ich bei Bedarf eng mit Ärzten zusammen.
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