Hämatogene Oxidations Therapie mit medizinischem Sauerstoff:
Die H.O.T. nach Prof. Wehrli kann bei allen chronischen Erkrankungen eingesetzt werden, jedoch die Hauptwirkung findet man bei allen Formen von Durchblutungsstörungen mit ihren Folgeerkrankungen.
Seit über 60 Jahren wird die H.O.T. in der Therapie eingesetzt und es kam bisher noch nie zu einem ernsthaften Zwischenfall.
Eine Umfrage bei den H.O.T.-Therapeuten über den therapeutischen Erfolg brachte folgendes Ergebnis:
82 % bezeichnen die H.O.T. als sehr gut
16 % bezeichnen die H.O.T. als gut
2% können weder positive noch negative Ergebnisse erkennen.
Die H.O.T. besitzt eine hohe Langzeitwirkung, die sich insbesondere bei chronischen Krankheiten auszeichnet. Die H.O.T.-Blutaktivierung ist für alle Arten von Durchblutungsstörungen geeignet und in deren Folge für die Behebung der zirkulatorischen und toxischen Hypoxie.
Daraus resultiert die große Indikationsbreite dieser Therapieform. In der Regel kommt man mit einer Serie von 5 -10 Behandlungen aus.
Die wichtigsten Indikationen sind: arterielle und venöse Gefäßerkrankungen und Verschluss Krankheiten (Arteriosklerose)
- claudicatio intermittens
– Ulcus cruris
– drohendes Gangrän bis zur Ischämie
– Koronarsklerose (Myokardinsuffizienz und Angina pectoris, Prophylaxe und Nachbehandlung des Myokardinfarkte) Stoffwechselerkrankungen
– Diabetes mellitus
– Hypercholesterinämie
– Hyperurikämie Aktivierung des Immunsystems (RES, Properdine) allergische Erkrankungen
– Asthma bronchiale
– chronische Rhinitis
– allergisches Ekzem, z.B. Neurodermitis chronische Organerkrankungen und Stoffwechselstörungen (u.a. Leber, Magen-Darm-Trakt, Nieren und Bauchspeicheldrüse), Hauterkrankungen (u. a. Psoriasis, Ekzeme, Nachbehandlung von Brandwunden); allgemeine geriatrische Erkrankungen, wie nachlassendes Konzentrationsvermögen, verminderte Gedächtnisleistung und Verschleißerscheinungen vor und nach Operationen zur Stärkung des Organismus und damit zur schnelleren Rekonvaleszenz In der Krebstherapie hat die H.O.T. einen festen Platz. Sie macht eventuell begleitende Chemotherapien und Bestrahlungen verträglicher und erhöht die Lebensqualität der Patienten in der Nachsorgephase und lässt andere Heilverfahren sicherer greifen, da sie die Reagibilität steigert. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich Krebskranke häufig in einer Reaktionsstarre ihrer Abwehrfunktionen befinden.
Kontraindikationen
Hämophilie jeder Genese Fieber unklarer Genese akute Infekte akute Ulzeration des Gastrointestinal Traktes offene Organtuberklose Die Vitamine A und E (Antioxidantien) und Kortikoide vermindern den Wirkmechanismus der HOT Am Tag der Behandlung sollten keine Antioxidantien und salizysäurehaltige Medikamente gegeben werden.